Möglicher Zusammenhang zwischen Bandbreite und biologischer

Elisabeth Buchs

Möglicher Zusammenhang zwischen Bandbreite und biologischer

Beitrag von Elisabeth Buchs » 18. Juni 2005 16:37

Der Arbeitskreis Elektro-Biologie e.V. Herr Dr. Claus Scheingraber, stellte die Frage nach einem möglichen Zusammenhang zwischen (schlechterer) biologischer Verträglichkeit und grösserer Bandbreite.

Ich habe dazu meinen Mann befragt und eine Liste der Technologien gemacht nach Breitbandigkeit: Allfällige Korrekturen oder Ergänzungen sind erwünscht.

UWB (Ultra Wide Band-Verfahren): bis 500 MHz breit.

5 GHz-W-Lan: ca. 50 MHz breit. OFDM-moduliert (Orthogonal Frequency Division Multiplex) und jeder Träger noch QUAM-moduliert (Quadratur Amplituden Modulation).

WiMAX: auch eher Bandbreite von ca. 50 MHz.

2,4 GHz-W-Lan: 20 MHz breit. Spreizband-Modulation, 10 Hz gepulst.

Powerline: OFDM-Verfahren.

DVB-T (Digitalfernsehen) ca. 8 MHz breit. OFDM-Verfahren.

UMTS: ca. 5 MHz breit, CDMA (Coded Division Multiplex Access)

DECT: 1 MHz breit.

DAB (Digitalradio): 1,5 MHz breit. OFDM.

Mobilfunk GSM: 200 kHz breit. TDMA (Time Division Multiplex Access)

Jedoch war der Kurzwellensender Schwarzenburg und Münchenbuchsee eher schmalbandig mit 10 kHz, amplitudenmoduliert und hat der Bevölkerung gesundheitliche Probleme verursacht.

Nebst der Bandbreite könnten bei der biologischen Verträglichkeit noch Tastverhältnis (Dauer der Pause), Flankensteilheit, Frequenz, Pulsung, Anzahl Pulse pro Sekunde, ob regelmässig oder unregelmässig usw. eine Rolle spielen. Kennt jemand Studien, die auf solche Zusammenhänge hinweisen?

Wie man sieht werden wir mit sehr vielen neuen Technologien in einem sehr grossen Ausmasse konfrontiert. Man muss weder ein Technikfeind noch ein "Steinzeitmensch" noch besonders ängstlich sein, um besonders als Elektrosensibel ein Gefühl der Bedrohung zu bekommen. Der Mehrwert dieser Technologien ist auch nicht so gross wie derjenige der ursprünglichen Erfindung, man könnte fernsehen, radiohören mit den bisherigen Fernseh- und Radiosendern, mobiltelefonieren mit Natel C und Schnurlos telefonieren mit einem CT1-Telefon und wäre dadurch gesundheitlich in nur sehr geringem Mass belastet. Der Fortschritt sollte nie auf Kosten der Gesundheit gehen. Die meisten neuen Technologien werden ohne vorherige biologische Verträglichkeitsabklärungen durchgeführt. Bei UMTS gab es die TNO-Studie, die bei Betroffenen vermehrte gesundheitliche Beschwerden gegenüber GSM aufzeigte, es wird eine Replikation durchgeführt und dennoch werden bereits im ganzen Land UMTS-Antennen aufgestellt. Wichtig ist, ob die im Versuch verwendeten Signale wirklichkeitsgetreu sind.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

gesuana

Re: Möglicher Zusammenhang zwischen Bandbreite und biologisc

Beitrag von gesuana » 19. Juni 2005 11:20

hallo
Es passt doch aber in unsere Zeit der "Schein"- Welt, der Sehnsucht nach eben scheinbarer Perfektion der Hülle.( Siehe Schönheitsopera-
tionen, Trendunterwerfung ) " Hilfe, ein Kabel !!!! Wie unelegant!!"
Zudem ist der Funkwahn, der wie Sie sagen in den Anfängen noch
eine sinnvolle und nutzbringende Erfindung war, in seinen Auswüchsen
vielleicht auch die Reakton auf die noch immer zunehmende Verein-
samung des Menschen in unserer Kultur. Die Individualisierung bringt
eben auch ihre Schattenseite mit sich, der wir uns auf eine andere
Art stellen sollten, als sie über eine zutiefst schädliche Technik,die
ja so sauber aussieht von aussen, zu bekämpfen. Es ist eine grosse
Täuschung, zu meinen, man sei verbundener mit der Umwelt, nur
weil man ein Handy in der Tasche hat.
Auch scheint mir ein Zusammenhang zur Sehnsucht und der sich
entwickelnden Fähigkeit des Menschen zur Telepathie zu bestehen.
Anstatt jedoch diese angelegte und sich verfeinernde Fähigkeit
geistig in uns zu fördern und wachsen zu lassen, "verführt" uns
die Industrie, deren Erfinder und Entwickler ja durchaus einen guten
Riecher für die zeitgemässen Bedürfnisse der Menschheit haben, den technischen, leider fatalen Weg zu gehen. Der MUSS ja in einer Sackgasse enden!!
Tragischerweise wird wahrscheinlich gerade diese Technik, die uns
aus der Isolation heben soll, unsere Einsamkeit verstärken weil sie auch die telepathischen Bereiche im Hirn zerstören, bzw. lähmen könnte , die sich im Scheitelkamm befinden. Die Frage ist wirklich,
ob wir das früh genug noch merken.

Hans-U. Jakob

Re: Möglicher Zusammenhang zwischen Bandbreite und biologisc

Beitrag von Hans-U. Jakob » 19. Juni 2005 18:21

Liebe Elisabeth,
Du hälts unsere Forscher für viel zu intelligent. Das wird mindestens 30 Jahre dauern, bis die begriffen haben, was Du da in wenigen Zeilen zusammengefasst hast.
Bitte einmal einen sogenannten Wissenschafter, Dir die Pulsung der GSM-Technologie zu erläutern. Die wrrden Dich schön blöd anschauen. Die wissen zum grossen Teil nicht einmal, dass man mit einem Handy zuerst eine Verbindung aufbauen muss, bevor man irgendwelche strahlungs-relevanten Versuche macht.
Es ist doch viel einfacher, alles den Mobilfunkbetreibern nachzuquatschen und dafür horrende, millionenschwere "Sponsorengelder" zu kassieren, als sich von kritischen Fachleuten beraten zu lassen.
Dann wird es nochmals 20 Jahre dauern, bis die als schädlich eingestuften Erkenntnisse in medizinische Lehrbücher Eingang gefunden haben.
Die WHO hat 50 Jahre gebraucht um das Rauchen offiziell als schädlich zu erklären und 30 Jahre um zuzugeben, dass auch Passivrauchen der Gesundheit ernsthaft schadet.
Beim Passivrauchen hat ein Genfer Professor von der Tabakindustrie
jahrelang Millionen für seine " wissenschaftliche Arbeiten" kassiert, welche die WHO zum Anlass nahm, zu erklären, dass Passivrauchen unschädlich sei.
FAZIT: WIR müssen die Sache selber an die Hand nehmen!
Hans-U. Jakob

argus

Re: Möglicher Zusammenhang zwischen Bandbreite und biologisc

Beitrag von argus » 19. Juni 2005 19:26

Es doch immer wieder dasselbe: Laien machen sich die Mühe, sich zu informieren und fortzubilden und sog. Fachleute oder solche, die es gerne sein möchten, haben das nicht nötig. Noch schlimmer ist es bei den Enscheidungsträgern (Politik). Die lassen sich nach Strich und Faden das Blaue vom Himmel herunterlügen und folgen ihnen kritiklos wie Schafe dem Leithammel, nach dem Motto: "Wird schon stimmen, was die sagen."

argus

sibylle gabriel

Re: Möglicher Zusammenhang zwischen Bandbreite und biologisc

Beitrag von sibylle gabriel » 20. Juni 2005 10:03

Bravo für die Liste. Ihr habt ja alle ein fundiertes Wissen. Motivation bringt den besten Erfolg beim lernen, sag ich meinen Schülern immer. Ich werde diese "Frage" nach Frankreich weiterreichen, da gibt es einige sehr gut informierte Fachleute, die wissen vielleicht etwas. Nur leider haben auch die nur auch den einen Rat: Wegziehen! Wohin in der kleinen Schweiz. Hier in Genf gibt es was Neues an Frequenzen. Die Unfälle häufen sich und die Aggressionen auch. Aber leider folgt auch die Bevölkerung kritiklos. Aber lange kann es nicht mehr dauern, bevor wir grosse Probleme haben.
Wenn ein Unternehmen so geführt würde, wie die Schweiz in der letzten Zeit, würde es gleich eingehen. Ich bin erstaunt über unsere Langlebigkeit. Ich werde Bern vorschlagen, sich von nun an von Gigaherz in Sachen "Elektrosomg" beraten zu lassen.
Dabei müsste es im CERN genügend Spezialisten geben! Aber die haben sich ganz abgeschanzt und ich habe es nicht erreicht, irgendetwas zu erfahren.
Sibylle

Helmut Breunig

Re: Möglicher Zusammenhang zwischen Bandbreite und biologisc

Beitrag von Helmut Breunig » 20. Juni 2005 21:19

Also so fangen wir jetzt an, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.
Ein Versuch zumindest.
Es wird auch über Erhebungen zur Gesundheit/Erkrankung von Menschen in der Umgebung von Sendern durch Laien, die von Ärzten betreut werden, berichtet werden.
So soll das "selbst an die Hand nehmen" soll wörtlich umgesetzt werden.

Drückt uns bitte mal die Daumen! :


ÖFFENTLICHE INFORMATIONSVERANSTALTUNG
der
Bürgerinitiative für gesundheitsverträglichen Mobilfunk Osterode


"Mobilfunksender
und
Schnurlostelefone (DECT, Handy)
wirken auf die Gesundheit !"


Vortrag und Gespräch mit
Frau Dr. med. Cornelia Waldmann-Selsam

Mitbegründerin des Bamberger Ärzteappells
Ärzte und Bürger für Gesundheitsschutz bei Mobilfunk


Dienstag, 21. Juni 2005, 19.30 Uhr
Aula der Grundschule Röddenberg
Osterode, Steiler Ackerweg



Frau Dr. Waldmann-Selsam berichtet über ärztliche Untersuchungen bei bisher über 350 Personen, die unter häuslicher Langzeitbelastung durch Mobilfunksender und schnurlose Telefone leiden.

Die Ergebnisse begründen die Forderung an die Verantwortlichen, für einen menschengerechten Gesundheitsschutz bei Mobilfunk zu sorgen.
Es werden Möglichkeiten der Selbsthilfe im persönlichen Umfeld aufgezeigt.

Die Referentin steht für eine persönliche ärztliche Beratung zur Verfügung.
Eine kostenlose orientierende Messung der Strahlungsbelastung in Wohnung, Arbeitsplatz, Schule, Kindergarten, Praxis, Kirche usw. kann vereinbart werden.

Im Anschluss an den Vortrag besteht für Teilnehmer die Gelegenheit, die Strahlung ihrer mitgebrachten DECT-Telefongeräte messen zu lassen.

Elisabeth Buchs

OFDM

Beitrag von Elisabeth Buchs » 22. Juni 2005 10:32

Viele dieser erwähnten neuen Technologien (z.B. WiMAX, Powerline, DVB-T, DAB, ebenfalls DRM (Digital Radio Mondial) funktionieren nach dem OFDM-Prinzip.

OFDM ist ein Mehrträgerverfahren, das sehr viele digital modulierte Trägerfrequenzen zusammenfasst (Gartenzaun).Jeder einzelne Träger sei PSK oder QAM moduliert. (Grob gesagt, ist ein Träger ein Hochfrequenz-Signal auf einer bestimmten Frequenz.)

Auf dem Niederhorn-Sender ist auch DAB. Der DAB tönt ein wenig wie ein W-Lan im Endotronic-Gerät, es entsteht eine Art kurzer Unterbruch durch eine Trägerabsenkung.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

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