Die Bundesgrünen (DE) laden am 4. April zum Fachgespräch in Neu-Ulm
Elektrosmog - Welcher Strahlenbelastung sind wir ausgesetzt? Was kann die Politik tun?
Um was es geht
Diskussionen um Mobilfunk waren und sind kontrovers. Bisherige wissenschaftliche Ergebnisse geben Hinweise auf Belastungen durch hochfrequente Strahlung. Ausgehend vom Vorsorgeprinzip müssen Warnungen und Hinweise ernst genommen werden. Dem Schutzbedürfnis elektrosensibler Menschen stehen Interessen der Wirtschaft, aber auch der Mehrheit der Bevölkerung gegenüber, die auf Mobiltelefone nicht mehr verzichten will. Die Bundesregierung rät, Belastungen möglichst gering zu halten und gibt Empfehlungen zur persönlichen Strahlenminimierung. Gleichzeitig treibt sie den Ausbau voran.
Die individuelle Belastung mit elektromagnetischer Strahlung kann jedeR durch die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen verringern. Der Strahlung durch Mobilfunkstationen, HotSpots etc. sind die Bürgerinnen und Bürger dagegen ausgeliefert. Wir stellen uns der Frage, in welcher Verantwortung die Politik hier steht, um in unserer Gesellschaft belastungsfreie Räume für Elektrosensible zu schaffen.
In diesem 2. Fachgespräch wollen wir den Fragen nachgehen, mit welchen Kumulationen von hochfrequenter Strahlung wir rechnen müssen – durch die heute schon vorhandenen Techniken und solche die noch auf uns zukommen. Welche Maßnahmen sind möglich und nötig, um Belastungen auf ein Minimum zu reduzieren und was vor allem kann und muss die Politik tun? Standortwahl, rechtliche Möglichkeiten der Kommunen und eventuelle bauliche Abschirmmöglichkeiten werden erörtert.
Wir brauchen neue Strategien im Umgang mit Strahlenexposition und hoffen neben dem Austausch mit den eingeladenen Fachleuten auch auf Ihre Anregungen.
Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme an unserem Fachgespräch ein.
Programm und Wegbeschreibung: http://www.gruene-bundestag.de/cms/term ... ng_si.html
Kommentar: Auch bei uns tun die Grünen noch am meisten gegen die Elektrosmogbelastung. Manchmal ist zu lesen, dass in Schweden bereits elektrosmogfreie Gebiete vorhanden wären. Schwedisch sprechende Betroffene haben deshalb Kontakt aufgenommen zu Prof. Olle Johansson und dem FEB, auch dort soll es noch kein garantiertes elektrosmogfreies Menschenschutzgebiet für Elektrosmog-Geschädigte geben.