habe nun meinen Moralischen bekommen durch ein Inteview mit einem Mitglied der Deutschen Strahlenschutzkommission:
http://www.newsclick.de/index.jsp/menui ... id/4237787
Der Artikel in der Braunschweiger Zeitung
bezieht sich auf die Messkampagne des IZMF
(Vereinigte Miobilfunkbetreiberlobby in D)
in Niedersachsen, dessen Initiative hier verschwiegen wird.
Der TÜV hat die technischen Messungen im Auftrag des IZMF durchgeführt und war mit seinem Namen zugleich Dienstleister für die Erzeugung des Eindrucks von Serosität.
Der niedersächsische Umweltminister Sander hatte die "Schirmherrschaft".
Von und vor wem lassen Sie sich be- und abschirmen?
Mit freundlicher Empfehlung auch an Ihre Moral wünsche ich Ihnen ultimative Entspannung bei der Lektüre.
Helmut Breunig
habe nun meinen Moralischen bekommen
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sibylle gabriel
Re: habe nun meinen Moralischen bekommen
Einmal den Bewies, dass wir uns vera............... lassen. Ich war eine brave Schweizerin bis anhin. Gestern habe ich aber mit Erfolg - nach 4 Monaten harter Arbeit- einen Politiker überzeugt! Wersen ja sehen, was es daraus gibt. Ich habe ihm aber gleich alles, was ich auch sonst weiss und euch auch geschrieben habe, erzählt. Nun ist es Zeit, an die Öffentlichkeit zu gehen, die haben viel zu viel Fehler gemacht und für alles gibt es Beweise. Ihr müsst nur verstehen, dass das Handy-Problem kleines Stück in dem grossen Gaunerpuzzel ist, nein, es ist nicht zu fassen, wie wir uns hinter's Licht haben führen lassen. Natürlich darf man sich nie verkaufen, sonst ist man denen ausgeliefert. Der Politiker hat mir so einiges durch die Blume zu verstehen gegeben. In Frankreich gibt es auch Protest, da die Strahlenschutzkommissionen überall die gleiche Funktion innehaben. Also lange kann das nicht mehr weiter gehen, wir müssen nur wieder informieren.
Grüsse aus dem Genf mit seiem "esprit" de Genève (= WIFI Stadt!!!)
Sibylle
Grüsse aus dem Genf mit seiem "esprit" de Genève (= WIFI Stadt!!!)
Sibylle
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Elisabeth Buchs
Wir bleiben dran
Hallo Herr Breunig
Dass wir den Moralischen bekommen und aufgeben, das hätten wohl gewisse Kreise gerne. Den Gefallen werden wir ihnen nicht tun. Im Gegenteil, siehe mein Beitrag "Perte de temps" vom 12.6.05.
Zum von den gleichen Kreisen gern geäusserten Argument "Panikmache kann krank machen" können Sie den interessanten Beitrag von Evi im izgmf-Forum (www.izgmf.de) "Kühe in Panik" lesen.
So viel Neues ist in diesem Interview von Prof. Enders nicht zu finden, er scheint ziemlich auf die thermischen Wirkungen fixiert zu sein. Wer einen Schlüssel im Dunkeln verliert und ihn unter dem Licht der Strassenlampe sucht, weil es einfacher geht, wird ihn auch nicht finden.
Im Gegensatz zu den in der Schweiz 53 % Besorgten haben wir 5 % Betroffenen zusätzlich zu all den damit verbundenen Nachteilen der Elektrosensibilität wenigstens den Vorteil, dass wir nicht mehr besorgt sein müssen, ob es doch eventuell gesundheitliche Gefährdungen unterhalb den heutigen Grenzwertbestimmungen geben könnte. Sondern wir spüren die Auswirkungen am eigenen Leib. Ob das nun Gefährdungen sind oder schlimmste Beeinträchtigungen, die so weit gehen können, dass man sich fühlt wie bei einer schweren Krankheit. Die krebskranken Menschen in Naila und Netanya lassen sich vom sehr sehr kleinen Restrisiko, das wir schon lange hätten bemerken müssen, sicher auch überhaupt nicht überzeugen, sofern sie überhaupt noch können, sowenig wie von den Relativierungen. Wollen wir unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden der „Wissenschaft“ und den "Experten" überlassen? Wenn wir das Gegenteil von deren Behauptungen spüren bestimmt nicht. Eine allfällige Verantwortung als Gegner von Mobilfunksystemen oder anderem Elektrosmog übernehme ich gerne, ich müsste mir eher Vorwürfe machen, wenn ich nicht davor warnen würde.
Die Anforderungen, bis etwas als wissenschaftlich bewiesen angesehen wird, sind sehr hoch, doch auch Hinweise und Erfahrungstatsachen sollten den Staat dazu bewegen, das ungehinderte Aufrüsten einzugrenzen. In Bern-Bümpliz, wo es bis 1700 Einsprache-Unterschriften gegeben hat, sagen viele Leute, wir wollen keine neuen Antennen, es hat eh schon zu viele und wofür brauchen wir ein Bildhandy?
Bezüglich extremem Aufwand und Mittel, die in die entsprechende Forschung gesteckt wurden möchte ich auf die amerikanische Studie hinweisen, siehe Gigaherz-Beitrag "Jeder dritte Forscher mogelt": 15 % der Forscher gaben an, Aufbau, Methodologie und Ergebnisse einer Studie verändert zu haben, weil sie von ihren Geldgebern unter Druck gesetzt worden sind.
Was mich übrigens interessieren würde, wären die "Gegenstücke" in Deutschland zu BUWAL und BAG, bzw. wem würde die Strahlenschutzkommission und die Forschungsstiftung Mobilkommunikation entsprechen.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Dass wir den Moralischen bekommen und aufgeben, das hätten wohl gewisse Kreise gerne. Den Gefallen werden wir ihnen nicht tun. Im Gegenteil, siehe mein Beitrag "Perte de temps" vom 12.6.05.
Zum von den gleichen Kreisen gern geäusserten Argument "Panikmache kann krank machen" können Sie den interessanten Beitrag von Evi im izgmf-Forum (www.izgmf.de) "Kühe in Panik" lesen.
So viel Neues ist in diesem Interview von Prof. Enders nicht zu finden, er scheint ziemlich auf die thermischen Wirkungen fixiert zu sein. Wer einen Schlüssel im Dunkeln verliert und ihn unter dem Licht der Strassenlampe sucht, weil es einfacher geht, wird ihn auch nicht finden.
Im Gegensatz zu den in der Schweiz 53 % Besorgten haben wir 5 % Betroffenen zusätzlich zu all den damit verbundenen Nachteilen der Elektrosensibilität wenigstens den Vorteil, dass wir nicht mehr besorgt sein müssen, ob es doch eventuell gesundheitliche Gefährdungen unterhalb den heutigen Grenzwertbestimmungen geben könnte. Sondern wir spüren die Auswirkungen am eigenen Leib. Ob das nun Gefährdungen sind oder schlimmste Beeinträchtigungen, die so weit gehen können, dass man sich fühlt wie bei einer schweren Krankheit. Die krebskranken Menschen in Naila und Netanya lassen sich vom sehr sehr kleinen Restrisiko, das wir schon lange hätten bemerken müssen, sicher auch überhaupt nicht überzeugen, sofern sie überhaupt noch können, sowenig wie von den Relativierungen. Wollen wir unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden der „Wissenschaft“ und den "Experten" überlassen? Wenn wir das Gegenteil von deren Behauptungen spüren bestimmt nicht. Eine allfällige Verantwortung als Gegner von Mobilfunksystemen oder anderem Elektrosmog übernehme ich gerne, ich müsste mir eher Vorwürfe machen, wenn ich nicht davor warnen würde.
Die Anforderungen, bis etwas als wissenschaftlich bewiesen angesehen wird, sind sehr hoch, doch auch Hinweise und Erfahrungstatsachen sollten den Staat dazu bewegen, das ungehinderte Aufrüsten einzugrenzen. In Bern-Bümpliz, wo es bis 1700 Einsprache-Unterschriften gegeben hat, sagen viele Leute, wir wollen keine neuen Antennen, es hat eh schon zu viele und wofür brauchen wir ein Bildhandy?
Bezüglich extremem Aufwand und Mittel, die in die entsprechende Forschung gesteckt wurden möchte ich auf die amerikanische Studie hinweisen, siehe Gigaherz-Beitrag "Jeder dritte Forscher mogelt": 15 % der Forscher gaben an, Aufbau, Methodologie und Ergebnisse einer Studie verändert zu haben, weil sie von ihren Geldgebern unter Druck gesetzt worden sind.
Was mich übrigens interessieren würde, wären die "Gegenstücke" in Deutschland zu BUWAL und BAG, bzw. wem würde die Strahlenschutzkommission und die Forschungsstiftung Mobilkommunikation entsprechen.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
-
gesuana
Re: Wir bleiben dran
Hallo
Apropos Moralischen: Ich war gestern das erste Mal an einer Informa-
tionsveranstaltung zur geplanten UMTS-Antenne in Buchs. Ich ging
hin , weil gigaherz dabei war und ich das Bewusstsein und die Gedan-
ken der Leute, die es betrifft, spüren wollte.
Auch ich kriege beim Zuhören solcher Diskussionen ein sehr seltsames und schlechtes diffuses Gefühl und nachher kurz den Moralischen, es ist wie in einem Science-fiction. Man meint, man sei im Kino,(im falschen Film,allerdings!!)
Die menschenverachtenden oder verharmlosenden und sich widersprechenden Aussagen vom Swisscomvertreter und dem Herr vom Umweltamt lassen mir , (und nach der Reaktion der meisten Zuhörer zufolge, auch ihnen) die Haare zu Berge stehen. Der passive Fatalismus sowie die machtlose Ergebenheit in die momentane Entwicklung , welche uns diese "Informanten", resp. Interessenvertreter, anraten ,weil jegliche Auflehnung gegen die "gottgewollte" und unausweichliche Funkzukunft sinnlose Kraftverschwendung sei, hört sich dermassen krank an . Dauernd
das Palaver von den FEST-gesetzten Grenzwerten, gegen die kein
Wesen dieses Planeten etwas tun könne.... wir armen hilflosen
ferngesteuerten Kinder dieser Erde. !! Es ist ja direkt Mitleid erregend, dem bedrängten Gemeinderat zuzuhören! Bestimmen WIR, was wir wollen und an welche Grenzen wir uns als Volk halten oder ein paar wenige offenbar nicht an unserem Wohl orientierte Figuren in diesem
Kabinett??? Viele Anwesende rangen sich ob der Skurilität der Situation nur noch ein müdes Lächeln ab.
Es ist soo paradox, immer mehr wollen vermutlich den Stopp, aber
die Gesetze, die man so unverantwortlich geschaffen hat, sperren
den Weg.
Apropos Aufgeben: Es gibt Erfahrungen und Erkenntnisse im Leben
welche , hat man sie gemacht, kein Zurück mehr offenlassen, das
"Klick" im Bereich Mikrowellenbestrahlung gehört dazu. Man kann dann nur noch konsequent und logisch den Weg nach vorne WEITER-gehen.
gute Nacht gesuana
Apropos Moralischen: Ich war gestern das erste Mal an einer Informa-
tionsveranstaltung zur geplanten UMTS-Antenne in Buchs. Ich ging
hin , weil gigaherz dabei war und ich das Bewusstsein und die Gedan-
ken der Leute, die es betrifft, spüren wollte.
Auch ich kriege beim Zuhören solcher Diskussionen ein sehr seltsames und schlechtes diffuses Gefühl und nachher kurz den Moralischen, es ist wie in einem Science-fiction. Man meint, man sei im Kino,(im falschen Film,allerdings!!)
Die menschenverachtenden oder verharmlosenden und sich widersprechenden Aussagen vom Swisscomvertreter und dem Herr vom Umweltamt lassen mir , (und nach der Reaktion der meisten Zuhörer zufolge, auch ihnen) die Haare zu Berge stehen. Der passive Fatalismus sowie die machtlose Ergebenheit in die momentane Entwicklung , welche uns diese "Informanten", resp. Interessenvertreter, anraten ,weil jegliche Auflehnung gegen die "gottgewollte" und unausweichliche Funkzukunft sinnlose Kraftverschwendung sei, hört sich dermassen krank an . Dauernd
das Palaver von den FEST-gesetzten Grenzwerten, gegen die kein
Wesen dieses Planeten etwas tun könne.... wir armen hilflosen
ferngesteuerten Kinder dieser Erde. !! Es ist ja direkt Mitleid erregend, dem bedrängten Gemeinderat zuzuhören! Bestimmen WIR, was wir wollen und an welche Grenzen wir uns als Volk halten oder ein paar wenige offenbar nicht an unserem Wohl orientierte Figuren in diesem
Kabinett??? Viele Anwesende rangen sich ob der Skurilität der Situation nur noch ein müdes Lächeln ab.
Es ist soo paradox, immer mehr wollen vermutlich den Stopp, aber
die Gesetze, die man so unverantwortlich geschaffen hat, sperren
den Weg.
Apropos Aufgeben: Es gibt Erfahrungen und Erkenntnisse im Leben
welche , hat man sie gemacht, kein Zurück mehr offenlassen, das
"Klick" im Bereich Mikrowellenbestrahlung gehört dazu. Man kann dann nur noch konsequent und logisch den Weg nach vorne WEITER-gehen.
gute Nacht gesuana
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Evi
Re: Wir bleiben dran
Hallo Gesuana
Trotzdem: Aufgeben gilt nicht. Wer kämpft, kann gewinnen oder verlieren, aber wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Es gibt leider viele, die nach der Devise leben: "Brüderlein geh du voran, du hast die grösseren Stiefel an." Gerade bei Gesuana hat man aber das Gefühl, dass sie ein Paar Siebenmeilenstiefel im Schrank hat. Solche Leute brauchen wir. Dass viele andere Trittbrettfahrer sind, das wissen wir aus Erfahrung. Schon Orwell schrieb in seinem Roman "Farm der Tiere": ".... und die Schafe, sie blökten..." und rennen höchstens hinter einem Leithammel her. Wir dürfen nicht handeln lassen, wir müssen selber handeln, auch wenn es schwer ist.
Gute Nacht
Evi
Trotzdem: Aufgeben gilt nicht. Wer kämpft, kann gewinnen oder verlieren, aber wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Es gibt leider viele, die nach der Devise leben: "Brüderlein geh du voran, du hast die grösseren Stiefel an." Gerade bei Gesuana hat man aber das Gefühl, dass sie ein Paar Siebenmeilenstiefel im Schrank hat. Solche Leute brauchen wir. Dass viele andere Trittbrettfahrer sind, das wissen wir aus Erfahrung. Schon Orwell schrieb in seinem Roman "Farm der Tiere": ".... und die Schafe, sie blökten..." und rennen höchstens hinter einem Leithammel her. Wir dürfen nicht handeln lassen, wir müssen selber handeln, auch wenn es schwer ist.
Gute Nacht
Evi
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Pepi
Re: Wir bleiben dran
Hallo
Wenn die Herren Gemeinderäte von Buchs sich auf den gleichen Standpunkt stellen würden wie der Stadtpräsident von Langenthal (Sendung CH-Aktuell); und zwar, dass nirgendwo festgesetzt sei, wie schnell ein Baugesuch zu behandeln sei, insbesondere weil die Ergebnisse der nationalen Studie ein Abwarten im Sinn der Vorsorge geradezu aufzwingen, wäre sehr viel gewonnen.
Tatsache ist, abgesehen von den vielen negativen Erfahrungswerten, die immer noch keine Berücksichtigung finden, dass "nicht abschliessend beurteilt werden kann, ob die Grenzwerte der ICNIRP und die darauf basierenden Immissionsgrenzwerte der NISV vor langfristigen Schäden genügend Schutz bieten" (BUWAL-Bericht Nr. 162).
Die Herren Gemeinderäte von Buchs als HÜTER DES GEMEINSWOHLS fürchten sich aber vor einer Rechtsverweigerungsbeschwerde, so das Votum des Gemeindepräsidenten, und werden aller Voraussicht nach eine Baubewilligung erteilen.
Könnte es aber nicht sein, dass ein Richter in St.Gallen durchaus einsehen könnte, Grenzwerte hin oder her, dass die Ergebnisse einer nationalen Studie abzuwarten sind, dass in Buchs bereits zwei UMTS-Antennen stehen und dadurch die Versorgung für die wenigen Nutzer der BILDTELEFONIE gewährleistet ist, dass diese wenigen Nutzer kein öffentliches Interesse darstellen können, dass der Anspruch auf prophylaktischer Sicherung von Kapazitäten dem Vorsorgegedanke unterzuordnen ist, dass die Verbesserung einer INHOUSE-Versorgung bis ins 5. Untergeschoss einer Tiefgarage sinnlos ist und schliesslich die Swisscom/SUNRISE und der Grundeigentümer durch ein Moratorium nicht in den Konkurs getrieben und der Fortschritt nicht aufgehalten wird ?
Paradox ist: die Mobilfunkbetreiber schäffeln Gewinne, der Grundeigentümer kassiert seine Jahresmiete. Die wenigen noch wachen Nachbarn im Umkreis dieser Mobilfunkanlage (Leistung von 12'990 Watt ERP; Einsprachelegitimation 969,9 m), die nicht mit dem Unsicherheitsfaktor leben wollen, haben aber unter Kostenfolge, auszuziehen oder das Haus abzuschirmen. Kurz: Sie müssen ihr Leben umkrempeln, damit andere ihre Gewinne einfahren.
Welches Gesetz schützt hier welche Interesse und kann hier noch von Interessensabwägung gesprochen werden in einem Kampf gegen Goliath, wo viele Glauben, der andere habe die grösseren Stiefel an und die da oben würden es schon richten. Ich glaube nicht, dass sich in der heutigen Zeit noch eine Eidgenossenschaft bilden könnte oder eine französische Revolution möglich wäre.
In Buchs wurde ordentlich und frühzeitig privat und öffentlich informiert, dann war Krieg und niemand ging zwecks Unterstützung des Gemeinderates hin - vielleicht in der Meinung es würde schon gut kommen.
In diesem Sinne guten Tag und gleichzeitig gute Nacht!
Wenn die Herren Gemeinderäte von Buchs sich auf den gleichen Standpunkt stellen würden wie der Stadtpräsident von Langenthal (Sendung CH-Aktuell); und zwar, dass nirgendwo festgesetzt sei, wie schnell ein Baugesuch zu behandeln sei, insbesondere weil die Ergebnisse der nationalen Studie ein Abwarten im Sinn der Vorsorge geradezu aufzwingen, wäre sehr viel gewonnen.
Tatsache ist, abgesehen von den vielen negativen Erfahrungswerten, die immer noch keine Berücksichtigung finden, dass "nicht abschliessend beurteilt werden kann, ob die Grenzwerte der ICNIRP und die darauf basierenden Immissionsgrenzwerte der NISV vor langfristigen Schäden genügend Schutz bieten" (BUWAL-Bericht Nr. 162).
Die Herren Gemeinderäte von Buchs als HÜTER DES GEMEINSWOHLS fürchten sich aber vor einer Rechtsverweigerungsbeschwerde, so das Votum des Gemeindepräsidenten, und werden aller Voraussicht nach eine Baubewilligung erteilen.
Könnte es aber nicht sein, dass ein Richter in St.Gallen durchaus einsehen könnte, Grenzwerte hin oder her, dass die Ergebnisse einer nationalen Studie abzuwarten sind, dass in Buchs bereits zwei UMTS-Antennen stehen und dadurch die Versorgung für die wenigen Nutzer der BILDTELEFONIE gewährleistet ist, dass diese wenigen Nutzer kein öffentliches Interesse darstellen können, dass der Anspruch auf prophylaktischer Sicherung von Kapazitäten dem Vorsorgegedanke unterzuordnen ist, dass die Verbesserung einer INHOUSE-Versorgung bis ins 5. Untergeschoss einer Tiefgarage sinnlos ist und schliesslich die Swisscom/SUNRISE und der Grundeigentümer durch ein Moratorium nicht in den Konkurs getrieben und der Fortschritt nicht aufgehalten wird ?
Paradox ist: die Mobilfunkbetreiber schäffeln Gewinne, der Grundeigentümer kassiert seine Jahresmiete. Die wenigen noch wachen Nachbarn im Umkreis dieser Mobilfunkanlage (Leistung von 12'990 Watt ERP; Einsprachelegitimation 969,9 m), die nicht mit dem Unsicherheitsfaktor leben wollen, haben aber unter Kostenfolge, auszuziehen oder das Haus abzuschirmen. Kurz: Sie müssen ihr Leben umkrempeln, damit andere ihre Gewinne einfahren.
Welches Gesetz schützt hier welche Interesse und kann hier noch von Interessensabwägung gesprochen werden in einem Kampf gegen Goliath, wo viele Glauben, der andere habe die grösseren Stiefel an und die da oben würden es schon richten. Ich glaube nicht, dass sich in der heutigen Zeit noch eine Eidgenossenschaft bilden könnte oder eine französische Revolution möglich wäre.
In Buchs wurde ordentlich und frühzeitig privat und öffentlich informiert, dann war Krieg und niemand ging zwecks Unterstützung des Gemeinderates hin - vielleicht in der Meinung es würde schon gut kommen.
In diesem Sinne guten Tag und gleichzeitig gute Nacht!
-
Helmut Breunig
Re: Wir bleiben dran
Klar, bleibe ich dran!
MEINEN Moralischen habe ich bekommen.
[Zitat:]
(Frage:)Kann man also sorglos mit seinem Handy telefonieren? Und muss man sich nicht ängstigen, wenn man in der Nähe einer solchen Mobilfunkstation wohnt?
(Antwort:)So ist es, ganz klare Aussage. Panikmache geht fehl und auch ernste Besorgnis, die moralisch immer gut klingt, weil man ja nur das Beste zur Sicherheit des Menschen will, ist unangebracht.
Selbst so genannte Vorsorgemaßnahmen nach der gut gemeinten Leitlinie "Man kann ja nie wissen, ob nicht doch noch reale Risiken unterhalb der Grenzwerte nachgewiesen werden" werden derzeit extrem kontrovers diskutiert – übrigens auch im entsprechenden Expertenkreis der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu diesem Thema.
[Anm.: Hat man ja gesehen, wie Sie Frau Brundtland psychiatrisiert und hinausgedrängt haben]
Unangemessene Vorsichtsempfehlungen führen nämlich unter anderem auch dazu, dass sich Menschen real ängstigen. Deshalb müssen sich die Gegner der Mobilfunksysteme ebenfalls ihrer Verantwortung stellen – Panikmache kann Menschen krank machen.
Montag, 27.06.2005
[Zitat Ende]
Herr Prof. Dr. Enders hat wirklich nur Redundanz geliefert.
Aber die Tatsache, dass diese nun schon solange andauert, müsste doch nach biologischem Ermessen ein Zeichen sein, dass das bald mal nachlassen sollte.
Solche Konstanz der unveränderten Wiederholung ist in der Natur wirklich selten.
Selbst im Mineralischen finden Variationen statt.
Sogar bei den Elementen gibt es Zerfallserscheinungen.
Nur nicht bei der Mobilfunklobby?
Aussergewöhnlich! Geradezu aussernatürlich!
Steigt doch in der Natur die Wahrscheinlichkeit, das sich da etwas ändern wird, mit jeder Wiederholung des Gleichen an.
Also muss man – sagt sich der Techniker - etwas ändern, damit alles beim Alten bleiben kann.
Nun, was liegt da nahe?
Vom technischen ins moralische Reich ist eben ein kürzerer Weg als wir gedacht hätten. Sogar Physiker, die Mitglied in der Deutschen Strahlenschutzkommission sind, die das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Minister Herr Trittin, GRÜNE, berät (das war für Frau Buchs), haben inzwischen einengewissen Zusammenhang von Moral und Technik erkannt, auf eine besonders charakteristische und damit unverwechselbare, weil unwandelbar immer konstante Weise, auf die man sich eben verlassen kann, auch wenn sie in anderer Umgebung erscheint.
So finden wir altbekannte Muster wieder und entdecken damit hier eine unmittelbare Übertragung aus der Atomenergie-Diskussion in die Mobilfunkd-Diskussion.
Beispiel Enders: Er spricht vom "Restrisiko", ein Begriff, der in dieser Auseinandersetzung zur politischen Bedeutung gekommen ist.
„Restrisiko“ wurde von der Atomlobby benutzt, um die angeblich naturgegebene Unumgänglichkeit einer Risiko-Akzeptanz in uns hineinzuhypnotisieren.
Befindet sich Herr Enders in Bezug auf Mobilfunk schon in einer entsprechenden Phase?
Nicht nur das Kapital hat seien Weg aus den steuerfreien Risikozurückstellungen der Atomindustrie in die Mobilfunktechnik gefunden. Die Denkfabriken haben sich von Kernforschungszentren in Forschungszentren verwandelt. Und – von wegen Konstanz, praktisch hat man da schon immer gedacht - die Moral ist gleich mitgekommen!
[Zitat:]
Aber Tenor [anschwellender Bocksgesang] aller [wo sind die anderen geblieben?] Epidemiologen und anderer [ach hier sind sie!] Fachleute [er meint wohl doch nur sich selbst] ist: Wenn es ein Restrisiko gibt, was übrigens nie [!, d.h., damit haben wir es immer zu tun, nichts ist hier ungewöhnlich] definitiv ausgeschlossen werden kann [wir können einfach nichts dagegen machen], dann muss [was anderes kommt nicht in Frage] es sehr, sehr klein sein. Sonst hätten wir [!] es schon lange bemerkt.
[Zitat Ende]
Wie soll man also unter dem Gesichtspunkt der hier waltenden Moral den von Herrn Dr. Enders angeführten Begriff eines "Restrisikos" auffassen?
Vorschlag, die Bedeutung des Begriffes je nach der Quelle seines Gebrauchs zu bestimmen.
Hier also die Summe aller Summen zur Bestimmung des Begriffes „Restrisiko mentis Enderis“:
Es handelt sich um ein Risiko, das, sollten wir es nicht bald überwunden haben, ab einer gewissen Phase seiner Entfaltung eine Dynamik entwickeln wird, die uns - dann unabwendbar - den Rest geben wird; es war einfach zu klein, um es rechtzeitig bemerkt haben zu können.
Wissen Sie, welches Risiko ich meine?
Hoffe, Sie ängstigen sich jetzt nicht zu sehr!
Aber keine Bange. In der Natur bleibt das nicht allzu lange konstant.
Helmut Breunig
MEINEN Moralischen habe ich bekommen.
[Zitat:]
(Frage:)Kann man also sorglos mit seinem Handy telefonieren? Und muss man sich nicht ängstigen, wenn man in der Nähe einer solchen Mobilfunkstation wohnt?
(Antwort:)So ist es, ganz klare Aussage. Panikmache geht fehl und auch ernste Besorgnis, die moralisch immer gut klingt, weil man ja nur das Beste zur Sicherheit des Menschen will, ist unangebracht.
Selbst so genannte Vorsorgemaßnahmen nach der gut gemeinten Leitlinie "Man kann ja nie wissen, ob nicht doch noch reale Risiken unterhalb der Grenzwerte nachgewiesen werden" werden derzeit extrem kontrovers diskutiert – übrigens auch im entsprechenden Expertenkreis der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu diesem Thema.
[Anm.: Hat man ja gesehen, wie Sie Frau Brundtland psychiatrisiert und hinausgedrängt haben]
Unangemessene Vorsichtsempfehlungen führen nämlich unter anderem auch dazu, dass sich Menschen real ängstigen. Deshalb müssen sich die Gegner der Mobilfunksysteme ebenfalls ihrer Verantwortung stellen – Panikmache kann Menschen krank machen.
Montag, 27.06.2005
[Zitat Ende]
Herr Prof. Dr. Enders hat wirklich nur Redundanz geliefert.
Aber die Tatsache, dass diese nun schon solange andauert, müsste doch nach biologischem Ermessen ein Zeichen sein, dass das bald mal nachlassen sollte.
Solche Konstanz der unveränderten Wiederholung ist in der Natur wirklich selten.
Selbst im Mineralischen finden Variationen statt.
Sogar bei den Elementen gibt es Zerfallserscheinungen.
Nur nicht bei der Mobilfunklobby?
Aussergewöhnlich! Geradezu aussernatürlich!
Steigt doch in der Natur die Wahrscheinlichkeit, das sich da etwas ändern wird, mit jeder Wiederholung des Gleichen an.
Also muss man – sagt sich der Techniker - etwas ändern, damit alles beim Alten bleiben kann.
Nun, was liegt da nahe?
Vom technischen ins moralische Reich ist eben ein kürzerer Weg als wir gedacht hätten. Sogar Physiker, die Mitglied in der Deutschen Strahlenschutzkommission sind, die das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Minister Herr Trittin, GRÜNE, berät (das war für Frau Buchs), haben inzwischen einengewissen Zusammenhang von Moral und Technik erkannt, auf eine besonders charakteristische und damit unverwechselbare, weil unwandelbar immer konstante Weise, auf die man sich eben verlassen kann, auch wenn sie in anderer Umgebung erscheint.
So finden wir altbekannte Muster wieder und entdecken damit hier eine unmittelbare Übertragung aus der Atomenergie-Diskussion in die Mobilfunkd-Diskussion.
Beispiel Enders: Er spricht vom "Restrisiko", ein Begriff, der in dieser Auseinandersetzung zur politischen Bedeutung gekommen ist.
„Restrisiko“ wurde von der Atomlobby benutzt, um die angeblich naturgegebene Unumgänglichkeit einer Risiko-Akzeptanz in uns hineinzuhypnotisieren.
Befindet sich Herr Enders in Bezug auf Mobilfunk schon in einer entsprechenden Phase?
Nicht nur das Kapital hat seien Weg aus den steuerfreien Risikozurückstellungen der Atomindustrie in die Mobilfunktechnik gefunden. Die Denkfabriken haben sich von Kernforschungszentren in Forschungszentren verwandelt. Und – von wegen Konstanz, praktisch hat man da schon immer gedacht - die Moral ist gleich mitgekommen!
[Zitat:]
Aber Tenor [anschwellender Bocksgesang] aller [wo sind die anderen geblieben?] Epidemiologen und anderer [ach hier sind sie!] Fachleute [er meint wohl doch nur sich selbst] ist: Wenn es ein Restrisiko gibt, was übrigens nie [!, d.h., damit haben wir es immer zu tun, nichts ist hier ungewöhnlich] definitiv ausgeschlossen werden kann [wir können einfach nichts dagegen machen], dann muss [was anderes kommt nicht in Frage] es sehr, sehr klein sein. Sonst hätten wir [!] es schon lange bemerkt.
[Zitat Ende]
Wie soll man also unter dem Gesichtspunkt der hier waltenden Moral den von Herrn Dr. Enders angeführten Begriff eines "Restrisikos" auffassen?
Vorschlag, die Bedeutung des Begriffes je nach der Quelle seines Gebrauchs zu bestimmen.
Hier also die Summe aller Summen zur Bestimmung des Begriffes „Restrisiko mentis Enderis“:
Es handelt sich um ein Risiko, das, sollten wir es nicht bald überwunden haben, ab einer gewissen Phase seiner Entfaltung eine Dynamik entwickeln wird, die uns - dann unabwendbar - den Rest geben wird; es war einfach zu klein, um es rechtzeitig bemerkt haben zu können.
Wissen Sie, welches Risiko ich meine?
Hoffe, Sie ängstigen sich jetzt nicht zu sehr!
Aber keine Bange. In der Natur bleibt das nicht allzu lange konstant.
Helmut Breunig