Seite 1 von 3
ZDF berichtet über Elektrosmog
Verfasst: 7. April 2008 08:49
von Beat
Am nächsten Sonntag eine Reportage des ZDF, hier der Link zur entsprechenden Website:
http://reporter.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/ ... .html?dr=1
ZDF berichtet über Elektrosmog
Verfasst: 8. April 2008 16:29
von Apokalypse
Es ist zu befürchten, dass diese Sendung den Focus wieder einseitig auf Oberammergau richtet.Dabei gibt es in Deutschland und der Welt eine Legion von Betroffenen, die vor die Kamera treten würden und eine Legion von Ortschaften,an denen man eine filmische Dokumentation zur
Mobilfunkproblematik machen könnte.Es ist ganz und gar Absicht der Mobilfunklobby, Oberammergau als ein singuläres Phänomen hinzustellen,einen Ort hinter Wäldern und Bergen, wo ein paar Spinner ein Problem haben, das es so anderswo nicht gibt.
Auch ist es problematisch,in die Ankündigung zu schreiben " Angst vor Handys und Elektrosmog". Nicht die Angst vor Strahlungsquellen treibt Menschen aus den Häusern und in die Wälder,sondern ihr Körper,der durch Strahlenbelastung außer Rand und Band gerät.Viele Betroffene wissen gar nicht, welche Strahlenschleuder sie mit einem Dect-Telephon haben oder wo überall die Masten stehen.
Sicher nicht hilfreich ist auch, wenn die Sendung den Scopus von funkgestützter Technik weg hin zu den althergebrachten Stromquellen legen sollte.Damit würden die Probleme dieser neuen Technik,mit der die Menschen erst richtig begonnen haben, krank zu werden,verniedlicht und bagatellisiert.
Der Satz,dass in Oberammergau "der Teufel los ist" ist einer reisserischen
Schlagzeile der Boulevardpresse entnommen und schon weit über ein Jahr alt.
Dass Oberammergau ein Problem mit Mobilfunk hat,ist hinlänglich bekannt. Dem ZDF liegen nach den vielen Berichten über Oberammergau
sicher hundertfach Hinweise über Mobilfunkprobleme aus allen Teilen Deutschlands vor.Nur wenn d a s der Horizont der Sendung wäre,wäre sie für Elektrosmoggeschädigte hilfreich.Es ist zu befürchten, dass dem nicht so ist und dann dient die Sendung gewollt und ungewollt nur Betreiberinteressen.Es ist auch zu vermuten, dass die Oberammergauer es leid sind,Strahlendorf Nummer 1 zu sein,wo doch ähnliche Probleme auch aus allen Nachbarorten Oberammergaus , aus ganz Bayern und Deutschland gemeldet werden.
Verfasst: 13. April 2008 19:44
von Pegasus
Ich bin überrascht - ich finde den Bericht recht gut. Er hat vor allem auf den hausgemachten E-smog hingewiesen. Auch Metalle im Bett waren ein Thema.
Was den Dr. Jodel von T-mobil betrifft, so finde ich, er hat uns das übliche Betreiber-Lied gejodelt. Doch die Menschen in Oberammergau hatten gute Argumente und lassen sich nicht unterkriegen - bravo!
Ob ich den ZDF loben kann, weiss ich nicht, denn solche Sendungen wirken auf Betroffene sicher anders als auf Nichtbetroffene. Deshalb wäre ich froh um Feedbacks von Nichtbetroffenen, die die Sendung gesehen haben. Danke zum Voraus!
Die Sendung wird offenbar heute Nacht um 04:10 wiederholt.
Pegasus
P.S. Ich hatte vorhin schon einen Kommentar geschrieben, doch als ich 'Vorschau' drückte, wurde der Surfer nicht gefunden und mit zurück fand ich ihn auch nicht mehr. Auch zu andern Seiten hatte ich keinen Zugang mehr. Erst als ich 'Bluewin.ch' klickte, funktionierte das Ganze wieder. Komischer Zufall......!
Pegasus
Verfasst: 18. April 2008 14:01
von Juli
Vor ein paar Wochen wurde bei RTL "Stern TV" ganz kurz über das Thema berichtet. Mich wundert es, daß es im Anschluß keine Zuschauerreaktion gegeben hat, wie das selbst bei langweiligsten Themen auch der Fall ist, kann es möglich sein, daß diese einfach unterschlagen wurden? Einfach nicht vorgelesen wurden? Ich möchte nicht wissen, wieviel Geld der Sender einstreicht für Werbespots der Mobilfunkbetreiber.Könnte das der Grund sein, warum private Sender, die ja von den Werbeeinnahmen leben, kaum über dieses Thema berichten und wenn dann nur sehr einseitig und meist indirekt zu Gunsten der Mobilfunkindustrie?
Metalle im Bett?
Verfasst: 21. April 2008 08:01
von Kurt
Pegasus hat geschrieben:Ich bin überrascht - ich finde den Bericht recht gut. Er hat vor allem auf den hausgemachten E-smog hingewiesen. Auch Metalle im Bett waren ein Thema.
Pegasus
Hallo Pegasus,
was ist gegen Metalle im Bett zu sagen? Ohne Schrauben fällt mein
Holzbett auseinander... Ausserdem sind in der Wand am Kopfende
metallene Ständer der Trockenbauwand; was würde also ein metallfreies
Bett bewirken? In der Decke (Stahlbeton) und zwischen den Sparren
(Alu-bedampfte Folie) ist auch Metall zu finden. Soll man das alles
eliminieren? Und vor allem: Warum???
fragt
Kurt
Typisch Kurt.............................
Verfasst: 21. April 2008 09:17
von maege
Hallo Kurt
Du provozierst mal wieder, wenn man will, findet man in jeder Suppe ein Haar..........
Pegasus hat mit seiner Aussage recht, Metallbetten sind äusserst ungesund, besonders wenn man hohe Werte hat, so wie wir zur Zeit. ( 1,2 mT). Da sind Holzbetten sicherlich gesünder, wenn man bei dieser hohen Belastung überhaupt noch von gesund sprechen kann.....................................
maege
Metalle im Bett und Nachtrag zur Sendung
Verfasst: 21. April 2008 19:15
von Pegasus
Hallo Kurt,
Im ZDF-Beitrag sagte der Messtechniker, dass Federkern-Matrazen nicht gut sind, weil die Stahlfedern das natürliche Magnetfeld im Bett verändern und dadurch Störungen des Energiefeldes des menschlichen Körpers bewirken. Dies hatte ich auch schon von andern Messtechnikern gehört und gelesen.
Nachtrag zum gesendeten Beitrag: es wurde auch über Menschen berichtet, die sich von skrupellosen Geschäftemachern übers Ohr hauen liessen. So gibt es offenbar mindestens eine Firma, die für über 3000.-Euro 6 oder 8 Kunststoffkästchen verkaufte, die gegen Elektrosmog schützen sollen. Inhalt war Sand, ein Metallplättchen und ein Stein. Das Metallplättchen soll spezielle Informationen enthalten haben......(Aussage Verkäufer)
Die Leute glaubten, da diese Teile so teuer seien, würden diese sicher helfen.......
Was mir nicht gefällt: Frage des ZDF-Forum: Leiden auch Sie unter Strahlenangst?
Mein Kommentar dazu: Ich leide nicht unter Strahlenangst, sondern ich leide unter den elenden Strahlen! Deshalb fürchte ich mich davor, in starke Strahlung zu geraten.
Die Frage suggeriert einmal mehr, wir hätten Symptome, weil wir glaubten, die Strahlung mache uns was!
Pegasus
Re: Typisch maeg.............................
Verfasst: 23. April 2008 07:55
von Kurt
maege hat geschrieben:Hallo Kurt
Du provozierst mal wieder, wenn man will, findet man in jeder Suppe ein Haar..........
Pegasus hat mit seiner Aussage recht, Metallbetten sind äusserst ungesund, besonders wenn man hohe Werte hat, so wie wir zur Zeit. ( 1,2 mT). Da sind Holzbetten sicherlich gesünder, wenn man bei dieser hohen Belastung überhaupt noch von gesund sprechen kann.....................................
maege
Hallo Maege,
Eine Frage: Woher kommen die Werte von 1.2 mT, die "wir" (wer ist das?)
zur Zeit haben? Doch nicht etwa vom Erdmagnetfeld? Das hat
nämlich nur einige 10 µT.
Darüberhinaus: Klarerweise wird ein Metallbett, oder besser: Ein Bett,
das ferromagnetische Werskstoffe enthält das Erdmagnetfeld verzerren.
Das kann man am einfachsten mit einem Kompass nachweisen.
Das gleiche gilt auch für Heizkörper, Stahlbetonarmierungen, Blechständer
usw. usw. Aber diese Verzerrung ist statisch und kann demzufolge keine
Wirkung haben. Ansonsten müsste man argumentieren, dass es
darauf ankommt, in welcher Richtung man relativ zum Erdmagnetfeld
schlafen sollte.
Wenn es eine solche Vorzugsrichtung gäbe, dann könnte man aber
nur in bestimmten Gegenden der Erde wohnen, da die Richtung der
Feldlinien (Stichwort: Inklination) überall auf der Erde anders ist.
An manchen Stellen müsste man dann im Stehen schlafen.
Sie merken, wenn man sich näher mit dem Thema befasst wird offenbar,
wie absurd es ist, zu fordern, dass man das Erdmagnetfeld nicht
verzerren dürfte.
Gruß
Kurt
Re: Metalle im Bett und Nachtrag zur Sendung
Verfasst: 23. April 2008 08:02
von Kurt
Pegasus hat geschrieben:Hallo Kurt,
Im ZDF-Beitrag sagte der Messtechniker, dass Federkern-Matrazen nicht gut sind, weil die Stahlfedern das natürliche Magnetfeld im Bett verändern und dadurch Störungen des Energiefeldes des menschlichen Körpers bewirken. Dies hatte ich auch schon von andern Messtechnikern gehört und gelesen.
...
Pegasus
Hallo Pegasus,
ich stimme vorbehaltlos zu, dass gewissen Geschäftemachern das
Handwerk gelegt gehört.
Warum allerdings das Energiefeld des Körpers überhaupt durch ein
statisches Magnetfeld beeinflusst werden kann ist mir unklar.
Dazu müsste erst einmal klar sein, was das Energiefeld des Körpers
überhaupt ist bzw. woraus es besteht. Gibt es dazu genauere
Beschreibungen? Handelt es sich auch um ein Magnetfeld? Wenn
ja, ein statisches oder ein veränderliches?
Ist das Feld Wesen oder Wirkung eines lebensnotwendigen Vorgangs
oder nur Begleiterscheinung?
Wo bekommt man hierüber Informationen dergestalt, dass das
genannte Energiefeld einer Bereschnung, Messung und Simulation
zugänglich wird? Ziel muss sein, die Wechselwirkung so exakt wie
möglich zu beschreiben um daraus Vorhersagen ableiten zu können.
Vielen Dank im Voraus
Kurt
Verfasst: 23. April 2008 09:04
von Elisabeth Buchs
Es wird ja auch sonst von technisch ausgebildeten Befürwortern ständig gesagt, weshalb man von diesem und jenem EMF keinesfalls krank werden dürfte, wie z.B. die Behauptung, die Strahlung komme gar nicht in den Körper rein oder die Impulszeit sei zu kurz zum Reagieren oder was noch immer. Aber offensichtlich hält sich der menschliche Organismus nicht an diese Argumente. Und damit möglichst lange nix anderes rausgefunden wird, bietet man den Betroffenen auch kaum was an als die Strahlenfühltests von wenigen Minuten bis unterhalb einer Stunde in mehreren Umgängen nach dem immer selben Schema und die Betroffenen werden sonst nicht untersucht, siehe interne Weisung der Bayerischen Staatsregierung und kaum nach biologischen Parametern gesucht.
Jedenfalls ich selber kann im Disponibel aus armiertem Beton nicht schlafen, wobei ich das selbe noch mit Ausschalten sämtlicher Sicherungen testen müsste und ein Fachmann sagte, es könne noch an einem Potentialunterschied liegen? und meinem einquartierten Kollegen ging es dort unten himmeltraurig, was ungünstig ist, wenn ich vor einer Antenne dort hinein flüchten müsste und mit einer zweiten Wand versuchen würde, die Strahlung zu reduzieren.
Ebenfalls kann ich im Wohnmobil mit vermutlich Stahlbodenplatte und Aluwänden auch nicht schlafen, ungünstig, wenn so etwas Schlimmes wie z.B. die 8 1/3 Hz-Pulsung in Oberammergau käme, dass ich nicht mehr zuhause wohnen könnte und mich im Wohnmobil im Wald aufhalten müsste, müsste jedoch noch testen, ob es evt. an der Batterie liegt, Batterieabschalter gekauft und montiert, hoffentlich sollte es reichen, wenn ein Pol abgeschaltet ist.
Die Metallfüsse meines Bettes habe ich vor Jahren gegen Holzfüsse ersetzen lassen, da es mir mit dem Metallfüssen nicht gut ging. In den Ferien habe ich eine Federkernmatratze, bezüglich Schlafen geht es gut, jedoch oft brettsteifer Rücken beim Erwachen, was ich zuhause mit der Schaumstoffmatratze nicht habe. Eine batteriebetriebene Quarzarmbanduhr habe ich Tag und Nacht an und vertrage diese gut (kein Unterschied, als ich sie testweise abgelegt hatte). Ein etwas weiter entfernt aufgestellter Batteriewecker und ein Funkwecker in einem Nachbarzimmer gehen beide gut.
Elisabeth Buchs
EM-Felder
Verfasst: 23. April 2008 09:28
von maege
Hallo Kurt
woher diese enorm hohen Felder kommen, willst Du wissen? In unserem Quartier stehen 2 Hochspannungsleitungen mit je 2x 400kV. Wir (ca. 12 EFH) heben gemessene Werte von momentan 1.10-2.2 mT. Hoffe, dass Dir diese Angaben reichen. Bist wohl auch einer von der Elektrolobby? Ansonsten würdest Du nicht soviel hinterfragen.
Gruss
maege
Beweise?
Verfasst: 23. April 2008 13:29
von Pegasus
Hallo Kurt,
ich muss hier gar nichts beweisen, denn es sollte doch Beweis genug sein, dass Leute, die in oder an ihrer Schlafstätte etwas verändern, sehr rasch eine Besserung ihrer Symptome erreichen! Da ist es doch gegeben, dass ein Zusammenhang bestehen muss?
Ich finde es unangebracht, dauernd wissenschaftliche Beweise zu fordern und die Erfahrungen der Menschen völlig zu negieren, was beim Mobilfunkthema ebenso gemacht wird. Unsere Efahrungen und Beobachtungen werden systematisch unter den Teppich gekehrt und dazu trampeln die Tausenden von MFI-Angestellten auf dem ach so schönen Orange-Swisscom-Sunrise-Tele2-Nokia-Erikson-etc.-Teppich herum!
Und jetzt habe ich wohl wieder Tür und Tor geöffnet um wochenlang über Placebo und Nocebo zu diskutieren..... Erspare Er mir das!
Schönen Tag noch!
Pegasus
Verfasst: 23. April 2008 16:08
von leser
hallo pegasus
sprungfedermatratzen verändern nicht nur das erdmagnetfeld,auch weil sie oft magnetisiert sind,sondern sie wirken auch als fiese sekundärstrahler,das heist,sie nehmen strahlung aus der umgebung auf und strahlen sie wieder ab.dies gilt im grunde für alle metallteile.dies dürfte kurt interessiern,der fragt,wieso man metallteile in bettnähe vermeiden soll.die federn in sprungfedermatratzen wirken ausserdem sls spulen,das heisst,sie nehmen längs eintreffende strahlung auf und srahlen sie quer auf den schläfer ab.
es spielt durchaus eine rolle,in welcher himmelsrichtung man schläft.
hinduastrologen etwa berechnen aufgrund des geburtshoroskopes die optimale schlafrichtung,dies schon seit jahrhunderten.
mfg
Verfasst: 23. April 2008 16:13
von korn
@pegasus
Ich finde es unangebracht, dauernd wissenschaftliche Beweise zu fordern und die Erfahrungen der Menschen völlig zu negieren, was beim Mobilfunkthema ebenso gemacht wird. Unsere Erfahrungen und Beobachtungen werden systematisch unter den Teppich gekehrt und dazu trampeln die Tausenden von MFI-Angestellten auf dem ach so schönen Orange-Swisscom-Sunrise-Tele2-Nokia-Erikson-etc.-Teppich herum!
Wer den eigenen Verstand nicht bemühen will, fordert für alles Beweise, dann kann er wieder ruhig schlafen. Selber erfahren, selber spüren ist out. Falls man doch mal etwas spüren sollte, hat Herr Dokor sicher ein Pülverchen dagegen.
Für das Können gibt es nur einen Beweis: Das Tun (Marie von Ebner-Eschenbach)
Nichts lässt sich beweisen, was es nicht geben darf.
Es gibt nichts, was nicht bewiesen ist.
Es ist nicht alles bewiesen was es gibt
Und hier noch einer für die ES-Ignoranten:
Ich glaube das nicht. Beweise es mir und ich glaub's immer noch nicht.
„Von der Eindeutigkeit der wissenschaftlichen Beweise erdrückt, akzeptieren wir mittlerweile die Realität des Klimawandels. Allerdings noch nicht unsere Verantwortung dafür".
AL Gore, Film: eine unbequeme Wahrheit
Diese Aussage könnte sich eines Tages auch gegen die Mobilfunklobby richten
Verfasst: 23. April 2008 19:25
von unwichtig
korn hat geschrieben:
..
„Von der Eindeutigkeit der wissenschaftlichen Beweise erdrückt, akzeptieren wir mittlerweile die Realität des Klimawandels. Allerdings noch nicht unsere Verantwortung dafür".
AL Gore, Film: eine unbequeme Wahrheit
Nein, es sind mehr die eindeutigen dumm dreisten Lügen dieses übergewichtigen Atommafia Lobbyisten, der in seiner 900m2 (Wohnfläche!) Villa wahrscheinlich mehr CO2 als alle Forumsteilnehmer zusammen produziert, die mich an die unverschämten Lügen der Verstrahlungsmafia erinnern...