Arbeitsplatz und Elektrosensibilität
Verfasst: 8. Juli 2005 19:07
Nicht nur das Finden einer elektrosmogarmen Wohnung oder eines Hauses wird für Elektrosensible immer schwieriger, auch ein entsprechender Arbeitsplatz ist sehr schwierig zu finden. Wer die allgegenwärtigen Leuchtstoffröhren schlecht verträgt, darauf achten muss, dass keine erhöhten Magnetfelder durch die Stromversorung vorhanden sind und es schon gar keine Mobilfunkantenne in der Nähe haben sollte, hat zusätzlich zur ungünstigen Situation auf dem Arbeitsmarkt eine sehr grosse Einschränkung. Ein technischer Fortschritt Richtung weniger Elektrosmog ist jedoch eindeutig die Erfindung des LCD-Flachbildschirms.
Was soll eine Elektrosensible tun, die schon jetzt wegen Mobilfunkantennen und DECT unter einer doppelten Lage von Swiss Shield-Baldachin schläft, bis jetzt jedoch an einem elektrosmogarmen Arbeitsplatz arbeitete und nun wollen sie dort eine DECT-Anlage einrichten?
Wegen der anderen Nutzung der Frequenzen und allfälligen Störungen ist der Einsatz von CT1+ statt DECT eine zweifelhafte Lösung, die eine Privatperson noch riskieren kann, ein Betrieb jedoch weniger. Doch was gibt es für Alternativen?
Von einem Elektrosmog-Spezialisten wurde nun "Mobile Pro" empfohlen (Name und Adresse der Firma bei mir erhältlich). Dies sei ein Teleserver und mache die Mobiltelefone der Mitarbeiter und jedes unternehmensexterne Telefon zum internen Teilnehmer. Mitarbeiter sind unter einer Nummer erreichbar, ungeachtet, ob sie gerade im Büro, unterwegs oder im Heimbüro sind. Anstelle von DECT wird das bestehende Handy als Mobilapparat genutzt. Auf der Homepage der Firma sind kaum technische Angaben zu finden. Jedoch würde das bedeuten, dass jeder Mitarbeiter ein Handy mitführen müsste und Handytarife entstehen würden, auch nicht optimal.
Vielleicht gäbe es noch die Möglichkeit der Abschirmung der DECT-Basisstationen z.B. durch einen Schirmschlauch (oder auch nur eine Biscuit-Dose). Es soll auch Bluetooth-Schnurlostelefone geben, hat jemand schon einmal ein solches gesehen? Es würde mich auch interessieren, wie hoch dort die entstehende Elektrosmog-Belastung wäre und ob diese für Anwendungen in Heim-Institutionen geeignet wären.
Ich hoffe, dass sich für die Betroffene eine Lösung findet, denn wenn das DECT-System eingeführt wird, würde das ein Arbeiten mit ständigen gesundheitlichen Beschwerden bedeuten, wie Dauerkopfschmerzen und Müdigkeit, was auf Dauer nicht möglich wäre und eine Kündigung, Arbeitslosigkeit, Schwierigkeiten bei der neuerlichen Stellensuche und evt. sogar Arbeitsunfähigkeit bewirken könnte.
Wenn es doch wenigstens für stark Elektrosensible einen elektrosmogarmen Ort gäbe, wo sie beschwerdefrei leben und arbeiten könnten, das würde auch das hoffungslose und aussichtslose Gefühl gerade für jüngere Elektrosensible wegen des ständigen Aufrüstens etwas mindern, man hätte wenigstens noch eine Auswegmöglichkeit.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Was soll eine Elektrosensible tun, die schon jetzt wegen Mobilfunkantennen und DECT unter einer doppelten Lage von Swiss Shield-Baldachin schläft, bis jetzt jedoch an einem elektrosmogarmen Arbeitsplatz arbeitete und nun wollen sie dort eine DECT-Anlage einrichten?
Wegen der anderen Nutzung der Frequenzen und allfälligen Störungen ist der Einsatz von CT1+ statt DECT eine zweifelhafte Lösung, die eine Privatperson noch riskieren kann, ein Betrieb jedoch weniger. Doch was gibt es für Alternativen?
Von einem Elektrosmog-Spezialisten wurde nun "Mobile Pro" empfohlen (Name und Adresse der Firma bei mir erhältlich). Dies sei ein Teleserver und mache die Mobiltelefone der Mitarbeiter und jedes unternehmensexterne Telefon zum internen Teilnehmer. Mitarbeiter sind unter einer Nummer erreichbar, ungeachtet, ob sie gerade im Büro, unterwegs oder im Heimbüro sind. Anstelle von DECT wird das bestehende Handy als Mobilapparat genutzt. Auf der Homepage der Firma sind kaum technische Angaben zu finden. Jedoch würde das bedeuten, dass jeder Mitarbeiter ein Handy mitführen müsste und Handytarife entstehen würden, auch nicht optimal.
Vielleicht gäbe es noch die Möglichkeit der Abschirmung der DECT-Basisstationen z.B. durch einen Schirmschlauch (oder auch nur eine Biscuit-Dose). Es soll auch Bluetooth-Schnurlostelefone geben, hat jemand schon einmal ein solches gesehen? Es würde mich auch interessieren, wie hoch dort die entstehende Elektrosmog-Belastung wäre und ob diese für Anwendungen in Heim-Institutionen geeignet wären.
Ich hoffe, dass sich für die Betroffene eine Lösung findet, denn wenn das DECT-System eingeführt wird, würde das ein Arbeiten mit ständigen gesundheitlichen Beschwerden bedeuten, wie Dauerkopfschmerzen und Müdigkeit, was auf Dauer nicht möglich wäre und eine Kündigung, Arbeitslosigkeit, Schwierigkeiten bei der neuerlichen Stellensuche und evt. sogar Arbeitsunfähigkeit bewirken könnte.
Wenn es doch wenigstens für stark Elektrosensible einen elektrosmogarmen Ort gäbe, wo sie beschwerdefrei leben und arbeiten könnten, das würde auch das hoffungslose und aussichtslose Gefühl gerade für jüngere Elektrosensible wegen des ständigen Aufrüstens etwas mindern, man hätte wenigstens noch eine Auswegmöglichkeit.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs