Auswirkungen von Elektrosmog auf das Immunsystem

Elisabeth Buchs

Auswirkungen von Elektrosmog auf das Immunsystem

Beitrag von Elisabeth Buchs » 4. August 2005 15:34

Nachdem mich ein grippaler Infekt mit Halsentzündung zu einer sonst unüblichen Jahreszeit in diesem sogenannten Sommer erwischt hat, habe ich mir Gedanken gemacht zu möglichen Zusammenhängen zwischen Elektrosmog und Immunsystem.

Es wäre interessant, wenn sich andere Betroffene/Elektrosensible zu ihren Erfahrungen diesbezüglich äussern würden.

Am Ort, wo ich aufgewachsen bin, direkt neben einer Gleichstrombahn, unweit einer andern Bahnstrecke, nahe Trafohaus, kleiner Hochspannungsleitung, nahe Fernsehsender führten wir unsere häufigen grippalen Infekte auf das "Klima" zurück. Auffällig war, dass meine Mutter, obschon inzwischen älter, nach dem Umzug kaum mehr krank war.

1996, als bei mir die Elektrosensibilität ausgebrochen ist wegen Ausgleichsströmen von elektrischen Leitungen, war das erste was mir aufgefallen, vor den andern Symptomen wie Schlaflosigkeit, inneres Zittern, Elendfühlen, die ständigen langandauernden grippalen Infekte, die einander fast ablösten. Nach der Sanierung in diesem Haus reduzierten sich diese Krankheiten auf ein normales Mass.

In letzter Zeit sehe ich das Sprechzimmer von Aerzten nicht oft, nehme Nahrungsergänzungsmittel, wenn nötig das von einem elektrosensiblen Biologen empfohlene Umckalaoba, das mir schon einige Male geholfen hat, einen Infekt rechtzeitig abzufangen. Jedoch wenn ich krank werde, kommt es oft gleich zu Komplikationen wie Bronchitis. Durch das praktisch ständige Vorhandensein der für mich schlecht verträglichen Elektrozäune und den damit verbundenen Schlafproblemen, auch wenn das nun etwas gebessert hat, ist es immer ein wenig ein Leben auf "Reservebatterie", mit verminderter Belastbarkeit, auch wenn man sich ein wenig daran gewöhnt und das beste daraus zu machen sucht. Als jedoch einmal während 2 Monaten eine "Seegfrörni" war und gar kein Elektrozaun da, merkte ich, wie problemlos das Schlafen ging und wie sich nach einem Monat sich die latente Dauermüdigkeit reduzierte.

Mögliche Erklärungen könnten sein, dass bei Elektrosmog mehr Stresshormone vorhanden sind, die das Immunsystem schwächen sollen und dass durch Elektrosmog die Melatoninproduktion verringert wird und das Melatonin sich positiv auf das Immunsystem auswirke.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

gesuana

Re: Auswirkungen von Elektrosmog auf das Immunsystem

Beitrag von gesuana » 4. August 2005 21:05

Dass das Immunsystem auch geschwächt wird kann ich bestätigen und es ist ja auch nichts weiter als logisch. Letztlich hängen alle Faktoren zusammen.
Eine negative Auswirkung leitet die nächste ein : Wer über längere Zeit gestörte Tiefschlafphasen hat oder überhaupt kaum mehr schläft wegen des E-Smogs , dessen Immunsystem wird automatisch geschwächt . Wenn man sich nicht mehr entspannen kann, das innere Vibrieren (das ich auch kenn ) einem fast verrückt macht , hat das ebenfalls nachteilige Wirkung auf das Immunsystem. Die mentale Ausrichtung und psychisches Wohlbefinden (welche wiederum vom "wohlen" Klima um uns herum abhängen) beeinflussen das I.s. ebenso. In der Naturheilpraktik weiss man schon längst, dass ALLES im Menschen miteinander verstrickt ist , auch viele Schulmediziner erkennen es nach und nach.
Wenn ein Organismus keine zeitweisen "Ruheschlitze" mehr bekommt , sondern nonstop elektrisch aufgepeitscht wird , fängt an irgendeinem Ort des Körpers das System an zu streiken .
In meinem horrorreichsten Jahr, 04 , war ich vom Herbst bis zum Frühling vier Mal an Grippe erkrankt mit 10 Tagen Bettruhe und allem was dazu gehört. In all den Jahren zuvor erwischte mich eine Grippe alle paar Jahre einmal . Mein Immunsystem ist seit jeher recht stark gewesen .
Was aber besonders aufgefallen ist Winter 04/05 waren die zahlreichen Erkrankungen der Schüler , mehrere Male Bronchitis und Lungenentzündungen im selben Jahr, welche nur mit Antibiotika wegzukriegen sind , sowas hab ich in den 15 Jahren noch nie vorher erlebt.
Ich bin gespannt auf den nächsten Winter . Obwohl "spannend" ist eigentlich der falsche Ausdruck. Er ist viel zu positiv. Ich kann auch die Aussage nicht bestätigen, dass wir in einer spannenden Zeit leben, so wie man den Ausdruck geläufigerweise benützt. Ich finde die jetzige Zeit bedrohlich für viele Menschen und sehr gewalttätig. SPANNEND wäre , man könnte sich wieder den wirklich wichtigen und intressanten und lebensspendenden Aufgaben eines Menschenlebens widmen, anstatt seine Energie in so einen Blödsinn investieren zu müssen!

Spannend im Sinne von angespannt käme der Sache schon wieder näher. So gesehen leben wir in einer äusserst spannenden Zeit.

grüsse von gesuana

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