Seite 1 von 1

Radio/TV im Kopf!

Verfasst: 13. Mai 2008 10:54
von Pegasus
Meine Frau sagt schon seit 20 Jahren, dass sie bei Kopfschmerzen Musik oder Gespräche im Kopf hört - also Radio- oder Fernsehprogramme.

Bei mir ist es schon oft vorgekommen, dass mir ein Stück in den Sinn kommt, ich es anfange zu summen oder singen, das Radio einstelle und was ist? Genau dieses Stück kommt auch aus dem Radio!

Nun soll mir Keiner erzählen, der ganze Funkmist habe keinen Einfluss auf uns!

Gibt es Menschen mit ähnlichen Erfahrungen?

Pegasus

Verfasst: 23. Mai 2008 16:55
von Pegasus
Kürzlich sagte mir jemand, dass dieses Phänomen im Zusammenhang mit Amalgam bekannt sei......

Es haben aber viele Leute Amalgam und ich hörte das sonst von niemandem.

Die Industrie könnte so das Amalgam als Ursache sehen statt den Funk.

Verfasst: 23. Mai 2008 21:21
von Roberto
Früher glaubte ich bei Funkmasten ein Sprachwirrwar zu hören.
Musste feststellen das es nur Einbildung war.
Kann heute neben jede Antenne stehen und spüre nichts mehr seit ich die Zusammenhänge kenne was dahinter steckt.
Empfehle Ihnen eine Fachperson aufzusuchen die Ihnen die wirkungsweise erklären kann.
Wie mir mein Kolleg sagte sind nur Mittel und Kurzwellensender mit Gegenständen hörbar zu machen. Früher in den Kriegsjahren gab es die Piezoempfänger. Mit UKW ist das nicht mehr möglich.

Verfasst: 23. Mai 2008 22:19
von unwichtig
Das ist durchaus möglich. Ein Umweltarzt erzählte mir von einer Frau die immer Stimmen und Musik im Kopf hörte. Sie wurde von anderen Ärzten unter Psychopharmaka gesetzt und fast für verrückt erklärt.

Der Umweltarzt fand heraus, Sie hatte diverse Metalle im Gebiss und konnte auch den Sender ermitteln. Nach Austausch der Metalle in ihrem Gebiss sind dann auch die Geräusche verschwunden.

Persönlich habe ich bisher sehr selten Geräusche von Mobilfunksendern gehört, es klang wie die demodulierten Geräusche eines Hochfrequenz Messgerät. Wie der Zufall so will hatte ich ein ausgeschaltetes Messgerät dabei und tatsächlich an der Stelle wo ich das Geräusch hören konnte war die Strahlung besonders stark im Vergleich zu einigen Metern davor und danach. Ich ging einige Male hin und her und die Geräusche kamen und verschwanden je nach Strahlungsintensität.

Passiert aber sehr selten, von daher will ich nichts ausschließen. Die Möglichkeit akustische Wahrnehmungen zu haben schließe ich aber nicht aus bei den vielen Frequenzen kann durch Reflektionen, Interferenzen alles Mögliche passieren.

Da unser gesamter Körper mit Hilfe von winzigsten elektrischen Strömen arbeitet, mit Frequenzen irgendwo zwischen 1 und 1000 Hz, was ja fatalerweise im Bereich der Pulsfrequenzen vieler drahtloser Spielzeuge liegt, halte ich fast nichts für unmöglich in diesem Bereich.

Verfasst: 23. Mai 2008 23:19
von Peter
Haben Sie da Details über Sender wie Frequenz, Modulationsart, Nähe zum Sendemasten?

In Schwarzenburg gab es diesen Effekt im Kuhstall. Das Gebälk fing an zu schwingen. Da weiss sicher Herr Jakob genaueres über dieses Phönomen.

Verfasst: 24. Mai 2008 16:39
von Juli
Ich habe sehr viel Metall im Mund, ein Teil davon wurde mitsamt gesunden Zähnen gezogen, weil mich seit ich vor dieser Antenne wohnen mußte Kieferentzündungen und z.b eine Trigeminusneuralgie plagten.Irgendwelche Stimmen oder Geräusche in meinem Kopf hatte ich nie. Aber ich glaube, daß das viele Metall in meinem Mund, die Ursache dafür ist, daß die Symptome bei mir intensiver ausgeprägt sind als bei meinem Sohn aufgrund der Leitfähigkeit. Ich kann mich natürlich auch irren...

Verfasst: 25. Mai 2008 09:42
von Hans-U. Jakob
Peter hat geschrieben:Haben Sie da Details über Sender wie Frequenz, Modulationsart, Nähe zum Sendemasten?

In Schwarzenburg gab es diesen Effekt im Kuhstall. Das Gebälk fing an zu schwingen. Da weiss sicher Herr Jakob genaueres über dieses Phönomen.
Mobilfunk:
Dass digitale und zusätzlich gepulste (zeitverschobene Datenpakete) direkt in den Hörnerv eingespielt, als Sprache und Musik vom Hürzentrum verstanden werden scheint mir nicht möglich. Was von Vielen direkt gehört wird, ist die GSM-Taktfrequenz von 1.74kHz, welche auf die Träger von 900 und 1800MHz aufmoduliert sind. Diese Taktfrequenz wird von Vielen als lästiges Sirren (ähnlich Grillengezirpe) wargenommen und von den meisten Aerzten fälschlicherweise als Tinnitus diagnostiziert und behandelt.
Der Mobilfunk darf es natärlich nicht sein, das wäre ja karriereschädigend.

Mittelwellen- und Kurzwellensender:
Hier wird die Tonfrequenz nicht digitalisiert, sondern direkt auf die Trägerfrequenz aufmoduliert.
Trägerfrequenz Mittelwellen=0.3-3MHz
Trägerfrequenz Kurzwelle=3-30MHz
Die Amplituden (Ausschläge) der Trägerfrequenzen verändern sich laufend und bilden eine resultierende Linie im Tonfrequenzbereich. (Achtung Besserwisser in die Startlöcher!)
Das heisst das elektromagnetische Feld schwingt schön im Tonfrequenzbereich.

Zu Schwarzenburg:
Hier begannen alle losen Metallteile wie Dachrinnen, Firstbleche, Metalldrahtzäune, Waschmaschinentrommeln, Blechgeschirre usw. schön in der Tonfrequenz zu schwingen und Musik und Sprache zu erzeugen.
Und das bei Feldstärken von 0.4 bis 4V/m.
Ich bin bei einer meiner Messtouren morgens um 5 Uhr einmal fast zu Tode erschrocken, als mir aus einem Kirschbaum heraus auf französisch eine gute Nacht gewünscht wurde. Die am Baum angelehnte Aluminium-Leiter übertrug die zeitverschobene Abendsendung nach Kanada, wo es erst 22Uhr war, in bester Tonqualität.

Holzteile wurden nie zum Schwingen gebracht. Das waren die Firstbleche oder Dachrinnen. Mabchmal auch die Deckel zu den Milchkannen.

Hans-U. Jakob

Verfasst: 25. Mai 2008 16:20
von paul
Roberto hat geschrieben:Früher glaubte ich bei Funkmasten ein Sprachwirrwar zu hören.
Musste feststellen das es nur Einbildung war.
Kann heute neben jede Antenne stehen und spüre nichts mehr seit ich die Zusammenhänge kenne was dahinter steckt.
Empfehle Ihnen eine Fachperson aufzusuchen die Ihnen die wirkungsweise erklären kann.
Es gibt aber Menschen, deeren Symtome auch nach gründlicher Aufklärung bestehen bleiben. Das sind dann - anders als in Ihrem Fall - nicht psychisch bedingte, sondern physische Ursachen. Es ist wichtig, die beiden Fälle auseinander zu halten.
Wer nicht aufpasst, und in die Fänge von Psychofritzen oder Besserwissern gerät, wird therapiert bist zum letzten Tag, ohne Aussicht auf Erfolg.
Roberto hat geschrieben: Wie mir mein Kolleg sagte sind nur Mittel und Kurzwellensender mit Gegenständen hörbar zu machen. Früher in den Kriegsjahren gab es die Piezoempfänger. Mit UKW ist das nicht mehr möglich.
Meinen Sie Kristall-Detektor Empfänger? ( http://de.wikipedia.org/wiki/Detektor-Empf%C3%A4nger )
Bei diesem Empfänger (braucht keine Stromversorgung, dafür starkes Sendersiganl) übernimmt ein Kristall mit Draht-Kontakt die Funktion einer Gleichrichterdiode. Das funktioniert immer noch (zumindest ein paar km rund um Beromünster), da der dreckige Landessender immer noch aktiv ist.