"Mastenreduktion kein technisches Problem"

The Future's black

"Mastenreduktion kein technisches Problem"

Beitrag von The Future's black » 19. August 2005 18:20

Mobilfunkexperten 19.08.2005

Mastenreduktion kein technisches Problem

Nach Aussage des deutschen Experten Johannes Kamp ist es technisch machbar, die Zahl der Masten zu reduzieren. Sie müssten dann zwar höher werden, könnten aber außerhalb der dichtesten Siedlungsgebiete aufgestellt werden.

http://noe.orf.at/stories/52503/

"Es liegt an guter Planung"
Johannes Kamp und sein Team haben früher selbst Handymasten für Mobilfunkbetreiber in Deutschland gebaut. Vor etwa drei Jahren haben sie die Seiten gewechselt und beraten jetzt deutsche Gemeinden in der Frage, wie man zu viele Masten und zu viel Strahlung vermeiden kann.

In einigen Gemeinden gelang es ihnen schon, die Strahlung um ein Drittel zu reduzieren. Und Kamp hält Ähnliches auch in Niederösterreich für möglich.

Es liege nicht an der technischen Machbarkeit, sondern an guter Planung und am guten Willen der Mobilfunkbetreiber. Zwar müsse man höhere Masten in Kauf nehmen, aber die könnte man dann außerhalb der dichtesten Siedlungsgebiete aufstellen um Strahlung zu vermeiden.


ÖVP begrüßt Expertenmeinung
ÖVP-Umweltlandesrat Josef Plank begrüßt diese Meinung des deutschen Experten. Sie unterstützt die Forderung des Landes, wonach mehrere Mobilfunkanbieter sich ein und den selben Masten für ihre Sendeanlagen teilen sollen.

"Wir wollen lenkend nachhelfen"
"Dieses Ziel wurde bisher viel zu wenig intensiv verfolgt. Wir wollen nun dementsprechend lenkend nachhelfen und diese Expertenmeinung ist da natürlich sehr entscheidend und sehr wichtig", sagt Umweltlandesrat Plank.


Weniger Masten aber wesentlich höher
Der Münchner Experte Johannes Kamp bestätigt aber auch, dass mehrere Sendeanlagen auf einem Masten dazu führen, dass dieser wesentlich höher werden müsste. Ein Wehrmutstropfen, den man in Kauf nehmen müsse, sagt Plank.

"Handymasten sind keine Augenweide"
"Handymasten sind keine landschaftliche Augenweide, werden es auch nicht sein. Umso wichtiger ist es, dass es möglichst wenige aber effizient verteilt, gibt", sagt Plank.


Es komme also besonders auf die Wahl des richtigen Standortes an. Von dort aus sollte ein möglichst großes Gebiet erreichbar sein, denn als Wirtschaftstandort sei das Land weiterhin an einem lückenlosen Handynetz interessiert, auch mit weniger Masten.


Vizekanzler Gorbach gegen die Steuer
Unterdessen will Vizekanzler Gorbach (BZÖ) in Brüssel weiter Verbündete gegen die Abgabe suchen, sagt Ministersprecher Martin Standl. Im Moment sind sie schwer zu finden, weil die Kommission Sommerpause macht. Und weil der Europäische Gerichtshof auf ein Urteil wartet, das für oder gegen ein Gesetz in Belgien entscheidet.

Auch dort will man Handymasten besteuern. Der europäische Generalanwalt hat sich gegen diese Steuer ausgesprochen. Und normaler Weise folgt der Gerichtshof seinem Spruch.


Der Schlagabtausch rund um die niederösterreichische Handymasten-Steuer geht weiter. Im Magazin "News" kritisieren Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl und Arbeiterkammerchef Herbert Tumpel das Gesetz.

gesuana

Re: "Mastenreduktion kein technisches Problem"

Beitrag von gesuana » 19. August 2005 20:14

Super - das ist es doch , was wir wahrscheinlich alle wollen und brauchen . Eine vernünftige Grundversorgung ohne überflüssige Belastung !!
Jetzt müssen wir nur noch auf den "guten Willen" zur "guten Planung" der Mobilfunkbetreiber warten. Dann hätten wir den Kompromiss !
gesuana

Stefan B.

Re: "Mastenreduktion kein technisches Problem"

Beitrag von Stefan B. » 19. August 2005 22:15

Im Prinzip gibts das schon lange und wird in DE von Eplus als UHS angewandt.
Das Problem ist dass es selten brauchbare sehr hohe Standorte gibt die dafür infrage kämen.
Baut man welche auf fängt alles wieder an mit Baugenemigungen und die örtlichen Baucapos (Bei uns in AT sind das die Bürgermeister) sagen zu unscheinbaren Standorten viele ehr ja wie zu diesen Monstern, besonders wenn mehrere Betreiber drauf sind.
Bisher waren des die bürgermeister die oft solche Konzentrationen nicht genemigt haben und die Betreiber gezwungen waren sich auf mehrere Standorte übers ganze Dorf zu verteilen.
Bis 1999 war es überhaupt verboten dass sich mehrere Betreiber einen Standort teilen.

Hohe Standorte mit vielen Antennen sind für das Ortsbild ausserdem nicht wirklich förderlich und wurden oft genau aus diesem Grund oft nicht genemigt.

Stefan B.

Ich bins

Re: "Mastenreduktion kein technisches Problem"

Beitrag von Ich bins » 20. August 2005 00:50

Also wenn ich das mit der NISV richtig verstanden habe, lassen es die Grenzwerte gar nicht zu, dass sich mehrere Betreiber einen Standort teilen. Ein solche Standort würde nämlich als eine Anlage gelten und so die Grenzwerte überschreiten, sprich die NIS Verordnung verletzen. Dies dürfte auch der Grund sein, wieso so viele Anlagen in Betrieb sind. Ein anderer Ansatz wäre wohl, die Anlagen aus den dicht besiedelten Gebieten zu entfernen und sie zu konzentrieren. Da die Sendeleistung im Quadrat zur Entfernung abnimmt, müsste sie wohl erhöht werden.

sperber

Re:"Mastenreduktion kein technisches Problem"

Beitrag von sperber » 20. August 2005 10:34

Die Reserven sind so gross, dass ohneweiteres 3 Gesellschaften mit ihren Antennen Platz haben, ohne die Grenz- und Anlagewerte zu überschreiten. Die Crux liegt aber anderswo: Die Anlagewerte (für Orte mit empfindlicher Nutzung) sind viel zu hoch angesetzt. 6 V/m liegen jenseits von Gut und Böse, denn die Menschen bekommen schon bei einem Hunderstel dieses Wertes Schlafstörungen (nach Dr. Neil Cherry schon bei 0,04 V/m) und andere gesundheitliche Beschwerden. Und das ist erwiesen!

Die jetzigen Grenz-und Anlagewerte basieren immer noch auf den Empfehlungen der ICNIRP und berücksichtigen nur die thermischen Wirkungen. Man weigert sich ja bis heute , die athermischen Wirkungen der Mobilfunkstrahlung als gesundheitsschädigend anzuerkennen, obwohl längst erwiesen ist, dass gerade die athermischen Wirkungen für die Beschwerden verantwortlich sind.

Dann kommt der offenbar nicht auszurottende Unfug mit der Abnahme der Feldstärke mit dem Quadrat der Entfernung. Nicht einmal das Buwal sagt länger in seiner neuen Broschüre so etwas.

Hier ein Beispiel:
Entfernung:
20 Meter: 4 V/m
40 Meter: 2 V/m
80 Meter: 1 V/m
160 Meter: 0,5 V/m
320 Meter: 0,25 V/m
640 Meter: 0.12 V/m usw.

Was nimmt hier quadratisch ab? Weder die Feldstärke noch die Entfernung. Die Abnahme wird nie Null!

sperber

Elisabeth Buchs

Re: "Mastenreduktion kein technisches Problem"

Beitrag von Elisabeth Buchs » 20. August 2005 10:43

Hallo Ich bins

Wenn mehrere Betreiber auf einem Mast sind, müssen diese halt Leistung zurücknehmen, um die NIS-Verordnung einzuhalten, dass im ersten Haus die Grenzwerte z.B. von 5 V/m für gemischte Anlagen nicht überschritten werden und das schadet den Betreibern gewiss nicht, denn die ausgeschriebenen Leistungen sind völlig übertrieben, auch wenn gerne behauptet wird, dies sei eine Ausschreibung "auf Vorrat", die kaum je erreicht werde. Es ist das "neuste" Argument der Betreiber, dass es so viele Antennen brauche, weil es eine NIS gebe. Klar wäre es denen noch lieber, sie müssten vor allem für UMTS überhaupt keine Rücksicht mehr nehmen, auch wenn die Grenzwerte sowieso völlig untauglich sind.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Hans-U. Jakob

Re: "Mastenreduktion kein technisches Problem"

Beitrag von Hans-U. Jakob » 20. August 2005 10:57

Dieser Unsinn ist einfach nicht auszurotten.
Die NISV lässt so viel Reserve offen, dass sich gut und gerne 5 Anbieter auf demselben Mast ansiedeln lassen.
Die Anzahl Sendemasten richtet sich einzig nach der Anzahl Verbindungen, welche die Betreiber anbieten wollen und sonst nach gar nix!! Je mehr Handyoten herumlaufen, desto mehr Sendemasten werden aufgestellt! Also klemmt euch bitteschön selber in die Nase und entsorgt endlich eure heissgeliebten Spielzeuge. Die hören erst auf zu bauen, wenn der Umsatz in den Keller sinkt.
Zum Unfug mit der Abnahme der Feldstärke im Quadrat.
Machen wir zum x-tem mal ein Beispiel
In 20m betrage die E-Feldstärke 4V/m dann sind dies
in 40m noch 2V/m
in 80m noch 1V/m
in 160m noch 0.5V/m
in 320m noch 0.25V/m
in 640m noch 0.125V/m
usw. usw.
Jetz sage mir endlich einmal eine/r, was an dieser Abnahme quadratisch sein soll!!!! Bestenfalls der Esel, der das behauptet, ist ein Qudratesel.
Und linear ist die Sache noch viel weniger.
Zum Betrieb eines Handys genügt übrigens eine E-Feldstärke
von 0.000 0015V/m.
Dies musste Orange in einer Gerichtsurkunde bestätigen. Diese liegt bei uns im Tresor.

Hört bitte endlich au,f hier Mobilfunk-Desinformations-Propaganda nachzuplappern.
Hans-U. Jakob

Ich bins

Re:"Mastenreduktion kein technisches Problem"

Beitrag von Ich bins » 20. August 2005 11:52

Hallo Sperber

Die Sendeleistung bleibt natürlich immer gleich und hat nichts mit der Entfernung zu tun. Ich meinte eigentlich die Leistungsdichte (S), nicht die Feldstärke.

Ich habe meine alten Schulbücher hervorgekrammt und da steht:
Die Feldstärken (E dürfte immer noch der elektrische und H und der magnetische Feldvektor sein) nehmen umgekehrt propotional zum Abstand ab. Die Leistungsdichte aber Quadratisch zum Abstand.

So ist es ganz korrekt.

ich bin ES

besser die Masten IN die Zentren!

Beitrag von ich bin ES » 20. August 2005 12:41

Als Elektrosensibler finde ich das keine gute Idee, die Masten aus den Zentren heraus zu nehmen und dafür stärker zu strahlen (damit in den Zentren noch genügend "ankommt"). So kann man nichtmal mehr in die Peripherie "flüchten", sondern wird dort noch stärker verstrahlt als in den Zentren! Und für die Fauna und Flora ist es auch weder angenehm noch sinnvoll, ausgerechnet dort wo niemand telefoniert, mit voller Leistung verstrahlt zu werden, nur für weit entfernte Telefonierer. Eine Energieverschwendung ist's obendrein.

Lieber die Masten möglichst nahe an die Telefonierer platzieren, dann genügt auch schwache Senderleistung und die Randgebiete haben Ruhe!

Gruss,
ES

Evi Gaigg

Re: Mastenreduktion - ein ganz anderes Problem!

Beitrag von Evi Gaigg » 20. August 2005 13:00

Jaja, streiten wir uns doch noch eine Weile herum, ob es sich um Leistungsdichte oder Feldstärke, ob es sich um lineare oder quadratische Abnahme handelt. Streiten wir uns doch noch eine Weile herum, ob die Sendemasten besser in dicht besiedelten Gebieten oder an der Peripherie stehen sollten. Die einzige Konsequenz wäre, eben konsequent auf jedes unnötige Spielzeug (gem. Hans-U. Jakob) zu verzichten, seien es nun Handys zum zumeist unnötigen Plappern oder blöden SMS-Senden, auf Wlan, schnurlose DECT-Telefone, Wimax und ähnliche andere solche Strahlenschleudern.

Das Beste wäre es, die Menschen würden einmal in sich gehen, sich fragen, ob sie das alles wirklich brauchen, ob sie die Verantwortung dafür übernehmen wollen, dass Mitmenschen, die auch ein Recht auf Gesundheit und Leben haben, in ihrer Lebensqalität massiv eingeschränkt werden. Ein wenig mehr Hirnarbeit diesbezüglich, ein wenig mehr soziales Verhalten und ein gutes Mass weniger Egoismus und Gleichgültigkeit wäre vonnöten. Denn keiner weiss, wann es ihn selber erwischt. Müssen es denn immer zuerst Erfahrungen am eigenen Leib sein, bevor man sein Mitgefühl mit anderen, geplagten Mitmenschen entdeckt?

Die Schizophrenie am Ganzen ist, dass der Staat ganz genau weiss, dass er sich da auf eine schädliche Technologie eingelassen hat, sonst würde er nicht dauernd nach neuen Forschungen, nach neuen Studien schreien. Aber ebenso schizpophren ist es, diese Studien zu lancieren, ohne gleichzeitig den weiteren Ausbau dieser Strahlenschleudern zu stoppen.

Heute wissen wir sogar von ehemaligen Mitarbeitern der Netzbetreiber, dass man über die Schädlichkeit der verwendeten Technologie dort ganz genau und detalliert Bescheid weiss, sich aber durch die Politik geschützt weiss.

Wir können uns nur fragen, wie lange es noch dauert, bis diese skandalösen Machenschaften endlich öffentlich werden und dem Volk reiner Wein eingeschenkt wird, bzw. sich die Politik bequemt, Massnahmen zu ergreifen.

Evi Gaigg

gesuana

Re: Mastenreduktion - ein ganz anderes Problem!

Beitrag von gesuana » 20. August 2005 14:49

Hallo
Natürlich wäre , wie Herr Jakob sagt, die wirksamste Handlung der Verzicht auf all diesen Strahlenmist ! Nur - wie ich diese ganze Bewusstseinsentwicklung beobachte , könnte das jahrelang gehen , bis der Hinterletzte gemerkt hat , dass der Profit den wir aus der Mobilfunkerei ziehen, einen Bruchteil im Vergleich zum Schaden an ALLEN Lebewesen ausmacht . - Warum ?- Weiss ich immer noch nicht!

Die Veränderung muss also von "oben" diktiert werden , sobald wir genug beweisfähige Wissenschaftler zusammen haben. Auf eine zukünftige Vernunft oder gar eine egolosere , heisst mitfühlendere Haltung der Menschen zu hoffen , ist eher aussichtslos , weil mit zunehmender Dauer und Verstärkung der Strahlenbelastung der Egoismus vermutlich mehr zu- als abnehmen wird. Je gestresster und eingeengter sich der einzelne Mensch fühlt , umso weniger Gehör hat er für die Anliegen anderer in Not. Er hat ja genug mit sich zu tun , das war immer so , zum Beispiel im Krieg . " Jeder ist sich selber der Nächste in der Not ." Und es werden realistischerweise immer mehr in Not sein.

Was ich bin ES sagt , ist allerdings auch wahr! - Es gibt anscheinend einfach noch keine annehmbare Lösung. - Es gibt nur die drastische Senkung der Grenzwerte , denen sich das Volk dann im Konsum anpassen muss .

grüsse gesuana

Evi

Re: Mastenreduktion - ein ganz anderes Problem!

Beitrag von Evi » 20. August 2005 17:39

Ganz so ist es nicht, liebe gesuana, dass der Mensch in der Not nur sich selbst der Nächste ist. Gerade im Krieg habe ich es erlebt, dass jeder mit jedem das letzte Bisschen noch geteilt hat, dass einer dem anderen ausgeholfen hat, wo es nur ging. Es herrschte sehr viel Solidarität. Das hat erst mit zunehmendem Wohlstand leider aufgehört.

Ich weiss, wovon ich rede, denn ich habe den Krieg mit voller Breitseite in der Grossstadt miterlebt und auch die sehr schwere Nachkriegszeit. Wahrscheinlich hätten wir diese Zeiten ohne gegenseitige Hilfeleistung gar nicht überstanden.

Was ich mir damals aber nie hätte träumen lassen: dass ich in einem friedlichen, demokratischen Land, das diesen Krieg so nie erlebt hat, vor Behörden und Gerichten um meine Gesundheit und um mein Leben kämpfen muss. Und zwar nicht deswegen, weil ich irgendeine Schuld auf mich geladen hätte, sondern weil eine unersättliche Wirtschaft den Hals nicht voll genug kriegt. Es geht doch nur ums Geld und da geht man auch im tiefsten Frieden über Leichen, wenn nur die Kasse stimmt. Das ist jetzt die Kehrseite der Medaille.
Evi

Evi

Hans-U. Jakob

Re: Mastenreduktion - ein ganz anderes Problem!

Beitrag von Hans-U. Jakob » 20. August 2005 18:41

Hallo Ich bin's
Nicht einmal die quadratische Abnahme der Leistungsflussdichte mit linear zunehmendem Abstand ist wahr. Auch hier verdoppelt sich jeweils der Abstand von Messpunkt zu Messpunkt wie folgendes Beispiel zeigt.
In 20m = 1/2 (Annahme)
In 40m = 1/4
In 80m = 1/16
In 160m = 1/256
usw.usw.
1/2 in 20m ist nur ein Beispiel. Es kann sich auch um 200, 400, 800, und 1600m handeln
Auch die Leistungsflussdichte nimmt nicht im Quadrat der (linearen) Distanz ab. Auch das gehört ins Reich der Mobilfunkpropaganda.
Wozu haben wir denn Messgeräte lieber "Ich bin's"
Ich bin's auch und ich hab's nämlich, das Messgerät.
Hans-U. Jakob

gesuana

Re: Mastenreduktion - ein ganz anderes Problem!

Beitrag von gesuana » 20. August 2005 19:20

Liebe Evi

Ja , da mögen Sie Recht haben . Ich selber habe ja den Krieg nicht erlebt , sondern nur darüber gehört , gelesen , gesehen. Die Solidarität, die Sie beschreiben war wahrscheinlich etwas sehr Besonderes , das Zusammenstehen in der Not hat stattgefunden.

Ich wollte mit meiner Aussage eher zum Ausdruck bringen, dass je unglücklicher, belasteter , gestresster die einzelnen Menschen sind , ( und zu einem gut Teil sind sie das von der Permanentbestrahlung) umso geringer wird ihre Kapazität für Hilfeleistungen an andere .
Und der grosse Unterschied der jetzigen Elektrosmog-Bedrohung zum Krieg ist eben die Gespenstigkeit des E-Smogs , die meisten Leute haben keine konkrete Vorstellung von den Gründen für ihr Unwohl-Gefühl und somit keine Angriffsfläche , keinen Handlungsraum , keine Hoffnung auf das Ende (wie im Kriegszustand !) . Man kann viel Energie mobilisieren in schwierigen Zeiten, wenn man wenigstens weiss worum es geht !
Und diese Vernebelung in der Unkenntnis der Ursachen für vielfache Beschwerden könnte den Egoismus weiter anwachsen lassen . Ich bin mir nicht sicher, ob Wohlstand Egoismus erzeugt, ich denke eher dass "nicht glücklich sein" den Menschen gleichgültig und herzlos macht . Und wenn Sie von der profitgierigen Industrie reden , stimmt das genau, aber letzlich sind doch wir Konsumenten und Bürger es , die bestimmen, was auf dem Markt Bestand hat und wer uns regiert. Wenn von der Basis her kein Umdenken kommt , wurstelt die Industrie und Politik halt weiter . Und in der Basis rührt sich immer noch viel zu wenig.
liebe grüsse gesuana

karl

Re: Mastenreduktion - ein ganz anderes Problem!

Beitrag von karl » 21. August 2005 16:44

Hallo Herr Jakob,

die Leistungsflussdichte nimmt im Freiraum proportional zu 1/r² ab, genau das haben Sie selbst doch geschrieben mit Ihrer Reihe
In 20m = 1/2 (Annahme)
In 40m = 1/4
In 80m = 1/16
In 160m = 1/256
denn : doppelter Abstand ergibt ein Viertel der Leistungsflussdichte, vierfacher Abstand ergibt ein Sechzehntel ...

Wo ist also das Problem?

Karl

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