Heute (23.8.)in der Suedostschweiz zu lesen:
Schlecht für den Tourismus
In Feldis (GR) stossen Ausbaupläne der Swisscom auf Widerstand.
Schon jetzt befinden sich 30 Sender auf dem Masten oberhalb des Dorfes , jetzt sollen weitere dazu kommen. *(....) angesichts der alarmierenden Indizien, die sich in Feldis zeigen, wäre dies verantwor-
tungslos* (so die Einsprecher) . In der Einsprache wird festgehalten, im Umkreis von 400 Metern um die Sendeanlage seien auffällig viele Menschen erkrankt. In jüngerer Zeit sind zwei Kinder mit Down-Syndrom geboren worden und auch Krebserkrankungen haben sich gehäuft. Ausserdem wird von leichteren Symptomen wie Schwindel und Schlafstörungen berichtet. Werde im betroffenen Gebiet die Zahl der Personen, die ernsthafte Gesundheitsprobleme hätten, mit der Gesamtzahl in Relation gesetzt, ergebe sich ein erschreckendes Bild. Mit 29 Prozent ergebe sich einen Anteil von über einem Viertel.(...)
Die Einsprecher verlangen, bis die Studie zu den Auswirkungen von Elektrosmog vorliege, die der Bundesrat im März dieses Jahres in Auftrag gab, sei auf den Ausbau zu verzichten. Die Swisscom habe die Kosten zur Abschirmung von Bauten zu übernehmen, für Werteinbussen von Liegenschaften aufzukommen, die aufgrund der Strahlenbelastung entstünden ,und Kosten medizinischer Behandlungen zu übernehmen.
Die *Zeitbombe einer Antennenanlage im Maximalausbau* passe weder zum sanften Tourismus, dem sich Feldis verschrieben habe, noch fördere sie die Niederlassung von Familien, heisst es in der Einsprache. Auf Zuzüger wäre das Dorf dringend angewiesen : Mangels Nachwuchs ist der Kindergarten seit diesem Schuljahr geschlossen. "
Kommentar : Kürzlich hat sich Feldis zum Sonnendorf der Schweiz erklärt . Es ist auch ein wunderschönes stilles Fleckchen und überzeugt(e) früher jeden, auch ohne Werbeaufwand . Dank dieser Strahlenschleuder unmittelbar oberhalb des Dorfes nützt in jüngerer Zeit aber wahrscheinlich noch so ausgklügelte Propaganda nichts mehr
gesuana