Bremgarten: «2 UMTS-Anlagen sind mehr als genug»/Kriens: Ant

The Future's black

Bremgarten: «2 UMTS-Anlagen sind mehr als genug»/Kriens: Ant

Beitrag von The Future's black » 30. August 2005 13:40

© Mittelland Zeitung; 29.08.2005

Tabloid Wohlen

«Zwei UMTS-Anlagen sind mehr als genug»

Bremgarten: Protestaktion und Unterschriftensammlung gegen UMTS-Antenne auf dem Staubli-Wohnblock

Lukas Schumacher

Rund hundert Leute trafen sich Am Bogen im Reussstädtchen zu einem gemeinsamen Gruppenbild, das die gesundheitlichen Bedenken gegen Mobilfunktantennen dokumentieren soll. Mobil gemacht hatten die Gruppierung Läbigs Bremgarte und das Einsprachenkomitee Antenne Bremgarten. Der Anlass der fotogenen Protestaktion ist aktuell: Am 6. September geht im Reussbrückesaal die Einspracheverhandlung betreffend Aufrüstung der Mobilfunkantenne auf Walter Staublis Wohnblock an der Zürcherstrasse vonstatten; das Kommunikationsunternehmen Orange und der Gebäudebesitzer wollen die GSM-Antenne zur UMTS-Anlage ausbauen.

Kein grosses aufsehen

«Die projektierte Erweiterung», sagte Patrik Schwitter, verdreifacht nicht nur die Leistung der Anlage an der Zürcherstrasse, sondern auch die bisherige Strahlenbelastung.» Ausserdem strahlten bereits zwei UMTS-Antennen im Stadtgebiet um die Wette, dies sei mehr als genug. In der Tat erstellten Swisscom und Sunrise vor rund zwei Jahren UMTS-Anlagen in Bremgarten West, was damals weder grosses Aufsehen machte noch Kundgebungen auslöste.

Am Aktionstag wurden auch 210 Unterschriften gesammelt. In Form einer Petition will man Wohnblock-Eigentümer Walter Staubli bitten, das Umrüstungsgesuch zurückzuziehen.

Laut Schwitter würde Staubli bei einem Rückzug zwar jährliche Einnahmen von schätzungsweise 12 000 bis 24 000 Franken verlieren, aber einen weit wertvolleren Beitrag zur Gesundheit leisten.

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© Neue Luzerner Zeitung; 30.08.2005; Seite 18

Luzerner Zeitung Region

Kriens

Antenne unerwünscht

Orange und Swisscom hegen in Kriens Pläne mit Natel-Antennen. Dagegen setzen sich Hunderte Krienser zur Wehr.

red. Gestern hat ein Komitee gegen Hochleistungsantennen im Spitzmattquartier in Kriens beim Gemeinderat eine von 918 Personen unterzeichnete Einsprache eingereicht. Ihre Einsprache richtet sich gegen den Ausbau einer UMTS-Antenne der Firma Orange bei der Pilatus-Bahn-Talstation in Kriens. Die Einsprecher verlangen vom Gemeinderat, dass er die Bewilligung für dieses Projekt nicht erteilt. «Wir werden alle rechtlichen, politischen sowie legitimen gewaltfreien Möglichkeiten ausschöpfen, um dieses unverfrorene Projekt zu stoppen», sagte Bruno Amrhein-Flück namens des Komitees.

Petition gegen Swisscom-Antenne

Eine Interessengemeinschaft hat gestern eine zweite Petition eingereicht: Sie wehrt sich gegen eine geplante Antenne der Swisscom an der Emanuel-Müller-Strasse 14. 1200 Personen haben diese Petition laut Organisatoren unterschrieben.

Chance21-Einwohnerrat Peter Mattmann setzt sich in einem politischen Vorstoss dafür ein, dass der Gemeinderat die Bewilligung für die zwei Antennen nicht erteilt.
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© La Liberté; 30.08.2005; page 16

Regions

Le Pâquier

Les opposants aux antennes persistent

Les opposants au projet d'implantation d'antennes de téléphonie mobile au Pâquier ne baissent pas les bras. Après avoir vu leur opposition rejetée par le préfet de la Gruyère («La Liberté» du 9 août), ils se réuniront mercredi 31 août pour déterminer s'ils vont recourir au Tribunal administratif. Ils donnent rendez-vous à toutes les personnes opposées au projet d'antennes à 20 h 15 à la salle polyvalente du Pâquier. «Nous n'avons eu que deux jours pour recueillir les signatures concernant l'opposition», explique Jacqueline Pythoud-Buchs, à la tête des opposants. «D'autres personnes auraient voulu signer. On souhaite connaître leur point de vue avant d'agir plus haut.» TJ
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© St. Galler Tagblatt; 30.08.2005

Gossau und Umgebung

Hauptblatt

Einschränkung für neue Handy-Antennen

Der Gossauer Stadtrat hat das ganze Gemeindegebiet als Planungszone definiert. Mobilfunk-Anlagen werden vorderhand nur bewilligt, wenn sie die First-Höhe von Häusern nicht überschreiten.

Mobilfunk-Antennen werden auf Grund von Bundesverordnungen bewilligt. Deshalb hatten die Gossauer Baubewilligungsbehörden bislang kaum Möglichkeiten, Einschränkungen zu verfügen. «Immer wieder sind aber Baugesuche für Mobilfunkanlagen Anlass für Diskussionen und Einsprachen», schreibt der Stadtrat in einer Medienmitteilung.

Strahlungen gefährlich?

Umstritten ist weiterhin, wie gross die Gefahr gesundheitlicher Schädigungen durch Strahlung von Handy-Antennen ist. Der Bund will dies geklärt haben; deshalb hat er ein entsprechendes Forschungsprojekt in Auftrag gegeben. «Mit der Überarbeitung des Gossauer Baureglementes sollen auch Möglichkeiten für den Schutz der Bevölkerung vor Mobilfunkanlagen verankert werden», schreibt der Stadtrat weiter.

Einschränkungen

Damit bis Vorliegen weiterer Erkenntnisse und bis zur Rechtsgültigkeit keine Flut an Gesuchen für derartige Anlagen eingeht, hat der Stadtrat für das ganze Gemeindegebiet eine Planungszone beschlossen. Dies bedeute, dass im Gossauer Siedlungsgebiet nur noch neue Mobilfunk-Antennen gebaut werden könnten, wenn diese nicht über die im jeweiligen Gebiet zulässige Firsthöhe hinausragten, wird erklärt.

Gossau stehe mit diesem Schritt nicht allein da. «Bereits im Juni hat die Stadt Wil einen vergleichbaren Beschluss gefasst», heisst es weiter. Diese Massnahme gelte für drei Jahre. Sie könnte bei Bedarf um höchstens zwei Jahre verlängert werden. Gegen diesen Beschluss des Gossauer Stadtrates kann bis 5. Oktober 2005 Einsprache erhoben werden. (sr.)

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11:02, ergänzt 11:30 -- Tages-Anzeiger Online

Antennen-Moratorium gestoppt

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/zu ... 34824.html

Stäfa muss ein Baugesuch der Swisscom für eine Mobilfunk-Antenne wieder bearbeiten. Ein befristetes Moratorium der Gemeinde wurde vom Regierungsrat aufgehoben.

Der Gemeinderat von Stäfa hatte im vergangenen Mai ein Moratorium für Bewilligung von Antennenanlagen für den Mobilfunk bis zum Ende Mai 2006 verhängt – mit der Begründung, dass inbesondere bei der UMTS-Technologie Bedenken zu gesundheitlichen Auswirkungen der Strahlung bestünden.
Gestützt auf diesen Beschluss hatte der Gemeinderat ein Baugesuch der Swisscom Mobile für eine Mobilfunk-Antenne sistiert. Swisscom Mobile erhob daraufhin Rekurs beim Regierungsrat und verlangte, die Gemeinde Stäfa anzuweisen, das Bewilligungsverfahren wieder aufzunehmen.

Hinweis auf die Zuständigkeit des Bundesrates
Der Regierungsrat hat diesen Rekurs nun gutgeheissen. Er hob den Beschluss des Gemeinderats von Stäfa vom Mai 2005 auf und verpflichtete die Gemeinde, die Behandlung des Baugesuchs wieder aufzunehmen.
Neue Technologien wie der Mobilfunk, so der Regierungsrat, seien durchweg mit vielen Unbekannten verbunden. Nachteilige Folgen zu regulieren, sei Aufgabe des Umwelt- und Technikrecht. Doch aufgrund der Rechtslage, so der Rat, ist im Rahmen der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) ausschliesslich der Bundesrat zuständig.

Bestätigungen des Bundesgerichts

Weder der Kanton noch eine Gemeinde, so der Regierungsrat, dürften geltendes Bundesrecht faktisch ausser Kraft setzen. Sollte sich aufgrund neuer Erkenntnisse ergeben, dass die vorgegebenen Ziele mit den Vorgaben der NISV nicht zu erreichen seien, obläge es dem Bundesrat, diese Verordnung zu ändern.
Das Bundesgericht hatte bereits vor dieser Entscheidung wiederholt bestätigt, das die Regelungen und Grenzwerte der NISV rechtsmässig seien. Dem Bundesrat könne weder eine pflichtwidrige Untätigkeit vorgeworfen werden noch ein Missbrauch seines Beurteilungsspielraums. (raa)

Rolf Eberhard

Re: Bremgarten: «2 UMTS-Anlagen sind mehr als genug»/Kriens:

Beitrag von Rolf Eberhard » 31. August 2005 09:00

Sehr geehrte Herren

Letzten Samstag 27.08.2005 konnte man gross auf der Zeitung lesen:

WIRTSCHAFT SPONSERT REGIERUNG !!

Da ist ja alles KLAR !!!

Mit freundlichen Grüssen

R. Eberhard 31.08.2005

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