Anruf einer Frau, was man jetzt noch machen könne. Sie habe bis vor Bundesgericht gegen eine Antenne auf einem Nachbarhaus gekämpft, nun sei die Einsprache abgelehnt worden und die Antenne solle nächstens aufgestellt werden. Bei einem Kuraufenthalt, habe es eine Antenne gehabt und ihr sei es dort schlecht gegangen. Sie hat einen Baubiologen beauftragt, der dann wenn die Antenne dort sei, messen kommt und wegen Abschirmungen berät. Sie fragt nach dem Menschenrechtsgerichtshof, nach der Möglichkeit einer Zivilklage gegen den Dachgeber. Sie wohne im eigenen Haus und könne dort doch nicht weg. Leider kann ich ihr nicht so viel Hoffnung machen, sie hat schon vieles gemacht. Der Menschenrechtsgerichtshof verweist auf die einzelnen Regierungen, der Bundesrat hat soeben eine Motion auf Grenzwertsenkung abgelehnt und fördert dauernd neue Technologien, wenn die Betroffenen nicht nach z.B. 10 Minuten sagen können, ob ein Feld da sei, heisse es, es seien andere Ursachen und es gebe zuwenig Betroffene, für die braucht man nichts zu machen. Die Grenzwerte seien eingehalten, es sei nicht bewiesen und denen seien wir egal, wenn es sie nicht selber trifft. Die Frau sagt, in der Schweiz sei nur noch eine Wirtschaftsdiktatur.
Ein anderes Beispiel: DECT da, Beschwerden da - DECT weg, Beschwerden weg - DECT da, Beschwerden da. Eine Betroffene litt wegen eines DECT in der Nachbarwohnung unter schwerer Schlaflosigkeit und ist schliesslich umgezogen an einen Ort ohne DECT. Die Frau freute sich riesig, ihre Beschwerden waren weg, sie konnte wieder schlafen und sah mindestens 5 Jahre jünger aus. Nach einigen Monaten kam die Schlaflosigkeit plötzlich wieder. Es wurde ein DECT in der Nachbarschaft festgestellt. Sie lässt nun einen Baubiologen kommen, der messe und evt. mit den DECT-Besitzern reden könne. Denn ihr selber ist es sehr zuwider, dass sie sich unbeliebt machen müsse und evt. noch als Spinner hingestellt werde.
Eine andere Betroffene ist wegen Elektrosmog, sie reagiert auch sehr negativ auf Niederfrequenz, schon dreimal umgezogen und nun in einer Alterswohnung. Sie habe einen Baubiologen da gehabt, der jedoch das DECT der Nachbarin nicht festgestellt habe. Zuerst soll die Nachbarin eingewilligt haben, es zu entfernen, später nach Gespräch mit dem Sohn, wollte sie dies wieder nicht mehr. Die Frau leidet müde vor sich hin und es geht ihr schlecht. Evt. will sie es noch mit Abschirmen versuchen.
Elisabeth Buchs
Wirtschaftsdiktatur
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murphy
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Elisabeth Buchs
- Beiträge: 1639
- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Hallo Murphy
Zumindest wird dieses Verbot von CT1+ gemildert durch die Existenz von z.B. den neuen strahlenarmen Orchid-DECT, die nur strahlen, wenn telefoniert wird mit angepasster Sendeleistung, der Hörer nicht auf der Basis aufliegen muss und mehrere Hörer verwendet werden können. Während es bei W-Lan nach wie vor keine Lösung gibt zum Dauerstrahler, ob genutzt oder nicht. Das grösste Problem sind jedoch die unverständigen Nachbarn, welche noch zusätzlich aufgehetzt durch PR der Industrie gegen die Elektrosmog-Geschädigten, diese Alternativen u.U. mit blöden Sprüchen ablehnen und/oder man in der Nachbarschaft hintendurch als unbeliebt verlästert und als Spinner hingestellt wird.
Elisabeth Buchs
Zumindest wird dieses Verbot von CT1+ gemildert durch die Existenz von z.B. den neuen strahlenarmen Orchid-DECT, die nur strahlen, wenn telefoniert wird mit angepasster Sendeleistung, der Hörer nicht auf der Basis aufliegen muss und mehrere Hörer verwendet werden können. Während es bei W-Lan nach wie vor keine Lösung gibt zum Dauerstrahler, ob genutzt oder nicht. Das grösste Problem sind jedoch die unverständigen Nachbarn, welche noch zusätzlich aufgehetzt durch PR der Industrie gegen die Elektrosmog-Geschädigten, diese Alternativen u.U. mit blöden Sprüchen ablehnen und/oder man in der Nachbarschaft hintendurch als unbeliebt verlästert und als Spinner hingestellt wird.
Elisabeth Buchs
"Müde vor sich hin leiden... " Liebe Frau Buchs, besser kann man diesen Zustand nicht beschreiben.
Obwohl ich heute 8 Stunden Schlaf hinter mir hatte und mich zu einem Spaziergang aufgerafft habe, mußte ich unterwegs ein paar Mal meine Augen schließen. Da bekommt man es langsam mit der Angst zutun, wenn garnichts mehr hilft...
Obwohl ich heute 8 Stunden Schlaf hinter mir hatte und mich zu einem Spaziergang aufgerafft habe, mußte ich unterwegs ein paar Mal meine Augen schließen. Da bekommt man es langsam mit der Angst zutun, wenn garnichts mehr hilft...