Schulabgänger zu wenig fit für den Beruf
Verfasst: 3. September 2005 19:23
Suedostschweiz , 2.9.05
Weil die Schulabgänger zunehmend mit Defiziten ins Berufsleben einsteigen, soll die Berufswahlvorbereitung verbessert werden. Das fordert CVP-Grossrat Mathias Bundi.
pica.- Wie Bundi in seinem gestern eingereichten und von 61 Ratskollegen mitunterzeichneten Auftrag schreibt , steht es um die Fach-, Sozial- und Selbstkompetenz der Schulabgänger nicht zum Besten. Dabei bezieht sich der CVP-Grossrat des Kreises Disentis auf eine gemeinsame Umfrage der Gewerbeschule Surselva und der Bildungsregion Surselva bei den Lehrmeistern des Tals.
Ungenügende Selbstkompetenz
Gemüss dieser Umfrage stufen in der Surselva 46 Prozent der Lehrmeister die Vorbereitung der Oberstufenschüler auf die Schnupperlehre als ungenügend bis genügend ein. 69 Prozent der Befragten sehen die grössten Defizite der Schulabgänger bei der Selbstkompetenz . Konkret gemeint sind damit die Bereiche Leistungsbereitschaft, Interesse, Disziplin und Selbstständigkeit. Zudem kommt die Umfrage zum Schluss, dass die Fachkompetenz der Schulabgänger sowohl bei der Ausdrucksfähigkeit in der Hauptsprache als auch in der Mathematik, insbesondere im Kopfrechnen, in den letzten 20 Jahren abgenommen hat.
Massnahmen gefordert
Weil Bundi davon ausgeht, dass die Erkenntnisse aus der Surselva für den ganzen Kanton gelten, fordert er die Regierung nun auf, mit geeigneten Massnahmen die Qualität der Berufswahlvorbereitung zu verbessern. So sollen grundsätzlich alle Oberstufenschüler der 2. und 3. Oberstufenklassen während der Schulzeit eine Schnupperlehre besuchen können. An der Pädagogischen Fachhochschule sollen alle Auszubildenden zu einem industriell-gewerblichen Praktikum verpflichtet werden, damit sich die Volksschüler besser auf die Berufswelt vorbereiten können.
Im Weiteren soll die Ausdrucksfähigkeit in der Hauptsprache und die Fähigkeit zum Kopfrechnen "einen maximalen Stand" erreichen. Und schliesslich, so Bundi, soll mit geeigneten Massnahmen auch die Selbstkompetenz der Schulabgänger gesteigert werden - vor allem hinsichtlich Selbstständigkeit und Ausdauer.
Kommentar : Da bin ich mal gespannt, was denen an geeigneten Massnahmen einfällt. - Herr Bundi, was man säät , erntet man . Die ungenügenden Fähigkeiten der heutigen Berufseinsteiger sind das Resultat der letzten Jahre. Und wenn ich mir die jüngeren Schüler bezüglich all der geforderten Punkte anschaue, kann ich nur sagen, das wird vermutlich eher schlimmer als besser .
Wir können von den Kindern nicht nur ständig erwarten und fordern , und ihnen gleichzeitig die Grundlagen dazu , zum Beispiel nicht rund um die Uhr aufgepeitscht zu werden , entreissen. Die sind nicht einfach fauler geworden und auch das Bildungssystem hat sich in Wahrheit überhaupt nicht verschlechtert, aber die suchen und tüfteln und schminken im Zeug herum.
gesuana
Weil die Schulabgänger zunehmend mit Defiziten ins Berufsleben einsteigen, soll die Berufswahlvorbereitung verbessert werden. Das fordert CVP-Grossrat Mathias Bundi.
pica.- Wie Bundi in seinem gestern eingereichten und von 61 Ratskollegen mitunterzeichneten Auftrag schreibt , steht es um die Fach-, Sozial- und Selbstkompetenz der Schulabgänger nicht zum Besten. Dabei bezieht sich der CVP-Grossrat des Kreises Disentis auf eine gemeinsame Umfrage der Gewerbeschule Surselva und der Bildungsregion Surselva bei den Lehrmeistern des Tals.
Ungenügende Selbstkompetenz
Gemüss dieser Umfrage stufen in der Surselva 46 Prozent der Lehrmeister die Vorbereitung der Oberstufenschüler auf die Schnupperlehre als ungenügend bis genügend ein. 69 Prozent der Befragten sehen die grössten Defizite der Schulabgänger bei der Selbstkompetenz . Konkret gemeint sind damit die Bereiche Leistungsbereitschaft, Interesse, Disziplin und Selbstständigkeit. Zudem kommt die Umfrage zum Schluss, dass die Fachkompetenz der Schulabgänger sowohl bei der Ausdrucksfähigkeit in der Hauptsprache als auch in der Mathematik, insbesondere im Kopfrechnen, in den letzten 20 Jahren abgenommen hat.
Massnahmen gefordert
Weil Bundi davon ausgeht, dass die Erkenntnisse aus der Surselva für den ganzen Kanton gelten, fordert er die Regierung nun auf, mit geeigneten Massnahmen die Qualität der Berufswahlvorbereitung zu verbessern. So sollen grundsätzlich alle Oberstufenschüler der 2. und 3. Oberstufenklassen während der Schulzeit eine Schnupperlehre besuchen können. An der Pädagogischen Fachhochschule sollen alle Auszubildenden zu einem industriell-gewerblichen Praktikum verpflichtet werden, damit sich die Volksschüler besser auf die Berufswelt vorbereiten können.
Im Weiteren soll die Ausdrucksfähigkeit in der Hauptsprache und die Fähigkeit zum Kopfrechnen "einen maximalen Stand" erreichen. Und schliesslich, so Bundi, soll mit geeigneten Massnahmen auch die Selbstkompetenz der Schulabgänger gesteigert werden - vor allem hinsichtlich Selbstständigkeit und Ausdauer.
Kommentar : Da bin ich mal gespannt, was denen an geeigneten Massnahmen einfällt. - Herr Bundi, was man säät , erntet man . Die ungenügenden Fähigkeiten der heutigen Berufseinsteiger sind das Resultat der letzten Jahre. Und wenn ich mir die jüngeren Schüler bezüglich all der geforderten Punkte anschaue, kann ich nur sagen, das wird vermutlich eher schlimmer als besser .
Wir können von den Kindern nicht nur ständig erwarten und fordern , und ihnen gleichzeitig die Grundlagen dazu , zum Beispiel nicht rund um die Uhr aufgepeitscht zu werden , entreissen. Die sind nicht einfach fauler geworden und auch das Bildungssystem hat sich in Wahrheit überhaupt nicht verschlechtert, aber die suchen und tüfteln und schminken im Zeug herum.
gesuana