Ausflug in ein "Funkloch"
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Elisabeth Buchs
Ausflug in ein "Funkloch"
Ausser der Fafleralp im Lötschental ist auch das Gasterntal bei Kandersteg ein Funkloch. Es ist eine herrliche Gegend, entlang der noch jungen Kander mit Bergwiesen, Wasserfall, Hängebrücke kann man z.B. bis zum Kanderfirn gehen. Das Hochfrequenz-Messgerät habe ich mitgenommen. Was macht ein Wirt und Hotelbesitzer (Hotel Steinbock und Hotel Gasterntal-Selden), wenn er an einem strahlenfreien Ort wohnt: er kauft ein DECT. An einigen Orten hat es Elektrozäune und manchmal sind Transponder der darüberfliegenden Flugzeuge vorhanden. Das Hotel Restaurant Waldhaus habe keine Elektrizität, wir waren jedoch nicht dort. Es gibt noch Berghäuser mit Matratzenlager und eine Berghütte. Geöffnet vom Mai oder sogar erst Juni bis Oktober.
Volker Schorpp, elektrosensibler Physiker sagt: Mein grösster Wunsch heute:
Irgendwo
möglichst von einem Gebirge umgeben
eine absichtliche, garantierte
"Hochfrequenz-Versorgungslücke"
von mehren 100 km2
damit "HF-sensible" Menschen
dort hinziehen
und ein halbwegs menschenwürdiges Leben
führen können.
Herr Schorpp hat die Erfahrung gemacht, dass sich auch "unsensible" Menschen an strahlungsarmen Orten besonders wohl fühlen, sie haben das Empfinden von "frischer" Luft oder "als ein Ort schöner Energie" und empfinden eine gute friedliche Stimmung.
Da die Mobilfunkbetreiber bis jetzt keinen Zusicherungen machen wollen zur bewussten Nichtversorung von Gebieten, kämen für Elektrosensible nur provisorische Lösungen in Frage, mit Wohnen in Wohnwagen (evt. Problem mit Metall), Bauwagen, Holzhäuschen. Weiss evt. jemand eine Möglichkeit, wie man auf einen Kastenwagen einen Wohnmobil-Aufsatz aus Holz montieren könnte? Doch sobald jemand irgendwo so etwas aufstellen will, bekommt man den Staat mit seinen Vorschriften, der sich bis jetzt nicht um das Schicksal von Elektrosensiblen kümmert, zu spüren. Meine Kollegin wurde im Camper im Wald so manches Mal von der Polizei "besucht", mit der Zeit kannten sie sie schon und liessen sie vermehrt in Ruhe, sie musste jede Nacht Platz wechseln.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Volker Schorpp, elektrosensibler Physiker sagt: Mein grösster Wunsch heute:
Irgendwo
möglichst von einem Gebirge umgeben
eine absichtliche, garantierte
"Hochfrequenz-Versorgungslücke"
von mehren 100 km2
damit "HF-sensible" Menschen
dort hinziehen
und ein halbwegs menschenwürdiges Leben
führen können.
Herr Schorpp hat die Erfahrung gemacht, dass sich auch "unsensible" Menschen an strahlungsarmen Orten besonders wohl fühlen, sie haben das Empfinden von "frischer" Luft oder "als ein Ort schöner Energie" und empfinden eine gute friedliche Stimmung.
Da die Mobilfunkbetreiber bis jetzt keinen Zusicherungen machen wollen zur bewussten Nichtversorung von Gebieten, kämen für Elektrosensible nur provisorische Lösungen in Frage, mit Wohnen in Wohnwagen (evt. Problem mit Metall), Bauwagen, Holzhäuschen. Weiss evt. jemand eine Möglichkeit, wie man auf einen Kastenwagen einen Wohnmobil-Aufsatz aus Holz montieren könnte? Doch sobald jemand irgendwo so etwas aufstellen will, bekommt man den Staat mit seinen Vorschriften, der sich bis jetzt nicht um das Schicksal von Elektrosensiblen kümmert, zu spüren. Meine Kollegin wurde im Camper im Wald so manches Mal von der Polizei "besucht", mit der Zeit kannten sie sie schon und liessen sie vermehrt in Ruhe, sie musste jede Nacht Platz wechseln.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
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Evi
Re: Ausflug in ein Funkloch???
Jedes Mal, wenn ich die Forderung von Funklöchern als Zufluchtsort lese oder höre, bekomme ich Magengrimmen. Wieso?
Wie weit haben wir es denn gebracht, dass wir um ein Ghetto für Elektrosensible betteln müssen?
Der Wunsch stösst denn aus verständlichen Gründen bei der Politik auf taube Ohren, denn würde man einen solchen Ort ausweisen, müsste man ja zugeben, dass die Strahlung in höchstem Masse gesundheitschädigend, ja so gar gefährlich ist. Und dass die Politik das zugibt, darauf können wir bis zum St. Nimmerleinstag warten. Wer daran glaubt, kann ebenso an den Storch oder an den Weihnachtsmann glauben.
Und wenn schon: Was nützt denn den Menschen auf die Dauer ein solches Ghetto in der Praxis? Die Menschen müssen doch einem Beruf nachgehen, Kinder brauchen Kindergärten und Schulen, es braucht die ganze Infrastruktur, wie Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Post, Transport etc. für ein Leben in einer solchen Schutzzone. Woher soll all das kommen, wer soll es schaffen, wer soll es finanzieren?
Bezeichnender Weise sind alle diesbezüglichen Versuche auch im Sand verlaufen. Und wenn es ganz schlimm geht, so findet eine Mobilfunkgesellschaft plötzlich, dass auch ein solcher Ort eine oder sogar mehrere Antennen braucht - und die verunglückte NIS-Verordnung muss ein weiteres Mal herhalten, um diese zu rechtfertigen.
Es muss ein anderer Weg gefunden werden, um allen Menschen und nicht bloss ein paar Privilegierten zu einem Recht auf Gesundheit und Wohlbefinden zu verhelfen, muss allen ein Leben in Sicherheit und Würde gewährleistet sein . Dafür müssen wir uns stark machen, nicht für eine vage, unsichere Schutzzone. Die Menschen wollen ihr Dasein in einer normalen Umwelt verbringen, nicht in einem Loch, auch nicht in einem Funkloch. Wo und wann leben wir denn eigentlich?
Evi
Wie weit haben wir es denn gebracht, dass wir um ein Ghetto für Elektrosensible betteln müssen?
Der Wunsch stösst denn aus verständlichen Gründen bei der Politik auf taube Ohren, denn würde man einen solchen Ort ausweisen, müsste man ja zugeben, dass die Strahlung in höchstem Masse gesundheitschädigend, ja so gar gefährlich ist. Und dass die Politik das zugibt, darauf können wir bis zum St. Nimmerleinstag warten. Wer daran glaubt, kann ebenso an den Storch oder an den Weihnachtsmann glauben.
Und wenn schon: Was nützt denn den Menschen auf die Dauer ein solches Ghetto in der Praxis? Die Menschen müssen doch einem Beruf nachgehen, Kinder brauchen Kindergärten und Schulen, es braucht die ganze Infrastruktur, wie Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Post, Transport etc. für ein Leben in einer solchen Schutzzone. Woher soll all das kommen, wer soll es schaffen, wer soll es finanzieren?
Bezeichnender Weise sind alle diesbezüglichen Versuche auch im Sand verlaufen. Und wenn es ganz schlimm geht, so findet eine Mobilfunkgesellschaft plötzlich, dass auch ein solcher Ort eine oder sogar mehrere Antennen braucht - und die verunglückte NIS-Verordnung muss ein weiteres Mal herhalten, um diese zu rechtfertigen.
Es muss ein anderer Weg gefunden werden, um allen Menschen und nicht bloss ein paar Privilegierten zu einem Recht auf Gesundheit und Wohlbefinden zu verhelfen, muss allen ein Leben in Sicherheit und Würde gewährleistet sein . Dafür müssen wir uns stark machen, nicht für eine vage, unsichere Schutzzone. Die Menschen wollen ihr Dasein in einer normalen Umwelt verbringen, nicht in einem Loch, auch nicht in einem Funkloch. Wo und wann leben wir denn eigentlich?
Evi
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Geri F.
Re: Ausflug in ein Funkloch???
Dem stimme ich zu. Genau: So eine "Lösung" wäre ja ein Eingeständnis. Und was passiert, wenn dieses Boot auch voll ist? ALLE MENSCHEN haben aber ein Anrecht auf Gesundheit und Unversehrtheit. Die Schaffung von ein paar mobilfunkfreien Zonen ist keine Lösung. Klar aber: für die Behörden wäre sie eine öffentliche Bankrotterklärung. Geschehen wird daher mit Sicherheit nichts. Zur Frage, wo wir sind, eine weitere: W E R sind wir eigentlich? Tiere, die man in eine Art Quarantäne einsperrt? Wir müssen für die Rechte aller Menschen kämpfen. Verlangen wir denn etwas, was uns nicht A L L E N zusteht?
Geri
Geri
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Elisabeth Buchs
Re: Ausflug in ein Funkloch???
Die Situation vor allem auch von jüngeren Elektrosensiblen verschlechtert sich ständig. Sie sind zum Teil schon arbeitsunfähig durch Antennen und DECT-Versorgung bei ihren Arbeitsplätzen und leben von IV und Fürsorge, können nur noch an immer weniger Orten wohnen, wo sie bei Nachbarn versuchen müssen, z.B. neu auftauchende DECT durch CT1 oder Ecomode zu ersetzen. Sie sind oft unfreiwillige Singles, weil ein solches Leben einem Partner nicht zugemutet werden kann. Herr Schorpp hat erzählt, er hätte zusammen mit seiner Lebensgefährtin, die zu ihm hält, gerne Kinder, was ihm durch die heutigen Umstände unmöglich gemacht wird. Wer einmal zuviel Strahlung abbekommen hat, verträgt nicht mehr das, was vorher möglich war.
Die Verstrahlung nimmt rasant zu, viele Sensible können nicht mehr lange warten, bis sich unser Staat vielleicht wird überzeugen lassen, etwas zu unternehmen. Der Widerstand der Leute kommt oft erst in Gang, wenn ein Antenneprofil vor ihrem Schlafzimmer aufragt und ihre "technischen Strahlenspielzeuge" wollen sie sich nur ungern nehmen lassen, solange es sie nicht selber betrifft. Ich bin zur Zeit daran, auch regional einen Widerstand gegen mögliche Antennen im Dorf in Gang zu bringen, eher harzig. Ich bringe mich aufgrund jetzt noch relativ günstiger Umstände noch einigermassen durchs Leben, bzw. trage den Müll raus, die Steuern sind bezahlt. Bis wieder ein Bauer, so wie jetzt, auf die Idee kommt, z.B. wegen zwei Rindern den Elektrozaun auch in der Nacht laufen zu lassen, obschon er von meinem Problem weiss, was trotz Verbesserung der Situation durch Osteopathie zu chronischer Schlaflosigkeit mit Dauermüdigkeit führt. Herr Schorpp sagt, seine Belastbarkeit betrage noch etwa 10 % seiner früheren Leistungsfähigkeit. Bei seinen Vorträgen muss er Schmerzmittel einnehmen, um die oft ungünstigen Vortragsorte ertragen zu können, er setzt seine ganze noch verbliebene Kraft ein, um durch solche Vorträge auf die Problematik aufmerksam zu machen. Im Saal war es totenstill während er sprach, Herr Dürrenberger sass immer zusammengekrümmter auf seinem Sitz. Lieber in einem (Funk)Loch leben als überhaupt nicht mehr leben, weil man es wegen gesundheitlicher Beschwerden nicht mehr aushält. Wenn ich mir vorstelle, wie gut es mir geht, wenn kaum Elektrosmog da ist, wie problemlos ich schlafen kann, die Müdigkeit immer mehr verschwindet, die Belastbarkeit bessert, möchte ich die Möglichkeit haben, mich rauszuklinken. Es liessen sich sicher auch Transportmöglichkeiten z.B. zum Einkaufen und Schultransporte organisieren. Die Möglichkeit eines Funkloches würde auch das Gefühl von Ausweglosigkeit wegen des dauernden Aufrüstens reduzieren.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Die Verstrahlung nimmt rasant zu, viele Sensible können nicht mehr lange warten, bis sich unser Staat vielleicht wird überzeugen lassen, etwas zu unternehmen. Der Widerstand der Leute kommt oft erst in Gang, wenn ein Antenneprofil vor ihrem Schlafzimmer aufragt und ihre "technischen Strahlenspielzeuge" wollen sie sich nur ungern nehmen lassen, solange es sie nicht selber betrifft. Ich bin zur Zeit daran, auch regional einen Widerstand gegen mögliche Antennen im Dorf in Gang zu bringen, eher harzig. Ich bringe mich aufgrund jetzt noch relativ günstiger Umstände noch einigermassen durchs Leben, bzw. trage den Müll raus, die Steuern sind bezahlt. Bis wieder ein Bauer, so wie jetzt, auf die Idee kommt, z.B. wegen zwei Rindern den Elektrozaun auch in der Nacht laufen zu lassen, obschon er von meinem Problem weiss, was trotz Verbesserung der Situation durch Osteopathie zu chronischer Schlaflosigkeit mit Dauermüdigkeit führt. Herr Schorpp sagt, seine Belastbarkeit betrage noch etwa 10 % seiner früheren Leistungsfähigkeit. Bei seinen Vorträgen muss er Schmerzmittel einnehmen, um die oft ungünstigen Vortragsorte ertragen zu können, er setzt seine ganze noch verbliebene Kraft ein, um durch solche Vorträge auf die Problematik aufmerksam zu machen. Im Saal war es totenstill während er sprach, Herr Dürrenberger sass immer zusammengekrümmter auf seinem Sitz. Lieber in einem (Funk)Loch leben als überhaupt nicht mehr leben, weil man es wegen gesundheitlicher Beschwerden nicht mehr aushält. Wenn ich mir vorstelle, wie gut es mir geht, wenn kaum Elektrosmog da ist, wie problemlos ich schlafen kann, die Müdigkeit immer mehr verschwindet, die Belastbarkeit bessert, möchte ich die Möglichkeit haben, mich rauszuklinken. Es liessen sich sicher auch Transportmöglichkeiten z.B. zum Einkaufen und Schultransporte organisieren. Die Möglichkeit eines Funkloches würde auch das Gefühl von Ausweglosigkeit wegen des dauernden Aufrüstens reduzieren.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
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gesuana
Re: Ausflug in ein Funkloch???
Hallo zusammen
Eure alle Berichte zeigen alle , wie verrückt , dramatisch und zugespitzt die Situation bereits ist.
Auf izgmf lese ich wieder einen Artikel über Lehrer und Schüler-sein in der heutigen Zeit. - Ich persönlich habe je länger je mehr den Eindruck, dass die Kinder (Schüler) eine der "Bruchstellen" sein könnten , die uns zur Veränderung , zur Bewusstwerdung ZWINGEN werden . Bei ihnen und ihrem veränderten Verhalten , sowohl in der Bildung als auch in der Erziehung ,wird man irgendwann (bald!) die Augen nicht mehr verschliessen können.
Die disziplinarischen Probleme der Lehrer mit passiven oder hyperaktiven Schülern könnten zum Eklat führen. Kinder, die einfach nicht mehr zuhören, weil sie so weggeknallt sind, total durchrasten, frech , unzufrieden sind .- Was ich von den Schulen in unserer Stadt höre (von den Kindern) ist , dass die Lehrer in ihrer Not ihren noch einzigen Trumpf aus der Tasche ziehen, um die Kinder geordneter und aufmerksamer hinzukriegen : Die totale Strenge, disziplinarische Massnahmen, Klassenstrafaufgaben....! - Aber wir Lehrer und Erzieher können uns anstrengen wie sie wollen, Kinder reagieren naturgemäss noch viel empfindlicher auf hochfrequenten Beschuss als Erwachsene , und die Auswirkungen sind bei ihnen ungefiltert und damit um einiges klarer, als bei uns, die wir uns immer noch psychisch zusammenreissen und eine (meist) etwas dickere Schutzschicht haben. " Wenn sich Kinder nicht mehr wohl fühlen in ihrer Haut" heisst das Kapitel - was will man da als Erziehungsperson noch tun ??- Und der Stoffplan muss eingehalten werden!! Stellt euch mal den Druck vor, der auf den Lehrern lastet --- und wenn Ende Jahr nur noch ein Viertel der Klasse das Lernziel erreicht hat, welche Blamage für die Lehrperson, aber sie wird sehen, dass es ihren Kollegen links und rechts auch nicht viel besser ergeht.- Wenns so weitergeht , wird der Lehrerberuf bald sehr unbliebt oder praktisch unmöglich werden oder die Lernziele müssen stark heruntergeschraubt werden.
Die strengere Hand der Pädagogen wird sich nur kurzfristig bewähren können, ein strahlenbelasteter verwirrter Kopf und Körper wird damit nicht in geordnete und entspanntere Bahnen gelenkt.Und genau diese sind wichtig , um effizient lernen zu können : Ordnung (innen und aussen) und ENTSPANNUNG .
Warum erspart ihr euch das nicht, liebe Lehrer , liebe Eltern?
grüsse gesuana
Eure alle Berichte zeigen alle , wie verrückt , dramatisch und zugespitzt die Situation bereits ist.
Auf izgmf lese ich wieder einen Artikel über Lehrer und Schüler-sein in der heutigen Zeit. - Ich persönlich habe je länger je mehr den Eindruck, dass die Kinder (Schüler) eine der "Bruchstellen" sein könnten , die uns zur Veränderung , zur Bewusstwerdung ZWINGEN werden . Bei ihnen und ihrem veränderten Verhalten , sowohl in der Bildung als auch in der Erziehung ,wird man irgendwann (bald!) die Augen nicht mehr verschliessen können.
Die disziplinarischen Probleme der Lehrer mit passiven oder hyperaktiven Schülern könnten zum Eklat führen. Kinder, die einfach nicht mehr zuhören, weil sie so weggeknallt sind, total durchrasten, frech , unzufrieden sind .- Was ich von den Schulen in unserer Stadt höre (von den Kindern) ist , dass die Lehrer in ihrer Not ihren noch einzigen Trumpf aus der Tasche ziehen, um die Kinder geordneter und aufmerksamer hinzukriegen : Die totale Strenge, disziplinarische Massnahmen, Klassenstrafaufgaben....! - Aber wir Lehrer und Erzieher können uns anstrengen wie sie wollen, Kinder reagieren naturgemäss noch viel empfindlicher auf hochfrequenten Beschuss als Erwachsene , und die Auswirkungen sind bei ihnen ungefiltert und damit um einiges klarer, als bei uns, die wir uns immer noch psychisch zusammenreissen und eine (meist) etwas dickere Schutzschicht haben. " Wenn sich Kinder nicht mehr wohl fühlen in ihrer Haut" heisst das Kapitel - was will man da als Erziehungsperson noch tun ??- Und der Stoffplan muss eingehalten werden!! Stellt euch mal den Druck vor, der auf den Lehrern lastet --- und wenn Ende Jahr nur noch ein Viertel der Klasse das Lernziel erreicht hat, welche Blamage für die Lehrperson, aber sie wird sehen, dass es ihren Kollegen links und rechts auch nicht viel besser ergeht.- Wenns so weitergeht , wird der Lehrerberuf bald sehr unbliebt oder praktisch unmöglich werden oder die Lernziele müssen stark heruntergeschraubt werden.
Die strengere Hand der Pädagogen wird sich nur kurzfristig bewähren können, ein strahlenbelasteter verwirrter Kopf und Körper wird damit nicht in geordnete und entspanntere Bahnen gelenkt.Und genau diese sind wichtig , um effizient lernen zu können : Ordnung (innen und aussen) und ENTSPANNUNG .
Warum erspart ihr euch das nicht, liebe Lehrer , liebe Eltern?
grüsse gesuana
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B.S.
Re: Ausflug in ein Funkloch???
Bisher wird von der Wissenschaft die blosse Existenz von "Elektrosensiblen" gar nicht anerkannt. Wenn es denn ach so schlimm sei, ein DECT in der Nähe zu haben, wäre es dann nicht einfach nachweisbar, z.B. unter wissenschaftlichen Versuchsbedingungen ein eingeschaltetes von einem ausgeschalteten DECT zu unterscheiden? Von einem solchen geglückten Versuch würde sogar ich mich überzeugen lassen, der bisher weder an Wirkung und erst recht nicht an Schaden durch Mobilfunk glaubt.
B.S.
B.S.
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Rolf Eberhard
Re: Ausflug in ein Funkloch???
Sehr geehrte Frau Buchs
Ja es ist so, sobald die Leute selbst so einen Leuchtstab vor ihrer Wohnung haben reagieren sie sofort. Nach dem Motto : nur nicht bei mir.!!
Mit freundlichen Grüssen
R. Eberhard 06.09.2005
Ja es ist so, sobald die Leute selbst so einen Leuchtstab vor ihrer Wohnung haben reagieren sie sofort. Nach dem Motto : nur nicht bei mir.!!
Mit freundlichen Grüssen
R. Eberhard 06.09.2005
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Chris
Re: Ausflug in ein Funkloch???
Liebe(r) B.S. Der Herr erhalte Ihnen Ihren Glauben!
Es stimmt übrigens nicht, dass die Wissenschaft die Existenz von Elektrosensiblen nicht anerkennt.
Und noch was: Wer sind Sie eigentlich, dass "sogar Sie sich von der Existenz der Wirkungen und Schäden überzeugen lassen würden?"
Sie machen es sich sehr einfach und unterstellen den mittlerweile Zigtausenden von Betroffenen damit, dass sie sich alles nur einbilden. Meinen Sie wirklich, dass Leute aus lauter Spass und Langeweile tiefe Eingriffe in ihr Leben ertragen und nach Abhilfe suchen?
Merke: die Wissenschaft hat sehr lange gebraucht, bis sie z.B. die Schädlichkeit von Tabak und Asbest, um nur zwei Faktoren zu nennen, anerkannt hat. Bis es soweit war, mussten unzählige Opfer leiden und sterben.
Chris
Es stimmt übrigens nicht, dass die Wissenschaft die Existenz von Elektrosensiblen nicht anerkennt.
Und noch was: Wer sind Sie eigentlich, dass "sogar Sie sich von der Existenz der Wirkungen und Schäden überzeugen lassen würden?"
Sie machen es sich sehr einfach und unterstellen den mittlerweile Zigtausenden von Betroffenen damit, dass sie sich alles nur einbilden. Meinen Sie wirklich, dass Leute aus lauter Spass und Langeweile tiefe Eingriffe in ihr Leben ertragen und nach Abhilfe suchen?
Merke: die Wissenschaft hat sehr lange gebraucht, bis sie z.B. die Schädlichkeit von Tabak und Asbest, um nur zwei Faktoren zu nennen, anerkannt hat. Bis es soweit war, mussten unzählige Opfer leiden und sterben.
Chris
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B.S.
Re: Ausflug in ein Funkloch???
Hallo,
wie kann man die Schädlichkeit leugnen, nicht aber die Existenz von "Elektrosensiblen"? Das verstehe ich nicht.
Ich bin nur einer, der an sowas nicht glaubt. Mehr nicht. Meine Annahme ist, wenn ich mich überzeugen lassen würde, dann andere Menschen auch.
Es gibt nur die 2 Möglichkeiten: Entweder ich glaube an die Schädlichkeit, oder eben an Einbildung. Anders könnte ich nicht erklären, warum Menschen behaupten, elektrosensibel zu sein. Außer sie würden bewusst die Unwahrheit sagen, das glaube ich aber nicht. Insofern machen es diese Leute eben nicht aus "Spass und Langeweile".
Keine Ahnung, was mit Tabak und Asbest war, aber die tatsächliche Existenz von "Elektrosensiblen" müsste sich doch leicht nachweisen lassen.
B.S.
wie kann man die Schädlichkeit leugnen, nicht aber die Existenz von "Elektrosensiblen"? Das verstehe ich nicht.
Ich bin nur einer, der an sowas nicht glaubt. Mehr nicht. Meine Annahme ist, wenn ich mich überzeugen lassen würde, dann andere Menschen auch.
Es gibt nur die 2 Möglichkeiten: Entweder ich glaube an die Schädlichkeit, oder eben an Einbildung. Anders könnte ich nicht erklären, warum Menschen behaupten, elektrosensibel zu sein. Außer sie würden bewusst die Unwahrheit sagen, das glaube ich aber nicht. Insofern machen es diese Leute eben nicht aus "Spass und Langeweile".
Keine Ahnung, was mit Tabak und Asbest war, aber die tatsächliche Existenz von "Elektrosensiblen" müsste sich doch leicht nachweisen lassen.
B.S.
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Elisabeth Buchs
Re: Ausflug in ein Funkloch???
Hallo Gesuana
Herr Jakob schreibt:
Übrigens: In Schwarzenburg war im Schulhaus Tännlenen, 700Meter vor den nun abgebrochenen Kurzwellenantennen während 40 Jahren (vierzig Jahren !) infolge elektromagnetischer Bestrahlung der Kinder, die schlechteste Übertrittsrate in die Sekundarschule zu beobachten. Nicht nur die schlechteste Übertrittsrate der Region, sondern des ganzen Kantons Bern. Dies trotz bester Lehrkräfte, modernst ausgestatteter heller Schulräume und besten Unterrichtsmaterials. Im Zimmer der Übertrittsklasse herrschte während der Hauptunterrichtsszeit eine E-Feldstärke von 4V/m.
@ B.S.: Herr Leitgeb führte mit 708 Personen eine Studie mit niederfrequenten 50 Hz-Feldern durch. Dort zeigte sich, dass es Menschen gab, die eine empfindlichere Wahrnehmungsschwelle dafür hatten. Eine derart höhere Empfindlichkeit sieht er als notwendig für eventuelle Befindlichkeitsstörungen an. Weshalb dieser Versuch nun nicht weiter ausgebaut wird, bzw. Sensible auf Nieder- und Hochfrequenz so getestet werden, kann man sich schon fragen.
Uebrigens: wenn Sie schon freundlicherweise die Elektrosensiblen für einen DECT-Test aufbieten wollen, könnten Sie sich doch auch gleich testen lassen. Im ehemaligen Haus von Familie Kind wäre ein Zimmer im Dachgeschoss frei ca. 40 m neben einer GSM und UMTS-Antenne.
Ein Gespräch mit dem Physiker Schorpp könnte ich Ihnen auch empfehlen. Haben Sie überhaupt schon einmal mit einem Betroffenen gesprochen?
Ich frage mich schon, weshalb ein so einfach durchzuführender Test wie derjenige mit dem DECT bisher von niemandem durchgeführt worden ist? Eine mögliche Antwort gebe ich jetzt einmal selber: weder die Mobilfunker noch der Staat sind interessiert, dass die Existenz von Elektrosensiblen bestätigt wird. Es ist so ziemlich das Perfideste, was man jemandem antun kann, ihn gesundheitlich schädigen und sein Leiden als eingebildet hinstellen.
Uebrigens: mit einem der lächerlichen Kurzzeittests von z.B. 12 x 3 Minuten mal Befelden und mal nicht und der Proband sollte angeben, wann, müssen Sie uns Elektrosensiblen gar nicht erst kommen, das ist nur ein Test, um zu zeigen, dass es keine Elektrosensiblen gibt, denn das schafft keiner.
Wieviele Personen müssten denn für Sie einen DECT-Test bestehen, damit Sie sich überzeugen lassen würden? Um ein DECT z.B. im Nebenzimmer mit einiger Sicherheit spüren zu können, würde ich höchstens drei Tage benötigen.
Und noch etwas: Wer nichts mehr zu fressen hat wie in New Orleans wird dann schon radikal. Unter durch Elektrosmog verursachten dauernden gesundheitlichen Beschwerden ebenfalls. Wir Elektrosensiblen sind friedliche Leute - noch!
Elisabeth Buchs
Herr Jakob schreibt:
Übrigens: In Schwarzenburg war im Schulhaus Tännlenen, 700Meter vor den nun abgebrochenen Kurzwellenantennen während 40 Jahren (vierzig Jahren !) infolge elektromagnetischer Bestrahlung der Kinder, die schlechteste Übertrittsrate in die Sekundarschule zu beobachten. Nicht nur die schlechteste Übertrittsrate der Region, sondern des ganzen Kantons Bern. Dies trotz bester Lehrkräfte, modernst ausgestatteter heller Schulräume und besten Unterrichtsmaterials. Im Zimmer der Übertrittsklasse herrschte während der Hauptunterrichtsszeit eine E-Feldstärke von 4V/m.
@ B.S.: Herr Leitgeb führte mit 708 Personen eine Studie mit niederfrequenten 50 Hz-Feldern durch. Dort zeigte sich, dass es Menschen gab, die eine empfindlichere Wahrnehmungsschwelle dafür hatten. Eine derart höhere Empfindlichkeit sieht er als notwendig für eventuelle Befindlichkeitsstörungen an. Weshalb dieser Versuch nun nicht weiter ausgebaut wird, bzw. Sensible auf Nieder- und Hochfrequenz so getestet werden, kann man sich schon fragen.
Uebrigens: wenn Sie schon freundlicherweise die Elektrosensiblen für einen DECT-Test aufbieten wollen, könnten Sie sich doch auch gleich testen lassen. Im ehemaligen Haus von Familie Kind wäre ein Zimmer im Dachgeschoss frei ca. 40 m neben einer GSM und UMTS-Antenne.
Ein Gespräch mit dem Physiker Schorpp könnte ich Ihnen auch empfehlen. Haben Sie überhaupt schon einmal mit einem Betroffenen gesprochen?
Ich frage mich schon, weshalb ein so einfach durchzuführender Test wie derjenige mit dem DECT bisher von niemandem durchgeführt worden ist? Eine mögliche Antwort gebe ich jetzt einmal selber: weder die Mobilfunker noch der Staat sind interessiert, dass die Existenz von Elektrosensiblen bestätigt wird. Es ist so ziemlich das Perfideste, was man jemandem antun kann, ihn gesundheitlich schädigen und sein Leiden als eingebildet hinstellen.
Uebrigens: mit einem der lächerlichen Kurzzeittests von z.B. 12 x 3 Minuten mal Befelden und mal nicht und der Proband sollte angeben, wann, müssen Sie uns Elektrosensiblen gar nicht erst kommen, das ist nur ein Test, um zu zeigen, dass es keine Elektrosensiblen gibt, denn das schafft keiner.
Wieviele Personen müssten denn für Sie einen DECT-Test bestehen, damit Sie sich überzeugen lassen würden? Um ein DECT z.B. im Nebenzimmer mit einiger Sicherheit spüren zu können, würde ich höchstens drei Tage benötigen.
Und noch etwas: Wer nichts mehr zu fressen hat wie in New Orleans wird dann schon radikal. Unter durch Elektrosmog verursachten dauernden gesundheitlichen Beschwerden ebenfalls. Wir Elektrosensiblen sind friedliche Leute - noch!
Elisabeth Buchs
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Evi
Re: Ausflug in ein Funkloch???
Ach Elisabeth, kommt es denn drauf an, ob einer unter dem Pseudonym B.S. daran glaubt, ob es Elektrosensible gibt oder nicht? Dass es sie zur Genüge gibt, das wissen wir doch alle längst. Sogar das BUWAL spricht von 5 %, was allerdings geschönt ist, denn mittlerweile reden die Ärzte von bis zu 19 %. Und alle spinnen sie wahrscheinlich gem. B.S.
Ich denke, wir sollten unsere Zeit nicht damit vergeuden, hier Aufklärung zu betreiben, wo es gar nicht nötig und möglich ist, denn er weiss ohnehin alles - und viel besser. Es kann uns somit egal sein, wie er sich mit dem Problem auseinander setzt. In einem Land, in dem Gedankenfreiheit herrscht sind auch seine Gedanken erlaubt - wir müssen sie ja nicht teilen.
Evi
Ich denke, wir sollten unsere Zeit nicht damit vergeuden, hier Aufklärung zu betreiben, wo es gar nicht nötig und möglich ist, denn er weiss ohnehin alles - und viel besser. Es kann uns somit egal sein, wie er sich mit dem Problem auseinander setzt. In einem Land, in dem Gedankenfreiheit herrscht sind auch seine Gedanken erlaubt - wir müssen sie ja nicht teilen.
Evi
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ich bin ES
Re: Ausflug in ein Funkloch???
> Volker Schorpp, elektrosensibler Physiker sagt: Mein grösster Wunsch > heute:
>
> Irgendwo
> möglichst von einem Gebirge umgeben
> eine absichtliche, garantierte
> "Hochfrequenz-Versorgungslücke"
> von mehren 100 km2
Das gibt's schon: die Sahara.
Aber eigentlich sollte man die Mobilfunkindustrie in die Wüste schicken, nicht die Elektrosensiblen !
>
> Irgendwo
> möglichst von einem Gebirge umgeben
> eine absichtliche, garantierte
> "Hochfrequenz-Versorgungslücke"
> von mehren 100 km2
Das gibt's schon: die Sahara.
Aber eigentlich sollte man die Mobilfunkindustrie in die Wüste schicken, nicht die Elektrosensiblen !
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Helmut Breunig
Re: Ausflug in ein Funkloch???
Ich möchte einmal von den Beteiligten dieser Diskussion erfahren, was sie unter "Elektrosensiblen" verstehen ?
Bin ich denn ein Rauchsensibler, wenn ich Tabakrauch nicht vertrage?
Bin ich ein Lärmsensibler, wenn ich vom Strassenlärm nicht schlafen kann bez. vom Lärm am Arbeitsplatz Gesundheitsschäden habe?
Bin ich ein Pestizidsensibler, wenn ich von gespritzen Anannas Hautausschlag bekomme?
Bin ich ein Lichtsensibler wenn ich auf dem Gletscher oder am Strand Sonnenbrand bekomme?
usw.
Ganz abgesehen von der Auseinandersetzung um Lösungen, die natürlich das Wichtigste sind, möchte ich sagen:
Es ist ein unvergleichliches Erlebnis, in einem strahlungsarmen Raum bzw. Gegend eine Weile sein zu können...
Das wird einfach unwiderstehlich, wenn man es mal bewusst verspürt hat. Ich kann sehr gut verstehen, dass man versucht, solche Refugien zu erkunden und irgendwie zu sichern.
Man merkt es dort handfest, in welch einer Wüste bzw. Verwüstung man ansonsten "leben" muss.
Wenn ein Grossstädter noch nie klares Quellwasser getrunken hat, weiss er eben nicht den Unterschied zu seinem Leitungswasser.
Soll ich ihn dann ausschliesslich mit wissenschaftlichen Studien überzeugen müssen, wie er es fordert?
Er könnte es doch selbst mal probieren und sein DECT und WLAN für eine Weile deinstallieren, auf das Handy verzichten. Das ginge, wenn man nur wirklich wollte.
Helmut Breunig
Dazu ein Bericht von Herrn Rosenkranz und Herrn Kraft auf <elektrosmog-liste>:
Hallo Liste,
ich möchte hier von einem Fall berichten, den ich selbst miterlebt habe:
Eine nahe Bekannte litt seit etwa zwei Jahren unter schwerden
Depressionen, und war deswegen von drei spezialisierten Kliniken
monatelang behandelt worden, ohne dass sich die Situation sichtbar
verbesserte. Am Ende der (als erfolgreich bezeichneten) Therapie waren
die Depressionen in meinem Augen unverändert stark vorhanden, nach der
Rückkehr in ihre Wohnung wirkte meine Bekannte genau wie vorher tief
niedergeschlagen und völlig abwesend. Dieser Zustand blieb dann weiter
für Wochen unverändert.
Ich hatte schon früher im Web von dem Zusammenhang von Depressioenen und
dem Vorhandensein von DECT-Telefonen gelesen, und die Bekannte mehrfach
gebeten, ihr DECT-Telefon durch ein schnurgebundenes Telefon zu
ersetzen, was sie aber nicht wollte. Vor drei Wochen habe ich dann
einfach ein schnurgebundenes Telefon gekauft, und es dort in der Wohnung
(quasi zwangsweise) installiert, und das DECT-Telefon außer Betrieb
genommen.
Nach einer Woche waren die Depressionen vollständig verschwunden.
Meine Bekannte macht jetzt wieder einen ganz normalen Eindruck, sie ist
fröhlich, und macht sogar selber wieder kleine Scherze, und ist wie
ausgewechselt.
Ich möchte noch einmal festhalten, dass meine Bekannte nicht an die
schädigende Wirkung von DECT-Telefonen glaubte, und dass sie den
Austausch ihres DECT-Telefons nachdrücklich ablehnte. Nachdem das
DECT-Telefon jetzt doch abgeschaltet ist, und nicht mehr in ihrem Flur
strahlt, geht es ihr plötzlich und für jeden erkennbar besser. Das
DECT-Telefon ist weg und sie ist wieder gesund.
mit freundlichen Grüßen
Ralf Rosenkranz
Hallo Herr Rosenkranz,
danke für die Veröffentlichung Ihres Erlebnisses mit der Wirkung von DECT-Telefonen.
Offensichtlich reagieren Personen völlig unterschiedlich.
Das ist natürlich leider auch ein Ansatzpunkt für Befürworter, diese Strahlenschleudern als unschädlich hinzustellen.
Dazu wird einfach das Märchen von der Einheits-Reaktion immer wiederholt, so als wären Menschen Maschinen einer Herstellungs-Charge.
Keine der von DECT-Telefonen verursachten Beschwerden, die ich bisher kannte, stimmt mit den von Ihnen beschriebenen überein.
Aus meiner Sicht bedeutet das, daß die Reaktionsmöglichkeiten von Menschen auf Belastungen erheblich umfangreicher sind, als die von Maschinen und daß damit Studien und Untersuchungen sinnlos sind, in denen diese Bandbreite nicht berücksichtigt wird.
Eine Erfahrung in meinem Bekanntenkreis zeigt ebenfalls die unterschiedlichen Reaktionen verschiedener Personen auf DECT-Dauerstrahlung.
Eine Bekannte richtete einen Heimarbeitsplatz ein. Seit der Anschaffung eines DECT-Gerät klagten der im angrenzenden Zimmer nächtigende 10-jährige Sohn sowie der Mann über hartnäckige Schlafstörungen.
Die Bekannte selbst, die jeden Tag mehrere Stunden in geringer Entfernung zur Basisstation zubrachte, schlief jedoch nach eigener Aussage wie ein Stein und meinte, keinerlei Beschwerden feststellen zu können.
Nachdem versuchsweise die Basisstation jede Nacht vom Netz getrennt wurde, verschwanden die Schlafstörungen von Sohn und Mann. Die Bekannte, die tagsüber immer noch vor der aktiven Basisstation saß, schlief unverändert fest.
Nachdem für ca. eine Woche versuchsweise die Basisstation in einen Abschirmschlauch (ich bin nicht verwandt oder verschwägert mit dem Hersteller!) gesteckt wurde, traten auch bei der Bekannten selbst deutliche Änderungen im Befinden auf.
Und zwar fiel ihr auf, daß ihre täglichen Müdigkeitsanfälle sowie kalte Hände und Füße, die immer mit niedrigem Blutdruck erklärt worden waren, nicht mehr auftraten.
Es stellte sich heraus, daß sie deswegen auch in Behandlung war, aber die Ursachen zu kennen meinte und sich deswegen als beschwerdefrei bezeichnet hatte.
Eine weitere Bekannte stellte mit einem eigenen Meßgerät fest, daß nach dem Einzug neuer Nachbarn eine HF-Belastung von mehreren hundert mikroWatt/qm in ihrer Wohnung meßbar war. Eine Nachfrage ergab, daß die Nachbarn gleich 2 DECT-Basisstationen angeschlossen hatten und diese Technik für völlig ungefährlich hielten und damit auch nichts ändern wollten.
Offensichtliche Beschwerden fielen meiner Bekannten nicht ein. Da sie aber im Internet sehr unerfreuliche Dinge wie z.B. die Untersuchungen Salfords an Rattenhirnen gelesen hatte, schirmte sie mit EMV-Abschirmvlies den Boden zur darunterliegenden Wohnung ab.
Da ihr vorher ja keine Beschwerden bewußt waren, achtete sie nach dieser Maßnahme auch nicht groß auf Unterschiede. Die ganze Aktion war mehr prophylaktisch gegen die Möglichkeit dunkler Albumin-Flecken im Hirn gedacht.
Nach einiger Zeit fiel ihr dann allerdings auf, daß sie sich bei Computerarbeiten, die besondere Aufmerksamkeit erfordern, wie dem Jonglieren mit Zahlen in Excel-Tabellen, deutlich besser konzentrieren konnte.
Vorher hatte sie mal festgestellt, daß das im Vergleich zu früher schlechter ging, aber der nie um Erklärungen verlegene Bekanntenkreis hatte angemerkt, "daß wir ja alle nicht jünger werden" und daß man sich eben im Alter schlechter konzentrieren könne.
Erstens ist 49 wohl kaum sonderlich betagt, außerdem hat die Hirnforschung herausgefunden, daß die Konzentrationsfähigkeit wie viele andere geistige Funktionen von der Übung abhängt - und die war bei ihr sowohl beruflich als auch privat ständig gegeben.
Genau wie im ersten Beispiel wurden aber nach Vorliegen einer scheinbaren Erklärung vorhandene Verschlechterungen oder Beschwerden verdrängt, zum Normalfall deklariert und keineswegs mit der Strahlenbelastung in Zusammenhang gebracht.
In einem dritten Fall hat eine weitere Person, die beruflich viel mit dem Handy telefonieren mußte und zuhause 2 DECT-Telefone stehen hatte, ebenfalls angegeben, daß sie keinerlei Beschwerden hätte.
Nach Beschränkung der Handy-Telefonate auf das mögliche Minimum und Abschaffung der DECT-Telefone blieben dann allerdings die mehrmals jährlich auftretenden Mandelentzündungen und Erkältungskrankheiten aus.
Da diese Person ebenfalls keine Beschwerden zu haben meinte, ist dies also der dritte von drei Fällen, in denen ein Mensch, da er eine Ursache für gesundheitliche Probleme zu kennen meint, diese mit der Zeit für normal zu halten beginnt.
Wahrscheinlich würden zahlreiche DECT-Benutzer, wenn sie es schaffen könnten, sich genau an ihre gesundheitliche Situation vor der Anschaffung dieser technischen Katastrophe zu erinnern, ebenfalls feststellen, daß gesundheitliche Beeinträchtigungen damals noch nicht existierten, die jetzt auf's Alter, den Blutdruck, Bakterien oder wie vielleicht im Fall der Depressionen auf "Veranlagung" oder beruflichen Stress geschoben werden.
Hiermit möchte ich jeden DECT-Besitzer ermutigen, einfach einen Selbstversuch zu machen, seine „Höllenmaschine“ mal eine Zeitlang entweder ganz oder zumindestens nachts per Zeitschaltuhr abzuschalten und zu beobachten, ob sich was und was sich gesundheitlich ändert.
Mit freundlichen Grüßen
Karl Kraft
Bin ich denn ein Rauchsensibler, wenn ich Tabakrauch nicht vertrage?
Bin ich ein Lärmsensibler, wenn ich vom Strassenlärm nicht schlafen kann bez. vom Lärm am Arbeitsplatz Gesundheitsschäden habe?
Bin ich ein Pestizidsensibler, wenn ich von gespritzen Anannas Hautausschlag bekomme?
Bin ich ein Lichtsensibler wenn ich auf dem Gletscher oder am Strand Sonnenbrand bekomme?
usw.
Ganz abgesehen von der Auseinandersetzung um Lösungen, die natürlich das Wichtigste sind, möchte ich sagen:
Es ist ein unvergleichliches Erlebnis, in einem strahlungsarmen Raum bzw. Gegend eine Weile sein zu können...
Das wird einfach unwiderstehlich, wenn man es mal bewusst verspürt hat. Ich kann sehr gut verstehen, dass man versucht, solche Refugien zu erkunden und irgendwie zu sichern.
Man merkt es dort handfest, in welch einer Wüste bzw. Verwüstung man ansonsten "leben" muss.
Wenn ein Grossstädter noch nie klares Quellwasser getrunken hat, weiss er eben nicht den Unterschied zu seinem Leitungswasser.
Soll ich ihn dann ausschliesslich mit wissenschaftlichen Studien überzeugen müssen, wie er es fordert?
Er könnte es doch selbst mal probieren und sein DECT und WLAN für eine Weile deinstallieren, auf das Handy verzichten. Das ginge, wenn man nur wirklich wollte.
Helmut Breunig
Dazu ein Bericht von Herrn Rosenkranz und Herrn Kraft auf <elektrosmog-liste>:
Hallo Liste,
ich möchte hier von einem Fall berichten, den ich selbst miterlebt habe:
Eine nahe Bekannte litt seit etwa zwei Jahren unter schwerden
Depressionen, und war deswegen von drei spezialisierten Kliniken
monatelang behandelt worden, ohne dass sich die Situation sichtbar
verbesserte. Am Ende der (als erfolgreich bezeichneten) Therapie waren
die Depressionen in meinem Augen unverändert stark vorhanden, nach der
Rückkehr in ihre Wohnung wirkte meine Bekannte genau wie vorher tief
niedergeschlagen und völlig abwesend. Dieser Zustand blieb dann weiter
für Wochen unverändert.
Ich hatte schon früher im Web von dem Zusammenhang von Depressioenen und
dem Vorhandensein von DECT-Telefonen gelesen, und die Bekannte mehrfach
gebeten, ihr DECT-Telefon durch ein schnurgebundenes Telefon zu
ersetzen, was sie aber nicht wollte. Vor drei Wochen habe ich dann
einfach ein schnurgebundenes Telefon gekauft, und es dort in der Wohnung
(quasi zwangsweise) installiert, und das DECT-Telefon außer Betrieb
genommen.
Nach einer Woche waren die Depressionen vollständig verschwunden.
Meine Bekannte macht jetzt wieder einen ganz normalen Eindruck, sie ist
fröhlich, und macht sogar selber wieder kleine Scherze, und ist wie
ausgewechselt.
Ich möchte noch einmal festhalten, dass meine Bekannte nicht an die
schädigende Wirkung von DECT-Telefonen glaubte, und dass sie den
Austausch ihres DECT-Telefons nachdrücklich ablehnte. Nachdem das
DECT-Telefon jetzt doch abgeschaltet ist, und nicht mehr in ihrem Flur
strahlt, geht es ihr plötzlich und für jeden erkennbar besser. Das
DECT-Telefon ist weg und sie ist wieder gesund.
mit freundlichen Grüßen
Ralf Rosenkranz
Hallo Herr Rosenkranz,
danke für die Veröffentlichung Ihres Erlebnisses mit der Wirkung von DECT-Telefonen.
Offensichtlich reagieren Personen völlig unterschiedlich.
Das ist natürlich leider auch ein Ansatzpunkt für Befürworter, diese Strahlenschleudern als unschädlich hinzustellen.
Dazu wird einfach das Märchen von der Einheits-Reaktion immer wiederholt, so als wären Menschen Maschinen einer Herstellungs-Charge.
Keine der von DECT-Telefonen verursachten Beschwerden, die ich bisher kannte, stimmt mit den von Ihnen beschriebenen überein.
Aus meiner Sicht bedeutet das, daß die Reaktionsmöglichkeiten von Menschen auf Belastungen erheblich umfangreicher sind, als die von Maschinen und daß damit Studien und Untersuchungen sinnlos sind, in denen diese Bandbreite nicht berücksichtigt wird.
Eine Erfahrung in meinem Bekanntenkreis zeigt ebenfalls die unterschiedlichen Reaktionen verschiedener Personen auf DECT-Dauerstrahlung.
Eine Bekannte richtete einen Heimarbeitsplatz ein. Seit der Anschaffung eines DECT-Gerät klagten der im angrenzenden Zimmer nächtigende 10-jährige Sohn sowie der Mann über hartnäckige Schlafstörungen.
Die Bekannte selbst, die jeden Tag mehrere Stunden in geringer Entfernung zur Basisstation zubrachte, schlief jedoch nach eigener Aussage wie ein Stein und meinte, keinerlei Beschwerden feststellen zu können.
Nachdem versuchsweise die Basisstation jede Nacht vom Netz getrennt wurde, verschwanden die Schlafstörungen von Sohn und Mann. Die Bekannte, die tagsüber immer noch vor der aktiven Basisstation saß, schlief unverändert fest.
Nachdem für ca. eine Woche versuchsweise die Basisstation in einen Abschirmschlauch (ich bin nicht verwandt oder verschwägert mit dem Hersteller!) gesteckt wurde, traten auch bei der Bekannten selbst deutliche Änderungen im Befinden auf.
Und zwar fiel ihr auf, daß ihre täglichen Müdigkeitsanfälle sowie kalte Hände und Füße, die immer mit niedrigem Blutdruck erklärt worden waren, nicht mehr auftraten.
Es stellte sich heraus, daß sie deswegen auch in Behandlung war, aber die Ursachen zu kennen meinte und sich deswegen als beschwerdefrei bezeichnet hatte.
Eine weitere Bekannte stellte mit einem eigenen Meßgerät fest, daß nach dem Einzug neuer Nachbarn eine HF-Belastung von mehreren hundert mikroWatt/qm in ihrer Wohnung meßbar war. Eine Nachfrage ergab, daß die Nachbarn gleich 2 DECT-Basisstationen angeschlossen hatten und diese Technik für völlig ungefährlich hielten und damit auch nichts ändern wollten.
Offensichtliche Beschwerden fielen meiner Bekannten nicht ein. Da sie aber im Internet sehr unerfreuliche Dinge wie z.B. die Untersuchungen Salfords an Rattenhirnen gelesen hatte, schirmte sie mit EMV-Abschirmvlies den Boden zur darunterliegenden Wohnung ab.
Da ihr vorher ja keine Beschwerden bewußt waren, achtete sie nach dieser Maßnahme auch nicht groß auf Unterschiede. Die ganze Aktion war mehr prophylaktisch gegen die Möglichkeit dunkler Albumin-Flecken im Hirn gedacht.
Nach einiger Zeit fiel ihr dann allerdings auf, daß sie sich bei Computerarbeiten, die besondere Aufmerksamkeit erfordern, wie dem Jonglieren mit Zahlen in Excel-Tabellen, deutlich besser konzentrieren konnte.
Vorher hatte sie mal festgestellt, daß das im Vergleich zu früher schlechter ging, aber der nie um Erklärungen verlegene Bekanntenkreis hatte angemerkt, "daß wir ja alle nicht jünger werden" und daß man sich eben im Alter schlechter konzentrieren könne.
Erstens ist 49 wohl kaum sonderlich betagt, außerdem hat die Hirnforschung herausgefunden, daß die Konzentrationsfähigkeit wie viele andere geistige Funktionen von der Übung abhängt - und die war bei ihr sowohl beruflich als auch privat ständig gegeben.
Genau wie im ersten Beispiel wurden aber nach Vorliegen einer scheinbaren Erklärung vorhandene Verschlechterungen oder Beschwerden verdrängt, zum Normalfall deklariert und keineswegs mit der Strahlenbelastung in Zusammenhang gebracht.
In einem dritten Fall hat eine weitere Person, die beruflich viel mit dem Handy telefonieren mußte und zuhause 2 DECT-Telefone stehen hatte, ebenfalls angegeben, daß sie keinerlei Beschwerden hätte.
Nach Beschränkung der Handy-Telefonate auf das mögliche Minimum und Abschaffung der DECT-Telefone blieben dann allerdings die mehrmals jährlich auftretenden Mandelentzündungen und Erkältungskrankheiten aus.
Da diese Person ebenfalls keine Beschwerden zu haben meinte, ist dies also der dritte von drei Fällen, in denen ein Mensch, da er eine Ursache für gesundheitliche Probleme zu kennen meint, diese mit der Zeit für normal zu halten beginnt.
Wahrscheinlich würden zahlreiche DECT-Benutzer, wenn sie es schaffen könnten, sich genau an ihre gesundheitliche Situation vor der Anschaffung dieser technischen Katastrophe zu erinnern, ebenfalls feststellen, daß gesundheitliche Beeinträchtigungen damals noch nicht existierten, die jetzt auf's Alter, den Blutdruck, Bakterien oder wie vielleicht im Fall der Depressionen auf "Veranlagung" oder beruflichen Stress geschoben werden.
Hiermit möchte ich jeden DECT-Besitzer ermutigen, einfach einen Selbstversuch zu machen, seine „Höllenmaschine“ mal eine Zeitlang entweder ganz oder zumindestens nachts per Zeitschaltuhr abzuschalten und zu beobachten, ob sich was und was sich gesundheitlich ändert.
Mit freundlichen Grüßen
Karl Kraft