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Wie? Nichts spüren?!

Verfasst: 4. Juni 2008 14:26
von Juli
Ich will hier natürlich niemanden beleidigen. Aber wenn ich hier lese, daß man Strahlung nicht spüren kann, weil wir dafür kein Sinnesorgan haben, dann frage ich mich, bin ich zu doof, es zu begreifen oder sind es die Urheber solcher Kommentare? Was hat mich dann bitte schön aus meiner Wohnung getrieben? Es widerspricht jeder Leidensgeschichte von Betroffenen, es widerspricht den Aussagen von Elektrosensiblen, die bei Aufenthalt in strahlungsarmen Gegenden nichts "spüren" und weniger bis garkeine Beschwerden haben. Ich empfinde z.B meine Schmerzen weniger als zeitversetzte Folge sondern als direkte körperliche Reaktion auf Strahlung. Wenn dir jemand im Sekundentakt z.B auf den Fuß tritt, dann spürst du es sofort und kannst diesen Schmerz auch nicht verhindern, beseitigen indem du ein Schmerzmittel einnimmst. Vielleicht sollte man einen Menschen, der blind, taub ist und keinen Geruchssinn hat, mal fragen was er spürt, wenn er vom Blitz getroffenen wird...Wobei ich einen Blitzschlag nur im weitesten Sinne mit Mobilfunkstrahlung vergleichen will. Wenn wir also Strahlung nicht spüren, durch Herzrasen, Schmerzen und so weiter. Dann geht es uns ja gut und alles kann so bleiben wie es ist...

Re: Wie? Nichts spüren?!

Verfasst: 4. Juni 2008 18:21
von Sunset
Juli hat geschrieben:Aber wenn ich hier lese, daß man Strahlung nicht spüren kann, weil wir dafür kein Sinnesorgan haben, dann frage ich mich, bin ich zu doof, es zu begreifen oder sind es die Urheber solcher Kommentare?
Eigentlich geht die Behauptung in die umgekehrte Richtung. Es wurden von Wissenschaftlern schon bestimmt Dutzende von Strahlenwahrnehmungsversuchen mit Personen unternommen, die angaben, Strahlung wahrnehmen zu können. So, wie diese Tests organisiert waren, haben in allen Fällen die elektrosensiblen Personen nicht besser als zufällig angegeben, ob die Strahlung ein oder aus war. Diesen Effekt nimmt die Weltgesundheitsorganisation WHO als Beweis, dass es Elektrosensibilität nicht gibt, und alle autoritätsgläubigen Ärzte dieser Welt glauben es.

Juli hat geschrieben:Es widerspricht jeder Leidensgeschichte von Betroffenen, es widerspricht den Aussagen von Elektrosensiblen, die bei Aufenthalt in strahlungsarmen Gegenden nichts "spüren" und weniger bis garkeine Beschwerden haben. Ich empfinde z.B meine Schmerzen weniger als zeitversetzte Folge sondern als direkte körperliche Reaktion auf Strahlung.
Sie schreiben hier selbst von "Beschwerden" und "Schmerzen". Das sind nicht Wahrnehmungen von Strahlen, sondern Beschwerden als Folge von Strahlen, was ein Unterschied ist.

Juli hat geschrieben:Wenn dir jemand im Sekundentakt z.B auf den Fuß tritt, dann spürst du es sofort und kannst diesen Schmerz auch nicht verhindern, beseitigen indem du ein Schmerzmittel einnimmst.
Das ist vielleicht nicht das beste Beispiel. Wenn der Fuss anästhesiert wird, dann kann man ihn sogar schmerzlos amputieren.

Juli hat geschrieben:Vielleicht sollte man einen Menschen, der blind, taub ist und keinen Geruchssinn hat, mal fragen was er spürt, wenn er vom Blitz getroffenen wird...Wobei ich einen Blitzschlag nur im weitesten Sinne mit Mobilfunkstrahlung vergleichen will.
Den Blitz nimmt er dann nicht mit den Sinnesorganen wahr, das sie ihm als Blindem, Taubem und Geruchsinnlosem fehlen. Er nimmt nur die Folgen des Blitzes wahr, nämlich dass es ihn umschlägt, dass er verbrannt wird.

Juli hat geschrieben:Wenn wir also Strahlung nicht spüren, durch Herzrasen, Schmerzen und so weiter.
Auch da wieder: "Herzrasen", "Schmerzen".

Spüren ist nicht das gleiche wie mit einem Sinnesorgan wahrnehmen. Man kann einen Blitz mit dem Sinnesorgan Gehör hören und mit dem Sinnesorgan Auge sehen, ohne dass man ihn auch gleichzeitig spüren muss.

Verfasst: 5. Juni 2008 11:02
von charles
Hallo Juli,

ich hatte dies geschrieben.

Tatsächlich haben Sie noch jemand anders eine Sinnesorgan um Elektrosmog wahr zu nehmen.
Und viele Wissenschaftler haben das auch bestätigt.

Dass Ihr Körper amok macht bei Elektrosmog ist eine ganz andere Sache.
Der Körper reagiert auf seine schwächste Stellen.
DEswegen reagieren viele personen auch so unterschiedlich und gibt es keine einheitliche Symptome, und wollen die Ärtzte (unsere eigentliche Feinde) keine Diagnose stellen.

Der eine hat Kopfschmerzen, eine andere Herzrasen und höhere Blutdruck, andere Schlafstörungen, andere Schmerzen in Armen und beine, andere Schmerzen im Bauch, andere Probleme mit die Urinwegen, Vergesslichkeit, trockener Kehl, Scleim im Kehl, Schwitzen nachts, schlecht sehen, usw.

Diese Symptome sind bei jedem unterschiedlich.

Also, spüren kann man nicht, aber der Körper reagiert.
Und bei der eine sofort, und bei der andere später. Sogar viel später.

Deswegen sind die Versuchen wobei man feststellen möchte ob die Probanden etwas *spüren* Unsinn.
Schon bei befragen werden die probanden schon beeinflusst.

Es gibt aber Messgeräte, wobei man an den Probanden am Körper messen kann ob der Körper auf etwas reagiert, und wo, und dies ohne die Probanden befragen zu müssen.

Meistens werden zuerst die Leber, und den Magen getroffen.

Verfasst: 5. Juni 2008 14:47
von Juli
Das mag ja alles richtig sein, was sie da schreiben. Ich will auch nicht mit irgendwelchen spitzfindigen Deffinitionen schwanger gehen. Nur, wenn sich mein Körper in seiner Wahrnehmung relativ spontan an entsprechende Begebenheiten anpassen kann ohne daß ich willentlich einen Einfluß darauf habe, dann empfinde und folglich bezeichne ich es auch als ein "Spüren". Und ich laufe nicht mit einem Meßgerät durch die Weltgeschichte. Vielleicht sollte ich das mal tun. Dann habe ich vielleicht eine Erklärung, warum es mir an bestimmten Orten, z.B bei meiner Arbeit in einem Privathaushalt nach einer Weile etwas besser geht und sich die Beschwerden anderswo wieder einstellen. Die Anästhesie ist ein Extrembeispiel für die Schmerzbeseitigung, das müssen Sie bitte zugeben. Gerade eben z.B habe ich wegen meinen starken Unterleibsschmerzen (sie wissen schon Frauenleiden)ein Schmerzmittel genommen. Es hat nicht lange gedauert, da waren die Schmerzen weg. Die brennenden Schmerzen am ganzen Körper, vor allem in den Beinen, die ich aufgrund meiner Elektrosensibilität habe, sind nach wie vor da.

Verfasst: 6. Juni 2008 19:45
von Juli
Ich finde es sehr traurig, daß Sie es nötig haben, den Begriff "spüren" "kaputt zu deffinieren"

Bitte fragen Sie doch mal Frau Buchs, wie lange es bei ihrem Aufenthalt auf einem strahlungsarmen Campingplatz im Tessin gedauert, bis sie eine Linderung ihrer Beschwerden, entschuldigung bitte, "gespürt" hat. Selbst mir ist es klar, daß man mit den Ohren hört und nicht spürt, mit den Augen sieht und nicht spürt usw. Und daß wir in unserem Kopf nicht so eine Art Meßgerät haben ist schon klar. Wenn die Behauptung von Menschen, in strahlungsarmen Gegenden beschwerde frei zu sein, ein purer Zufall ist, dann dürfte es zwischen Strahlung und dem Auftreten von Beschwerden auch keinerlei Zusammenhang geben. Ich möchte die Folgen einer Strahlenschädigung und Sensibilisierung mit einer offenen Wunde vergleichen. Halte ich mich an einem exponierten Ort auf, ist es als halte jemand noch seinen Finger in diese Wunde. Halte ich mich an einem strahlungsarmen Ort auf, wird der Finger wieder herausgenommen. Und ich bin davon überzeugt, daß ich diesen kleinen nicht zufälligen Unterschied bemerke. Auch ohne Sinnesorgan.

Verfasst: 6. Juni 2008 22:55
von Elisabeth Buchs
Juli hat geschrieben:Ich finde es sehr traurig, daß Sie es nötig haben, den Begriff "spüren" "kaputt zu deffinieren"

Bitte fragen Sie doch mal Frau Buchs, wie lange es bei ihrem Aufenthalt auf einem strahlungsarmen Campingplatz im Tessin gedauert, bis sie eine Linderung ihrer Beschwerden, entschuldigung bitte, "gespürt" hat. Selbst mir ist es klar, daß man mit den Ohren hört und nicht spürt, mit den Augen sieht und nicht spürt usw. Und daß wir in unserem Kopf nicht so eine Art Meßgerät haben ist schon klar. Wenn die Behauptung von Menschen, in strahlungsarmen Gegenden beschwerde frei zu sein, ein purer Zufall ist, dann dürfte es zwischen Strahlung und dem Auftreten von Beschwerden auch keinerlei Zusammenhang geben. Ich möchte die Folgen einer Strahlenschädigung und Sensibilisierung mit einer offenen Wunde vergleichen. Halte ich mich an einem exponierten Ort auf, ist es als halte jemand noch seinen Finger in diese Wunde. Halte ich mich an einem strahlungsarmen Ort auf, wird der Finger wieder herausgenommen. Und ich bin davon überzeugt, daß ich diesen kleinen nicht zufälligen Unterschied bemerke. Auch ohne Sinnesorgan.
Hallo Juli

Hier einige Beispiele von mir als Reaktionen auf Elektrosmog:

Niederfrequenz:

Es dauerte damals nach dem längeren Aufenthalt an meinem alten Wohnort in einem erhöhten Magnetfeld 3 bis 5 Tage an einem guten Ort, bis das interne Zittern und Elendfühlen nach und nach verschwand.

Während einer Zugfahrt oder danach merkte ich noch nichts, dafür am Morgen nachher beim Erwachen ein inneres Zittern.

Reaktion auf Elektrozäune, am Tag merke ich nicht, ob einer in Betrieb ist, kann jedoch in der Nacht überhaupt nicht einschlafen.

Mobilfunk, DECT

Meistens kann ich mich ohne Beschwerden eine bis zwei Stunden an einem Ort mit erhöhter Belastung aufhalten, bis es anfängt mit zunehmenden Kopfschmerzen.

Die schnellste Reaktion auf Mobilfunkantennen habe ich während des Autofahrens, wo ich mit nadelstichartigen Kopfschmerzen darauf reagiere, per Messgerät festgestellt jedoch kurz zeitverzögert. Bei langen Fahrten auf der Autobahn können die Kopfschmerzen bis am Abend erhalten bleiben und verschwinden dann nach und nach, wenn ich in der Nacht an einem guten Ort bin.

Elisabeth Buchs

Verfasst: 8. Juni 2008 21:19
von Juli
Danke, Frau Buchs!

Ich behaupte ja auch nicht, daß dieser Unterschied Strahlung ja oder Strahlung nein, von einer auf die andere Minute für den Elektrosensiblen spürbar ist. Aber wenn die Beschwerden einzig und allein eine Folge der Vorbelastung ist, unabhängig von der jeweiligen Strahlung, dann müßten diese doch immer gleich stark sein und dürfte an einem strahlungsarmen Ort nicht innerhalb von ein paar Tagen regenerationsfähig sein.

Bei mir ist es z.B so, daß ich seit 2 Jahren spätabends im Haushalt aktiv werde, weil sich meine Beschwerden wie Schmerzen, Herzrasen zum späten Abend hin etwas legen. Warum das so ist, weiß ich natürlich nicht.

Warum fällt es so schwer zu glauben, daß Elektrosensible auf Strahlung reagieren, sowie Allergiker auf entsprechende Allergene? Und mir leuchtet auch nicht ein, warum in punkto Esmog unsere Wahrnehmung auf ein dazu nicht vorhandenes Sinnesorgan beschränkt sein soll.

Verfasst: 8. Juni 2008 21:58
von Gast
An über 200 bestimmten Stellen weist die menschliche Haut, bestimmt nicht zufällig, einen deutlich niedrigeren elektrischen Widerstand auf. Diese Reaktionsstellen genannten Hautpunkte stehen in Beziehung zu Reflexzonen von inneren Organen. Zum Beispiel auch das Herz...Bei Krankheiten ändern sich diese Werte, die Ohmzahl, also der Widerstand steigt. Man bedenke den Umkehrschluß, so wie eine Umkehrrechnung sozusagen. Bei verschiedenen Methoden der Elektrotherapie, können wir bestimmte Effekte wahrnehmen, Vibrationen, Wärme, leichte und starke Muskelkontraktionen usw, auch Schmerzen können wir nicht erst in Folge einer Verletzung wahrnehmen. Wird der "Saft" dann abgedreht, endet auch die Nervenstimulation was für den Patienten "spürbar" wahrzunehmen ist.

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Verfasst: 20. Juni 2008 15:29
von Juli
Vor einigen Tagen habe ich mal in die Runde gefragt, ob Strahlung am Tage variiert, weil ich ab dem späten Abend zwar nicht völlig beschwerdefrei bin, aber meine Beschwerden nicht so extrem sind.

Nun habe ich eben gelesen, daß es in der Nacht schwächer und zu stoßzeiten stärker ist. Also ist es kein Zufall, daß meine körperliche Befindlichkeit tageszeitenabhängig ist.

Ergo, ich bin, zu meinem Leidwesen, auch ohne Sinnesorgan in der Lage, Strahlung wahrzunehmen. Dann ist für mich persönlich Elektrosensibilität FAKT!

Verfasst: 21. Juni 2008 00:03
von murphy
zum thema sinnesorgan,um strahlung wahrzunehmen:

vor längerer zeit berichtete mir ein jäger von folgender beobachtung:

er meinte festgestellt zu haben,das sich dort,wo hochspannungsleitungen

in schneisen durch den wald verlaufen,sich links und rechts davon in der

nähe keine rehe aufhalten.



mfg



mfg

Plausible Erklärung

Verfasst: 21. Juni 2008 18:21
von Sunset
murphy hat geschrieben:zum thema sinnesorgan,um strahlung wahrzunehmen:

vor längerer zeit berichtete mir ein jäger von folgender beobachtung:
er meinte festgestellt zu haben,das sich dort,wo hochspannungsleitungen in schneisen durch den wald verlaufen,sich links und rechts davon in der nähe keine rehe aufhalten.
Hochspannungsleitungen surren. Rehe hören das bestimmt. Sie nehmen nicht die Strahlung wahr, sonder das Surren. Das beweist noch nicht, weshalb sie sich anscheinend nicht in den Schneisen aufhalten, ist aber eine plausible Erklärung.

Verfasst: 21. Juni 2008 18:48
von Sunset
Juli hat geschrieben:Vor einigen Tagen habe ich mal in die Runde gefragt, ob Strahlung am Tage variiert, weil ich ab dem späten Abend zwar nicht völlig beschwerdefrei bin, aber meine Beschwerden nicht so extrem sind.
Im Laufe des Tages variieren die Hormonpegel auch ohne künstliche Einwirkungen. Der Melatoninspiegel schwankt mit der Helligkeit, der Cortisolspiegel nimmt normalerweise abends ab. Das könnte diese Regelmässigkeit erklären. Die Hormonspiegel beeinflussen unser Befinden überaus stark. Es gibt sogar Sucht nach Hormonen. Die Süchtigen nennen sich selbst Adrenalin Junkies.

Juli hat geschrieben:Nun habe ich eben gelesen, daß es in der Nacht schwächer und zu stoßzeiten stärker ist. Also ist es kein Zufall, daß meine körperliche Befindlichkeit tageszeitenabhängig ist.
Es muss nicht nur damit zusammenhängen, siehe oben. Es gibt ausserdem so viel andere Strahlenquellen, die auch ihren eigenen Tagesrhythmus haben, zum Beispiel entsprechend dem Bürobetrieb oder dem Konsum von Unterhaltungselektronik. Auch das Telefonieren auf dem Festnetz gehört dazu, Stichwort "DECT".
Juli hat geschrieben: Ergo, ich bin, zu meinem Leidwesen, auch ohne Sinnesorgan in der Lage, Strahlung wahrzunehmen. Dann ist für mich persönlich Elektrosensibilität FAKT!
Ein Zusammenhang zwischen Änderungen der Strahlung und des Befindens ist hier, in der Situation die Sie beschreiben, nicht bewiesen.

Es ist meines Erachtens völlig verkehrt, die Fähigkeit zur Wahrnehmung von Strahlung als Beweis für gesundheitliche Beschwerden zu nehmen. Keiner hat in Hiroshima oder Nagasaki die Radioaktivität wahrgenommen, und doch gab es zahllose Strahlenkranke.

Es gibt anscheinend mehr als ein halbes Hundert Studien, mit denen die Wahrnehmungsfähigkeit nicht nachgewiesen werden konnte, obwohl die Versuchspersonen diese Fähigkeit vorher behauptet haben. Die Studien waren zwar allesamt so stressreich gestaltet, dass von vornherein nichts herauskommen konnte. Ob das Absicht oder Ungeschick war ist ungewiss. Wie dem auch sei, jedenfalls wurden diese Ergebnisse auch wieder beim Abschluss des DMF, des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms, als Beweis genommen, dass es "Elektrosensibilität" nicht gibt. - Ich würde sehr empfehlen, zu unterscheiden versuchen, was sind Symptome in der Folge von Strahlung, und was ist "Wahrnehmung" der Strahlung selbst. Bei den Vögeln, die Magnetfelder tatsächlich wahrnehmen können, vermutet man, dass sie die Magnetfelder als graue Streifen sehen. Die Vögel können zwar auch nicht sprechen, aber von Menschen gibt es keine übereinstimmenden Berichte, wie sie die Strahlen genau "wahrnehmen".

Verfasst: 21. Juni 2008 19:48
von Juli
Ganz ehrlich, ich gebe mittlerweile einen Scheiß auf irgendwelche Studien, Beweise usw. In meiner Wohnung selbst gibt es was mögliche Strahlungsquellen betrifft tageszeitenabhängig keine Unterschiede. Und was die Hormonlage angeht: Unnatürliche hormonelle Schwankungen die behandlungsbedürftig sind, waren nicht nur bei mir sondern auch bei meinem Kind kurz nach Beginn der Dauer-Exposition aufgetreten. Ich zeige, laut Arzt vorzeitige Wechseljahrsbeschwerden, mein Sohn und ich haben durch Schilddrüsenhormonstörungen verursachte sog. Vitiligo. Ich möchte mal wissen, wieviele Jungen es gibt, die ab dem elften Lebensjahr eine ausgeprägte Cellulitis haben usw. Mit den surrenden Hochspannungsleitungen mögen Sie vielleicht recht haben. In einer Zeit ohne Gesundheitliche Aufklärungen und Gutachten, waren Menschen und Tiere intuitiv in der Lage sich schädlichen Einflüßen zu entziehen. Seien Sie mir bitte nicht böse, ich glaube daß ich, auch wenn ich vielleicht bildungsmäßig unter ihrem Niveau sein sollte, mit meinen Eindrücken, Beobachtungen, meinen Theorien nicht ganz falsch liege.

Verfasst: 21. Juni 2008 20:37
von Juli als Gast
Sie bestreiten laut Text nicht, daß diese Regelmäßigkeit im Zusammenhang mit dem Rythmus von anderen Strahlenquellen, DECT-T, steht. Sehen aber keinen Zusammenhang dieser Regelmäßigkeit mit der Strahlung der Mobilfunkantennen? Natürliche Schwankungen des Hormonhaushaltes verursachen keine Schmerzen, keine übermäßige und schmerzhafte Nervenstimulation wie das z.B in Form von Kopfschmerzen geschieht, wenn man durch was auch immer übermäßig ionisierender Strahlung ausgesetzt ist. Ich will das jetzt mal nur oberflächlich unter dem Begriff künstlich erzeugter Strahlung im Allgemeinen verstanden wissen. Außerdem wissen Sie nicht wirklich, was die Menschen in Hiroshima zum Sekundenzeitpunkt verspürt haben. Bei elektromagnetischer Strahlung gibt es keine Halbwertzeiten. Geräte können sie ausschalten, Antennen außer Betrieb nehmen, diese Strahlung wenn man so will, beseitigen. Radioaktive Strahlung, einmal auf die Menschheit losgelassen, läßt sich eben nicht beseitigen. Und daß es da einen Unterschied gibt, ist ein kleiner Hoffnungsschimmer für Elektrogeschädigte Menschen sowie auch Elektrosensible Menschen von Natur aus. Sens(e)ibilität, in diesem Wortsinne...

Verfasst: 21. Juni 2008 20:44
von charles
Also Juli,

Sie können Strahlung nicht wahrnehmen.
Wie Sunset geschreiben hat, gibt es viele Studien die dies bewiesen haben.

Aber, Ihr Körper reagiert auf Strahlung.
Das ist etwas ganz anderes.
Und weil die Schwachstellen am ersten reagieren, sind die Symptome bei jedem unterschiedlich.
Bei einem im Kopf, bei einem anderen in die Beine, oder die Brust, oder im Bauch.
Es gibt bei *ES* keine einheitliche allgemeine Diagnose.

Bei Grippe sind die Symptome bekannt, und kann der Artzt seine Diagnose stellen.
Da aber bei Elektrosensibilität die Symptome so unterschiedlich sind, gelingt das nicht.