Von Erbsenzählern und Haarspaltern in Sachen Schwarzenburg

Gigaherz u. Gigaherz-Foru

Von Erbsenzählern und Haarspaltern in Sachen Schwarzenburg

Beitrag von Gigaherz u. Gigaherz-Foru » 8. September 2005 18:41

Wenn ein Forscher, egal ob in Europa oder vom anderen Ende der Welt das Wort "Schwarzenburg" hört, so geht sofort ein Aufleuchten des Verstehens über sein Gesicht. Denn Schwarzenburg ist ein in der ganzen Welt bekanntes Synonym für Kampf gegen elektromagnetische Strahlen und deren Folgen. Und keiner in unserem Lande ist damit besser vertraut, als Hans-U. Jakob aus Schwarzenburg, der diesen 12jährigen Kampf gegen die Strahlenschleuder bis zum Ende mitgekämpft hat. Es würde an dieser Stelle viel zu weit führen, alles aufzuzählen, was er dabei erlebt hat, denn ereignet haben sich im Gefolge schier unglaubliche Dinge und seiner Inititiative und vor allem seiner Unerschrockenheit und Standhaftigkeit ist es zu einem grossen Teil zu verdanken, dass es den Schwarzenburger Kurzwellensender heute nicht mehr gibt.

Es gibt Fernsehaufzeichnungen, wo Betroffene ihre Beschwerden und Leiden schilderten und auch, wie sie den Abbruch und die darauffolgende Erholung erlebt haben. Hans U. Jakob selbst hat im Laufe mehrerer Jahre nicht nur wirtschaftliche Einbussen durch Nichtberücksichtigung seines kleinen Unternehmens bei Auftragsvergabungen,
Beschimpfungen übelster Sorte und Drohungen hinnehmen müssen, ja sogar Anschläge auf sein Leben. Dass er nicht aufgegeben hat, spricht für seine Stärke, seine Unerschütterlichkeit und seine Bereitschaft, die eigene Person zum Wohle anderer hintan zu stellen.

Wie und wo man ihn bei seinen Recherchen behinderte, wie er dennoch falsche Messungen z.B. im Schulhaus Tännlenen und in der ganzen Region aufdeckte, wie er aufdeckte, dass man bei den Rindern zwecks Messung des Melatoningehalts die am wenigsten belasteten Tierställe auswählen wollte und dagegen Sturm lief, seien nur ein paar Beispiele.
Und dass sich die UNI Bern infolge all der Ungereimtheiten dazu entschloss, eine 2.Studie durchzuführen, ist ebenfalls nur ihm zu verdanken.

Dass die 1.Schwarzenburger Studie eine Auftragsstudie der Telecom war, wie wir dies auch heute von der Studienvergabe im Mobilfunk kennen und die am besten nichts hätte herausfinden sollen, erhellt die Situation.

Die 2. Schwarzenburger Studie, welche Jakobs Kritiken ernst nahm und auch bestätigte, wird von der Telecom und vom Bundesamt für Gesundheit bis heute unter Verschluss gehalten.
Von der 1.Studie existiert nur eine englische Fassung und dort finden Haarspalter und Erbsenzähler nach eigenem Belieben Haare und Erbsen, die sie dazu benützen, die nicht zu leugnenden Fakten zu „zerlegen“. Aber es nützt alles nichts: Die Folgen des Schwarzenburger Senders lassen sich nicht leugnen, sie sprechen eine zu beredte Sprache.

Eine deutsche Zusammenfassung der 1. Studie verschweigt und verschleierte dermassen viel, dass die Uni Bern nicht einmal mehr ihr Signet und ihre Unterschrift dafür hergeben wollte.

Die Schlafstörungen waren so gravierend, dass Kinder um 6 Uhr abends ins Bett mussten, weil durch die Bestrahlung ihres Sektors ihr Tag morgens um 2 Uhr begann, wo sie dann Aufgaben machten oder spielten. Leider gab es auch Kinder, die weinend am Grab ihrer 35-jährigen Mütter standen, weil der Krebstod diese dahingerafft hatte.
Die Bäume wachsen nicht in den Himmel, sagt man. Aber in Schwarzenburg wollten sie überhaupt nicht mehr wachsen oder nur verkrüppelt. Hoch und gerade wuchsen sie
erst wieder, als der Sender abgeschaltet war.

Was musste sich Hans U. Jakob alles gefallen und nachsagen lassen? Er führt sogar ein eigenes langes Verzeichnis über all die Schimpfnamen wie: selbsternannter Experte, Volksverhetzer, Dörfli-Elektriker, Rassist, Profilisierungsneurotiker usw. Da der kalte Krieg zu Ende ist und ein paar der schönen Namen, wie Landesverräter und Sowjetagent, nicht mehr en vogue sind, müssen nun eben Sektierer und Fundamentalist herhalten.

Es würde nun zu weit führen, in die Tiefe zu gehen, denn die Dinge in und um Schwarzenburg sind so komplex und reich an Erfahrungen, Fakten und vor allem an Korruption, Schwindel und bösen Nachrufen, dass sie leicht ein Buch füllen würden. Hans-U. Jakob erzählt manchmal in einer ruhigen Stunde davon. Aber die ruhigen Stunden sind seit
Einführung des Mobilfunks selten geworden, weshalb für ihn jede Minute, die er erübrigen kann, dazu gebraucht wird, bedrängten Menschen zu raten, ihnen zu helfen, so dass er sich nicht mit Erbsenzählern und Haarspaltern – siehe oben - aufhalten kann. Das vermag (nur) einzelne Schreiber dieses Forums nicht zu befriedigen, vielleicht sogar zu ärgern. Aber sei
es drum: Es gibt ja ein anderes Forum, wo man seinem Zorn darüber Luft machen kann, was man hier nicht loswerden konnte, und dort wird es ganz sicher wieder ausgebreitet. Das sei all jenen ins Stammbuch geschrieben, die im Gegensatz zu Hans-U. Jakob noch niemandem der Betroffenen geholfen haben, sondern nur die Köpfe schütteln, bis das Haar in die Suppe fällt, das sie dann mit Akribie spalten. Das aber ist weder hilfreich noch eine grosse Tat.

Derjenige, den es hier angeht, mag sich an die eigene Nase fassen.

Gigaherz