Wetterfühligkeit und Elektrosensibilität

Helmut Breunig

Wetterfühligkeit und Elektrosensibilität

Beitrag von Helmut Breunig » 8. September 2005 21:42

Erfahrung und Wissenschaft

Fragen entstehen bei der Lektüre folgender Artikel:

>Wie Menschen Gesundheitsrisiken abschätzen -
>Eigene Erfahrungen liefern zuverlässigere Ergebnisse als >Informationen aus den Medien
-->
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/256196.html,

und

>Gewitter und Wetterfühligkeit
>Wie das Gehirn auf nahende Unwetter reagiert
-->
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/42052/

Frage an Herrn Repacholi:
Hat die "gute Wissenschaft" bisher Beweise vorgelegt, dass die mit betreffendem Wettergeschehen einhergehenden Berschwerden auf die Angst vor einem aufziehenden Gewitter zurückzuführen sind ?

Helmut Breunig

Elisabeth Buchs

Re: Wetterfühligkeit und Elektrosensibilität

Beitrag von Elisabeth Buchs » 9. September 2005 15:09

Ich habe in der Selbsthilfegruppe Elektrosensible eine Umfrage gemacht wegen Wetterfühligkeit. Ein gutes Drittel der Befragten gab an, wetterfühlig zu sein, jedoch nicht im entferntesten in einem solchen Ausmass wie elektrofühlig. Die Umkehrfrage wäre, ob die Wetterfühligen eine Tendenz haben, auch auf Elektrosmog verstärkt zu reagieren.

Ich selber war vor allem als Kind, wenn sich ein Gewitter zusammenbraute sehr aufgekratzt. Ausserdem die Tendenz, bei Vollmond und vor Schneefall schlechter zu schlafen, ein wenig spüre ich auch wenn "Fön" ist, aber nicht störend.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Evi

Re: Wetterfühligkeit und Elektrosensibilität

Beitrag von Evi » 9. September 2005 17:37

Und schon wieder muss ich mich beherrschen, dass mir nicht die Galle hochsteigt:

Wieso müssen uns eigentlich wir Laien drum kümmern, ob Elektrosensibilität mit Wetterfühligkeit zusammenhängt, ob Übersäuerung des Organismus einen Zusammenhang mit Elektrosensibiliät hat etc.

Wo sitzen sie denn alle, die Gelehrten, die sich von Berufes oder noch mehr von Amtes wegen mit diesen Phänomenen zu befassen hätten?

Es ist z.B. für das Bundesamt für Gesundheit, das hier eine Vorreiterrolle einnehmen müsste, offenbar weniger stressig, sich um das zu laute Geklingel von Teddybären zu kümmern als um die momentan mit rasanter Geschwindigkeit um sich greifende Elektrosensibiliät der Menschen durch die Flächen deckende Verstrahlung.

Natürlich müssten sich dann Ärzte und Biologen intensiv und vordringlich mit diesen Dingen befassen. Auf jeden Fall aber nicht eine Teilchenphysikerin, die bei jeder sich passenden und unpassenden Gelegenheit ihre absolut unmöglichen Weisheiten von sich gibt, das Amt damit nur blamiert, sich gar keine Glaubwürdigkeit beim Volk verschafft, sondern viel eher in Kumpelei mit der Industrie macht, als sich um die Not der Betroffenen zu kümmern.

Evi

Helmut Breunig

Re: Wetterfühligkeit und Elektrosensibilität

Beitrag von Helmut Breunig » 10. September 2005 17:09

Liebe Frau Gaigg,

habe ich mich unverständlich ausgedrückt?

Um Menschen für einen Zusammenhang zwischen ihren gesundheitlichen Beschwerden und EMF aufmerksam zu machen, brauchen diese eben nicht unbedingt von wirtschafts- und finanzkontrollierten Kreisen anerkannte wissenschaftliche Wirkmodelle als „Beweise“, sondern es reicht der gesunde Menschenverstand.
Als ein Beispiel kann der Hinweis auf die EMF der Sferics und die Wetterfühligkeit dienen.
Vgl. dazu auch (man mag es kaum glauben!) die Bild-Zeitung:

http://www.bild.t-online.de/BTO/gesundf ... Popup.html

Frühwarnsystem
Ein inneres Frühwarnsystem, das Mensch und Tier seit Urzeiten auf Hitze- wie Kälteeinbrüche vorbereitete, scheint bei jedem Zweiten noch immer sehr sensibel zu funktionieren: In Experimenten von Psychologen der Universität Gießen veränderten Sferics die so genannten Alpha-Wellen im Gehirn über eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern, selbst in klimatisierten Räumen.

Als Folge, so vermuten die Wissenschaftler, kann bei Wetterempfindlichen die Produktion des Nervenbotenstoffs Serotonin aus dem Takt geraten.

„Eine Erklärung dafür, daß Sferics auf Stimmung und die Schmerzempfindlichkeit wirken“, so Dr. Bucher. Die Betroffenen reagieren beispielsweise mit Kopfschmerzen, Nervosität und schlechter Laune, bis hin zur Depressivität.
...............

Oder denken Sie, dass die Rüstungswissenschaftler mitten im Mobilfunk-Krieg beginnen werden den Frieden zu erforschen?

Helmut Breunig
Feldpost 050910C

Elisabeth Buchs

Re: Wetterfühligkeit und Elektrosensibilität

Beitrag von Elisabeth Buchs » 10. September 2005 21:55

Hallo Herr Breunig

Ich habe einen interessanten Link zur Zeitschrift GEO gefunden zur Wetterfühligkeit:

http://www.geo.de/GEO/medizin_psycholog ... print.html

Ich frage mich, ob die Wetterfühligen eher die Sferics oder eher Druckschwankungen spüren oder beides.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Evi

Re: Wetterfühligkeit und Elektrosensibilität

Beitrag von Evi » 10. September 2005 22:59

Hallo Herr Breunig

Nein, Sie haben sich klar ausgedrückt. Was ich aber sagen wollte ist, dass unsere Bundesämter sich um gewisse Zusammenhänge mehr kümmern sollten, statt nur um wohlfeile Nebensächlichkeiten.
Ich denke, dass eines der Tätigkeitsfelder ruhig jenes sein dürfte, wie Wetterfühligkeit mit Elektrosensibilität zusammenhängen kann.

Evi

gesuana

Re: Wetterfühligkeit und Elektrosensibilität

Beitrag von gesuana » 11. September 2005 11:31

Hallo
Zum Thema Wetterfühligkeit fälllt mir eine Bekanntschaft (Frau um die 55) ein, mit der ich auch über das Thema E-Smog zu sprechen versuchte . Natürlich war ihre obligate Antwort auch , " nein , den E-Smog nehme ich gar nicht wahr, der hat keinen Einfluss auf mich , was mir aber aufgefallen ist die letzten paar Jahre, ich bin sehr sehr wetterempfindlich geworden, das hat sich verändert."- Eine andere sucht die Gründe für ihr Weichteilrheuma seit 3 Jahren in möglichen Wasseradern , und ist überzeugt , gegen E-Smog absolut immun zu sein. - Und eine dritte Bekannte fühlt sich in der Stadt auch immer unwohler, nimmt die positive Veränderung an Lebensqualität , wenn sie ins Münstertal fährt extrem wahr , negiert aber einen möglichen Zusammenhang mit der veränderten Strahlenintensivität der letzten Jahre.- Es gibt tausende Beispiele , die Leute erzählen sie sich gegenseitig den lieben langen Tag .- Ich selber bin nie wetterfühlig gewesen und bin es jetzt noch nicht, d.h. ich leide nicht und spüre keine wesentlichen Veränderungen bei sich verändernden Druckverhältnissen, ich bin hingegen leider sehr strahlenfühlig.
gesuana

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