Kopenhagener Konferenz
Verfasst: 13. September 2005 21:33
Bei www.fgf.de/fup/themen/index.html findet man 8 Newsletter zum Thema Elektrosensibilität. Besonders erwähnenswert finde ich denjenigen zur zweitägigen Kopenhagener Konferenz im Jahr 1995.
Dort wurde u.a. festgestellt, dass die Elektrosensibilität seit 1986 drastisch zugenommen habe, (in diese Zeit fällt wohl die Computerisierung in den Büros und das Verlegen von Freileitungen in den Boden, was zu höheren Magnetfeldern führen kann. Eine weitere Zunahme der Elektrosensibilität erfolgte vermutlich dann um 1996, wo die Mobilfunkstrahlung immer mehr aufkam. So richtig durchgeknallt ist es nun seit etwa einem Jahr mit UMTS).
Dr. William Rea, Präsident des Enviromental Health Center in Dallas wies auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Elektrosensibilität und chemischer Ueberempfindlichkeit hin.
Jean A. Monro, Internistin am Robins Institut der University of Surry in Guildford (GB) erläuterte, dass chemische und elektromagnetische Ueberempfindlichkeiten häufig eine Kreuzaktivität zeigen. Aehnliche Symptome wie bei der Elektrosensibilität können auch durch Gifte ausgelöst werden.
Mats Hanson von der Swedish Association of Dental Mercury Patients in Veberod verweist auf die Rolle des Kalziums bei der Auslösung von Elektrosensibilität. Er erwähnte, dass bei bestimmten Zahnproblemen russische Studien von einer quecksilberbedingten Nervenschwäche sprechen, an deren Entstehung auch Kalzium und freie Radikale sowie SH-Gruppen beteiligt seien. Quecksilber würde in den Serotonin-Metabolismus eingreifen und zudem ähnliche Effekte an den Mitochondrien erzeugen wie EMF.
Arne Wennberg wies in einer Untersuchung nach, dass sich die Körpertemperaturen der rechten und linken Wange bei elektrosensiblen Patienten völlig unabhängig voneinander ändern würden - anders als bei der Normalbevölkerung. Dies weise auf eine Instabilität des autonomen Nervensystems hin.
Roy Nox sagt, die Reaktion sei durch die Störung der Homöostase in den Körpersystemen verursacht.
Martin Andersson erwähnte Fallbeispiele von elektrosensiblen Menschen, bei denen die Hormone Serotonin, Testosteron, Adrenalin, Dopamin, Oestrogen, Prolaktin, Thyroxin sowie die Prostaglandine untersucht worden seien.
Bengt B. Arnetz sprach über die Frage, ob Prolaktin ein Stresshormon sei.
Jörg Reissenweber, bekannt von Frequentia, sprach schon damals von einer psychologischen Komponente der Elektrosensibilität. Das zeigt, dass das Forum Mobil da den für ihre Zwecke "Richtigen" ausgesucht hat und dass er in 10 Jahren nichts dazu gelernt hat.
Nun mein Schlusswort zu diesem langen Text: im Jahr 1995 sind so viele interessante Gedanken geäussert worden. Weshalb wurde an diesen Ansätzen nicht geforscht, um ein biologisches Wirkmodell der Elektrosensibilität zu finden? Ich gebe mal eine mögliche Antwort, wer diese widerlegen möchte, sollte gute Argumente haben: um den ungehinderten Ausbau der Drahtlos-Technologien voranzutreiben, ist die Existenz von Elektrosensiblen ein Hindernis, vor allem auch wenn man denkt, dass die Sensiblen empfindlicheER sind, aber Herr von Klitzing von 70 % Menschen ausgeht, die auf höhere Felder dann auch reagieren und wenn man davon ausgeht, dass es solche Menschen geben kann, die bewusst nichts merken, aber eine Elektroschädigung bekommen im Sinn des Newsletters Elektrosensibilität - ein Stress-Syndrom.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Dort wurde u.a. festgestellt, dass die Elektrosensibilität seit 1986 drastisch zugenommen habe, (in diese Zeit fällt wohl die Computerisierung in den Büros und das Verlegen von Freileitungen in den Boden, was zu höheren Magnetfeldern führen kann. Eine weitere Zunahme der Elektrosensibilität erfolgte vermutlich dann um 1996, wo die Mobilfunkstrahlung immer mehr aufkam. So richtig durchgeknallt ist es nun seit etwa einem Jahr mit UMTS).
Dr. William Rea, Präsident des Enviromental Health Center in Dallas wies auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Elektrosensibilität und chemischer Ueberempfindlichkeit hin.
Jean A. Monro, Internistin am Robins Institut der University of Surry in Guildford (GB) erläuterte, dass chemische und elektromagnetische Ueberempfindlichkeiten häufig eine Kreuzaktivität zeigen. Aehnliche Symptome wie bei der Elektrosensibilität können auch durch Gifte ausgelöst werden.
Mats Hanson von der Swedish Association of Dental Mercury Patients in Veberod verweist auf die Rolle des Kalziums bei der Auslösung von Elektrosensibilität. Er erwähnte, dass bei bestimmten Zahnproblemen russische Studien von einer quecksilberbedingten Nervenschwäche sprechen, an deren Entstehung auch Kalzium und freie Radikale sowie SH-Gruppen beteiligt seien. Quecksilber würde in den Serotonin-Metabolismus eingreifen und zudem ähnliche Effekte an den Mitochondrien erzeugen wie EMF.
Arne Wennberg wies in einer Untersuchung nach, dass sich die Körpertemperaturen der rechten und linken Wange bei elektrosensiblen Patienten völlig unabhängig voneinander ändern würden - anders als bei der Normalbevölkerung. Dies weise auf eine Instabilität des autonomen Nervensystems hin.
Roy Nox sagt, die Reaktion sei durch die Störung der Homöostase in den Körpersystemen verursacht.
Martin Andersson erwähnte Fallbeispiele von elektrosensiblen Menschen, bei denen die Hormone Serotonin, Testosteron, Adrenalin, Dopamin, Oestrogen, Prolaktin, Thyroxin sowie die Prostaglandine untersucht worden seien.
Bengt B. Arnetz sprach über die Frage, ob Prolaktin ein Stresshormon sei.
Jörg Reissenweber, bekannt von Frequentia, sprach schon damals von einer psychologischen Komponente der Elektrosensibilität. Das zeigt, dass das Forum Mobil da den für ihre Zwecke "Richtigen" ausgesucht hat und dass er in 10 Jahren nichts dazu gelernt hat.
Nun mein Schlusswort zu diesem langen Text: im Jahr 1995 sind so viele interessante Gedanken geäussert worden. Weshalb wurde an diesen Ansätzen nicht geforscht, um ein biologisches Wirkmodell der Elektrosensibilität zu finden? Ich gebe mal eine mögliche Antwort, wer diese widerlegen möchte, sollte gute Argumente haben: um den ungehinderten Ausbau der Drahtlos-Technologien voranzutreiben, ist die Existenz von Elektrosensiblen ein Hindernis, vor allem auch wenn man denkt, dass die Sensiblen empfindlicheER sind, aber Herr von Klitzing von 70 % Menschen ausgeht, die auf höhere Felder dann auch reagieren und wenn man davon ausgeht, dass es solche Menschen geben kann, die bewusst nichts merken, aber eine Elektroschädigung bekommen im Sinn des Newsletters Elektrosensibilität - ein Stress-Syndrom.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs