Teurer Kabelsalat im Lötschbergtunnel
Verfasst: 21. Juni 2008 13:45
Ein Auszug aus dem Solothurner-Tagblatt.
Freileitung "Einfacher und günstiger"
Das der Bau der Leitung in Form eines Kabels durch den Tunnel zu Problemen führen könnte, sei absehbar gewesen,
sagt Elektroingenieur und Bahnexperte Walter von Adrian.
Viel einfacher und auch günstiger wäre laut von Adrian gewesen, die Uebertragungsleitung statt durch den Berg über den Berg zu führen. Konkret:über die Gemmi.
Dort hätte man schon vor 20 Jahren zum Teil bestehende Masten und Leitungen benutzen können. Ueber die Gemmi führte nämlich eine alte Leitung der Landesversorgung.
Wegen des damaligen Widerstandes der Landschaftsschützer führte die BLS Alpentransit die Leitung als Kabel durch den Tunnel. Die generellen Probleme Bei Hochspannungsleitungen im Boden laut von Adrian.
Zum einen müsse eine nur wenige Zentimeter dicke Isolation Spannungen von mehreren Zehntausend Volt aushalten.
Gegenüber einer Freileitung hat ein Kabel den Nachteil einer grossen Kapazität. Diese berge die Gefahr von elektrischen Schwingungen im Netz. Das kann zu Ueberspannungen und damit zur automatischen Schutzabschaltung des Netzes führen oder schlimmstenfalls Schäden an Anlagen und Fahrzeugen bewirken. Im Bahnstrom-Netz sei die Gefahr besonders gross. Das sei bekannt, so von Adrian.
Die 132kV Hochspannungsleitung im Lötschbergtunnel macht grosse Probleme. Es ist also nicht so einfach Hochspannungsleitungen mit
Kabel zu verlegen. Jetzt muss die Hochspannungsleitung im Tunnel
für 5 Milionen saniert werden.
Gruss Ticker
Freileitung "Einfacher und günstiger"
Das der Bau der Leitung in Form eines Kabels durch den Tunnel zu Problemen führen könnte, sei absehbar gewesen,
sagt Elektroingenieur und Bahnexperte Walter von Adrian.
Viel einfacher und auch günstiger wäre laut von Adrian gewesen, die Uebertragungsleitung statt durch den Berg über den Berg zu führen. Konkret:über die Gemmi.
Dort hätte man schon vor 20 Jahren zum Teil bestehende Masten und Leitungen benutzen können. Ueber die Gemmi führte nämlich eine alte Leitung der Landesversorgung.
Wegen des damaligen Widerstandes der Landschaftsschützer führte die BLS Alpentransit die Leitung als Kabel durch den Tunnel. Die generellen Probleme Bei Hochspannungsleitungen im Boden laut von Adrian.
Zum einen müsse eine nur wenige Zentimeter dicke Isolation Spannungen von mehreren Zehntausend Volt aushalten.
Gegenüber einer Freileitung hat ein Kabel den Nachteil einer grossen Kapazität. Diese berge die Gefahr von elektrischen Schwingungen im Netz. Das kann zu Ueberspannungen und damit zur automatischen Schutzabschaltung des Netzes führen oder schlimmstenfalls Schäden an Anlagen und Fahrzeugen bewirken. Im Bahnstrom-Netz sei die Gefahr besonders gross. Das sei bekannt, so von Adrian.
Die 132kV Hochspannungsleitung im Lötschbergtunnel macht grosse Probleme. Es ist also nicht so einfach Hochspannungsleitungen mit
Kabel zu verlegen. Jetzt muss die Hochspannungsleitung im Tunnel
für 5 Milionen saniert werden.
Gruss Ticker