Funktechnik, die auch Katastrophen überstehen kann/Nur Anten
Verfasst: 26. September 2005 12:55
© Sonntagsblick / Sie+Er; 25.09.2005; Seite M49; Nummer 39
Einblick|Auto|Multimedia
TELEKOMMUNIKATION
SPRECHEN NACH DEM STURM
Nach «Katrina» blieb die Luft still. Polizeifunk und Telefonnetz waren tot, Hilfe kam zu spät. Experten arbeiten fieberhaft an einer Funktechnik, die auch Katastrophen überstehen kann
Die zivile Kommunikationsinfrastruktur in diesem Teil des Landes wurde ausradiert», stellte Carl Strock, Generalleutnant der US-Army-Ingenieurstruppe wenige Tage nach «Katrina» fest. Opfer konnten deshalb mit den militärischen Hilfskräften keinen Kontakt aufnehmen, obwohl deren Funknetz funktionierte. Viele Menschen verloren deshalb ihr Leben.
Rettungskräfte brauchen eine autonome, am besten drahtlose Kommunikationstechnik, die sie bei Bedarf auf der Stelle aufbauen können. Ausserdem sollten sich alle Geräte per Batterie oder Generator betreiben lassen. Im Jargon der Telekom-Profis heissen solche Installationen «Ad-hoc-Netzwerke». In diesen Strukturen verlässt man sich, im Gegensatz zum Telefonnetz, nicht mehr auf zentrale Sendestationen, deren Ausfall ganze Gebiete zum Schweigen bringen kann. Die mobilen Sprechgeräte sollen im Ad-hoc-Netzwerk selbst zu Vermittlungsstationen werden, jedes Handy weiss immer, wo die anderen sind. Der Anspruch an diese Technik ist hoch: Weil die Knoten beweglich sind und auch gern ausfallen, muss es immer mehrere Pfade geben, auf denen die Informationen zum Ziel finden.
Leider gibt es für Ad-hoc-Netzwerke noch keinen Verbindungsstandard wie etwa GSM für Mobiltelefone. «Wenn Rettungskräfte aus der ganzen Welt sich untereinander verständigen wollen, müssen auch ihre Kommunikationsgeräte sofort dieselbe Sprache sprechen, also auf der Grundlage eines bestimmten Standards funktionieren», sagt der Informatiker Matthias Frank, Experte für Ad-Hoc-Netzwerke an der Universität Bonn (D). Einstweilen sind deshalb bei den Rettungskräften noch die guten alten Satellitentelefone gefragt, die auch ohne irdische Vermittlungsstationen funktionieren. Aber auch die drahtlose Netzwerktechnik WiMax steht hoch im Kurs - denn eine einzige Antenne dieses Systems deckt einen Radius von 45 Kilometern ab. Intel schenkte dem amerikanischen Roten Kreuz gleich nach «Katrina» 1500 Laptops und richtete 150 Hotspots für den drahtlosen Internetzugang ein. Mobilfunker Verizon entschied sich dafür, vom Hurrikan zerstörte Netzknotenpunkte mit Hilfe dieselbetriebener mobiler Funkzellen provisorisch zu ersetzen - für den Normalbetrieb ist dies jedoch eine zu aufwändige Lösung.
Christiane Schulzki-Haddouti
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© Limmattaler Tagblatt / MLZ; 26.09.2005
Region Zeitung
Leserbriefe
Nur Antennen verhindern nützt nichts
«Mit dem Kopf durch die Wand», LT vom 7. September: Wenn es nach der wachstumsstarken Mobilfunkbranche geht, sollen mit UMTS Videotelefonieren, TV, SMS, Spiele und vieles mehr zum ständigen Begleiter werden. Anstatt Kabelanschluss: DECT-Telefone in der Wohnung. Handys überall. Wer nicht plappern kann «. . . wart - ich schick dir grad es Föteli», ist offenbar nicht «in». Dazu braucht es die Antennen. Aber auch die Überlegung, wie man sich zu dieser hautnahen Strahlenbelastung stellen soll. Nur Antennen umplatzieren nützt wenig. Sind sie da, werden sie verstärkt. Wenn sich bestätigen wird, dass mehr Fleisch am Knochen ist, als bisher vorgegaukelt, dürften Sammelkiagen wie beim Asbest keine Chancen haben. Mitgegangen . . .
urs l. troxler, schlieren
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© SonntagsZeitung; 25.09.2005; Seite 119
Multimedia
Der Funke springt über
Die Internet-Telefonie löst Euphorie aus. Swisscom und Co. geraten jetzt unter Druck
Von Oliver Zihlmann
«Schon bald sind alle Telefongespräche gratis.» Unter diesem trockenen Titel beschwört das renommierte Magazin «Economist» diese Woche bereits den Kollaps der «Billionen Dollar schweren Telecomindustrie».
Die Rede ist einmal mehr von der Internettelefonie «Voice over IP», neudeutsch VoIP. Millionen Telefonkunden weltweit verlassen derzeit das alte Telefonnetz und stöpseln ihr Telefon mit neuen Zusatzgeräten ans Breitband-modem oder telefonieren gleich am PC. Das geschieht seit Jahr und Tag. Doch in den letzten drei Wochen berichtet selbst die bedächtige Wirtschaftspresse nur noch in Superlativen über diese Entwicklung.
Massive Marktbewegungen im Sektor der Internettelefonie
Den «Funken für eine Revolution» sieht das US-«Wallstreet Journal» im Siegeszug von VoIP. Die Londoner «Financial Times» spricht gar von einer «Gezeitenwelle», die den Markt umkrempeln wird. «Der Erfolg von VoIP jagt den Telecombesitzern eisige Schauer über den Rücken», so das Wirtschaftsblatt. Die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» spricht vom «radikalen Wechsel» und dem «zweiten Web-Wunder».
Der Grund für den Rummel liegt in den massiven Marktbewegungen, die derzeit im Internettelefonie-Sektor stattfinden. In den letzten Monaten haben sich alle grossen Firmen der Internetbranche im VoIP-Segment eingekauft:
Im Juni übernahm Yahoo das Unternehmen DialPad und verkündete, nun ins Geschäft mit der Sprachübermittlung per Internet einzusteigen.
Microsoft zog mit dem Kauf des VoIP-Spezialisten Teleo Ende August nach.
Eine Woche später lancierte Google seinen Internet-Telefondienst «Google Talk».
Vergangene Woche kaufte sich Auktionsgigant eBay für bis zu vier Milliarden Dollar den VoIP-Marktführer Skype. Ein Preis, der an die Dotcom-Spekulationsblase Ende der Neunzigerjahre erinnert.
Während die Giganten des Internets sich bereits um die Spitzenplätze im neuen Markt rangeln, bemerken wir in der Schweiz den Wandel erst langsam. «VoIP wird heute erst in unternehmensweiten Kommunikationsnetzen breit eingesetzt», erklärt Swisscom-Chef Jens Alder. Bei privaten Verbindungen über das öffentliche Internet seien noch Schwierigkeiten zu überwinden punkto Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Sprachqualität. «Der Trend ist aber auch hier unaufhaltsam», so Alder.
Kleinere Anbieter wie E-Fon oder Peoplefon versuchen sich seit kurzem am Schweizer Markt zu etablieren. Kabelnetzbetreiber Cablecom hat einen eigenen Telefondienst am Laufen. Die grossen Festnetzanbieter Swisscom mit Bluewin Phone und Sunrise mit Webphone lassen sich noch Zeit.
Ein Blick zu den Deutschen Nachbarn zeigt, wie die Welt der Internettelefonie auch bei uns schon bald aussehen wird. Rund eine halbe Million Nutzer verzeichnen die zahlreichen VoIP-Anbieter hier. Im Vergleich zu den Tarifen der Deutschen Telekom können die VoIP-Nutzer 30 bis 75 Prozent sparen. Zu Bürozeiten lassen Internettelefonate selbst die in Deutschland üblichen Billigvorwahlen hinter sich.
VoIP greift längst auch auf den Mobilfunk über
Die Bedeutung des Telefonverkehrs, der pro Minute verrechnet wird, nimmt für die grossen Telecomfirmen deshalb laufend ab. «Der Trend läuft auch in der herkömmlichen Telefonie in Richtung Pauschalabonnemente», sagt Jens Alder. «Auch Swisscom geht mit ihren Halbpreisabos im Festnetz in diese Richtung.» Schon bald werden wohl auch Schweizer Kunden nur noch einen festen Monatspreis fürs Telefonieren bezahlen.
Doch die Bewegung macht am Festnetz nicht halt. Längst greift VoIP auch auf den Mobilfunk über. Die Billiggespräche per Handy sind heute bereits eine echte Gefahr für reine Mobilfunkbetreiber wie Vodafone, die zu grossen Teilen von den teuren Verbindungsgebühren im Mobilfunk leben. Die Funknetze sind noch lange nicht abgeschrieben, und bereits ist es möglich, an W-Lan-Internetzugängen weltweit gratis und mobil zu telefonieren.
Ausgerechnet der teure Ausbau des mobilen Datenfunks mit UMTS dient VoIP nun als Einfallstor in den Mobilfunkbereich. In Deutschland hat der Mobilfunkbetreiber E-Plus bereits die Nutzung von VoIP per UMTS erlaubt. Die Nutzer telefonieren hier zu anderen Skype-Kunden gratis mit dem Mobiltelefon. Aufgeschreckt von der Entwicklung, hat Vodafone bereits seine Mobilfunkverträge geändert und sich im Kleingedrukten vorbehalten, VoIP am Handy ab 2007 zu sperren.
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SPRECHEN NACH DEM STURM
Nach «Katrina» blieb die Luft still. Polizeifunk und Telefonnetz waren tot, Hilfe kam zu spät. Experten arbeiten fieberhaft an einer Funktechnik, die auch Katastrophen überstehen kann
Die zivile Kommunikationsinfrastruktur in diesem Teil des Landes wurde ausradiert», stellte Carl Strock, Generalleutnant der US-Army-Ingenieurstruppe wenige Tage nach «Katrina» fest. Opfer konnten deshalb mit den militärischen Hilfskräften keinen Kontakt aufnehmen, obwohl deren Funknetz funktionierte. Viele Menschen verloren deshalb ihr Leben.
Rettungskräfte brauchen eine autonome, am besten drahtlose Kommunikationstechnik, die sie bei Bedarf auf der Stelle aufbauen können. Ausserdem sollten sich alle Geräte per Batterie oder Generator betreiben lassen. Im Jargon der Telekom-Profis heissen solche Installationen «Ad-hoc-Netzwerke». In diesen Strukturen verlässt man sich, im Gegensatz zum Telefonnetz, nicht mehr auf zentrale Sendestationen, deren Ausfall ganze Gebiete zum Schweigen bringen kann. Die mobilen Sprechgeräte sollen im Ad-hoc-Netzwerk selbst zu Vermittlungsstationen werden, jedes Handy weiss immer, wo die anderen sind. Der Anspruch an diese Technik ist hoch: Weil die Knoten beweglich sind und auch gern ausfallen, muss es immer mehrere Pfade geben, auf denen die Informationen zum Ziel finden.
Leider gibt es für Ad-hoc-Netzwerke noch keinen Verbindungsstandard wie etwa GSM für Mobiltelefone. «Wenn Rettungskräfte aus der ganzen Welt sich untereinander verständigen wollen, müssen auch ihre Kommunikationsgeräte sofort dieselbe Sprache sprechen, also auf der Grundlage eines bestimmten Standards funktionieren», sagt der Informatiker Matthias Frank, Experte für Ad-Hoc-Netzwerke an der Universität Bonn (D). Einstweilen sind deshalb bei den Rettungskräften noch die guten alten Satellitentelefone gefragt, die auch ohne irdische Vermittlungsstationen funktionieren. Aber auch die drahtlose Netzwerktechnik WiMax steht hoch im Kurs - denn eine einzige Antenne dieses Systems deckt einen Radius von 45 Kilometern ab. Intel schenkte dem amerikanischen Roten Kreuz gleich nach «Katrina» 1500 Laptops und richtete 150 Hotspots für den drahtlosen Internetzugang ein. Mobilfunker Verizon entschied sich dafür, vom Hurrikan zerstörte Netzknotenpunkte mit Hilfe dieselbetriebener mobiler Funkzellen provisorisch zu ersetzen - für den Normalbetrieb ist dies jedoch eine zu aufwändige Lösung.
Christiane Schulzki-Haddouti
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© Limmattaler Tagblatt / MLZ; 26.09.2005
Region Zeitung
Leserbriefe
Nur Antennen verhindern nützt nichts
«Mit dem Kopf durch die Wand», LT vom 7. September: Wenn es nach der wachstumsstarken Mobilfunkbranche geht, sollen mit UMTS Videotelefonieren, TV, SMS, Spiele und vieles mehr zum ständigen Begleiter werden. Anstatt Kabelanschluss: DECT-Telefone in der Wohnung. Handys überall. Wer nicht plappern kann «. . . wart - ich schick dir grad es Föteli», ist offenbar nicht «in». Dazu braucht es die Antennen. Aber auch die Überlegung, wie man sich zu dieser hautnahen Strahlenbelastung stellen soll. Nur Antennen umplatzieren nützt wenig. Sind sie da, werden sie verstärkt. Wenn sich bestätigen wird, dass mehr Fleisch am Knochen ist, als bisher vorgegaukelt, dürften Sammelkiagen wie beim Asbest keine Chancen haben. Mitgegangen . . .
urs l. troxler, schlieren
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© SonntagsZeitung; 25.09.2005; Seite 119
Multimedia
Der Funke springt über
Die Internet-Telefonie löst Euphorie aus. Swisscom und Co. geraten jetzt unter Druck
Von Oliver Zihlmann
«Schon bald sind alle Telefongespräche gratis.» Unter diesem trockenen Titel beschwört das renommierte Magazin «Economist» diese Woche bereits den Kollaps der «Billionen Dollar schweren Telecomindustrie».
Die Rede ist einmal mehr von der Internettelefonie «Voice over IP», neudeutsch VoIP. Millionen Telefonkunden weltweit verlassen derzeit das alte Telefonnetz und stöpseln ihr Telefon mit neuen Zusatzgeräten ans Breitband-modem oder telefonieren gleich am PC. Das geschieht seit Jahr und Tag. Doch in den letzten drei Wochen berichtet selbst die bedächtige Wirtschaftspresse nur noch in Superlativen über diese Entwicklung.
Massive Marktbewegungen im Sektor der Internettelefonie
Den «Funken für eine Revolution» sieht das US-«Wallstreet Journal» im Siegeszug von VoIP. Die Londoner «Financial Times» spricht gar von einer «Gezeitenwelle», die den Markt umkrempeln wird. «Der Erfolg von VoIP jagt den Telecombesitzern eisige Schauer über den Rücken», so das Wirtschaftsblatt. Die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» spricht vom «radikalen Wechsel» und dem «zweiten Web-Wunder».
Der Grund für den Rummel liegt in den massiven Marktbewegungen, die derzeit im Internettelefonie-Sektor stattfinden. In den letzten Monaten haben sich alle grossen Firmen der Internetbranche im VoIP-Segment eingekauft:
Im Juni übernahm Yahoo das Unternehmen DialPad und verkündete, nun ins Geschäft mit der Sprachübermittlung per Internet einzusteigen.
Microsoft zog mit dem Kauf des VoIP-Spezialisten Teleo Ende August nach.
Eine Woche später lancierte Google seinen Internet-Telefondienst «Google Talk».
Vergangene Woche kaufte sich Auktionsgigant eBay für bis zu vier Milliarden Dollar den VoIP-Marktführer Skype. Ein Preis, der an die Dotcom-Spekulationsblase Ende der Neunzigerjahre erinnert.
Während die Giganten des Internets sich bereits um die Spitzenplätze im neuen Markt rangeln, bemerken wir in der Schweiz den Wandel erst langsam. «VoIP wird heute erst in unternehmensweiten Kommunikationsnetzen breit eingesetzt», erklärt Swisscom-Chef Jens Alder. Bei privaten Verbindungen über das öffentliche Internet seien noch Schwierigkeiten zu überwinden punkto Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Sprachqualität. «Der Trend ist aber auch hier unaufhaltsam», so Alder.
Kleinere Anbieter wie E-Fon oder Peoplefon versuchen sich seit kurzem am Schweizer Markt zu etablieren. Kabelnetzbetreiber Cablecom hat einen eigenen Telefondienst am Laufen. Die grossen Festnetzanbieter Swisscom mit Bluewin Phone und Sunrise mit Webphone lassen sich noch Zeit.
Ein Blick zu den Deutschen Nachbarn zeigt, wie die Welt der Internettelefonie auch bei uns schon bald aussehen wird. Rund eine halbe Million Nutzer verzeichnen die zahlreichen VoIP-Anbieter hier. Im Vergleich zu den Tarifen der Deutschen Telekom können die VoIP-Nutzer 30 bis 75 Prozent sparen. Zu Bürozeiten lassen Internettelefonate selbst die in Deutschland üblichen Billigvorwahlen hinter sich.
VoIP greift längst auch auf den Mobilfunk über
Die Bedeutung des Telefonverkehrs, der pro Minute verrechnet wird, nimmt für die grossen Telecomfirmen deshalb laufend ab. «Der Trend läuft auch in der herkömmlichen Telefonie in Richtung Pauschalabonnemente», sagt Jens Alder. «Auch Swisscom geht mit ihren Halbpreisabos im Festnetz in diese Richtung.» Schon bald werden wohl auch Schweizer Kunden nur noch einen festen Monatspreis fürs Telefonieren bezahlen.
Doch die Bewegung macht am Festnetz nicht halt. Längst greift VoIP auch auf den Mobilfunk über. Die Billiggespräche per Handy sind heute bereits eine echte Gefahr für reine Mobilfunkbetreiber wie Vodafone, die zu grossen Teilen von den teuren Verbindungsgebühren im Mobilfunk leben. Die Funknetze sind noch lange nicht abgeschrieben, und bereits ist es möglich, an W-Lan-Internetzugängen weltweit gratis und mobil zu telefonieren.
Ausgerechnet der teure Ausbau des mobilen Datenfunks mit UMTS dient VoIP nun als Einfallstor in den Mobilfunkbereich. In Deutschland hat der Mobilfunkbetreiber E-Plus bereits die Nutzung von VoIP per UMTS erlaubt. Die Nutzer telefonieren hier zu anderen Skype-Kunden gratis mit dem Mobiltelefon. Aufgeschreckt von der Entwicklung, hat Vodafone bereits seine Mobilfunkverträge geändert und sich im Kleingedrukten vorbehalten, VoIP am Handy ab 2007 zu sperren.
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