Die seltsamen Methoden des Hauseigentümerverbandes
Verfasst: 2. Oktober 2005 10:12
Der Schweizerische Hauseigentümerverband befindet sich derzeit in der Defensive. Der Grund: Die Mitglieder sind empört über dessen Haltung in Sachen Mobilfunk und Eigentumsentwertung und melden sich zuhauf mit Anrufen und (!) mit Austritten aus dem Verein. Dies ganz zu Recht. Der Hauseigentümerverband ist draufgekommen, dass Hauseigentümer viel Geld mit der Vermietung von Dächern ihrer Liegenschaften verdienen können, insbesondere solche, die nicht die Liegenschaft selbst bewohnen (also Vermieter von Mehrfamilienhäusern) und da muss natürlich jetzt gewaltig Gegensteuer gegeben werden. Dies erfolgt durch Vorträge in verschiedenen Städten.
Welche Referenten hat man sich da eingeladen? Hier einige: natürlich der derzeit überall auftretende und mittlerweile sattsam bekannte Dr. Gregor Dürrenberger von der Forschungsstiftung Mobilkommunikation (ETH), Claude Georges von Swisscom und jeweils ein Vertreter des jeweiligen der Abteilung Umwelt des Baudepartements, in der Regel pro Mobilfunk eingespurt und dazu verdonnert, ja nichts gegen den Mobilfunk zu sagen. Dasselbe gilt selbstverständlich für den Mitarbeiter des entsprechenden kantonalen Rechtsdienstes.
Es ist haarsträubend, wie der HEV versucht, hier aus Schwarz Weiss zu machen. Wer an einen solchen Informationsabend geht, sollte daher im Voraus schon wissen, welcher Couleur die Referenten angehören und ja nicht erwarten, dass diese in seinem Interesse referieren.
Es ist empfehlenswert, die Antwort auf die momentan laufenden „Beruhigungs- und Vertuschungsaktionen“ in Form dieser Veranstaltungen zu geben und diese nach Möglichkeit zu boykottieren. Oder sich zumindestens dort in geeigneter Forum zu Wort zu melden, dazulegen, dass diese Manöver durchschaut werden. Ein Verband, der wie der HEV, die Bedenken und Sorgen von Hauseigentümern (gemeint sind damit natürlich jene von Eigenheimbesitzern) zugunsten von finanzkräftigen Vermietern so missachtet, sollte mit Austritt aus dem Verein bestraft werden. Sonst wäre jeder selbst schuld, der sich in solcher Art einseifen lässt und dafür noch Mitgliedsbeiträge zahlt.
Markus
Welche Referenten hat man sich da eingeladen? Hier einige: natürlich der derzeit überall auftretende und mittlerweile sattsam bekannte Dr. Gregor Dürrenberger von der Forschungsstiftung Mobilkommunikation (ETH), Claude Georges von Swisscom und jeweils ein Vertreter des jeweiligen der Abteilung Umwelt des Baudepartements, in der Regel pro Mobilfunk eingespurt und dazu verdonnert, ja nichts gegen den Mobilfunk zu sagen. Dasselbe gilt selbstverständlich für den Mitarbeiter des entsprechenden kantonalen Rechtsdienstes.
Es ist haarsträubend, wie der HEV versucht, hier aus Schwarz Weiss zu machen. Wer an einen solchen Informationsabend geht, sollte daher im Voraus schon wissen, welcher Couleur die Referenten angehören und ja nicht erwarten, dass diese in seinem Interesse referieren.
Es ist empfehlenswert, die Antwort auf die momentan laufenden „Beruhigungs- und Vertuschungsaktionen“ in Form dieser Veranstaltungen zu geben und diese nach Möglichkeit zu boykottieren. Oder sich zumindestens dort in geeigneter Forum zu Wort zu melden, dazulegen, dass diese Manöver durchschaut werden. Ein Verband, der wie der HEV, die Bedenken und Sorgen von Hauseigentümern (gemeint sind damit natürlich jene von Eigenheimbesitzern) zugunsten von finanzkräftigen Vermietern so missachtet, sollte mit Austritt aus dem Verein bestraft werden. Sonst wäre jeder selbst schuld, der sich in solcher Art einseifen lässt und dafür noch Mitgliedsbeiträge zahlt.
Markus