Guru-Zauber heilt Appenzell für 20 000 Franken
Verfasst: 15. Juli 2008 16:26
Ibrahim Karim hat in Appenzell mit sogenannter Biogeometrie Strahlen einer Swisscom-Antenne harmonisiert - mit Erfolg: Die Kühe haben keine Fehlgeburten mehr, die Anwohner klagen nicht mehr über Kopfschmerzen und können wieder besser schlafen.
Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung seien durchwegs positiv, heisst es in einer Mitteilung der Innerrhoder Standeskommission (Regierung) vom Dienstag. Das Honorar von 20 000 Franken, das der ägyptische Architekt wie vereinbart im Erfolgsfall erhalten hat, stiftet er nun der Werkstätte und dem Wohnheim der Stiftung Steig.
Plexiglasfiguren
Die Arbeiten Ibrahim Karims wurden von der Ombudsstelle Mobilkommunikation und Umwelt (OMK) seit 2005 begleitet. Zwei Jahre zuvor hatte Karim mit seiner Strahlenharmonisierung bereits das Toggenburger Dorf Hemberg von Kopfschmerzen und Schlafstörungen befreit, indem er im Kirchturm Plexiglasfiguren installiert hatte.
Der Architekt und Entwickler der «Biogeometrie» war seinerzeit durch Vermittlung der Ombudsfrau, der St. Galler FDP-Ständerätin Erika Forster, nach Hemberg gekommen. Obschon Karim in Hemberg Erfolg hatte, hagelte es ihm Kritik entgegen. Die «Ombudsstelle Mobilkommunikation und Gesundheit» nannte Karim einen «Scharlatan».
Er sei ein «Strahlen-Guru», ein «Zauberer». Der Gemeindepräsident von Hemberg indessen dankte dem Ägypter. Das tut nun auch die Innerrhoder Regierung - ohne genau zu wissen, was Karim rund um die 79 Meter hohe Hirscherberg-Antenne genau getan hat. «Wir warten auf seinen Bericht», so Ratschreiber Markus Dörig.
Rundfunk-Strahlen
Eigentümerin der Mitte der Neunzigerjahre aufgestellten Antenne ist die Swisscom B”rsenkurs. 2002 wurde bekannt, dass die UKW-Antenne mit verbotenen 156 Prozent des Grenzwerts in die Gegend hinausgestrahlt hatte. Darauf reduzierte die Swisscom die Sendeleistung prompt.
Zuvor hatten in Appenzell Innerrhoden Kühe unter Fehlgeburten gelitten; sie hatten zudem Euter- und Klauenprobleme. Zahlreiche Menschen, die in der Nähe der Hirschberg-Antenne leben, beklagten Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Müdigkeit. Als Ursache waren anfänglich Mobilfunk- und nicht Rundfunk-Strahlen vermutet worden.
Beschwerden weg
2005 klagten erneut Anwohner unter Beschwerden, die sie auf eine Strahlenbelastung zurückführten. Dann kam Karim nach Appenzell. Laut Markus Dörig sind die Beschwerden der Anwohner nicht nur geringer geworden, «sie sind verschwunden».
Die Wirkung von Karims Methode kann nicht wissenschaftlich gemessen werden. Er selbst sagt, er könne mit seinen Formen negative Energiefelder so beeinflussen, dass die Umgebung positiv harmonisiert werde. Ob er das kann, oder ob sie dem so genannten Placebo-Effekt anheim gefallen sind, wird den Geheilten egal sein.
Die Nachricht ist keine Erfindung von mir, sondern aus 20 Minuten
Es gibt also eine Lösung!
Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung seien durchwegs positiv, heisst es in einer Mitteilung der Innerrhoder Standeskommission (Regierung) vom Dienstag. Das Honorar von 20 000 Franken, das der ägyptische Architekt wie vereinbart im Erfolgsfall erhalten hat, stiftet er nun der Werkstätte und dem Wohnheim der Stiftung Steig.
Plexiglasfiguren
Die Arbeiten Ibrahim Karims wurden von der Ombudsstelle Mobilkommunikation und Umwelt (OMK) seit 2005 begleitet. Zwei Jahre zuvor hatte Karim mit seiner Strahlenharmonisierung bereits das Toggenburger Dorf Hemberg von Kopfschmerzen und Schlafstörungen befreit, indem er im Kirchturm Plexiglasfiguren installiert hatte.
Der Architekt und Entwickler der «Biogeometrie» war seinerzeit durch Vermittlung der Ombudsfrau, der St. Galler FDP-Ständerätin Erika Forster, nach Hemberg gekommen. Obschon Karim in Hemberg Erfolg hatte, hagelte es ihm Kritik entgegen. Die «Ombudsstelle Mobilkommunikation und Gesundheit» nannte Karim einen «Scharlatan».
Er sei ein «Strahlen-Guru», ein «Zauberer». Der Gemeindepräsident von Hemberg indessen dankte dem Ägypter. Das tut nun auch die Innerrhoder Regierung - ohne genau zu wissen, was Karim rund um die 79 Meter hohe Hirscherberg-Antenne genau getan hat. «Wir warten auf seinen Bericht», so Ratschreiber Markus Dörig.
Rundfunk-Strahlen
Eigentümerin der Mitte der Neunzigerjahre aufgestellten Antenne ist die Swisscom B”rsenkurs. 2002 wurde bekannt, dass die UKW-Antenne mit verbotenen 156 Prozent des Grenzwerts in die Gegend hinausgestrahlt hatte. Darauf reduzierte die Swisscom die Sendeleistung prompt.
Zuvor hatten in Appenzell Innerrhoden Kühe unter Fehlgeburten gelitten; sie hatten zudem Euter- und Klauenprobleme. Zahlreiche Menschen, die in der Nähe der Hirschberg-Antenne leben, beklagten Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Müdigkeit. Als Ursache waren anfänglich Mobilfunk- und nicht Rundfunk-Strahlen vermutet worden.
Beschwerden weg
2005 klagten erneut Anwohner unter Beschwerden, die sie auf eine Strahlenbelastung zurückführten. Dann kam Karim nach Appenzell. Laut Markus Dörig sind die Beschwerden der Anwohner nicht nur geringer geworden, «sie sind verschwunden».
Die Wirkung von Karims Methode kann nicht wissenschaftlich gemessen werden. Er selbst sagt, er könne mit seinen Formen negative Energiefelder so beeinflussen, dass die Umgebung positiv harmonisiert werde. Ob er das kann, oder ob sie dem so genannten Placebo-Effekt anheim gefallen sind, wird den Geheilten egal sein.
Die Nachricht ist keine Erfindung von mir, sondern aus 20 Minuten
Es gibt also eine Lösung!