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Mobilfunkmast zum Selberbasteln
Verfasst: 28. Juli 2008 10:25
von BLUE SKY
SIMPEL-MOBILFUNKMAST
"Einfacher aufzubauen als eine Ikea-Küche.
Preiswert, einfach und stromsparend - so müssen Mobilfunkmasten sein, um in Entwicklungsländern bezahlbare Netze fürs Unterwegstelefonieren aufzubauen. Das indisch-schwedische Unternehmen VNL will diesen Markt mit einem Billig-Funkmast zum Selberbasteln bedienen."
http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil/0, ... 64,00.html
Verfasst: 28. Juli 2008 13:10
von Cannes
Zitat aus dem Artikel:
Das Ergebnis ist ein Handy-Mast, der nur GSM beherrscht und auch nur für hundert Nutzer ausgelegt ist...
Handy-Mast mit nur
100 Nutzer; nicht schlecht, das bringt eine herkömmliche GSM Station mit einer üblichen 2 Mbit-Leitung nicht zusammen

Re: Mobilfunkmast zum Selberbasteln
Verfasst: 28. Juli 2008 16:33
von Hans-U. Jakob
BLUE SKY hat geschrieben:SIMPEL-MOBILFUNKMAST
"Einfacher aufzubauen als eine Ikea-Küche.
Preiswert, einfach und stromsparend - so müssen Mobilfunkmasten sein, um in Entwicklungsländern bezahlbare Netze fürs Unterwegstelefonieren aufzubauen. Das indisch-schwedische Unternehmen VNL will diesen Markt mit einem Billig-Funkmast zum Selberbasteln bedienen."
http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil/0, ... 64,00.html
Womit bewiesen ist, dass es für den Zusammenbau einer Küche doch noch etwas an gesundem Menschenverstand und Intelligenz braucht....
Da muss doch eine/r wenigstens noch lesen können..........beim Mobilfunk dagegen geht das, wie das Beispiel zeigt, glatt ohne diese Eigenschaften und Fähigkeiten.
Beim Spiegel soll es neu 3 Lohnklassen von Journalisten geben. Von unten nach oben:
Solche die Lesen können
Solche die Schreiben können
Solche die lesen können, was sie geschrieben haben.
Welche Fähigkeiten dort ein Chefredaktor haben muss, resp nicht haben darf, wird zur Zeit von der Strahlenschutzkommission noch untersucht.
Hans-U. Jakob
Verfasst: 28. Juli 2008 19:18
von nokia_n96
Zuletzt müssen die einzelnen Handy-Masten nicht zwingend direkt ans restliche Mobilnetz angeschlossen werden. Sie können vielmehr untereinander vernetzt werden und so in einer Kette die Verbindung zum globalen Telefonnetz herstellen. Die Verbindung zum Festnetz läuft dann von Mast zu Mast - bis zu einem, der konventionell per Kabel oder Richtfunk ans Telefonnetz angebunden ist.
http://www.computerwoche.de/knowledge_c ... index.html
Picocells: Die Revolution der GSM-Inhouse-Versorgung
Die von Orange genutzten PicoBTS-Transmitter haben eine Reichweite von 50 Metern und unterstützen GSM-Telefonate, SMS und Datenverbindungen via GPRS für bis zu 50 gleichzeitige Nutzer.
An sich nichts revolutionaeres, bis auf die max. 120W Saft an der Antenne.
Verfasst: 29. Juli 2008 06:27
von Der andere Gast
Scheint als wäre die Schweiz inzwischen ein Versuchslabor für die Funktechnik. In diesem kleinen Markt, in dem es anscheinend Geld hat ohne Ende gibt und der Perfektionismus zum Exzess getrieben wird, fällt alles auf fruchtbaren Boden, was noch mehr 'Unabhängigkeit', 'Flexibilität' und 'Mobilität' verspricht.
Wieviel von diesen Technikspielzeugen wird das Ökosystem (inkl. Mensch) noch ertragen, bevor es (er) kollabiert?
Totalitäre Technologie
Verfasst: 30. Juli 2008 13:27
von BLUE SKY
Der andere Gast hat geschrieben:
Wieviel von diesen Technikspielzeugen wird das Ökosystem (inkl. Mensch) noch ertragen, bevor es (er) kollabiert?
Ein Kollaps ist m.E. nicht zu erwarten, viel eher ein allmähliches Einsinken in aus heutiger Sicht unhaltbare gesellschaftliche Verhältnisse.
Der Prozess zunehmender EMF-Belastungen geht wegen der Tücke des mental lähmenden Charakters seiner Auswirkungen sowie des infolge seiner Allgegenwart zugleich eintretendes Verlustes von Vergleichsmassstäben unaufhaltsam so weiter, wie es die schier grenzenlose Anpassungwilligkeit, -fähigkeit und -not der Menschen eben zulässen.