BLUE SKY hat geschrieben:http://www.thurgauerzeitung.ch/default2 ... re=Thurgau
Zitat:
Verkabelung ist billiger
Die kantonalen Richtlinien zur Prävention des Elektrosmogs gelten auch für kantonale Schulen. Die Verkabelung sei langfristig billiger als WLAN, hält der Regierungsrat fest. Den Volksschulgemeinden empfiehlt der Kanton, wenn möglich Internetzugänge über Kabel statt über WLAN zu verwenden.
Dass nach den dauerstrahlenden DECT, die nun durch Ecomode langsam verbessert werden, eine ebenso dauerstrahlende Technologie wie der W-Lan eingeführt wird, kommt mir vor wie Autos mit dauernd laufendem Motor. Auch beim Licht gibt es Bewegungsmelder, damit das Licht angeht, wenn es gebraucht wird und Abschaltautomatiken z.B. in den Korridoren von Mehrfamilienhäusern, wo nach einer Zeit das Licht von selbst ausschaltet. Dass die Standartisierungsgremien, die Industrie und die Regierungsverantwortlichen dauerstrahlende W-Lan bieten, sagt schon alles über deren Einstellung. Dass die W-Lan-Besitzer bei Nichtgebrauch den W-Lan abschalten zum Schutz von sich selbst, von Nachbarn und aus Sicherheitsgründen gegen allfällige Hacker, sollte selbstverständlich und das Minimum sein, wenn man sich überhaupt ein solches Gerät antun will.
Zu den Verharmlosungssprüchen eines Ex-Mitstreiters auch gegenüber W-Lan kann man sich schon Fragen stellen. Zu den Mittelwert-Lieblingssspielzeugen der Verharmlosungfraktion lese man
http://gigaherz.ch/pages/posts/das-dosi ... li1227.php. Die gemessenen Werte neben einem Acces-Point betragen in 1 m Abstand etwa 2 V/m und in 5 m Abstand immer noch etwa 0,44 V/m, neben einem Notebook mit W-Lan-Steckerkarte zwischen 4,5 bis 8 V/m. Spatenpauli kommt mit dem Dosimeter nur auf 0,12 V/m neben einem Acces-Point, ein auffälliger Unterschied gegenüber den mit der Fernfeldformel errechneten Werten bei 100 mW eines Acces-Points. Ausserdem liegt bei W-Lan die Pulsung von 10 Hz im Frequenzbereich der Gehirnwellen. Wer so etwas an Schulen erlaubt, handelt meiner Meinung nach unverantwortlich und kann bei unschuldigen Kindern Beschwerden wie Kopfschmerzen und Konzentrationsprobleme verursachen und eine Elektrosmog-Schädigung fördern, welche diesen Menschen die Zukunft verdirbt und sie zu stigmatisierten Flüchtlingen werden lässt. Ob sich jemand ein Handy oder ein DECT an den Schädel halten will, bleibt jedem überlassen, es gibt ja schliesslich auch Menschen, die man nicht hindern kann am Bungee-Jumpen und ähnlichem. Ein aufgezwungenes Risiko ohne Entkommen, wozu auch W-Lan in Schulen gehört, ist eine ganz andere Risikokategorie, für welche die allergrösste Sicherheitsstufe gelten sollte.
Elisabeth Buchs