Hallo
Ich kenne mich mit dem Elektrosmog noch nicht wirklich aus, aber ich möchte demnächst mich näher & intensiv damit beschäftigen.
Ich möchte mit einem entsprechendem Messgerät diese Strahlungen selbst messen.
Wer hat ein paar Tipps, wie man am schnellesten uptodate wird?
Ist das Gerät Technica NEW 3-Axis EMF Meter, LUEMF-828 ein geeignetes Gerät?
Besten Dank für Eure Hilfe.
Andy
Measures electro magnetic emissions from power lines, comput
-
mips
Re: Measures electro magnetic emissions from power lines, co
Ich kenn die Geräte der Fa. Technika nicht, habe mir aber im Internet kurz die Spezifikationen dieses Gerätes angeschaut.
Mit dem LUEMF-828 können nur gerade niederfrequente Magnetfelder gemessen werden und das mit einer relativ schlechten Auflösung von 20nT und die Spezifikationen beziehen sich lediglich bei Feldern die mit 50/60Hz schwingen. Viel mehr kann man von einem Feldmessgerät, das nur gerade 276$ kostet.
Sie werden nicht mit einem Messgerät hochfrequente Elektromagnetische Strahlung, niederfrequente elektrische und magnetische Felder messen können. Eine brauchbare Messausrüstung mit der Sie die Belastung von Bahn, Energieversorgung, Schaltnetzteilen, Radio, TV, Pager, Mobilfunk und Flugplatzfeuer messen können kostet 20'000.- bis 30'000.- SFr.
Nur das Messgerät alleine macht noch keinen Messprofi. Das Sprichwort "wer misst misst Mist" kommt nicht von ungefähr. Messen setzt immer die Kenntnis voraus, was man eigendlich genau messen will und was die Parameter sind, die die Messung beeinflussen. Das heisst im Klartext: Wer EMF messen will, der soll sich zuerst die grundlegenden Kenntnisse in der Elektrodynamik und der Messtechnik ganz allgemein aneignen! Man kann auch nicht jemandem, der noch nie was mit Pedagogik zu tun hatte ein gutes Lehrmittel in die Hand drücken und dann meinen, dass diese Person mit der guten Ausrüstung auch unterrichen kann. Auch wenn einem ein guter Röntgenapparat und ein Ultraschalldiagnosegerät zur Verfügung steht, ist man noch lange kein Arzt!
Ich habe nun schon genug Leute erlebt, die mit so einem Schätzeisen von Aaronia in der Gegend herum fuchteln und nicht mal den Unterschied von Teslas, V/m, dBm und W/m2 kennen, geschweige zwischen Nah- und Fernfeld unterscheiden können.
Wir können es uns in der mobilfunkkritischen Szene nicht leisten, dass Diletanten mit fehlerhaften Aussagen die Moblifunkkritiker zu Unrecht als Inkompetent hinstellen.
Ich finde es richtig wenn Laien sich am Kampf gegen den Elektrosmog beteiligen, aber sie sollen sich nicht aufs Glatteis begeben. Es gibt genügend kritische Fachleute, in allen Regionen, die ihnen weiterhelfen können. Aber aufgepasst es gibt noch mehr Abzocker und Hochstapler.
Mit dem LUEMF-828 können nur gerade niederfrequente Magnetfelder gemessen werden und das mit einer relativ schlechten Auflösung von 20nT und die Spezifikationen beziehen sich lediglich bei Feldern die mit 50/60Hz schwingen. Viel mehr kann man von einem Feldmessgerät, das nur gerade 276$ kostet.
Sie werden nicht mit einem Messgerät hochfrequente Elektromagnetische Strahlung, niederfrequente elektrische und magnetische Felder messen können. Eine brauchbare Messausrüstung mit der Sie die Belastung von Bahn, Energieversorgung, Schaltnetzteilen, Radio, TV, Pager, Mobilfunk und Flugplatzfeuer messen können kostet 20'000.- bis 30'000.- SFr.
Nur das Messgerät alleine macht noch keinen Messprofi. Das Sprichwort "wer misst misst Mist" kommt nicht von ungefähr. Messen setzt immer die Kenntnis voraus, was man eigendlich genau messen will und was die Parameter sind, die die Messung beeinflussen. Das heisst im Klartext: Wer EMF messen will, der soll sich zuerst die grundlegenden Kenntnisse in der Elektrodynamik und der Messtechnik ganz allgemein aneignen! Man kann auch nicht jemandem, der noch nie was mit Pedagogik zu tun hatte ein gutes Lehrmittel in die Hand drücken und dann meinen, dass diese Person mit der guten Ausrüstung auch unterrichen kann. Auch wenn einem ein guter Röntgenapparat und ein Ultraschalldiagnosegerät zur Verfügung steht, ist man noch lange kein Arzt!
Ich habe nun schon genug Leute erlebt, die mit so einem Schätzeisen von Aaronia in der Gegend herum fuchteln und nicht mal den Unterschied von Teslas, V/m, dBm und W/m2 kennen, geschweige zwischen Nah- und Fernfeld unterscheiden können.
Wir können es uns in der mobilfunkkritischen Szene nicht leisten, dass Diletanten mit fehlerhaften Aussagen die Moblifunkkritiker zu Unrecht als Inkompetent hinstellen.
Ich finde es richtig wenn Laien sich am Kampf gegen den Elektrosmog beteiligen, aber sie sollen sich nicht aufs Glatteis begeben. Es gibt genügend kritische Fachleute, in allen Regionen, die ihnen weiterhelfen können. Aber aufgepasst es gibt noch mehr Abzocker und Hochstapler.
-
charles claessens
Re: Measures electro magnetic emissions from power lines, co
Hallo,
ich würde das nicht so negative beurteilen.
Es wäre nicht schlecht, wenn Laie auch mal selbst sich für Messungen interessieren.
Um die niederfrequente Magnetfelder zu messen ist ein 3D Tesla Messgerät tatsächlich zu empfehlen, da ein 1D Messgerät (wo meistens auch die Elektrische Wechselfelder mit gemessen werden können) ein Kalkulator braucht um die auftretende magnetische Wechselfelder berechnen zu können.
Persönlich finde ich das erkennen von Magnetfelder wichtiger als das erkennen von elektrische Feldern.
Für das Messen von Hochfrequenz braucht man ein anderes Messgerät.
Wenn die Messtechniker bei dieser TNO-Cofam Studie ernsthafte messtechnische Fehler gemacht haben, wer soll dann Laie kritisieren?
Bei gute HF Messgeräte sind auch gute und verständliche Betriebsanleitungen beigefügt, die vieles für Laie erklären.
Und wir müssen uns da nicht schwer tun.
Ein Laie braucht nicht beim Gericht Aussagen machen.
Für ihn ist es wichtig zu erfahren ob er in seine Wohnung im Wohnzimmer unter 100 uW/m2 und im Schlafzimmer unter 1 uW/m2 bleibt. Es ist egal ob man 2.000 oder 20.000 oder 200.000 uW/m2 misst.
Alles oberhalb 100 uW/m2 ist schon zuviel.
Und, Laie möchten gerne beurteilen können was Abschirmmassnahmen geleistet haben.
Man lernt schnell genug von gemachte Fehler.
Ohne HF Messgerät hat man keine Ahnung.
Mit eins hat man jedenfalls Indizien, woher die HF Strahlung kommt (manchmal mehr von Sendemasten die man nicht sieht, als von jene vor dem Fenster), und ob der Nachbar ein DECT oder ein Wlan Router hat.
Man braucht auch nicht bei Firmen in den USA zu gehen.
Schauen Sie mal auf www.priggen.com
Da sind viele verschiedene Messgeräte abgebildet und der Typenunterschied ins Detail beschrieben (in Deutsch).
Das kann sehr lehrreich sein.
Auf www.milieuziektes.nl stehen unter *het bitje* verschiedene Ausgaben die Messgeräte und dazugehörige Accessoires beschreiben.
Charles Claessens
ich würde das nicht so negative beurteilen.
Es wäre nicht schlecht, wenn Laie auch mal selbst sich für Messungen interessieren.
Um die niederfrequente Magnetfelder zu messen ist ein 3D Tesla Messgerät tatsächlich zu empfehlen, da ein 1D Messgerät (wo meistens auch die Elektrische Wechselfelder mit gemessen werden können) ein Kalkulator braucht um die auftretende magnetische Wechselfelder berechnen zu können.
Persönlich finde ich das erkennen von Magnetfelder wichtiger als das erkennen von elektrische Feldern.
Für das Messen von Hochfrequenz braucht man ein anderes Messgerät.
Wenn die Messtechniker bei dieser TNO-Cofam Studie ernsthafte messtechnische Fehler gemacht haben, wer soll dann Laie kritisieren?
Bei gute HF Messgeräte sind auch gute und verständliche Betriebsanleitungen beigefügt, die vieles für Laie erklären.
Und wir müssen uns da nicht schwer tun.
Ein Laie braucht nicht beim Gericht Aussagen machen.
Für ihn ist es wichtig zu erfahren ob er in seine Wohnung im Wohnzimmer unter 100 uW/m2 und im Schlafzimmer unter 1 uW/m2 bleibt. Es ist egal ob man 2.000 oder 20.000 oder 200.000 uW/m2 misst.
Alles oberhalb 100 uW/m2 ist schon zuviel.
Und, Laie möchten gerne beurteilen können was Abschirmmassnahmen geleistet haben.
Man lernt schnell genug von gemachte Fehler.
Ohne HF Messgerät hat man keine Ahnung.
Mit eins hat man jedenfalls Indizien, woher die HF Strahlung kommt (manchmal mehr von Sendemasten die man nicht sieht, als von jene vor dem Fenster), und ob der Nachbar ein DECT oder ein Wlan Router hat.
Man braucht auch nicht bei Firmen in den USA zu gehen.
Schauen Sie mal auf www.priggen.com
Da sind viele verschiedene Messgeräte abgebildet und der Typenunterschied ins Detail beschrieben (in Deutsch).
Das kann sehr lehrreich sein.
Auf www.milieuziektes.nl stehen unter *het bitje* verschiedene Ausgaben die Messgeräte und dazugehörige Accessoires beschreiben.
Charles Claessens
-
gesuana
Re: Measures electro magnetic emissions from power lines, co
Ich bin sehr Charles Claessens Meinung. Lieber ab und zu ein Messfehler , als keine Ahnung und kein Interesse an der Problematik zu haben . Man muss nur einfach klar deklarieren , DASS man eben Laie ist und Messungen bis auf weiteres für den Hausgebrauch für sich oder Kollegen macht . Ansonsten besteht wirklich die Gefahr ,dass für mobilfunkkritische Kreise eher Glas zerbrochen wird , statt unsere Glaubwürdigkeit zu stärken.- Ich würde mich nie auf die Aeste von Beratung oder Berichten herauslassen , dafür ist die Materie viel zu komplex, doch kann ich mit meinem Lamda-Fox HF -Gerät schnell einschätzen ,wie die Situation an einem Ort aussieht . - Ich finde ,es sollten soviele wie möglich ein solches Ding haben , die Investition von ca. 1300 Fr. lohnt sich , auch wenn damit an den zu hohen Genzwerten noch nichts geändert ist , man kann nur so anfangen die Strahlenproblematik ernst zu nehmen . Ansonsten versucht man sich auf seine diffusen Gefühle abzustützen, sucht nach Gründen für sein gestörtes Wohlbefinden, wo vielleicht weit und breit keine zu finden sind. - Und die Nachbarn installieren frisch und fröhlich eine Strahlenschleuder nach der andern. ( Das tun sie zwar sowieso, doch mit einigen kann man ins Gespräch kommen , wenn man es denn weiss.) Ich kenne mittlerweile genug Leute , die sich nah am Verrücktwerden befinden , weil sie nach Gründen suchen in der Tiefe ihrer Psyche , hier und da eine Erklärung konstruieren und doch nirgends hin kommen damit. - Könnten sie selber den Smog messen , wüssten sie wenigstens , wo sie nach Gründen suchen müssen, ansonsten verpuffen sie ihre Energie unnötig.
grüsse gesuana
grüsse gesuana
-
Chris
Re: Measures electro magnetic emissions from power lines, co
Gesuana
Ich stimme Ihnen voll zu. Wer ein Messgerät besitzt, kann schon mal die Fährte aufnehmen. Sollte sich herausstellen, dass da was ist, kann man immer noch einen Fachspezialisten mit genaueren Messgeräten bitten, dem nachzugehen, aber man hängt zumindestens nicht völlig in der Luft und ist auf Mutmasssungen - ist da was oder ist das nichts - angewiesen.
Chris
Ich stimme Ihnen voll zu. Wer ein Messgerät besitzt, kann schon mal die Fährte aufnehmen. Sollte sich herausstellen, dass da was ist, kann man immer noch einen Fachspezialisten mit genaueren Messgeräten bitten, dem nachzugehen, aber man hängt zumindestens nicht völlig in der Luft und ist auf Mutmasssungen - ist da was oder ist das nichts - angewiesen.
Chris