Sinneswandel einer Regierung
Verfasst: 26. August 2008 09:08
Sinneswandel einer Regierung.
*Berlin* (dpa) Die Bundesregierung will die Bürger besser vor möglichen
Krankheitsrisiken durch Handy-Strahlung schützen. Umweltminister Sigmar
Gabriel (SPD) kündigte am Mittwoch in Berlin dazu einen Gesetzentwurf
«zum Schutz vor nicht ionisierender Strahlung» an.
Die Mobilfunk-Strahlung nehme zu. «Darauf muss die Politik reagieren»,
sagten Gabriel und der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz
(BfS), Wolfram König, bei der Vorstellung des Strahlenschutz-Jahresberichts.
Gabriel sagte, zum Schutz vor Mobilfunk-Risiken werde ein Gesetzentwurf
vorbereitet, der die europaweit anerkannten Schutzstandards für alle
Frequenzbereiche verbindlich vorgebe. Die konkreten Anforderungen an die
verschiedenen elektrischen und magnetischen Strahlungen sollten dann auf
dem Verordnungsweg festgelegt werden. Bislang hatte die Bundesregierung
mangels wissenschaftlicher Belege über den Zusammenhang von Strahlung
und Krankheiten Forderungen zurückgewiesen, Maßnahmen gegen die
Mobilfunk-Strahlung zu ergreifen.
*Noch vor einem Monat hatte eine große Studie in Regie des BfS weder ein
erhöhtes Krebsrisiko noch Kopfschmerzen oder Schlafstörungen in Folge
ausgeprägter Handy-Nutzung feststellen können. Im jetzigen Jahresbericht
heißt es, es bestehe weiter Klärungsbedarf. «Die Handynutzung durch
Kinder wird von BfS aufgrund der unsicheren* *Erkenntnislage als
besonders kritisch angesehen.»*
http://www.rhein-main.net/sixcms/list.p ... 5079090.de
Anmerkung:
So äußert sich das, wenn Dilettanten an die Regierung gelassen werden.
Noch vor einem Monat hat der deutsche Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD)
zu den Gefahren des Mobilfunks Unbedenklichkeitserklärungen abgegeben
und nun bekommt er kalte Füße, weil er mit Protestschreiben zugeschüttet wurde.
Plötzlich ist er der Ansicht, dass zum Schutz vor Mobilfunk-Risiken ein Gesetzentwurf
vorbereitet werden soll, der europaweit anerkannte Schutzstandards für alle
Frequenzbereiche verbindlich vorgibt.
Welch ein heuchlerischer Sinneswandel, angesichts der bevorstehenden Wahlen.
Der Herr Minister sollte sich auch mal damit beschäftigen, warum im ähnlichen
Verhältnis der flächendeckenden Erweiterung der Mobilfunksender auch die
Suizidrate ansteigt. Das ist Ausdruck der immer schlechter werdenden Lebensqualität
breiter Schichten der Bevölkerung in Deutschland, jetzt auch noch zusätzlich durch die
krankmachende Mobilfunkbestrahlung.
Es grüßt
Tilly
*Berlin* (dpa) Die Bundesregierung will die Bürger besser vor möglichen
Krankheitsrisiken durch Handy-Strahlung schützen. Umweltminister Sigmar
Gabriel (SPD) kündigte am Mittwoch in Berlin dazu einen Gesetzentwurf
«zum Schutz vor nicht ionisierender Strahlung» an.
Die Mobilfunk-Strahlung nehme zu. «Darauf muss die Politik reagieren»,
sagten Gabriel und der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz
(BfS), Wolfram König, bei der Vorstellung des Strahlenschutz-Jahresberichts.
Gabriel sagte, zum Schutz vor Mobilfunk-Risiken werde ein Gesetzentwurf
vorbereitet, der die europaweit anerkannten Schutzstandards für alle
Frequenzbereiche verbindlich vorgebe. Die konkreten Anforderungen an die
verschiedenen elektrischen und magnetischen Strahlungen sollten dann auf
dem Verordnungsweg festgelegt werden. Bislang hatte die Bundesregierung
mangels wissenschaftlicher Belege über den Zusammenhang von Strahlung
und Krankheiten Forderungen zurückgewiesen, Maßnahmen gegen die
Mobilfunk-Strahlung zu ergreifen.
*Noch vor einem Monat hatte eine große Studie in Regie des BfS weder ein
erhöhtes Krebsrisiko noch Kopfschmerzen oder Schlafstörungen in Folge
ausgeprägter Handy-Nutzung feststellen können. Im jetzigen Jahresbericht
heißt es, es bestehe weiter Klärungsbedarf. «Die Handynutzung durch
Kinder wird von BfS aufgrund der unsicheren* *Erkenntnislage als
besonders kritisch angesehen.»*
http://www.rhein-main.net/sixcms/list.p ... 5079090.de
Anmerkung:
So äußert sich das, wenn Dilettanten an die Regierung gelassen werden.
Noch vor einem Monat hat der deutsche Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD)
zu den Gefahren des Mobilfunks Unbedenklichkeitserklärungen abgegeben
und nun bekommt er kalte Füße, weil er mit Protestschreiben zugeschüttet wurde.
Plötzlich ist er der Ansicht, dass zum Schutz vor Mobilfunk-Risiken ein Gesetzentwurf
vorbereitet werden soll, der europaweit anerkannte Schutzstandards für alle
Frequenzbereiche verbindlich vorgibt.
Welch ein heuchlerischer Sinneswandel, angesichts der bevorstehenden Wahlen.
Der Herr Minister sollte sich auch mal damit beschäftigen, warum im ähnlichen
Verhältnis der flächendeckenden Erweiterung der Mobilfunksender auch die
Suizidrate ansteigt. Das ist Ausdruck der immer schlechter werdenden Lebensqualität
breiter Schichten der Bevölkerung in Deutschland, jetzt auch noch zusätzlich durch die
krankmachende Mobilfunkbestrahlung.
Es grüßt
Tilly