Er will dringend ein Handy!
Er will dringend ein Handy!
Tja, solange diese Entscheidungsträger nichts dazu gelernt haben.....
http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/m ... ndy-101870
http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/m ... ndy-101870
Re: Er will dringend ein Handy!
Wo ist der Zusammenhang zwischen Kreislaufstillstand und einem Handy im Kontext mit einem Bundesrat der Finanzminister ist? Es ist bekannt, dass über ein Handy die Ambulanz gerufen wurde, im Prinzip rettete ihm dies das Leben...Britta hat geschrieben:Tja, solange diese Entscheidungsträger nichts dazu gelernt haben.....
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Re: Er will dringend ein Handy!
Ich staune immer wieder, wie die Leute in Notfällen einfach vergessen dass es noch ein Festnetz gibt.Snooker hat geschrieben:Wo ist der Zusammenhang zwischen Kreislaufstillstand und einem Handy im Kontext mit einem Bundesrat der Finanzminister ist? Es ist bekannt, dass über ein Handy die Ambulanz gerufen wurde, im Prinzip rettete ihm dies das Leben...Britta hat geschrieben:Tja, solange diese Entscheidungsträger nichts dazu gelernt haben.....
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Fall 1:
Ein Samariter fuchtelt auf der Strasse wie wild mit seinem Handy in der Luft herum und brüllt: "Kein netz, kein Netz!" Genau 8m neben ihm lehnt sich eine ältere Dame zum Fenster hinaus. Von den 25 Gaffern kommt es keinem in den Sinn, die Dame zu beauftragen die Ambulanz über das Festnetz anzurufen.!!!
Fall 2:
Ein Ambulanzfahrer hat sich verfranzt und findet weder Strasse noch Hausnummer um einen Patienten abzuholen. Sein Handy sagt: "Kein Netz"
Anstatt vor der nächsten Haustüre das Martinshorn einzuschalten und die herbeiströmenden Leute nach dem Weg zu fragen (Einer hätte ihm sogar als Lotse gedient)! fährt der gute Mann über 10km auf den Stützpunkt zurück um sich nochmals den Weg erklären zu lassen. Das nicht etwa Mitten in der Nacht, sondern über die Mittagszeit.
In beiden Fällen waren tags darauf in der Lokalpresse gehässige Kommentare über die Mastenverhinderer zu lesen......So dumm können Journalisten manchmal sein.
Hans-U. Jakob
Genau
Ich will jetzt gar nicht mal auf den möglichen Zusammenhang Strahlung/Herzprobleme eingehen.
Alleine schon der Glaube, man müsse ständig erreichbar sein und alle 30 Sekunden aufs Display gucken, weil man Angst hat ein SMS verpasst zu haben, sorgt dafür dass Unzählige wie kopflose Hühner durch die Strassen gehen. Die sind richtiggehend "auf Draht".
Dort fängt es nämlich schon an. Wahrer Luxus ist die Unerreichbarkeit. Diese Lebensqualität erster Güte kenne viele gar nicht (mehr).
Alleine schon der Glaube, man müsse ständig erreichbar sein und alle 30 Sekunden aufs Display gucken, weil man Angst hat ein SMS verpasst zu haben, sorgt dafür dass Unzählige wie kopflose Hühner durch die Strassen gehen. Die sind richtiggehend "auf Draht".
Dort fängt es nämlich schon an. Wahrer Luxus ist die Unerreichbarkeit. Diese Lebensqualität erster Güte kenne viele gar nicht (mehr).
Ich staune immer wieder, wie die Leute in Notfällen einfach vergessen dass es noch ein Festnetz gibt.
Fall 1:
Ein Samariter fuchtelt auf der Strasse wie wild mit seinem Handy in der Luft herum und brüllt: "Kein netz, kein Netz!" Genau 8m neben ihm lehnt sich eine ältere Dame zum Fenster hinaus. Von den 25 Gaffern kommt es keinem in den Sinn, die Dame zu beauftragen die Ambulanz über das Festnetz anzurufen.!!!
Fall 2:
Ein Ambulanzfahrer hat sich verfranzt und findet weder Strasse noch Hausnummer um einen Patienten abzuholen. Sein Handy sagt: "Kein Netz"
Anstatt vor der nächsten Haustüre das Martinshorn einzuschalten und die herbeiströmenden Leute nach dem Weg zu fragen (Einer hätte ihm sogar als Lotse gedient)! fährt der gute Mann über 10km auf den Stützpunkt zurück um sich nochmals den Weg erklären zu lassen. Das nicht etwa Mitten in der Nacht, sondern über die Mittagszeit.
In beiden Fällen waren tags darauf in der Lokalpresse gehässige Kommentare über die Mastenverhinderer zu lesen......So dumm können Journalisten manchmal sein.
Hans-U. Jakob
Ich sammle soche Fälle, wo war das? Können Sie mir bitte die Zeitungsausschnitte als PDF einstellen - merci
Thomas
Re: Er will dringend ein Handy!
Die Sanität verfügt über Funkgeräte, mit denen sie sich mit Polizei, Feuerwehr und Rega koordinieren können - sicher telefoniert die Ambulanz nicht mit dem Handy um eine Koordination zB mit der Rega machen zu können. Die Frequenzbänder der Rettungs/Blaulichtdienste wird übrigens bis 2012 nochmals ausgebaut und erweitert:Hans-U. Jakob hat geschrieben:Ich staune immer wieder, wie die Leute in Notfällen einfach vergessen dass es noch ein Festnetz gibt.Snooker hat geschrieben:Wo ist der Zusammenhang zwischen Kreislaufstillstand und einem Handy im Kontext mit einem Bundesrat der Finanzminister ist? Es ist bekannt, dass über ein Handy die Ambulanz gerufen wurde, im Prinzip rettete ihm dies das Leben...Britta hat geschrieben:Tja, solange diese Entscheidungsträger nichts dazu gelernt haben.....
http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/m ... ndy-101870
Fall 1:
Ein Samariter fuchtelt auf der Strasse wie wild mit seinem Handy in der Luft herum und brüllt: "Kein netz, kein Netz!" Genau 8m neben ihm lehnt sich eine ältere Dame zum Fenster hinaus. Von den 25 Gaffern kommt es keinem in den Sinn, die Dame zu beauftragen die Ambulanz über das Festnetz anzurufen.!!!
Fall 2:
Ein Ambulanzfahrer hat sich verfranzt und findet weder Strasse noch Hausnummer um einen Patienten abzuholen. Sein Handy sagt: "Kein Netz"
Anstatt vor der nächsten Haustüre das Martinshorn einzuschalten und die herbeiströmenden Leute nach dem Weg zu fragen (Einer hätte ihm sogar als Lotse gedient)! fährt der gute Mann über 10km auf den Stützpunkt zurück um sich nochmals den Weg erklären zu lassen. Das nicht etwa Mitten in der Nacht, sondern über die Mittagszeit.
In beiden Fällen waren tags darauf in der Lokalpresse gehässige Kommentare über die Mastenverhinderer zu lesen......So dumm können Journalisten manchmal sein.
Hans-U. Jakob
http://www.bevoelkerungsschutz.admin.ch ... lycom.html
Das Funknetz der Blaulichtdienste ist komlett unabhängig vom GSM-Netz, die Antennen werden, wenn nötig, auf ISDN umgesetzt. Mir ist kein einziger Blaulichtdienst bekannt der seinen Mitarbeitern ein Handy für Notfalleinsätze "spendiert". Ich denke diese Sanitäter waren im geschilderten Fall nicht besonders geschickt um nicht zu sagen etwas dumm... Übrigens: Das Funkgerät wird vom Beifahrer bedient und befindet sich in der Fahrerkabine, nicht im Patientenraum...[/url]
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Re: Er will dringend ein Handy!
Schön wärs. Leider funktioniert das längst noch nicht überall. Das Polycom-Netz soll erst 2012 gesamtschweizerisch flächendeckend funktionieren. Viele Rettungsdienste benützen bis dahin noch ihre eigenen, zu andern Diensten nicht kompatiblen Funknetze. Einzelne, nicht ganz helle Köpfe verzichten in der Zwischenzeit darauf, diese im Schuss zu halten und setzen fahrlässigerweise aufs Handy. Daran, dass im Katastrophenfall bei Grossereignissen das Handynetz komplett zusammenbricht, glaubt da niemand.Sunnyboy hat geschrieben: Die Sanität verfügt über Funkgeräte, mit denen sie sich mit Polizei, Feuerwehr und Rega koordinieren können - sicher telefoniert die Ambulanz nicht mit dem Handy um eine Koordination zB mit der Rega machen zu können. Die Frequenzbänder der Rettungs/Blaulichtdienste wird übrigens bis 2012 nochmals ausgebaut und erweitert:
http://www.bevoelkerungsschutz.admin.ch ... lycom.html
Das Funknetz der Blaulichtdienste ist komlett unabhängig vom GSM-Netz, die Antennen werden, wenn nötig, auf ISDN umgesetzt. Mir ist kein einziger Blaulichtdienst bekannt der seinen Mitarbeitern ein Handy für Notfalleinsätze "spendiert". Ich denke diese Sanitäter waren im geschilderten Fall nicht besonders geschickt um nicht zu sagen etwas dumm... Übrigens: Das Funkgerät wird vom Beifahrer bedient und befindet sich in der Fahrerkabine, nicht im Patientenraum...[/url]
Wo das Funkgerät im Ambulanzfahrzeug eingebaut ist, spelt keine grosse Rolle. Massgebend für die Verstrahlung der Patienten ist der Einbauort der Funkantenne.
Kürzlich stiegen 2 Ambulanzfahrer bei uns in die Schlucht hinunter um einen abgestürzten Wanderer zu suchen. Sie verzichteten auf die Mitnahme der relativ schweren, leistungsstarken und erprobten Handfunkgeräte, da sie ja ihr geliebtes Handy im Hosensack hatten. Böse Ueberraschung. Unten angekommen "Kein Netz"
Wieder 30 Minuten hochgekrabbelt und per Handy die Rega angerufen.
Der Verunglückte hatte wenigstens keine Schmerzen. Er hatte nebst Kleinigkeiten wie Becken- und Schädelbruch nichts und war bewusstlos.
Glücklicherweise konnte ich schon einige Feuerwehren davon überzeugen, ihre eigenen Funknetze noch einige Jahre im Schuss zu halten und ja nicht auf das Handy zu setzen, bis Polycom überall einsatzbereit ist und auch in der hintersten Ecke der Gemeinde funktioniert. Das muss dann zuerst noch alles eingehend erprobt werden.
Einer der das nicht begriffen hat, ist zum Beispiel der Feuerwehrkommandant von Zofingen.
Hans-U. Jakob
Gut dass sie so ausgezeichnet Ferndiagnostizieren können. Bereits vor den allgemeinen Handymasten gab es genügend Herzstillstände, dass es Stressbedingt passiert lässt sich nicht verschweigen und ist genügend bewiesen.Netzschalter hat geschrieben:Genau wegen dem Handy hatte er den Herzstillstand. Immer im Stress, die erhöhte Strahlung. Das macht kein Organismus auf die Länge mit.
Manche Leute werden auch aus dem Schaden nie klug. Genau wie der Raucher mit Lungenkrebs nach der Operation nicht ans aufhören denkt.
Ihre These muss man jedoch erst beweisen.
Veralberung
Lieber Netzschalter, es scheint Ihr Hobby zu sein, hier die Leser mit Erfindungen zu veralbern, welche die Gefahren der Strahlung masslos übertreiben, so dass man nach ein paar Mal überhaupt denkt, alle Warnungen sind nur Unsinn. Sie erinnern mich an den Mann, der immerdar "Fürio" schrie, und sich wunderte, als die Feuerwehr ausblieb, als es bei ihm selbst brannte.Ein Gast aus Deuttschland hat geschrieben:Gut dass sie so ausgezeichnet Ferndiagnostizieren können. Bereits vor den allgemeinen Handymasten gab es genügend Herzstillstände, dass es Stressbedingt passiert lässt sich nicht verschweigen und ist genügend bewiesen.Netzschalter hat geschrieben:Genau wegen dem Handy hatte er den Herzstillstand. Immer im Stress, die erhöhte Strahlung. Das macht kein Organismus auf die Länge mit.
Manche Leute werden auch aus dem Schaden nie klug. Genau wie der Raucher mit Lungenkrebs nach der Operation nicht ans aufhören denkt.
Ihre These muss man jedoch erst beweisen.
Sehe ich das falsch, oder wollen Sie in Wirklichkeit die Menschen zu kritischem Denken erziehen? Dann meine ich dass Ihre Methode kontraproduktiv ist.
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- Beiträge: 239
- Registriert: 29. Januar 2007 09:42
- Wohnort: Eingekreist von 5 GSM/UMTS Anlagen
Wo denn tragen unsere Manager und Magistraten ihre Handy's, wenn nicht im Jacket oder Hemd genau auf Höhe und Seite des Herzens.
Das Handy als Stress- und Herzstörrhythmus-Macher! ...langsam, schleichend, unerkannt, aber sicher!
+open mind+
Das Handy als Stress- und Herzstörrhythmus-Macher! ...langsam, schleichend, unerkannt, aber sicher!
+open mind+
NISV-Grenzwerte = Nicht einklagensfähige, Straf-freie VERSTRAHLUNGS-Zulassungswerte.
WAIDS = Wireless Aired Immune Deficiency Syndrome.
Der Weltrekord im Handy-Weitwurf hat aktuell der Finne Tommi Huotari inne mit 89,62 Metern.
WAIDS = Wireless Aired Immune Deficiency Syndrome.
Der Weltrekord im Handy-Weitwurf hat aktuell der Finne Tommi Huotari inne mit 89,62 Metern.