Forschung, und sonst nichts.
Verfasst: 14. November 2005 20:55
Irgendwo soll eine Schülerin an Fruchtfliegen herausgefunden haben, dass diese unter Mobilfunkbefeldung nach der dritten Generation aussterben. Irgendwo soll es Menschen geben, die von Mobilfunkstrahlung zu Frührentnern geworden sind.
Eine Argumentation steht auf wackeligen Beinen, wenn sie keine konkreten Fakten vorlegen kann. Daran scheitert die ganze Argumentation der Mobilfunkgegner und Elektrosensiblen und wird sehr vage.
Jeder Interessierte, unvoreingenommene Bürger fragt beim Lesen eines mobilfunkkritischen Flyers zu Recht,"Und, haben Sie konkrete Beweise dafür?"
Die Front der Mobilfunkbranche hingegen teilt Fakten aus und belegt alles wissenschaftlich. Dass diese Wissenschaft beim näheren Betrachten wie die Suche nach Erdbeeren auf Bäumen anmutet, steht auf einem anderen Blatt.
Was ich hier anregen möchte: Die Mobilfunkkritiker müssen ihre EIGENE Forschung betreiben. Unterstützung könnten sie dabei von unerschrockenen pensionierten Wissenschaftlern erhalten, die nicht mehr gezungen sind sich für ihre Arbeitgeber zu beugen. Es gibt bereits einige mobilfunkkritische Forschungsergebnisse und ein Dr. Scheiner aus München, den hier sicher die meisten kennen, verwendet sie erfolgreich für seine Gutachten, doch das ist meines Erachtens viel zu wenig, um das breite öffentliche Interesse zu wecken.
Einwände die gegen private Forschung sprechen, kann ich gut verstehen:
-Ist Forschung nicht zu teuer?
Ja sie ist teuer, aber auch bezahlbar, wenn Interessierten und Betroffenen einen kleinen Beitrag in einem Fond leisten, zudem ist das Ganze als gemeinnütziges Projekt steuerbegünstigt. Das Experiment mit den Fruchtfliegen scheint wohl nicht sehr teuer gewesen zu sein.
-Die Mobilfunkbosse werden immer eine Ausrede finden, die Ergebnisse nicht anzuerkennen.
Ja genau, deshalb muss ein Versuch eindeutig reproduzierbar sein. Immer dann, wenn ein Einwand kommt, wird das Experiment entsprechend modifiziert wiederholt. So kann Berufskritikern langfristig das Maul gestopft werden.
-Ist Forschung nicht ungeheuer kompliziert?
Von Blutproben erwarte ich mir mehr offene Fragen als Ergebnisse. Provokationsversuche an elektrosensiblen Menschen lehne ich grundsätzlich ab, sie machen diese nur noch kränker. Bleiben nur noch standartisierte Versuche an Tieren und Pflanzen übrig (nach Möglichkeit KEINE empfindungsfähigen Wirbeltiere). Wenn Menschen von Mobilfunkstrahlung krank werden, muss zwangsweise irgendwo ein Wirkmechanismus an Lebewesen wissenschaftlich reproduzierbar nachgewiesen werden können.
-Und noch ein Vorteil: Im Gegensatz zur Mobilfunkindustrie, die mit ihrer Forschung nur fertige, geschäftsfördende Ergebnisse liefert, kann bei privater Forschung die öffentliche Transparenz von Anfang an gesichert werden.
Vielleicht mutet mein Vorschlag wie eine Träumerei an, aber langfristig sehe ich keine tragfähige Alternative dazu, ausser die Mobilfunkkritiker möchten weiterhin als belächelte, soziale Randgruppe agieren.
Eine Argumentation steht auf wackeligen Beinen, wenn sie keine konkreten Fakten vorlegen kann. Daran scheitert die ganze Argumentation der Mobilfunkgegner und Elektrosensiblen und wird sehr vage.
Jeder Interessierte, unvoreingenommene Bürger fragt beim Lesen eines mobilfunkkritischen Flyers zu Recht,"Und, haben Sie konkrete Beweise dafür?"
Die Front der Mobilfunkbranche hingegen teilt Fakten aus und belegt alles wissenschaftlich. Dass diese Wissenschaft beim näheren Betrachten wie die Suche nach Erdbeeren auf Bäumen anmutet, steht auf einem anderen Blatt.
Was ich hier anregen möchte: Die Mobilfunkkritiker müssen ihre EIGENE Forschung betreiben. Unterstützung könnten sie dabei von unerschrockenen pensionierten Wissenschaftlern erhalten, die nicht mehr gezungen sind sich für ihre Arbeitgeber zu beugen. Es gibt bereits einige mobilfunkkritische Forschungsergebnisse und ein Dr. Scheiner aus München, den hier sicher die meisten kennen, verwendet sie erfolgreich für seine Gutachten, doch das ist meines Erachtens viel zu wenig, um das breite öffentliche Interesse zu wecken.
Einwände die gegen private Forschung sprechen, kann ich gut verstehen:
-Ist Forschung nicht zu teuer?
Ja sie ist teuer, aber auch bezahlbar, wenn Interessierten und Betroffenen einen kleinen Beitrag in einem Fond leisten, zudem ist das Ganze als gemeinnütziges Projekt steuerbegünstigt. Das Experiment mit den Fruchtfliegen scheint wohl nicht sehr teuer gewesen zu sein.
-Die Mobilfunkbosse werden immer eine Ausrede finden, die Ergebnisse nicht anzuerkennen.
Ja genau, deshalb muss ein Versuch eindeutig reproduzierbar sein. Immer dann, wenn ein Einwand kommt, wird das Experiment entsprechend modifiziert wiederholt. So kann Berufskritikern langfristig das Maul gestopft werden.
-Ist Forschung nicht ungeheuer kompliziert?
Von Blutproben erwarte ich mir mehr offene Fragen als Ergebnisse. Provokationsversuche an elektrosensiblen Menschen lehne ich grundsätzlich ab, sie machen diese nur noch kränker. Bleiben nur noch standartisierte Versuche an Tieren und Pflanzen übrig (nach Möglichkeit KEINE empfindungsfähigen Wirbeltiere). Wenn Menschen von Mobilfunkstrahlung krank werden, muss zwangsweise irgendwo ein Wirkmechanismus an Lebewesen wissenschaftlich reproduzierbar nachgewiesen werden können.
-Und noch ein Vorteil: Im Gegensatz zur Mobilfunkindustrie, die mit ihrer Forschung nur fertige, geschäftsfördende Ergebnisse liefert, kann bei privater Forschung die öffentliche Transparenz von Anfang an gesichert werden.
Vielleicht mutet mein Vorschlag wie eine Träumerei an, aber langfristig sehe ich keine tragfähige Alternative dazu, ausser die Mobilfunkkritiker möchten weiterhin als belächelte, soziale Randgruppe agieren.