Bewilligungsstopp für Natelantennen. Reaktion auf bundesgeri

The Future's black

Bewilligungsstopp für Natelantennen. Reaktion auf bundesgeri

Beitrag von The Future's black » 24. November 2005 15:01

© Berner Zeitung; 24.11.2005; Seite 33

BZ-Kanton Bern

Reaktion auf bundesgerichtsurteil

Bewilligungsstopp für Natelantennen

Bis Ende Jahr bewilligt der Kanton Bern keine neuen Natelantennen mehr. Zuerst sollen Strahlungsfachleute Lösungen präsentieren, wie die Sendeleistung von Mobilfunkantennen rechtsgenüglich überwacht werden kann.

Wo Mobilfunkbetreiberinnen neue Antennen planen und entsprechende Baugesuche einreichen, regt sich in aller Regel postwendend Widerstand von Anwohnerinnen und Anwohnern der Anlagen - weil die Auswirkungen der Strahlung auf Mensch und Umwelt heute noch weit gehend unbekannt sind (siehe Kasten). Jetzt ist klar, dass - zumindest bis Ende Jahr - das Berner Amt für Wirtschaft (Beco) keine Bewilligungen für Natelantennen mehr ausstellen wird. Anfang 2006 soll eine von Strahlungsfachleuten erarbeitete Lösung vorliegen, wie die Sendeleistungen von Mobilfunkantennen zentral überwacht werden können.

Bolliger vor Bundesgericht

Hintergrund: Im März hatte das Bundesgericht in einem Bolliger Fall entschieden, dass die Einhaltung der maximal bewilligten Sendeleistung von Mobilfunkantennen gewährleistet und überwacht sein muss. Im Dezember 2000 hatte Orange das Gesuch eingereicht, auf einem Wohn- und Geschäftshaus in Bolligen eine Mobilfunkanlage mit mehreren Antennen einzurichten. Gegen das Projekt gingen jedoch zahlreiche Beschwerden ein. Trotzdem bewilligten die Bolliger Behörden das Projekt - und Anwohner der geplanten Anlage beschwerten sich dagegen erfolglos bei der kantonalen Baudirektion und beim bernischen Verwaltungsgericht. Erfolgreich hingegen waren die Anwohner mit ihrer Beschwerde vor dem Bundesgericht.

«Schutzwürdig»

Dieses entschied im März dieses Jahres, dass die kantonalbernischen Behörden die Strahlenleistung der Antenne in Bolligen nicht ausreichend unter die Lupe genommen hatten. Und die Angaben von Orange zur technischen Ausstattung der Anlage nicht eingeholt haben. Ein Schreiben des «Orange»-Anwalts erwecke zudem den Eindruck, so das Bundesgericht, die maximale Sendeleistung der Anlage betrage ein Mehrfaches der ursprünglich angegebenen Kapazität. Die Einhaltung der maximal bewilligten Sendeleistung von Mobilfunkantennen müsse gewährleistet und überwacht werden können: «Die Anwohner von Mobilfunkanlagen haben ein schutzwürdiges Interesse daran, dass die Einhaltung der Strahlungsgrenzwerte durch objektive und überprüfbare bauliche Massnahmen gewährleistet wird», schreibt das Bundesgericht.

Neue Software

Zurzeit erarbeiten die zuständigen Bundesämter (Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft und das Bundesamt für Kommunikation) zusammen mit der Arbeitsgruppe NIS (nicht ionisierende Strahlung, siehe Kasten) des Cercl’Air (Schweizerische Gesellschaft der Lufthygienefachleute) sowie mit den Netzbetreiberinnen eine Lösung zur Umsetzung der Vorgaben des Bundesgerichts. Mit einer Software werden die Einstellungen der Netzbetreiberinnen zentral überwacht und nötigenfalls unverzüglich korrigiert. Und mit einem Qualitätssicherheitssystem soll die Zuverlässigkeit der neu entwickelten Software abgesichert werden. Die neue Lösung steht voraussichtlich ab dem 1. Januar 2006 zur Verfügung. Erst ab diesem Zeitpunkt wird der Kanton Bern voraussichtlich auch wieder Bewilligungen für Mobilfunk - Antennen ausstellen.

Stefan Geissbühler

Tomas Wüthrich

forschung

Was bewirkt Strahlung?

In einem vierjährigen Untersuchungsprogramm lässt der Bundesrat abklären, ob und in welcher Art die so genannt nicht ionisierende Strahlung (NIS) - auch Elektrosmog genannt - die Umwelt oder die Gesundheit von Menschen gefährdet. NIS entsteht überall dort, wo Radio- oder Mikrowellen ausgesendet werden oder elektrischer Strom fliesst. NIS ist unter anderem anzutreffen entlang von Starkstromleitungen, Bahnlinien, bei Hausinstallationen, elektrischen Geräten und bei Mobilfunk-Basisstationen und Handys.

Erwiesen ist laut Bundesamt für Gesundheit, dass intensive Strahlung zu thermischen Wirkungen führt - die Strahlungsenergie wird im Körper absorbiert und in Wärme umgewandelt. Die Immissionsgrenze für Mobilfunk-Basisstationen und Handys wurde so festgelegt, dass es nicht zu solchen thermischen Wirkungen kommen kann. Im Gegensatz zu den thermischen Einwirkungen intensiver Hochfrequenzstrahlung sind die biologischen Wirkungen von schwacher Hochfrequenzstrahlung (zum Beispiel Handystrahlung) erst in Ansätzen bekannt.

Beobachtet wurden beispielsweise physiologische Veränderungen in Zellkulturen und bei Tieren sowie die Beeinflussung der elektrischen Aktivität im menschlichen Hirn. Nach bisherigen Schätzungen spürt ein Prozent der Bevölkerung die schwache Strahlung. Die betroffenen Personen sprechen von Schlafstörungen, Augenflimmern, Kopfschmerzen oder auch Konzentrationsschwächen. sgt

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© Der Bund; 24.11.2005; Seite 10

Schweiz

Der Bund

Nicht die Antennen sind das Problem

Wissenschaftler warnen vor strahlenden Handys

Bis heute ist nicht bewiesen, dass die Gesundheit durch den Gebrauch von Mobiltelefonen beeinträchtigt wird. Wer sich vor Strahlung bei Mobiltelefonen schützen will, sollte aber unbedingt Freisprechanlagen und strahlungsarme Apparate verwenden, sagen führende Wissenschaftler.

Gerhard Lob, Ascona

Ob am Stammtisch oder bei internationalen Tagungen: Die Frage, wie gesundheitsgefährdend die mobile Telefonie ist, wird in weiten Kreisen der Gesellschaft diskutiert. In der Bevölkerung konzentriert sich die Diskussion um den Elektrosmog der Mobiltelefone inzwischen allerdings auf die Antennen. Fast keine Stadt oder Gemeinde, in der nicht Anwohnergruppen gegen die Errichtung von Sendemasten mobil machen.

Wie ein Leben lang Fernsehen

Doch offensichtlich kämpfen viele Aktivisten am falschen Ort. An einem internationalen Symposium der ETH auf dem Monte Verità in Ascona zum Thema «Gesundheitsrisiken von Mobiltelefonen» waren sich diese Woche die Wissenschaftler jedenfalls einig, dass die elektromagnetischen Felder im Bereich der Antennen einer Basisstation vergleichsweise gering sind. Die wirklichen Probleme sind demnach die elektromagnetischen Felder, die beim Telefonieren mit einem Mobiltelefon am menschlichen Kopf und somit am Gehirn aufgebaut werden. «Eine Stunde Handy am Ohr entspricht der Strahlendosis von einer Lebenszeit vor dem Fernseher», sagt Niels Kuster, Direktor der Stiftung für Forschung an Informationstechnologien der ETH Zürich. Das heisst: Nicht gigantische Hochspannungsmasten, sondern die winzigen Mobiltelefone bündeln beim Menschen elektromagnetische Strahlung.

Unterschiedliche Ergebnisse

Sicher ist, dass die Strahlung - wie bei einem Mikrowellenherd - Hitze erzeugt. Doch ob diese Wärmeentwicklung nachhaltige gesundheitliche Folgen hat, ist in der Wissenschaft bis anhin nicht bewiesen. «Wir haben hier und da Indizien, aber keine wissenschaftlich sicheren Erkenntnisse im Sinne von Ursache und Wirkung», meint Paolo Ravazzani vom Wissenschaftsrat in Italien. Und unterschiedliche Studien kämen häufig zu unterschiedlichen Ergebnissen, etwa bei der Frage, ob Schlafstörungen oder eine höhere Veranlagung für Hirntumore eine Folge der Mobiltelefonie sein könnten. Die EU schliesst allerdings im Jahr 2006 einige grössere Feldversuche ab, von denen sich die Forschergemeinde neue Erkenntnisse erhofft. Rund 30 Millionen Euro hat die EU in die Projekte gesteckt.

Einig sind sich die Forscher immerhin, dass man im Sinne der Prävention die elektromagnetische Strahlung in der Nähe des Kopfes möglichst gering halten sollte. Es sollten Freisprechanlagen und strahlungsarme Apparate verwendet werden. Beim Kauf eines Handys sollte man daher nicht so sehr auf den Look und sonstigen Schnickschnack schauen, als vielmehr den Wert der Strahlenbelastungsklasse (SAR) ausfindig machen, der für viele Apparate inzwischen angegeben wird (im Internet unter www.topten.ch; www.handywerte.de).

Besondere Gefahr für Kinder

Lawrie Challis, emeritierter Physikprofessor und Präsident des nationalen Gesundheitsforschungsprogramms zur mobilen Kommunikation in Grossbritannien, rät indes zu besonderer Zurückhaltung beim Handy-Gebrauch für Kinder und Jugendliche: «Denn wir wissen nicht, ob sich die elektromagnetischen Felder bei Heranwachsenden allenfalls stärker auswirken als bei einer erwachsenen Person.» Die jungen Menschen könne man auch nicht als Probanden für Forschungen nutzen. In England habe man durch Broschüren an alle Haushaltungen auf dieses Problem hingewiesen. Challis ist recht radikal: «Jugendliche sollten nur im Notfall ein Handy benutzen»: Und die Konsumenten fordert er auf, durch den bewussten Kauf von strahlungsarmen Apparaten den Druck auf die Hersteller zur Produktion dieser Geräte zu erhöhen.



Broschüre zum Elektrosmog

Die Entwicklung der Kommunikationsmittel und der Schnurlosgeräte bringt eine zunehmende elektromagnetische Verschmutzung (Elektrosmog) unserer Umgebung mit sich. Um dieses unsichtbare Phänomen zu veranschaulichen und einen Überblick über die Situation zu verschaffen, hat das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (Buwal) dieses Jahr eine Broschüre herausgegeben. Sie erläutert die wichtigsten Strahlungsquellen, die gesundheitlichen Auswirkungen sowie die gesetzlichen Grundlagen und gibt praktische Ratschläge zur Verminderung von Elektrosmog zu Hause. Häufig ist nämlich die in Wohnungen auftretende Strahlung grösstenteils «hausgemacht».

Die Broschüre «Elektrosmog in der Umwelt» kann beim Buwal bestellt oder via Internet bezogen werden. (lob)

Evi

Re: Propaganda auf dem Monte Verità: wie gehabt!

Beitrag von Evi » 24. November 2005 15:25

Wieder einmal, wie gehabt!

Ist es erlaubt zu fragen, welche Wissenschafter da am Monte Verità beisammen gesessen sind?

Ist es erlaubt zu fragen, in welchem Auftrag diese geforscht haben oder noch forschen?

Ist es erlaubt zu fragen, wie viele Stunden ein Mensch pro Tag mit dem Handy am Ohr verbringt und wie viele Stunden unzählige Menschen Tag und Nacht und dies Jahr für Jahr von Antennen in ihrer Umgebung bestrahlt werden?

Erst wenn diese Fragen erschöpfend und ehrlich beantwortet werden, kann über das Problem weiter diskutiert werden.

Oder sonst wären alle, nicht von der Industrie abhängige Forscher, die zu weitreichenden Schlüssen über die Gefahren der Mobilfunktechnologie (Antennen, Handys, DECT-Telefone, WLan, Wimax etc.) gekommen sind, ja Idioten, die nur zum Spass ihre Zeit vergeudet haben. Aber die haben ihre Pflichten ernst genommen und reden Klartext.

Die bis zum Geht-nicht-mehr wiederholten Ausführungen zum hausgemachten Elektrosmog locken mittlerweile keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor. Keine Hausfrau bügelt 24 Stunden (noch dazu arbeitet das Bügeleisen nicht mit gepulster Strahlung) Niemand sitzt 24 Stunden hinter dem PC, einen Radiowecker kann man durch einen gewöhnlichen Wecker ersetzen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Wenn uns der hausgemachte Elektrosmog immer wieder mündlich und schriftlich (schon wieder mit einer neuen Broschüre) vorgehalten wird, so schleckt es keine Geiss weg, dass Menschen erst seit der Installation von Antennen nicht mehr schlafen, unter Bluthochdruck (messbar!) unter Herzrhythmusstörungen, Tinnitus etc. leiden und manche ständig auf der Flucht sind.

Es können noch so viele Seminare, Tagungen und Konferenzen auf dem Monte Verita oder auf dem Berg Kikeriki oder sonstwo abgehalten werden. Solange immer die gleichen Repräsentanten das Sagen und Bestimmen haben, solange immer die von der Industrie abhängigen und/oder Beeinflussten sich in Beschwichtigungen der Öffentlichkeit ergehen, ändert sich nichts.

Wir müssen selbst dafür sorgen, dass das Wasser am Kochen gehalten wird und kräftig drin umrühren, bis der Dampf auch in die Gehirne der Verantwortlichen steigt.
Evi

Elisabeth Buchs

Re: Propaganda auf dem Monte Verità: wie gehabt!

Beitrag von Elisabeth Buchs » 24. November 2005 17:16

Einen Link zur Veranstaltung auf dem Monte Verita (englisch) findet man auf http://www.itis.ethz.ch/mv/monte_verita.html

Was mir beim Lesen dieser Texte von Future is black aufgefallen ist: "Buwal und Bakom erarbeiten zusammen mit der Arbeitsgruppe NIS des Cercl'Air sowie mit den Netzbetreibern eine Lösung zur Umsetzung der Vorgaben des Bundesgerichts". Das muss man sich mal vorstellen: Da versuchen viele Bürger eines Volkes die immer schlimmer grassierende Mobilfunkseuche einzudämmen und setzen dabei Geld, Zeit und Erfindungsgabe ein, um ihre Gesundheit zu retten. Statt dass der Staat nun UMTS sofort stoppt, erarbeiten die Bundesämter mit unseren Steuergeldern zusammen mit den Netzbetreibern eine Lösung, um möglichst rasch den ungehinderten Ausbau fortzusetzen. Da kommt sich der brave Steuerzahler wirklich wie der letzte Depp vor.

Was mich zusätzlich zu Evis Fragen noch interessieren würde, WER bezahlt die Veranstaltung auf dem Monte Verita?

"Nach bisherigen Schätzungen spüren ein Prozent der Bevölkerung die schwache Strahlung". Dabei sind es nach Leitgeb zwei Prozent und gemäss Umfrage sogar fünf Prozent. Aber wie viele es auch sind, wir haben ein Recht auf Leben.

"Elektromagnetische Felder im Bereich der Antennen einer Basisstation vergleichsweise gering". Ich habe kein Handy, wir haben ein elektrobiologisches Haus. Wenn uns eine nahe Antenne drohen würde, könnte ich nur noch möglichst rasch fliehen, denn es scheint einen Effekt zu geben, dass wenn man diese Strahlung einmal ganz stark gespürt hat, dass es nie wieder auf den Level von vorher zurückgeht.

Noch etwas erfreuliches zum Schluss wie das Bewusstein für Elektrosmog-Reduktion bei den Leuten zunimmt: mein Osteopath sagt als Berggänger zur Elektrosmogfrage: "weshalb soll ich mir den Rucksack so volladen, wenn es auch anders geht." Er will sein bisheriges DECT durch ein Ecomode-DECT ersetzen, fragte mich sogar, ob er während der Behandlung das Notebook abschalten soll und will seinen Radiowecker aus dem Schlafzimmer verbannen. Ich werde ihm einen Freienbacher-Appell und das Inserat "Strahlen sollen nur Sie, nicht Ihr Telefon" mit den verschiedenen Ecomode-Modellen schicken.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

karl

Re: Propaganda auf dem Monte Verità: wie gehabt!

Beitrag von karl » 25. November 2005 07:43

Ein kurzer Kommentar zu dem Satz: «Eine Stunde Handy am Ohr entspricht der Strahlendosis von einer Lebenszeit vor dem Fernseher».

Welche Strahlung des Fernsehgerätes ist gemeint?
Es könnte die Röntgenstrahlung der Bildröhre gemeint sein.
Die kann man nicht mit EM-Feldern von Mobiltelefonen vergleichen, da Röntgenstrahlung ionisierend wirkt, Mobilfunkfrequenzen hingegen nicht. So betrachtet hinkt der Vergleich.

Die EM-Felder der Fernsehsender?
Denen ist man unabhängig davon ausgesetzt ob man fernsieht oder nicht.
Das kann es also auch nicht sein.

Die sonstigen Felder (50 Hz, 15.625 kHz, Schaltnetzteil, ...) die in Fernsehgeräten vorkommen und mehr oder weniger stark nach aussen abgestrahlt werden?
Könnte sein, wird aber im Text nicht näher erläutert.

Was ist also gemeint?
So ein Vergleich ist meiner Meinung nach unzulässig, da er neben den o. g. Fragen noch viel mehr andere Fragen offenlässt. Er dient somit nicht zur Erläuterung des Sachverhaltes sonder eher zur Verschleierung.

Karl

thron

Überwachungs-Software ab 1.1.06: UNMÖGLICH und damit BETRUG

Beitrag von thron » 26. November 2005 09:06

Die wollen also bis zum 1.1.06 eine überwachungs-software fertigstellen mit welcher die behörden die einhaltung der sendeleistung & -ausrichtung überwachen können -- bis anfang 06 -- !?!?!

das sowas in dieser zeit SAUBER ZU REALISIEREN UND IN BETRIEB ZU SETZEN ist glaubt auch nur jemand der noch nie was mit software-entwicklung zu tun hatte.
und die tatsache das da noch so viele parteien zu koordinieren sind, erleichtert diese arbeit kaum.
da müsste schon vorarbeit von der industrie geleistet worden sein -- andernfalls ist das nicht mal dann möglich, wenn am folgetag des bundesgerichts-urteils mit der SW-entwicklung begonnen worden wäre.

wenn die am 1.1.06 behaupten werden das diese software jetzt sauber läuft, wäre das dann die nächste LÜGE die uns aufgetischt wird, um -- wen wunderts -- schnellstmöglich die FOLTER-KRALLEN-RAMMUNG der landschaft fortsetzen zu können.

argus

Re: Überwachungs-Software ab 1.1.06: UNMÖGLICH und damit BE

Beitrag von argus » 26. November 2005 12:27

In der Sparte "das Publikum für dumm halten" waren sie ja schon immer gross. Nur geht der Krug solange zum Brunnen, bis er bricht und ewig kann man das Volk nicht verdummen.

argus

Elisabeth Buchs

Re: Überwachungs-Software ab 1.1.06: UNMÖGLICH und damit BE

Beitrag von Elisabeth Buchs » 26. November 2005 13:17

Gigaherz und die im ganzen Land vorhandenen Widerstandsvereine werden diese Vorgänge genau im Auge behalten und sofort einhaken im Sinn von wie Herr Jakob sagt "diese Kommissiönler werden noch von uns hören", ebenso unsere Regierung und die Betreiber. Ich könnte mir vorstellen, dass die Mobilfunker bereits Vorarbeit geleistet haben wegen der Ueberwachungs-Software.

Die Forscher der TNO-Studie waren bestimmt keine Deppen, die wie die Befürworter manchmal anführen, kein reales UMTS-Signal verwendet haben. Und wenn sogar Unsensible nach nur einer halben Stunde mit nur 1 V/m mit gesundheitlichen Beschwerden reagiert haben (im Gegensatz zum bei dieser Studie verwendeten GSM-Signal) da hätte es für eine sich korrekt verhaltende Regierung nur eines geben sollen: sofortiger Stopp der UMTS-Technologie und eine wirklich neutrale Replikationsstudie. Sollte es so sein, dass die biologischen Wirkungen auf verschiedene Signale, Frequenzen, Pulsungen unterschiedlich wären, sollte dies abgeklärt werden und wäre evt. eine Möglichkeit für eine gesundheitsverträglichere Technologie.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

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