Stettlen:Beschwerde der Gemeinde gegen UMTS-Antenne/Niederer
Verfasst: 5. Dezember 2005 12:27
© Der Bund; 05.12.2005; Seite 23
Stadt-Region
Der Bund
Kurz
Beschwerde der Gemeinde gegen UMTS-Antenne
Stettlen Der Gemeinderat hat gegen die Baubewilligung für die Erweiterung der Mobilfunkanlage auf dem Gebäude der Karton Deisswil AG Beschwerde eingereicht. Wie er mitteilt, ist ihm bewusst, dass die Antenne den Vorschriften genügt. Doch fühle er sich als Eigentümer von auch von Kindern benutzten Nachbarliegenschaften verpflichtet, allfälligen Gesundheitsgefährdungen vorzubeugen. Für Stettlens Gemeinderat weisen eine holländische Studie und der Start des Nationalen Forschungsprogramms auf Zweifel an der Unbedenklichkeit der UMTS-Technologie hin. (pd
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© Oltner Tagblatt / MLZ; 03.12.2005
Niederamt Zeitung
Nachrichten
Niedererlinsbach Orange drängt auf Antennenbau
«So lange über die Gültigkeit des Mietvertrages nicht definitiv entschieden ist, kann in keiner Weise davon die Rede sein, dass Orange und Swisscom Anfang 2006 mit der Realisierung der Anlagen im Kirchturm beginnen können»: Dies hielt die Arbeitsgruppe gegen Mobilfunkanlagen im Wohngebiet von Niedererlinsbach in einer Mitteilung fest, nachdem diese Zeitung vor Wochenfrist über entsprechende Absichten der Mobilfunkbetreiber berichtet hatte. Fakt ist jedoch, dass nach dem Nichtweiterzug der Beschwerden ans Verwaltungsgericht Orange von diesem eine Bestätigung der Baubewilligung erhielt und sogleich beim Präsidenten der römisch-katholischen Kirchgemeinde Erlinsbach SO anfragte, ob mit dem Antennenbau gestartet werden könne. Ernst Fiechter hat in der Folge den Mobilfunkbetrieber um Zuwarten gebeten, bis die Sache mit dem vom Kirchgemeinderat abgeschlossenen Mietvertrag gerichtlich geklärt ist. Die Verhandlung dazu ist auf 9. März 2006 am Amtsgericht in Olten angesetzt. Wie Ernst Fiechter die Kirchgemeindeversammlung orientierte, wird derzeit ein juristisches Gutachten erstellt über Chancen und Risiken des Gerichtsgangs. Nach dessen Vorliegen werde dafür dann ein Kredit von je nachdem bis zu 20 000 Franken zu sprechen sein von der Kirchenbasis, die nach wie vor gegen die Antenne opponiert. «Ich habe gemacht, was die Basis wollte, werde aber meine Meinung dazu nicht ändern», betonte Fiechter. (atp)
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© St. Galler Tagblatt; 02.12.2005; Seite 52
TG-Amriswil-Biszell
05-TG Thurgau
Der unsichtbare Feind im Haus
SULGEN. Wie schädlich ist Elektrosmog, und wie kann ihm entgegengewirkt werden? Diesen Fragen ging der Elektrobiologe Cyrill Benz an einer Veranstaltung des HEV Sulgen und Umgebung nach.
HUGO BERGER
Elektrosmog ist ein Reizwort, das bei vielen Menschen die Emotionen hochsteigen lässt. Entsprechend gross war das Interesse an einer Informationsveranstaltung im Werkgebäude des Elektrizitätswerks des Kantons Thurgau, zu welcher der Hauseigentümer-verband Sulgen und Umgebung eingeladen hatte.
Erde strahlt wie Sonne
Hätte ein Beobachter die Erde vor 100 Jahren aus dem Weltraum betrachtet, dann wäre sie ihm als dunkler Fleck erschienen; heute strahle sie wie eine Sonne. Der elektrische Strom habe auch eine dunkle Seite: Überall, wo Strom fliesst, entstehe Elektrosmog, erläuterte Benz. Erzeugt würden die elektrischen und elektromagnetischen Störfelder zumeist in der eigenen Wohnung und am Arbeitsplatz, etwa durch Elektrogeräte, Basisstationen für drahtlose Haustelefone und Computer. Da man die Störfelder nicht wahrnehme, habe man ihren Einfluss auf die Gesundheit lange Zeit unterschätzt. Schwer nachzuweisen seien sie ausserdem, weil sie nicht bei jedem Menschen gleich wirkten. Nebst der körperlichen Konstitution spiele eine Rolle, welche anderen schädlichen Einflüsse hinzukämen.
Störfelder am Schlafplatz
Naturgemäss seien Kinder und ältere Leute besonders anfällig. Heute sei nachgewiesen, dass Elektrowechselfelder eine Reiz-belastung für den Körper bildeten. Als mögliche Beschwerden zeigten sich Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Allergien und dauernde Müdigkeit. Ein besonderes Augenmerk sei dem Schlafplatz zu widmen, empfahl der Elektrobiologe.
Oft könnten schon durch kleine Massnahmen wie beispielsweise die Umplatzierung eines Radioweckers oder das Verlegen einer elektrischen Leitung Ver
besserungen erzielt werden. Einen
Zusammenhang sieht Cyrill Benz auch zwischen Elektrosmog und Schulproblemen: «Wenn ich den Kabelsalat in manchen Kinderschlafzimmern sehe, dann wundert es mich nicht, dass die Kinder Probleme haben.»
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© Mittelland Zeitung; 03.12.2005
Aarau Tabloid
Sunrise zieht Rechtsbeschwerde zurück
Suhr Gemeinderat ist dem Begehren nach Auflage des Baugesuchs für eine Antenne nachgekommen.
Der Telekom-Anbieter Sunrise zieht die Rechtsverweigerungsbeschwerde zurück, nachdem der Suhrer Gemeinderat bereit ist, zwei Gesuche für Antennenanlagen öffentlich aufzulegen. Es geht um die beiden Standorte an der Mittleren Dorfstrasse (Post) und an der Bernstrasse West (Dobi-Inter AG). Nach einem Moratoriums-Beschluss der Gemeindeversammlung hatte sich die Exekutive in Suhr vorerst geweigert, die entsprechenden Baugesuche zu publizieren.
In der Folge hatte die Bauherrschaft über das Anwaltsbüro Schwitter & Gallati, Berikon, beim Aargauer Regierungsrat eine Rechtsverweigerungsbeschwerde erhoben. Am vergangenen Montag lenkte der Gemeinderat ein und annoncierte, die Sunrise-Baugesuche unverzüglich zu publizieren. Die öffentliche Auflage erfolgt vom 2. bis 21. Dezember bei der Suhrer Bauverwaltung. Konkret geht es um den Neubau von zwei Mobilfunkanlagen. Jene auf dem Dach des Postgebäudes soll eine Höhe von 4,27 Metern erhalten, diejenige bei Dobi-Inter eine solche von 5,8 Metern. Der Radius des Einspracheperimeters beträgt 541 respektive 1037 Meter. Allfällige Einsprachen sind bis zum 21. Dezember schriftlich an den Gemeinderat Suhr zu richten.
sunrise zahlt allfällige kosten
Der Gemeinderat hat mit seinem Entscheid für eine Auflage die Firma Sunrise gleichzeitig ersucht, die im November beim Regierungsrat eingereichte Rechtsverweigerungsbeschwerde zurückzuziehen. Laut Rechtswanwalt Jean-Pierre Gallati ist dies per Brief mit Datum von gestern Freitag, 2. Dezember, auch geschehen. Die Beschwerde gegen den Suhrer Gemeinderat sei «zufolge Gegenstandslosigkeit» von der Kontrolle abzuschreiben. Mehr noch: Von der Erhebung von Verfahrenskosten sei «abzusehen», eventualiter seien diese sogar der Beschwerdeführerin (Sun rise) aufzuerlegen.
«besondere politische verhältnisse»
Klar ist im vorliegenden Fall, dass Verfahrens- und Anwaltskosten der Einwohnergemeinde Suhr angelastet würden. «Aus Rücksichtnahme auf die besonderen politischen Verhältnisse, mit welchen der Gemeinderat Suhr in den letzten Monaten konfrontiert war, hat sich meine Mandantin entschieden, sämtliche Kosten selber zu übernehmen», fügt Gallati in einem Schreiben an die Suhrer Exekutive erklärend bei. Er gibt gleichzeitig seiner Hoffnung Ausdruck, dass die beiden Baugesuche «zügig behandelt werden». (hr)
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© 24 heures Région Nord Vaudois; 03.12.2005; page 31
Interregions
lausanne Un contrat de Sunrise était caduc.
Pas d’antenne sur l’église Sainte-Thérèse
loïse Cuendet
Le contrat qui liait l’opérateur de téléphonie mobile Sunrise et la paroisse de Sainte-Thérèse, dans le quartier de Montoie à Lausanne, n’a pas valeur légale: le bail d’installation d’une antenne sur le clocher de l’église a été signé sans l’autorisation de la Fédération des paroisses catholiques du canton de Vaud.
»
Le contrat qui liait l’opérateur de téléphonie mobile Sunrise et la paroisse de Sainte-Thérèse, dans le quartier de Montoie à Lausanne, n’a pas valeur légale: le bail d’installation d’une antenne sur le clocher de l’église a été signé sans l’autorisation de la Fédération des paroisses catholiques du canton de Vaud.
Le contrat passé entre la paroisse Sainte-Thérèse et l’opérateur de téléphonie mobile Sunrise n’a pas valeur légale, comme le rapportait hier Le Matin. Cet aspect du bail d’installation d’une antenne sur le clocher de l’église catholique du quartier de Montoie a été relevé lors d’une réunion, lundi, en présence des deux parties en jeu et d’Olivier Français, municipal des Travaux.
Le vice de forme résulte du fait que le contrat d’implantation, paraphé par Ariane Baechler, présidente de la paroisse, et l’abbé Jean-Marc Brennenstuhl, n’a pas été contresigné par la Fédération des paroisses catholiques du canton de Vaud, dont l’accord est nécessaire dans toute transaction immobilière. Soulagement pour la paroisse, qui, suite à l’expression de désaccord de paroissiens et voisins, cherchait le moyen d’annuler le contrat. Sunrise affirme que des solutions alternatives d’implantation d’un relais UMTS sont en gestation. «Si les gens sont systématiquement en opposition, il n’y aura pas d’accès au réseau UMTS dans ce quartier-là», précise Mathieu Janin, porte-parole de Sunrise. Une lettre collective d’opposition et une pétition contre le premier projet avaient récolté un millier de signatures. Alexandre Huber, voix des pétitionnaires, se dit content que l’antenne ne se pose pas sur le clocher, mais «choqué qu’il y ait maintien du projet d’implantation dans un quartier où il y a déjà prolifération».
loïse Cuendet
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Stadt-Region
Der Bund
Kurz
Beschwerde der Gemeinde gegen UMTS-Antenne
Stettlen Der Gemeinderat hat gegen die Baubewilligung für die Erweiterung der Mobilfunkanlage auf dem Gebäude der Karton Deisswil AG Beschwerde eingereicht. Wie er mitteilt, ist ihm bewusst, dass die Antenne den Vorschriften genügt. Doch fühle er sich als Eigentümer von auch von Kindern benutzten Nachbarliegenschaften verpflichtet, allfälligen Gesundheitsgefährdungen vorzubeugen. Für Stettlens Gemeinderat weisen eine holländische Studie und der Start des Nationalen Forschungsprogramms auf Zweifel an der Unbedenklichkeit der UMTS-Technologie hin. (pd
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© Oltner Tagblatt / MLZ; 03.12.2005
Niederamt Zeitung
Nachrichten
Niedererlinsbach Orange drängt auf Antennenbau
«So lange über die Gültigkeit des Mietvertrages nicht definitiv entschieden ist, kann in keiner Weise davon die Rede sein, dass Orange und Swisscom Anfang 2006 mit der Realisierung der Anlagen im Kirchturm beginnen können»: Dies hielt die Arbeitsgruppe gegen Mobilfunkanlagen im Wohngebiet von Niedererlinsbach in einer Mitteilung fest, nachdem diese Zeitung vor Wochenfrist über entsprechende Absichten der Mobilfunkbetreiber berichtet hatte. Fakt ist jedoch, dass nach dem Nichtweiterzug der Beschwerden ans Verwaltungsgericht Orange von diesem eine Bestätigung der Baubewilligung erhielt und sogleich beim Präsidenten der römisch-katholischen Kirchgemeinde Erlinsbach SO anfragte, ob mit dem Antennenbau gestartet werden könne. Ernst Fiechter hat in der Folge den Mobilfunkbetrieber um Zuwarten gebeten, bis die Sache mit dem vom Kirchgemeinderat abgeschlossenen Mietvertrag gerichtlich geklärt ist. Die Verhandlung dazu ist auf 9. März 2006 am Amtsgericht in Olten angesetzt. Wie Ernst Fiechter die Kirchgemeindeversammlung orientierte, wird derzeit ein juristisches Gutachten erstellt über Chancen und Risiken des Gerichtsgangs. Nach dessen Vorliegen werde dafür dann ein Kredit von je nachdem bis zu 20 000 Franken zu sprechen sein von der Kirchenbasis, die nach wie vor gegen die Antenne opponiert. «Ich habe gemacht, was die Basis wollte, werde aber meine Meinung dazu nicht ändern», betonte Fiechter. (atp)
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© St. Galler Tagblatt; 02.12.2005; Seite 52
TG-Amriswil-Biszell
05-TG Thurgau
Der unsichtbare Feind im Haus
SULGEN. Wie schädlich ist Elektrosmog, und wie kann ihm entgegengewirkt werden? Diesen Fragen ging der Elektrobiologe Cyrill Benz an einer Veranstaltung des HEV Sulgen und Umgebung nach.
HUGO BERGER
Elektrosmog ist ein Reizwort, das bei vielen Menschen die Emotionen hochsteigen lässt. Entsprechend gross war das Interesse an einer Informationsveranstaltung im Werkgebäude des Elektrizitätswerks des Kantons Thurgau, zu welcher der Hauseigentümer-verband Sulgen und Umgebung eingeladen hatte.
Erde strahlt wie Sonne
Hätte ein Beobachter die Erde vor 100 Jahren aus dem Weltraum betrachtet, dann wäre sie ihm als dunkler Fleck erschienen; heute strahle sie wie eine Sonne. Der elektrische Strom habe auch eine dunkle Seite: Überall, wo Strom fliesst, entstehe Elektrosmog, erläuterte Benz. Erzeugt würden die elektrischen und elektromagnetischen Störfelder zumeist in der eigenen Wohnung und am Arbeitsplatz, etwa durch Elektrogeräte, Basisstationen für drahtlose Haustelefone und Computer. Da man die Störfelder nicht wahrnehme, habe man ihren Einfluss auf die Gesundheit lange Zeit unterschätzt. Schwer nachzuweisen seien sie ausserdem, weil sie nicht bei jedem Menschen gleich wirkten. Nebst der körperlichen Konstitution spiele eine Rolle, welche anderen schädlichen Einflüsse hinzukämen.
Störfelder am Schlafplatz
Naturgemäss seien Kinder und ältere Leute besonders anfällig. Heute sei nachgewiesen, dass Elektrowechselfelder eine Reiz-belastung für den Körper bildeten. Als mögliche Beschwerden zeigten sich Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Allergien und dauernde Müdigkeit. Ein besonderes Augenmerk sei dem Schlafplatz zu widmen, empfahl der Elektrobiologe.
Oft könnten schon durch kleine Massnahmen wie beispielsweise die Umplatzierung eines Radioweckers oder das Verlegen einer elektrischen Leitung Ver
besserungen erzielt werden. Einen
Zusammenhang sieht Cyrill Benz auch zwischen Elektrosmog und Schulproblemen: «Wenn ich den Kabelsalat in manchen Kinderschlafzimmern sehe, dann wundert es mich nicht, dass die Kinder Probleme haben.»
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© Mittelland Zeitung; 03.12.2005
Aarau Tabloid
Sunrise zieht Rechtsbeschwerde zurück
Suhr Gemeinderat ist dem Begehren nach Auflage des Baugesuchs für eine Antenne nachgekommen.
Der Telekom-Anbieter Sunrise zieht die Rechtsverweigerungsbeschwerde zurück, nachdem der Suhrer Gemeinderat bereit ist, zwei Gesuche für Antennenanlagen öffentlich aufzulegen. Es geht um die beiden Standorte an der Mittleren Dorfstrasse (Post) und an der Bernstrasse West (Dobi-Inter AG). Nach einem Moratoriums-Beschluss der Gemeindeversammlung hatte sich die Exekutive in Suhr vorerst geweigert, die entsprechenden Baugesuche zu publizieren.
In der Folge hatte die Bauherrschaft über das Anwaltsbüro Schwitter & Gallati, Berikon, beim Aargauer Regierungsrat eine Rechtsverweigerungsbeschwerde erhoben. Am vergangenen Montag lenkte der Gemeinderat ein und annoncierte, die Sunrise-Baugesuche unverzüglich zu publizieren. Die öffentliche Auflage erfolgt vom 2. bis 21. Dezember bei der Suhrer Bauverwaltung. Konkret geht es um den Neubau von zwei Mobilfunkanlagen. Jene auf dem Dach des Postgebäudes soll eine Höhe von 4,27 Metern erhalten, diejenige bei Dobi-Inter eine solche von 5,8 Metern. Der Radius des Einspracheperimeters beträgt 541 respektive 1037 Meter. Allfällige Einsprachen sind bis zum 21. Dezember schriftlich an den Gemeinderat Suhr zu richten.
sunrise zahlt allfällige kosten
Der Gemeinderat hat mit seinem Entscheid für eine Auflage die Firma Sunrise gleichzeitig ersucht, die im November beim Regierungsrat eingereichte Rechtsverweigerungsbeschwerde zurückzuziehen. Laut Rechtswanwalt Jean-Pierre Gallati ist dies per Brief mit Datum von gestern Freitag, 2. Dezember, auch geschehen. Die Beschwerde gegen den Suhrer Gemeinderat sei «zufolge Gegenstandslosigkeit» von der Kontrolle abzuschreiben. Mehr noch: Von der Erhebung von Verfahrenskosten sei «abzusehen», eventualiter seien diese sogar der Beschwerdeführerin (Sun rise) aufzuerlegen.
«besondere politische verhältnisse»
Klar ist im vorliegenden Fall, dass Verfahrens- und Anwaltskosten der Einwohnergemeinde Suhr angelastet würden. «Aus Rücksichtnahme auf die besonderen politischen Verhältnisse, mit welchen der Gemeinderat Suhr in den letzten Monaten konfrontiert war, hat sich meine Mandantin entschieden, sämtliche Kosten selber zu übernehmen», fügt Gallati in einem Schreiben an die Suhrer Exekutive erklärend bei. Er gibt gleichzeitig seiner Hoffnung Ausdruck, dass die beiden Baugesuche «zügig behandelt werden». (hr)
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© 24 heures Région Nord Vaudois; 03.12.2005; page 31
Interregions
lausanne Un contrat de Sunrise était caduc.
Pas d’antenne sur l’église Sainte-Thérèse
loïse Cuendet
Le contrat qui liait l’opérateur de téléphonie mobile Sunrise et la paroisse de Sainte-Thérèse, dans le quartier de Montoie à Lausanne, n’a pas valeur légale: le bail d’installation d’une antenne sur le clocher de l’église a été signé sans l’autorisation de la Fédération des paroisses catholiques du canton de Vaud.
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Le contrat qui liait l’opérateur de téléphonie mobile Sunrise et la paroisse de Sainte-Thérèse, dans le quartier de Montoie à Lausanne, n’a pas valeur légale: le bail d’installation d’une antenne sur le clocher de l’église a été signé sans l’autorisation de la Fédération des paroisses catholiques du canton de Vaud.
Le contrat passé entre la paroisse Sainte-Thérèse et l’opérateur de téléphonie mobile Sunrise n’a pas valeur légale, comme le rapportait hier Le Matin. Cet aspect du bail d’installation d’une antenne sur le clocher de l’église catholique du quartier de Montoie a été relevé lors d’une réunion, lundi, en présence des deux parties en jeu et d’Olivier Français, municipal des Travaux.
Le vice de forme résulte du fait que le contrat d’implantation, paraphé par Ariane Baechler, présidente de la paroisse, et l’abbé Jean-Marc Brennenstuhl, n’a pas été contresigné par la Fédération des paroisses catholiques du canton de Vaud, dont l’accord est nécessaire dans toute transaction immobilière. Soulagement pour la paroisse, qui, suite à l’expression de désaccord de paroissiens et voisins, cherchait le moyen d’annuler le contrat. Sunrise affirme que des solutions alternatives d’implantation d’un relais UMTS sont en gestation. «Si les gens sont systématiquement en opposition, il n’y aura pas d’accès au réseau UMTS dans ce quartier-là», précise Mathieu Janin, porte-parole de Sunrise. Une lettre collective d’opposition et une pétition contre le premier projet avaient récolté un millier de signatures. Alexandre Huber, voix des pétitionnaires, se dit content que l’antenne ne se pose pas sur le clocher, mais «choqué qu’il y ait maintien du projet d’implantation dans un quartier où il y a déjà prolifération».
loïse Cuendet
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