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Sunrise-Sprecher: "Innerhalb der Bauzonen würden gemein

Verfasst: 15. Dezember 2005 12:27
von The Future's black
Die Ebikoner wollen mehr Koordination

EBIKON - Eine Petition will die Gemeinde Ebikon verpflichten, Ordnung zu schaffen im Antennenwald. Unklar ist, ob die Gemeinde das überhaupt kann. Oder darf.

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Ein Komitee hat dem Gemeinderat von Ebikon eine Petition mit 423 Unterschriften überreicht. Deren Forderung: Der Gemeinderat soll ein Konzept erarbeiten, das aufzeigt, wo Antennen platziert werden können. Damit die Strahlenbelastung möglichst gering bleibt und damit nicht zu viele Antennen am selben Ort stehen. «Wenn die einzelnen Mobilfunk-Anbieter sich untereinander nicht absprechen, muss eben die Gemeinde für Ordnung sorgen», sagt Roni Vonmoos-Schau vom Komitee.

Ob die Gemeinde dies tun will oder überhaupt tun kann, ist offen. Gemeindeammann Herbert Lustenberger will sich zur Petition noch nicht äussern.

Die Mobilfunk-Anbieter wehren sich derweil gegen den Vorwurf der Willkür. «Antennen sind eine kostenintensive Angelegenheit, die stellt man nicht irgendwo auf, sondern nur dort, wo sie nötig sind», heisst es bei Orange. Und Swisscom-Sprecher Josef Frey sagt: «Das Fernmeldegesetz verpflichtet uns zur Grundversorgung. Wir müssen mit unserem Netz die Schweiz abdecken.» Manfred Speckert, Sprecher und Umweltbeauftragter der Sunrise legt zudem Wert darauf, dass von den 10 000 Antennen in der Schweiz schon heute 2000 gemeinsam genutzt werden: «Schliesslich besteht ausserhalb der Bauzone eine Koordinationspflicht für die Anbieter» Innerhalb der Bauzonen gibt es keine solche Pflicht. Überhaupt wäre sie gar nicht umsetzbar, sagt Speckert. «Innerhalb der Bauzonen würden gemeinsam genutzte Antennen die Grenzwerte für Strahlen oftmals überschreiten. Deshalb müssen die Antennen und damit die Strahlung verteilt werden.»

red.

Re: Sunrise-Sprecher: "Innerhalb der Bauzonen würden ge

Verfasst: 15. Dezember 2005 14:32
von mips
Manfred Speckert verwechselt gemeinsame Antenne mit gemeinsamem Standort.

Natürlich ist die Einhaltung der Grenzwerte schwieriger, wenn die Btereiber je ihre eigenen Antennen an den selben Masten montieren.

Wenn aber dort nur eine Antenne montiert ist, die von mehreren Betreibern genutzt wird, dann hat das keinen Einfluss auf die Enhaltung der Grenzwerte.

Re: Sunrise-Sprecher: "Innerhalb der Bauzonen würden ge

Verfasst: 15. Dezember 2005 14:34
von Evi
Ach ja? Gemeinsam genutzte Antennen können also die Grenzwerte überschreiten die Grenzwerte. Das getraut sich Sunrise einfach so zu sagen? Gemeinsam genutzte Antennen gibt es aber auch innerhalb der Bauzonen. Wer kontrolliert da die Grenzwerte?

Zudem: Wenn die Antennen verteilt werden, dann strahlt einfach jede einzelne vor sich hin und hält zwar die Grenzwerte ein. Von der Belastung der Anwohner durch mehrere Antennen redet aber keiner. Wir wissen inzwischen, dass es in manchen Häusern Hotspots gibt.

Die Betreiber waschen sich natürlich die Hände in Unschuld.
Und die Gemeinderäte bzw. die Bauämter sind häufig restlos überfordert

Evi