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Frage Strahlenbelastung Wireless
Verfasst: 11. Januar 2006 17:17
von Mungg
Seit einiger Zeit habe ich bei der Arbeit eine Aufgabe zugewiesen bekommen, die ich nur auf einem Notebook mit Wireless-LAN erledigen kann.
Mit welcher Strahlenbelastung muss ich während dieser Arbeit rechnen? Speziell interessiert mich, ob die Belastung ähnlich hoch oder höher ist, wie die Werte bei der Salford-Studie, da ich zum Teil hochdosierte Medikamente einnehmen muss, wo es vielleicht nicht so gut ist, wenn die die Bluthirnschranke passieren.
Habe ich notfalls ein Recht darauf, diese Arbeit zu verweigern? Habe ich ein Recht darauf, den Arbeitsplatz ausmessen zu lassen? Wer bezahlt das?
Vielen Dank und Grüsse, Mungg
Re: Frage Strahlenbelastung Wireless
Verfasst: 11. Januar 2006 19:38
von Hans-U. Jakob
Die Strahlungswerte, welchen Sie ausgesetzt sind betragen zwischen 6 und 9V/m. Da kann es vorkommen, dass sich nach 2 bis 3 Stunden die Bluthirnschranke öffnet.
Es gibt aber in jedem Notebook die Möglichkeit, den W-Lan zu deaktivieren und nur dann einzuschalten, wenn Sie Daten austauschen müssen.
Rechte haben Sie keine. Falls man Sie den W-Lan nicht abschalten lässt, suchen Sie sich raschmöglichst eine andere Stelle.
Hans-U. Jakob
V/m-Angaben zur Salford-Studie
Verfasst: 12. Januar 2006 01:46
von jenZaldi
die salford-studie stellte fest das sich die bluthirnschranke BESONDERS EFFIZIENT auflöste bei 1/1000 der feldstärke direkt an einer handy-antenne:
das wären dann rund: 0,275 V/m
welchen feldstärken sie mit ihrer arbeit ausgesetzt sind steht ja oben -- wenn sie den laptop direkt am körper, etwa auf den knien betreiben braten direkt am laptop 87 V/m raus -- ab 20cm die werte wie oben
- diese V/m-angaben finden sie im buch: gesundheitstipp ratgeber 14 "gesundheitsrisiko elektrosmog"
- fallbeschriebe von esmog-geschädigten lesen & weiterverbreiten:
http://www.buergerwelle.de/pdf/warum_un ... _jan06.pdf
- unter download die meta-studie prof hecht runterladen & die vorgesetzten damit einheizen
- job künden ist gefährlich, da sie damit den arbeitgeber aus seinen gesetzlichen sozialversicherungs-verpflichtungen ihnen gegenüber quasi befreien -- darum, tun sie alles um ihren job zu behalten, aber ohne drahtlostech-exposition
- WICHTIG: gewerkschaft beitreten & dabei die so stark vergünstigten arbeits- & privat-rechtsschutz-versicherungen abschliessen und krankenversicherung um max-komplementär-stufe ergänzen
- verlangen sie naiv der arbeitgeber soll doch dieses "nicht-risiko" nebst dem bestehenden sozialversicherungs-schutz mit einer hohen schadens-prämie versichern, ihr arbeitgeber wird keine versicherung finden die dazu bereit wäre…
machen sie einfach auf blanken verweigerungs-terror, in derselben tonart in der wir von der telco-industrie zu diesen "segnungen" gezwungen werden
und lassen sie sich nicht von IT-fachleuten, die molekular-biologie mit "phurtz" schreiben würden was vor-phurtz-en
sie haben ihre gesundheit genau 1X !
Re: MAK-Werte
Verfasst: 12. Januar 2006 18:04
von Andreas Witschi
Hallo Mungg,
als ich mich letzten Spätherbst gewundert habe, wie es möglich ist, dass Dachdecker und Handlanger über zwei Wochen lang direkt unter einer starken GSM/UMTS-Antennenanlagen arbeiteten;
ich mich dann bei der SUVA in Luzern zu den MAK-Werten erkundigt habe;
dann ist klar geworden, dass diese für 900 MHz 90 V/m und für 1800 MHz 127 V/m betragen.
(MAK = Max. Arbeitsplatzkonzentration)
Somit ist es rechtlich verunmöglicht, dass Sie sich in der Rolle des Mitarbeiters gegen die von Ihnen beschr. Belastung wehren können.
Bleiben Sie gesund!
Andreas Witschi
noch eine Frage
Verfasst: 14. Januar 2006 07:42
von Mungg
Danke für die Infos. Ich habe mich mit einem von der IT über das Problem unterhalten. Er hat mir gezeigt, wo ich die Wireless-Verbindung unterbrechen kann. Links vom Notebook ist für den Wireless-Betrieb ein flaches Teil eingesteckt mit 2 Lämpchen. Wenn ich die Verbinnung trenne, leuchtet nur noch 1 Lämpchen. Die Frage, ob die Strahlung nun komplett unterbunden ist, konnte er mir nicht schlüssig beantworten. Kann es jemand von euch beantworten? Zusätzlich bekam ich die Information, dass ganz sicher mit der Strahlung des Senders, der sich im Serverraum auf gleichem Stockwerk befindet, gerechnet werden muss, die aber angeblich nicht so stark sei, weil der Raum mehrere Büros den Gang runter entfernt ist.
Ironie der Geschicht: Es handelt sich um einen sogenannten Integrationsarbeitsplatz (früher: geschützter Arbeitsplatz), der mir nach langer zum Teil noch bestehender Krankheit auf dem Weg zurück in die Arbeitswelt behilflich sein soll. Wenn ich dort die Arbeit verweigere und rausfliege, dann sieht die Alternative nicht sehr rosig aus für mich.