Parallelen zur Elektrosensibilität
Verfasst: 14. Januar 2009 16:50
Von der MCS-Selbsthilfeorganisation habe ich folgenden Text zugeschickt erhalten, den ich dann auch im Internet gefunden habe:
Die Psychiatrisierung von MCS-Kranken stellt in Deutschland den Tatbestand der Diskriminierung körperlich Behinderter dar
Menschen, die an Multiple Chemical Sensitivity (MCS) erkrankt sind, werden mit Faktoren konfrontiert, die bei kaum einer anderen Krankheit in vergleichbarem Maße in Erscheinung treten:
MCS Erkrankte leiden unter:
- den Schmerzen durch ihre Krankheit
- der Isolation, erzwungen durch ihre Reaktionen auf minimale Konzentrationen von Alltagschemikalien
- mangelnder adäquater medizinischer Versorgung
- dem Verlust von Beruf, Freunden, Vermögen,…
- der Einbuße ihrer Freiheit und ihrer Lebensqualität
- der Diskriminierung, der sie von vielen Seiten ausgesetzt sind
Der Faktor, den Chemikaliensensible als den Punkt anführen, unter dem sie am Allermeisten leiden, ist die Diskriminierung, der sie oft in unserer Gesellschaft und durch Behörden ausgesetzt sind.
Weiter: http://www.csn-deutschland.de/blog/2008 ... erter-dar/
Kommentar: Die MCS-Erkrankten scheinen diesbezüglich weiter zu sein als die Elektrosmog-Erkrankten. Da heisst es ja immer, der Beweis und der Wirkmechanimus fehle. Ist der bei MCS denn geklärt? Wie ist es in der Schweiz, in Deutschland? In Schweden soll es ja auch etwas besser sein mit Anerkennung als Behinderte, Beeinträchtigte. Was hat das für Konsequenzen wie z.B. auf eine Rente der Invalidenversicherung wegen Arbeitsunfähigkeit wegen eingeschränkter Belastbarkeit und weil praktisch alle Arbeitsplätze verstrahlt und für Betroffene nicht mehr möglich sind? Auf Kostenübernahme von z.B. Abschirmungen, Notlogies, Umzüge, Flucht ins schwächer besiedelte Ausland? Auf beleidigende Psychoaussagen z.B. in Foren? Auf Möglichkeit der Beseitigung von Verursachern wie DECT, W-Lan von Nachbarn? Auf das Recht auf ein Schutzgebiet? Da hängt viel dran, kein Wunder, dass eine Anerkennung mit allen Mitteln verhindert werden soll. Jetzt fängt es langsam an mit den Handys, in einigen Jahrzehnten könnte es besser werden, aber leider leben wir jetzt, am besten wäre es vor etwa 50 Jahren gewesen, schon etwas Komfort, aber noch nicht diese exzessive allgegenwärtige Verstrahlung.
Elisabeth Buchs
Die Psychiatrisierung von MCS-Kranken stellt in Deutschland den Tatbestand der Diskriminierung körperlich Behinderter dar
Menschen, die an Multiple Chemical Sensitivity (MCS) erkrankt sind, werden mit Faktoren konfrontiert, die bei kaum einer anderen Krankheit in vergleichbarem Maße in Erscheinung treten:
MCS Erkrankte leiden unter:
- den Schmerzen durch ihre Krankheit
- der Isolation, erzwungen durch ihre Reaktionen auf minimale Konzentrationen von Alltagschemikalien
- mangelnder adäquater medizinischer Versorgung
- dem Verlust von Beruf, Freunden, Vermögen,…
- der Einbuße ihrer Freiheit und ihrer Lebensqualität
- der Diskriminierung, der sie von vielen Seiten ausgesetzt sind
Der Faktor, den Chemikaliensensible als den Punkt anführen, unter dem sie am Allermeisten leiden, ist die Diskriminierung, der sie oft in unserer Gesellschaft und durch Behörden ausgesetzt sind.
Weiter: http://www.csn-deutschland.de/blog/2008 ... erter-dar/
Kommentar: Die MCS-Erkrankten scheinen diesbezüglich weiter zu sein als die Elektrosmog-Erkrankten. Da heisst es ja immer, der Beweis und der Wirkmechanimus fehle. Ist der bei MCS denn geklärt? Wie ist es in der Schweiz, in Deutschland? In Schweden soll es ja auch etwas besser sein mit Anerkennung als Behinderte, Beeinträchtigte. Was hat das für Konsequenzen wie z.B. auf eine Rente der Invalidenversicherung wegen Arbeitsunfähigkeit wegen eingeschränkter Belastbarkeit und weil praktisch alle Arbeitsplätze verstrahlt und für Betroffene nicht mehr möglich sind? Auf Kostenübernahme von z.B. Abschirmungen, Notlogies, Umzüge, Flucht ins schwächer besiedelte Ausland? Auf beleidigende Psychoaussagen z.B. in Foren? Auf Möglichkeit der Beseitigung von Verursachern wie DECT, W-Lan von Nachbarn? Auf das Recht auf ein Schutzgebiet? Da hängt viel dran, kein Wunder, dass eine Anerkennung mit allen Mitteln verhindert werden soll. Jetzt fängt es langsam an mit den Handys, in einigen Jahrzehnten könnte es besser werden, aber leider leben wir jetzt, am besten wäre es vor etwa 50 Jahren gewesen, schon etwas Komfort, aber noch nicht diese exzessive allgegenwärtige Verstrahlung.
Elisabeth Buchs