Im Migros-Magazin Nr. 3 vom 17. Januar findet man in der Rubrik "Besser Leben" den Bericht von Versicherungsexperte Markus Sigel, der beruflich täglich ein bis zwei Stunden mit dem Handy telefoniert. Er leidet oft unter Kopfschmerzen und sagt: "Ich bin überzeugt, dass elektromagnetische Strahlung schadet."
Den ganzen Bericht findet man hier: www.migrosmagazin.ch/index.cfm?rub=3
Erstaunlich und erfreulich, dass das Migros-Magazin nach der Werbung für Kinderhandys, Bildhandys, M-Budget-Handys und Prepaid-Angeboten samt entsprechenden Plakaten und mehreren unabgedruckten Leserbriefen von uns nun doch einen kritischen Artikel darüber bringt. Die Mobilfunkantennen werden in diesem Bericht nicht erwähnt.
Nr. 03, 17. Januar 2006
Mikrowelle am Kopf
Die gesundheitsgefährdende Wirkung von Handystrahlen ist wissenschaftlich nicht erwiesen. Trotzdem empfehlen sich Vorsichtsmassnahmen. »mehr
Das sagt die Expertin
Dr. Mirjana Moser leitet die Sektion Physik und Biologie in der Abteilung Strahlenschutz des Bundesamts für Gesundheit (BAG). »mehr
© Migros-Magazin
Mikrowelle am Kopf
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Chris
Re: Mikrowelle am Kopf
Von wegen Expertin: Wissen wir nicht schon zur Genüge, was von der Expertin Mirjana Moser zu halten ist? Es stellt sich die Frage, wann, ja endlich wann das BAG als Expertin eine Medizinerin statt einer Teilchenphysikerin an die Front schicken will.
Wenn heute noch wer behauptet, die Gesundheitsschädlichkeit der elektromagnetischen Strahlung sei noch nicht wissenschaftlich erwiesen, behauptet er es wider besseres Wissen. Oder dann sind alle Betroffenen Psychopathen und Hypochonder, die extrem leidern und bereits schon jetzt nicht mehr wissen, wo sie einen unverstrahlten Winkel finden. Hätte man übrigens seinerzeit auf den wissenschaftlichen Beweis für das Vorhandensein des Cholerabazillus gewartet und nicht rechtzeitig gehandelt, so hätte es noch 30 Jahre gedauert und bis dahin wären wohl noch zahllose Menschen an der Cholera gestorben. Wie sich doch alles wiederholt und wie dennoch aus der Vergangenheit keine Lehren gezogen werden!
Frau Mirjana Moser scheint übrigens auch keine Veröffentlichungen zum Thema zu lesen, z.B. jene der Wiener Ärztekammer, auch über das Handyverbot an Wiener Schulen weiss sie nichts - ungefähr nach der Devise: Ich weiss von nichts, mein Name ist Hase (pardon: Moser)
Etwas muss man ihr vielleicht nachsehen: Sie DARF gar nichts anderes sagen und schreiben, denn sonst ist sie ziemlich sicher bald ihren Job los. Dumm nur, dass das inzwischen bereits viele schon begriffen haben und daher kein Wort mehr von dem glauben, was sie von sich gibt.
Chris
Wenn heute noch wer behauptet, die Gesundheitsschädlichkeit der elektromagnetischen Strahlung sei noch nicht wissenschaftlich erwiesen, behauptet er es wider besseres Wissen. Oder dann sind alle Betroffenen Psychopathen und Hypochonder, die extrem leidern und bereits schon jetzt nicht mehr wissen, wo sie einen unverstrahlten Winkel finden. Hätte man übrigens seinerzeit auf den wissenschaftlichen Beweis für das Vorhandensein des Cholerabazillus gewartet und nicht rechtzeitig gehandelt, so hätte es noch 30 Jahre gedauert und bis dahin wären wohl noch zahllose Menschen an der Cholera gestorben. Wie sich doch alles wiederholt und wie dennoch aus der Vergangenheit keine Lehren gezogen werden!
Frau Mirjana Moser scheint übrigens auch keine Veröffentlichungen zum Thema zu lesen, z.B. jene der Wiener Ärztekammer, auch über das Handyverbot an Wiener Schulen weiss sie nichts - ungefähr nach der Devise: Ich weiss von nichts, mein Name ist Hase (pardon: Moser)
Etwas muss man ihr vielleicht nachsehen: Sie DARF gar nichts anderes sagen und schreiben, denn sonst ist sie ziemlich sicher bald ihren Job los. Dumm nur, dass das inzwischen bereits viele schon begriffen haben und daher kein Wort mehr von dem glauben, was sie von sich gibt.
Chris
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karl
Re: Mikrowelle am Kopf
Lieber Chris,
Es herrscht nicht der geringste Zweifel daran, dass oberhalb bestimmter Intensitäten (und die sind bei verschiedenen Frequenzen unterschiedlich)
durch EM-Felder eine Gesundheitsschädigung eintritt. Aber die allgemeine Aussage, dass EM-Felder grundsätzlich gesundheitsschädlich sind ist falsch. Es kommt auf die Frequenz UND auf die Intensität an.
Das heisst nicht, dass alle Betroffenen Hypochonder sind.
Karl
Es herrscht nicht der geringste Zweifel daran, dass oberhalb bestimmter Intensitäten (und die sind bei verschiedenen Frequenzen unterschiedlich)
durch EM-Felder eine Gesundheitsschädigung eintritt. Aber die allgemeine Aussage, dass EM-Felder grundsätzlich gesundheitsschädlich sind ist falsch. Es kommt auf die Frequenz UND auf die Intensität an.
Das heisst nicht, dass alle Betroffenen Hypochonder sind.
Karl
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Chris
Re: Mikrowelle am Kopf
Ach Karl, wieder eine Ihrer berühmten Wortklaubereien! Sie wissen genau, worum es geht. Es interessiert die Leute überhaupt nicht, bei welchen bestimmten Frequenzen die Schädigung beginnt. Dass sie existiert, ist Fakt und danach haben sich die Massnahmen und die Folgerungen zu richten.
Chris
Chris
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Siegfried Jung
Re: Mikrowelle am Kopf
Zum Thema gesundheitgefärdende Wirkung von Handystrahlen sei nicht erwiesen fällt mir spontan das Buch"Mobilfunk, die verkaufte Gesundheit" von Dr. Hans Christoph Scheiner ein!Wer dieses Buch liest und danach immernoch behauptet das ein wissenschaftlicher Beweis fehlt,der ist schon selbst total belastet von den Nebenwirkungen des Mobilfunks!Falls ISBN Nummer erwünscht ist, bitte kurze Anfrage.
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Kurt
Re: Mikrowelle am Kopf
Chris!
Was Karl sagt ist alles andere als Wortklauberei.
Sie stellen richtigerweise fest, dass es nicht jeden interessiert, bei welcher Frequenz eine Schädigung beginnt (Warum eingentlich nur die Frequenz?). Es sollte aber logisch nachvollziehbar sein, dass folgendes gilt:
Oberhalb bestimmter Leistungsdichten tritt definitv eine Schädigung auf, das ist unbestritten. Es ist auch unbestritten, dass bei Intensität NULL keine Schädigung auftritt.
Folglich muss irgendwo zwischen NULL und der bekannten Schädigungsschwelle (mindestens) ein Schwellwert existieren. Soweit ist alles, wie gesagt, hieb- und stichfest nachvollziehbar.
Wenn Sie allerdings fordern, dass diese Schwelle selbst NULL sein soll, dann muss ich Ihnen leider sagen, dass so eine Forderung unsinnig ist, denn selbst ohne jedes künstlich erzeugte Feld ist die uns umgebende Intensität grösser als NULL. Weiterhin ist das seit Jahrzehnten betriebene Sendernetz von TV- und Rundfunk für Intensitäten verantwortlich, die meistenteils die Expositionen selbst nach Einführung des Mobilfunkes dominieren.
Maßnahmen und Folgerungen haben sich also keineswegs an der blossen Existens von, unbestreitbar bei hohen Intensitäten vorhandenen, Schädigungen zu richten sondern an der Erfahrungstatsache, dass bei genügend Sicherheitsabstand, solange nichts definitv gefährliches nachweisbar ist, genau dieser Sicherheitsabstand genügt.
Im übrigen kann jeder für sich selbst entscheiden, ober er sich ein Handy an den Kopf halten will oder nicht. Damit ist schon mal ein Faktor 10000 ... 10000000 weniger "Strahlung" verbunden.
Kurt
Was Karl sagt ist alles andere als Wortklauberei.
Sie stellen richtigerweise fest, dass es nicht jeden interessiert, bei welcher Frequenz eine Schädigung beginnt (Warum eingentlich nur die Frequenz?). Es sollte aber logisch nachvollziehbar sein, dass folgendes gilt:
Oberhalb bestimmter Leistungsdichten tritt definitv eine Schädigung auf, das ist unbestritten. Es ist auch unbestritten, dass bei Intensität NULL keine Schädigung auftritt.
Folglich muss irgendwo zwischen NULL und der bekannten Schädigungsschwelle (mindestens) ein Schwellwert existieren. Soweit ist alles, wie gesagt, hieb- und stichfest nachvollziehbar.
Wenn Sie allerdings fordern, dass diese Schwelle selbst NULL sein soll, dann muss ich Ihnen leider sagen, dass so eine Forderung unsinnig ist, denn selbst ohne jedes künstlich erzeugte Feld ist die uns umgebende Intensität grösser als NULL. Weiterhin ist das seit Jahrzehnten betriebene Sendernetz von TV- und Rundfunk für Intensitäten verantwortlich, die meistenteils die Expositionen selbst nach Einführung des Mobilfunkes dominieren.
Maßnahmen und Folgerungen haben sich also keineswegs an der blossen Existens von, unbestreitbar bei hohen Intensitäten vorhandenen, Schädigungen zu richten sondern an der Erfahrungstatsache, dass bei genügend Sicherheitsabstand, solange nichts definitv gefährliches nachweisbar ist, genau dieser Sicherheitsabstand genügt.
Im übrigen kann jeder für sich selbst entscheiden, ober er sich ein Handy an den Kopf halten will oder nicht. Damit ist schon mal ein Faktor 10000 ... 10000000 weniger "Strahlung" verbunden.
Kurt