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Blutuntersuchung

Verfasst: 22. Januar 2006 12:01
von maege
Hallo

kennt jemand die Anschrift des Arztes oder des Labors, die eine Blutuntersuchung durchführen können, woran man erkennen kann, dass man bereits "elektrosmog" krank ist. Habe vor einiger Zeit einen Artikel in einer Zeitschrift gelesen, dass es eben diese Untersuchung gibt, woran man erkennt, dass sich die roten und weissen Blutkörperchen anders verhalten. Die Untersuchung hat irgendwas mit "dunkel......." zu tun. Kann mir jemand helfen. Ich halte meine gesundheitlichen Störungen von 4 400'000 kV Leitungen nicht mehr lange aus......

Re: Blutuntersuchung

Verfasst: 22. Januar 2006 16:56
von Elisabeth Buchs
Hallo Maege

Wenn ich Sie richtig verstehe haben Sie in der Nähe (in welcher Distanz) Ihres Wohnortes vier Hochspannungs-Leitungen zu je 400 000 V oder 400 kV.

Ich habe selber vor einiger Zeit eine Dunkelfeldmikroskopie-Untersuchung in der Paracelsus-Klinik in Lustmühle, St. Gallen bzw. Appenzell durchführen lassen. Als Beweis dass man "elektrosmogkrank" ist, wird diese Untersuchung jedoch nicht anerkannt, bzw. da es nebst dem Elektrosmog vermutlich noch andere Gründe gibt für Verklumpung von Blutkörperchen. Ich habe in der Klinik damals mit einer Frau gesprochen, die ebenfalls Geldrollenbildung hatte, jedoch angab, nicht unter Elektrosmog zu leiden, andererseits kenne ich einen Elektrosensiblen, der kaum zusammengekumptes Blut hatte. In Ihrer Situation scheint mir nicht die Frage des Beweises zentral, sondern Abhilfe und da wären nähere Angaben wie Distanz zu den Leitungen und Messwerte nötig und je nachdem ein Umzug.

Bei

http://www.hese-project.org/de/emf/Juge ... et=Germany

findet man unter Gymnasium Spaichingen Angaben zum Projekt "Geldrollenbildung durch Handystrahlung" von Jugend forscht, wo zwei Schüler ein Zusammenklumpen von Blutkörperchen durch Handystrahlung festgestellt haben.

Ausserdem weitere Angaben: Geldrollenbildung (unter Medizin/Diagnosemöglichkeiten/Blutuntersuchung)

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Re: Blutuntersuchung

Verfasst: 22. Januar 2006 18:58
von charles claessens
Hallo,

Sie können auch selber etwas organisieren.

Lesen Sie dazu *het bitje* Ausgabe August 2005.
Auf: http://www.milieuziektes.nl/Pagina10.html

Damit können Sie es selber verfolgen.
Aber als Beweislast ist es nicht gültig, weil Sie auch mal Schweizer Käse zu sich nehmen.
Sie können nicht beweisen das die Geldrollenbildung nicht von dieser Käse kommen kann.

Charles Claessens

Re: Blutuntersuchung

Verfasst: 23. Januar 2006 12:19
von maege
Hallo
danke für Ihre Antwort. Bei uns sind es 4 x 400'000 kV Leitungen. Das ist in der Schweiz im Moment einzigartig. Die Distanz zu den ersten Leitungen ist nicht mal 25 Meter. Verkaufen können wir die Liegenschaft nicht mehr, da sie einen Wertverlust von über 50% erlitten hat. Unsere Hypothek ist höher als der Wert des Hauses.Vor dem Bundesgericht habe wir verloren, obwohl der Grentwert von einem Mikrotesla massiv überschritten wird. Es lebe die Demokratie Schweiz

Re: Blutuntersuchung

Verfasst: 23. Januar 2006 18:17
von mips
Wenn die Leitungen vor der Inkratsetzung der NISV bewilligt wurden, müssen diese rechtlich die Anlagegrenzwerte nicht einhalten. Auch für neuere Leitungen können Ausnahmebewilligungen erteilt werden.

Der Elektrobiologe Josef Peter (http://www.mpa-ag.ch) projektiert und installiert aktive Magnetfeldkompensationssysteme (http://www.wurzacher.de), die eine Immission recht gut just in time zu kompensieren vermag - kein esoterischer Hokuspokus sondern High Tech! Kostenpunkt bei komplexeren Problemfällen 30'000.- bis 50'000.-Fr.

Verlangen Sie von den Betreibern die Übernahme für die Kosten (Installation und Betrieb) einer Magnetfeldkompensationsanlage.

Setzen Sie sich mit der Redaktion des "Gesundheit Tipps" in Verbindung.

Re: Blutuntersuchung

Verfasst: 23. Januar 2006 20:05
von Elisabeth Buchs
Zur Magnetfeldkompensationsanlage ist zu sagen, dass diese nur bei homogenen Feldern innerhalb eines Hauses hilft und bei dieser geringen Distanz wird es schwierig damit. Eine Anfrage bei Herrn Peter lohnt sich aber auf jeden Fall. Z.B. bei Familie Fankhauser soll eine solche Anlage deshalb nicht möglich gewesen sein. Was mich auch interessieren würde, wie es bei dieser Familie weitergegangen ist.

Elisabeth Buchs

Re: Blutuntersuchung

Verfasst: 23. Januar 2006 21:40
von Oskar
Wenn ich das lese, kommt mir die Galle hoch!!
Wenn dann mal wieder jemand, der's nicht mehr erträgt, amok läuft, und den Behörden die Türen und anderes eintritt... grosses blauäugiges staunen!
Ich würde:
1. sofort eine kleine billige Zweitwohnung weit weg mieten...um irgendwo klar denken und gut schlafen zu können.
2. Das Haus ev. in kleinere Wohneinheiten aufteilen, um es vermieten zu können.
Ich glaube, da gibt's nur Flucht, denn vermutlich hält das kein Mensch auf Dauer aus. Sie ruinieren sonst früher oder später Ihre Gesundheit.
Mieter gehen eher das E-Smog Risiko ein als Käufer; sie können ja wieder verschwinden.

Re: Blutuntersuchung

Verfasst: 24. Januar 2006 08:24
von mips
Lieber Oskar

Die Galle hochkommen lassen und Türen einrennen nützt gar niemandem, aber ich verstehe Ihren Unmut.

Gegen eine Autobahn die Stress in Form von Lärmbelastung und Luftschadstoffen veursacht können Anwohner im Besten Falle auch nur Lärmschutzmassnahmen fordern. Ich denke, dass die Verpflichtung der Betreiber für Schutzmassnahmen wie einer Magnetfeldkompensation zum heutigen Zeitpunkt am ehesten durchsetzbar ist.

Wenn nun viele Anwohner einen solchen Schutz verlangen, werden es sich die Betreiber schnell mal überlegen, ob stattdessen nicht ein ersetzen der Freileitung durch eine GIL vorteilhafter wäre.

Nicht verstehen kann ich, wenn in einem Abstand von 18m zur Trassemitte ein neues MFH gebaut wird. Die Eigentümerin, die selbst in der obersten Wohnung wohnt eine kostenlose Messung über 24 Stunden zurückweisst, weil sie nebenan noch eine unbebaute Baulandparzelle besitzt, die sie noch gerne verkaufen würde und die Publikation hoher Belastungswerte deshalb fürchtet. Die Messung hätte dazu gedient Fakten zu schaffen, um eine noch höhere Auslastung der Leitung zu verhindern, von der man ausgehen muss wenn eine neue Leitung realisiert wird, die unter anderem durch diese alte Leitung gespiesen wird.

Re: Blutuntersuchung

Verfasst: 24. Januar 2006 08:56
von maege
Hallo Oscar

Sie können sich nicht vorstellen. wie Sie mir aus dem Herz sprechen. Wir sind alle rechtlichen Wege gegangen, ausser dass in unserer Geldbörse totale Ebbe herrscht, hat es nichts gebracht. Sämtliche Behörden und Aemter sowie die Staatsanwaltschaft zucken nur mit den Schultern Von den Leitungsbetreiber wird nichts übernommen, im Gegenteil, wir werden als Simulanten "abgetan". Meine Gesundheit hat auch schon einen bösen Knacks erlitten, musste mir doch ein Tumor im Kopf herausgenommen werden..........Sie sehen, als kleiner Bürger darf man nur pünktlich die Steuern bezahlen, die Wirtschaft und Politiker fleissig unterstützen und das Maul halten. Wir könnten ein Buch schreiben, was wir schon alles erlebt haben. Und das passiert nicht in einem Entwicklungsland, sondern in der angeblich "demokratischen" Schweiz.

Re: Blutuntersuchung

Verfasst: 24. Januar 2006 09:00
von maege
apropos Familie Fankhauser, wir waren dort, und haben mit ihnen zusammen die Stablampenkreuze aufgestellt, die hattens dort gegenüber uns, direkt "angenehm". Soviel wird gemunkelt, die hätten vom Leitungsbetreiber eine Entschädigung erhalten.......... aber ob's stimmt, liegt wohl im dunkeln..............

Re: Blutuntersuchung

Verfasst: 24. Januar 2006 10:10
von maege
Hallo mips

wie schon gesagt, alles haben wir schon getan, um unsere Situation zu verbessern. Aber zum Thema Abschirmung sind doch Zweifel. Wer sagt Ihnen, dass nach einer Abschirmung nicht nur die Messgeräte "beschissen" werden? Wer sagt Ihnen, dass das Magnetfeld tatsächlich kompensiert wird. Sie können es wahrscheinlich nur von den EMF - Messungen ablesen. Ob sich der menschliche Körper tatsächlich beeinflussen lässt, glaube ich kaum. Das müsste ein Langzeittest beweisen. Und wer hat das Geld für eine so teure Sanierung, nachdem sie vor lauter Anwalts- und Gerichtskosten praktisch "verarmt" sind? Da könnte nur ein besseres Gesetz, ohne Gummiparagraphen, Abhilfe schaffen. Normalerweise ist sowieso der Verursacher zur Zahlung heranzuziehen. Aber was ist heute noch normal?

Re: Blutuntersuchung

Verfasst: 24. Januar 2006 13:27
von Elisabeth Buchs
Nach einer Beurteilung durch Herrn Peter würde die Kompensationsanlage probeweise mit Rückgaberecht installiert. Die Erfahrungen von mir und anderen zeigen, dass wenn irgendeine Möglichkeit besteht zur Sanierung des eigenen Hauses, sollte man sie versuchen. Denn was weiss man, was einen an einem andern Ort erwartet oder wie Betroffene so schön sagen: man kann betreffend Elektrosmog "vom Galgen ans Rad kommen".

Wir haben den Wert ausgerechnet, bei welcher maximalen Mobilfunkbelastung ich noch zuhause wohnen bleiben könnte, ist ungefähr 0,6 V/m, wenn man von einem 0,02 V/m-Wert für Schlafräume ausgeht und etwa 30 dB Dämpfung durch z.B. Aufstellen einer Backstein-Trennwand im Disponibel im UG. Da leider nicht nur die Antennen, sondern sehr oft auch die DECT und W-Lan von Nachbarn Probleme machen, haben wir noch den Worst Case eines 5 GHz-W-Lan von 1 W genommen auf 10 m, wenn ein solcher Besitzer auf der noch unbebauten Matte neben unser Haus käme, würde sich dadurch in unserem Haus etwa ein Wert von 0,2 V/m ergeben, es sollte daher möglich sein abzuschirmen, es kommt jedoch auch darauf an wie das Signal biologisch einfährt und da scheint W-Lan besonders problematisch zu sein. Umso schlimmer, dass beim W-Lan, auch wegen Voice over IP eine ähnliche Verbreitung wie bei den DECT entstehen könnte.

Elisabeth Buchs

Re: Blutuntersuchung

Verfasst: 24. Januar 2006 19:24
von Oskar
@mips
Ich kann leiner nicht bestimmen, ob und wann mir die Galle hochkommt...pasiert einfach so :)
Bin aber ansonsten sehr friedliebend. Hunde die bellen, beissen nicht!

Ich habe nicht mitbekommen, ob die Leitung beim Hauskauf bereits existiert hat, oder ob sie danach erstellt/aufgerüstet wurde. Im momet spielt das wohl keine Rolle mehr, denn die rechtlichen und finanziellen Mittel wurden ausgeschöpft.

Ich schlage deshalb Flucht vor weil
- die Schweiz offensichtlich ein Entwicklungsland IST, was rechtsgültig anerkanntes zum Thema E-Smog Leiden der Bevölkerung betrift.
- Eine Kompensation der Magnetfelder vielleicht technisch realisierbar ist, aber nur in einem örtlich, begrenzten Bereich. Im Garten siehts dann schon wieder ander aus.
- es vielleicht noch weitere Effekte solch gewaltiger Spannungen gibt, die sich nicht kompensieren lassen. (Überschläge/Funkenbildung bei Isolatoren, Ionisierung der Luft mit allen Schadstoffen, Bildung von Ozon, vielleicht gibt es noch weitere, unbekannte Effekte.)

Höchstspannungsleitungen

Verfasst: 24. Januar 2006 20:55
von mips
Magnetfeldkompensation ist bereits in den Randbereichen des Raumes nicht mehr so effizient. Im Garten spielen dann auch die elektrischen Felder der Freileitung.

Es gibt eine Bestätigung der Theorie, dass Partikel, die mit dem Wind nahe der Leiter durch das hohe E-Feld elektrisch geladen werden, beim Einatmen eher in der Lunge verbleiben und so das Lungenkrebsrisiko erhöhen.

Weiter sind die Koroaeffekte, die Spannungs und Wetterabhängig sind. Kleine Wassertröpfchen werden in Schwingungen versetzt, die dann als 100Hz Ton gut hörbar werden. es entstehen auch ein Vielzahl an Mikroblitzen, die mit er UV Lichtempfindlichen Kamera sichtbar gemacht werden können. UV ist dann auch für die Erzeugung von Ozon und NOx verantwortlich.

Durch die Witterung gelangt aus der Farbe der Gittermasten Zink in den Boden.

Auch wenn 1-2,5% verheizte Energie als wenig erscheint. Bei den grossen übertragenen Leistungen ergibt sich auch bei diesen kleinen Verlustprozenten eine ansehnliche Menge.

Für Vögel sind aber Mittelspannungsleitungen mit den kleineren Leiterabständen, die auch noch tiefer hängen, wesendlich gefährlicher.

Mehr zu Höchstspannungsleitungen - eine kleine Zusammenfassung als Monatsseite auf http://www.stopp-elektrosmog.ch.vu

Re: Höchstspannungsleitungen

Verfasst: 25. Januar 2006 10:01
von maege
was ich aus Ihrem Bericht lese, ist kaum glaubhaft. Obwohl wir selber Beobachtungen machen, die die Leitungsbetreiber als unglaubwürdig darstellen. Bei uns im Haushalt ereignen sich Dinge, die eigentlich tatsächlich unglaubwürdig erscheinen. Aber wenn man sie selbst erlebt, kann man es erklären. So z.B. alles was auf 380 V läuft, wird von den Leitungen massiv gestört. Waschmaschine, Heizung usw. Auch die Garagentüröffner reagieren wie sie wollen, usw.........
Erstaunlich sind die körperlichen Störungen, da erwacht man mit Kopfschmerzen, die so stark sind, dass sämtliche Tabletten nichts nutzen, und man geht mit diesselben Kopfschmerzen wieder ins Bett. Da gibt es Tage, wo man doch tatsächlich fluchtartig das Haus verlassen muss, weil man sonst durchdreht... Das sind aber nur kleine Dinge die bei uns tagtäglich vorkommen. Ich hätte nie gedacht, dass solche Leitungen das Leben so negativ verändern können, und das alles damit der Profit der Leitungsbetreiber stimmt. Wo bleibt hier der Grundsatz in unserer Budesverfassung: Recht auf Leben und Gesundheit?????????????