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Wie weit reicht WLAN?

Verfasst: 1. Februar 2006 14:05
von Ela
Hallo,

wir ziehen demnächst in ein ruhiges Bergdorf. Dummerweise hat sich unser künftiger Nachbar auf der STASSE GEGENÜBER WLAN für sein Internet angeschafft. Wirkt sich das strahlentechnisch auch auf uns aus, oder bietet die Strasse genügend Abstand? Ich bin eigentlich froh, jetzt von der Wohnung hier wegzukommen, von der ein Sendemast 200m entfernt steht, und jetzt werden wir mit sowas konfrontiert? Für Antworten bedanke ich mich im Voraus und verbleibe

mit freundlichen Grüssen
Ela G.

Re: Wie weit reicht WLAN?

Verfasst: 2. Februar 2006 19:12
von Elisabeth Buchs
Hallo Ela

Mein elektrosensibler Kollege kann ein Liedlein davon singen, was einem für Dauerstrahler in ruhigen Bergdörfern erwarten können, er hat nun das 7. DECT erfolgreich weggebracht.

W-Lan-Access-Points bei 2,4 GHz senden mit 100 mW
W-Lan-Access-Points bei 5 GHz mit 200 mW oder sogar 1 W
Dann gibt es die W-Lan-Steckkarten für Notebooks, neben dem Notebook können etwa 8 V/m vorhanden sein, diese senden nur, wenn Daten übertragen werden. Wenn man von etwa 8 V/m neben einem solchen Notebook ausgeht, sollte man mindestens etwa 15 m davon entfernt wohnen.

Es kommt nun auf Ihren persönlichen "Grenzwert" an. Wenn man als noch erträglichen Wert 0,02 V/m nimmt, von 2 Hauswände hindurch ausgeht, Material spielt auch eine Rolle und ob Fensterfronten einander gegenüber vorhanden sind, wenn man 20 dB Dämpfung nimmt, sollte beim 100 mW-W-Lan eine Distanz von mindestens etwa 10 m, beim 200 mW-W-Lan eine solche von 15 m und beim 1 W-W-Lan ca. 35 m vorhanden sein. Die Schätzung mit dem Abstand etwa 15 m kann ich durch eigene Erfahrung bestätigen, denn die DECT haben 250 mW Peak-Wert und das DECT unseres Nachbarn kommt rel. schwach in einem Zimmer rein, wogegen ich einen Abschirmvorhang aufgehängt habe, dadurch keinerlei Probleme mehr.

NUN DIE GANZ ENTSCHEIDENDE FRAGE: WAS KÖNNEN WIR GEGEN DIE DECT UND DIE IMMER ZAHLREICHER WERDENDEN W-LAN UNTERNEHMEN? DAUERSTRAHLER VERBIETEN!

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs