Feinstaub, Ozon... Elektrosmog: Ziele klar verfehlt
Verfasst: 6. Februar 2006 12:39
© SonntagsZeitung; 05.02.2006; Seite 15
Fokus
Ziele klar verfehlt
Zu viele Schadstoffe in Luft, Wasser, Boden
Luft
Feinstaub (PM10): Der Tagesgrenzwert darf gemäss Verordnung nur einmal pro Jahr überschritten werden. In Bern war es seit Jahresbeginn schon 24-mal der Fall. Am Freitag war er an 9 von 13 Messstationen zu hoch.
Ozon: Während Schönwetterperioden im Sommer wird der Grenzwert regelmässig überschritten. Im letzten Juni erreichte der Ozongehalt an mehreren Messstationen das Dreifache des Grenzwerts.
Stickstoffdioxid (NO2): Generell sind die Emissionen gesunken, die Grenzwerte werden aber immer noch regelmässig überschritten. Am letzten Freitag war das bei 4 von 15 Messstationen der Fall.
Kohlendioxid (CO2): Der Ausstoss wird nach Schätzung des Bunds bis 2010 um rund zwei Prozent abnehmen. Das Reduktionsziel gemäss Kyoto-Protokoll kann aber nicht eingehalten werden.
Wasser
Pestizide: In Fliessgewässern in Landwirtschaftsgebieten wird immer wieder eine Überschreitung der gesetzlich erlaubten Werte gemessen, besonders im Frühling und nach Regenfällen.
Nitrat: Vereinzelte Grenzwertüberschreitungen wegen intensiver landwirtschaftlicher Nutzung.
Lärm
Strassenverkehr: Auf zwei Dritteln der Strassen wird regelmässig der Grenzwert überschritten. Die Sanierungsfrist wurde vom Bundesrat bis 2018 verlängert.
Bahnverkehr: Der Lärmschutz steckt noch in den Anfängen, er soll bis 2015 abgeschlossen sein. Priorität hat die Nord-Süd-Achse.
Flugverkehr: Chronisch zu hohe Grenzwerte in Siedlungen um Flughäfen; Anspruch auf Einbau von Schallschutzfenstern auf Kosten der Flughafenbetreiber.
Elektrosmog
Alte Starkstromleitungen: Bei grossen Spannweiten und entsprechend tief hängenden Kabeln wird möglicherweise der Gefährdungsgrenzwert überschritten. Abklärungen sind noch im Gang.
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Fokus
Ziele klar verfehlt
Zu viele Schadstoffe in Luft, Wasser, Boden
Luft
Feinstaub (PM10): Der Tagesgrenzwert darf gemäss Verordnung nur einmal pro Jahr überschritten werden. In Bern war es seit Jahresbeginn schon 24-mal der Fall. Am Freitag war er an 9 von 13 Messstationen zu hoch.
Ozon: Während Schönwetterperioden im Sommer wird der Grenzwert regelmässig überschritten. Im letzten Juni erreichte der Ozongehalt an mehreren Messstationen das Dreifache des Grenzwerts.
Stickstoffdioxid (NO2): Generell sind die Emissionen gesunken, die Grenzwerte werden aber immer noch regelmässig überschritten. Am letzten Freitag war das bei 4 von 15 Messstationen der Fall.
Kohlendioxid (CO2): Der Ausstoss wird nach Schätzung des Bunds bis 2010 um rund zwei Prozent abnehmen. Das Reduktionsziel gemäss Kyoto-Protokoll kann aber nicht eingehalten werden.
Wasser
Pestizide: In Fliessgewässern in Landwirtschaftsgebieten wird immer wieder eine Überschreitung der gesetzlich erlaubten Werte gemessen, besonders im Frühling und nach Regenfällen.
Nitrat: Vereinzelte Grenzwertüberschreitungen wegen intensiver landwirtschaftlicher Nutzung.
Lärm
Strassenverkehr: Auf zwei Dritteln der Strassen wird regelmässig der Grenzwert überschritten. Die Sanierungsfrist wurde vom Bundesrat bis 2018 verlängert.
Bahnverkehr: Der Lärmschutz steckt noch in den Anfängen, er soll bis 2015 abgeschlossen sein. Priorität hat die Nord-Süd-Achse.
Flugverkehr: Chronisch zu hohe Grenzwerte in Siedlungen um Flughäfen; Anspruch auf Einbau von Schallschutzfenstern auf Kosten der Flughafenbetreiber.
Elektrosmog
Alte Starkstromleitungen: Bei grossen Spannweiten und entsprechend tief hängenden Kabeln wird möglicherweise der Gefährdungsgrenzwert überschritten. Abklärungen sind noch im Gang.
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