Seite 1 von 1
TV-Tipp: neu voraussichtlich 1. März 2009, RTL, Spiegel TV
Verfasst: 22. Februar 2009 11:03
von Elisabeth Buchs
am *Sonntag 22.02.09 wird bei RTL* am Abend unter *Spiegel-TV* ein Beitrag zum Thema Mobilfunk gesendet.
Ab 22.40 Uhr
Es wird wohl einen Teil Messung, Abschirmung, Planung und einiges zur BI-Arbeit in Stuttgart geben und man konnte kurzfristig in Bad Boll mit BI und Bürgermeister drehen.
Themen: Themen: Danke, Deutschland - Ausländische Gewinner der Abwrackprämie
Der lustigste Witz der Welt - Neues aus der Lachforschung
Verstrahlt - Die Anti-Mobilfunk-Bewegung
N.B. Gemäss Bemerkung aus dem andern Forum kann es sich möglicherweise auch um eine gegen uns gerichtete Sendung handeln.
DER BEITRAG IST, WIE ES MIR BEI DIESEM THEMA UEBERZUFÄLLIG OFT VORKOMMT, NICHT ERSCHIENEN! UEBER DIE GRÜNDE KANN SPEKULIERT WERDEN (WERBEDRUCK DER MFI?, WENN ER DOCH NOCH ERSCHEINT, MIT ENTSPRECHENDEN ANPASSUNGEN?).
Elisabeth Buchs
Neues Datum
Verfasst: 23. Februar 2009 15:05
von Elisabeth Buchs
Info von Spiegel TV dazu:
"...leider müssen wir unsere Themenankündigung immer schon sehr früh an
den SPIEGEL geben, so dass es manchmal zu Abweichungen kommen kann.
Wir haben uns dazu entschieden den Beitrag diesen Sonntag nicht zu zeigen,
da wir diese Woche noch die Gelegenheit haben etwas Spannendes dazu zu
drehen.
Wir hoffen, dass wir den Beitrag kommenden Sonntag zeigen können.
Mit freundlichen Grüßen"
(Nachtrag: Info von Caro)
Stand vom 27.2.09
Verfasst: 27. Februar 2009 18:41
von Elisabeth Buchs
Stand vom 27.2.09:
MAGAZIN: Sonntag, 01.03.2009, 22.20 - 23.05 Uhr, RTL
Weitere Themen der Sendung: Milliardärin braucht Staatsknete - Frau Schaeffler und die Krise; Total verstrahlt - EU-Menschen und ihre Angst vor Handys; Wenn die Sünde Trauer trägt - Tod einer Domina
Soll dieser Titel "Total verstrahlt - EU-Menschen und ihre Angst vor Handys" dasselbe sein wie das letzten Sonntag vorgesehene "Verstrahlt - Die Anti-Mobilfunk-Bewegung"?
Das würde ja schon ganz anders tönen, wieder einmal die Angst erwähnt, die Antimobilfunk-Bewegung wird weggelassen. Ausserdem: kennt jemand eine/n, der Angst hat vor Handys? Sicher die wenigsten, höchstens Betroffene z.B. im Zug durch Mitreisende. Wer merkt, dass er/sie Handys nicht verträgt, telefoniert einfach nicht damit.
Elisabeth Buchs
Keine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Thematik
Verfasst: 2. März 2009 06:54
von Elisabeth Buchs
Keine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Elektrosmog-Problematik durch den Spiegel, sondern bewusstes als lächerlich hinstellen von Elektrosmogbetroffenen. Frau Dr. Waldmann-Selsam hätte nach den Erfahrungen mit Hr. Dworschak dem Spiegel gegenüber vorsichtiger sein sollen.
Elisabeth Buchs
Verfasst: 2. März 2009 17:34
von Elisabeth Buchs
Aus aktuellem Anlass, weil beim izgmf die Gründe für das Lächerlichmachen vor allem bei den Betroffenen und nicht beim Spiegel gesehen werden.
Zuerst einmal, Lächerlichmachen lassen sich fast alle und fast alles, wenn man es darauf anlegt. Z.B. fand ich es lächerlich, wie an der Krebstagung manche Teilnehmer/innen in jeder Pause wie Junkies zu den Handys gegriffen haben, um zu telefonieren, simsen, Mails abrufen. Unbegreiflich sind auch die zwei Personen, welche freiwillig am Wochenende von einem Gleitschirm aus mit einem Fallschirm den freien Fall proben wollten und dies mit dem Tod bezahlten.
Zur Frage, ob es sinnvoll ist, sich als Betroffener bei einer TV-Sendung zu zeigen bzw. ob es sich um Selbstdarstellerei handle. Grundsätzlich sehe ich dies als sinnvoll an, Elektrosensible zeigen Präsenz, können weniger abgestritten werden, vielleicht reicht es doch einmal für bessere Forschung, Schutzgebiete ua., Aufmerksam machen auf mögliche Elektrosmog-Ursache von Beschwerden bei andern Personen und ein grundsätzliches Risiko beim weiteren masslosen Ausbau dieser Technologien, bessere Vorsorge.
Jedoch: Trau, schau, wem und vertraglich absichern z.B. dass die Sendung einem vor der endgültigen Einwilligung gezeigt werden müsse, allenfalls einklagen. Nicht übertreiben, jedoch auch nicht untertreiben, Elektrosmog-Beschwerden können sich in schweren Krankheitssymptomen äussern, welche zu Arbeitsunfähigkeit, Umzügen, finanzieller Belastung durch z.B. Abschirmungen, Organismusstärkungsmassnahmen und auswärts übernachten führen. Sich in die Lage unbedarfter Zuschauer versetzen, welche bis jetzt wenig mit der Thematik konfrontiert worden sind. Wenn man untertreibt, wird eingewendet, es handle sich nur um geringe Beschwerden, die jeder mal habe und die z.B. Berufsunfähigkeit und Rente nicht rechtfertigen würden. Uebertreibt man, kann man leichter in die Spinner-Ecke gestellt werden. Ohne das Zeigen von Messgeräten, Abschirmungen und auswärts übernachten wird es bei der Problematik der Elektrosmog-Erkrankten kaum gehen, sowenig wie bei den MCS-Erkrankten ohne das Zeigen von Schutzmasken. Wie mans macht ists falsch und gewisse Leute z.B. vom izgmf werden immer etwas zu nörgeln haben. Die von Spatenpauli erwähnte Kontaktbörse von Betroffenen zu Wissenschaftlern tönt zwar von der Idee her gut, jedoch nutzen Betroffene oft kaum den Computer, die Betroffenen-Forschung soll ja eingestellt werden und schon vorher wurden aufgrund der Finanzierung durch die Industrie praktisch nur die "Lampen-Studien, Feld ein, Feld aus, spüren sie was in mehreren Durchgängen" durchgeführt samt "Psychoschiene" wie entsprechende Fragebogen. Ich versucht ja, bei der Mainzer-Studie noch anzudocken und bekam nicht mal mehr eine Antwort. Die Meldestelle für Elektrosmog-Erkrankte der Aerzte für Umweltschutz funktioniert übrigens bestens und diese Aerzte setzen sich auch auf Veranstaltungen für Betroffene ein, jedoch sind auch ihre Möglichkeiten begrenzt, denn ohne Deexposition sind Betroffene nicht gesund.
Sind Messgeräte für Betroffene sinnvoll? Ja, zu Beginn als Information, was einen überhaupt belastet, zum Nachmessen bei Verschlechterung des Zustandes, zum Suchen von Wohnungen, zum Messen an Ferienorten.
Laute Messgeräte: bei Breitbandgeräten muss man die Verursacher akustisch identifizieren, ausserdem scheint es Modulationen zu geben, welche sich biologisch besonders negativ auswirken z.B. W-Lan.
Unglaubwürdigkeit, weil der Betroffene nur wenn es nicht zu kalt ist im Wald übernachtet. War Spatenpauli schon einmal im Winter gezwungen im Wald zu übernachten und zwar nicht nur eine Nacht, sondern Nacht für Nacht bei jedem Wetter? Ziemlich sicher nicht, zeigt wieder einmal mangelndes Einfühlungsvermögen. Zumindest in der Nacht mit einem grossen Auto, Kastenwagen oder Wohnmobil in den Wald fahren ist grundsätzlich keine schlechte Notlösung für Betroffene, wenn sie das Metall vertragen, in grösseren Fahrzeugen lassen sich auch z.B. Gas-Heizungen einbauen. Es ist jedoch himmeltraurig, dass es in einem Rechtsstaat Menschen gibt, welche in Friedenszeiten so leben müssen.
Sind Abschirmungen sinnvoll? Metallische Abschimungen, aber auch Kohlenstoffabschirmungen können die Strahlung ein gewisses Mass reduzieren und helfen, dass Betroffene wenn die Belastung nicht allzu stark ist, noch in ihren Häusern wohnen können, ebenso das Uebernachten im Untergeschoss, Keller, Luftschutzkeller. Jedoch gilt das gleiche wie oben, es stimmt etwas nicht, wenn in einem Rechtsstaat zu Friedenszeiten Menschen so leben müssen.
Elisabeth Buchs
Verfasst: 4. März 2009 00:11
von Pegasus
Beim Spiegel war ja schon die Ansage eine Katastrophe: "Im folgenden Beitrag geht es um die Hypochonder der Nation...." In der Pause vorher 2 Handy-Reklamen. Der Spiegel war doch mal eine gesellschaftskritische Zeitschrift?
Pegasus