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Konsultation betreffend die Grundversorgung im Fernmeldebere

Verfasst: 1. März 2006 10:54
von Elisabeth Buchs
Wie in diesem Forum unter "Unerfreuliche Mitteilung" erwähnt, sollen Breitbandanschlüsse (ADSL) in die Grundversorgung aufgenommen werden, gemäss Auskunft vom Bakom, Herr Blum, in entlegene Gebiete per Funk.

Nun ist auf der Bakom-Homepage folgende Meldung zu lesen:
http://www.bakom.admin.ch/dokumentation ... sg-id=3290

Auf der Bakom-Seite wird diesbezüglich zurückhaltend formuliert, dass man gar nicht merkt, merken soll? um was es da geht, noch mehr Antennen auch in entlegene Gebiete, UMTS, WiMAX, vermehrte Auslastung der bisherigen Netze? Kann von jemandem eine schwach ausgelastete Antenne noch vertragen werden, kann das bei einer stark ausgelasteten nicht mehr der Fall sein, siehe meine Erfahrungen im Wohnzimmer, wo ich mich ab 16.30 Uhr nur noch kurz aufhalte wegen viel Traffic über die Antennen.

Text auf der Bakom-Homepage:
Die Definition der Leistungspflicht ist technologieneutral formuliert, um ihre Kosten tief zu halten. Wenn die Investitionskosten unverhältnismässig wären, kann in Ausnahmefällen die Bandbreite reduziert werden. In solchen Fällen kann die Grundversorgung zum Beispiel mit Mobilfunkanschlüssen sichergestellt werden.

Den Vernehmlassungstext habe ich bis jetzt nicht gesehen, wer ihn findet, sollte dies sofort ins Forum schreiben, da Gigaherz als grösste Organisation Elektrosmogbetroffener und ohne Steuererleichterung wegen Gemeinnützigkeit, da wir eine politische Organisation seien, nicht tatenlos zusehen wird, wie den Elektrosensiblen der letzte Lebensraum funkmässig verseucht wird.

Mein elektrosensibler Kollege hat zu dieser Sache folgendes gesagt:
Von Swisscom sei etwa vor einem halben Jahr das Projekt Video on demand angekündigt worden, High Definition TV (HD-TV). Heute Single Definition TV (SD-TV), was dasselbe sei wie PAL-TV. So wie ich das verstanden habe, würde da breitbandige, sehr schnelle Fernsehübertragung über das nicht dafür ausgelegte Telefonnetz geschickt, mit entsprechender Oberwelligkeit, Dirty Power, Transienten. Wenn dieses Konkurrenzprodukukt zu den Kabelnetzanbietern lanciert würde, brauchte es eh Kabel und Telefonzentralen, Glasfaserkabel? Mit diesem Argument könnte man gegen die Uebertragung per Funk argumentieren.

Elisabeth Buchs