Bei der Migros scheint man noch nichts von der Schädlichkeit der Babyphone gehört zu haben oder will es gar nicht wissen. Gross angepriesen in der Ausgabe 10 mit einem Rabatt von Fr. 60.- Wieviele noch unaufgeklärte Eltern werden da wohl wieder zugreifen. Die Kleinen dürfen nicht weinen, aber sie dürfen möglicherweise irreparable Schäden davon tragen - und alles nur wegen der Bequemlichkeit der Eltern!
Marianne
Migros macht Reklame für Babyphone
-
Max Kleiner
Re: Migros macht Reklame für Babyphone
Die Angst ist völlig unbegründet. Diese Geräte senden meistens im 27 MHz Bereich und zudem FM analog. Die Leistung ist weniger als 1 mW ERP. Darum die häufigsten Reklamationen der Benutzer das die Reichweite mangelhaft ist.
Bei diesem Gerät ist der Sender sprachgesteurt (VOX). Es geht erst auf Sendung wenn das Kind weint und schaltet von selber wieder ab.
Bei diesem Gerät ist der Sender sprachgesteurt (VOX). Es geht erst auf Sendung wenn das Kind weint und schaltet von selber wieder ab.
-
Elisabeth Buchs
Re: Migros macht Reklame für Babyphone
Aus einem Beitrag im K-Tipp vom Dezember 2004:
"Weniger gut sieht es bei der Strahlenemission aus. Die in einem Meter Entfernung gemessenen Funkwellen übertrafen den Richtwert von Baubiologen und kritischen Wissenschaftlern um das 900- und 1000-fache (Comtel CT-1600 und Dauersender Philips SBC SC477 DECT), die meisten anderen Geräte mindestens um das 100fache.
Ausserdem: Da es wie für Funkwellen auch für elektrische und magnetische Strahlung von Babyphones keine Grenzwerte gibt, ziehen Baubiologen andere Normen und Empfehlungen heran. Die Norm für PC-Arbeitsplätze (TOC) verlangt, dass in 30 cm Distanz 10 V/m nicht überschritten werden. Keines der Babyphones könnte die TOC-Norm einhalten."
Dieser Text zeigt, dass Babyphones sowohl hochfrequente Felder abgeben können, die bei den meisten Geräten in einem Meter Entfernung den Richtwert für Baubiologen um das 100fache übertroffen haben wie auch elektrische und magnetische Felder, welche die Norm für PC-Arbeitsplätze nicht eingehalten haben.
Im heutigen K-Tipp ist ein Beitrag zu lesen "Bei zwei Herstellern hats gefunkt".
"Fast die Hälfte von 23 getesteten Babyphones strahlen stark. Zwei aber haben im Test mit "sehr gut" abgeschnitten.
Bei einem dieser Geräte hatte das Vorgänger-Modell wegen hoher Strahlenbelastung im Test vom Dez. 04 schlecht abgeschnitten. Das alte Modell strahlte nonstopp, das neue nur bei Geräuschen im Kinderzimmer. Das Gerät hat eine Reichweiten-Kontrolle, es sendet zur Ueberwachung der Verbindung alle paar Sekunden ein Signal aus. Man kann diese Funktion aber ausschalten (wie viele uninformierte Eltern dies wohl machen, sollte unbedingt serienmässig so gemacht werden und nicht als Option, gilt ebenfalls für das Ecomode-DECT, das auch bewusst auf Ecomode umgestellt werden muss, beim Boss Orchid ist es soviel ich weiss nur auf Abschaltmodus angelegt).
Das zweite mit sehr gut bezeichnete Gerät hat strahlenmässig gleich gut abgeschnitten wie das erste und verfügt über keine (problematische) Reichweitenkontrolle. Beide Babyphones überzeugen auch, weil sowohl die Kabel als auch die Geräte selbst so gut abgeschirmt sind, dass sie kaum strombedingte Felder erzeugen.
N.B. beim ersten Baby tendiert man zu einem aufwändigen Equipment in jeder Hinsicht, Tür auflassen und wenn man weg will engagieren einer Hüteperson tut es auch.
Elisabeth Buchs
"Weniger gut sieht es bei der Strahlenemission aus. Die in einem Meter Entfernung gemessenen Funkwellen übertrafen den Richtwert von Baubiologen und kritischen Wissenschaftlern um das 900- und 1000-fache (Comtel CT-1600 und Dauersender Philips SBC SC477 DECT), die meisten anderen Geräte mindestens um das 100fache.
Ausserdem: Da es wie für Funkwellen auch für elektrische und magnetische Strahlung von Babyphones keine Grenzwerte gibt, ziehen Baubiologen andere Normen und Empfehlungen heran. Die Norm für PC-Arbeitsplätze (TOC) verlangt, dass in 30 cm Distanz 10 V/m nicht überschritten werden. Keines der Babyphones könnte die TOC-Norm einhalten."
Dieser Text zeigt, dass Babyphones sowohl hochfrequente Felder abgeben können, die bei den meisten Geräten in einem Meter Entfernung den Richtwert für Baubiologen um das 100fache übertroffen haben wie auch elektrische und magnetische Felder, welche die Norm für PC-Arbeitsplätze nicht eingehalten haben.
Im heutigen K-Tipp ist ein Beitrag zu lesen "Bei zwei Herstellern hats gefunkt".
"Fast die Hälfte von 23 getesteten Babyphones strahlen stark. Zwei aber haben im Test mit "sehr gut" abgeschnitten.
Bei einem dieser Geräte hatte das Vorgänger-Modell wegen hoher Strahlenbelastung im Test vom Dez. 04 schlecht abgeschnitten. Das alte Modell strahlte nonstopp, das neue nur bei Geräuschen im Kinderzimmer. Das Gerät hat eine Reichweiten-Kontrolle, es sendet zur Ueberwachung der Verbindung alle paar Sekunden ein Signal aus. Man kann diese Funktion aber ausschalten (wie viele uninformierte Eltern dies wohl machen, sollte unbedingt serienmässig so gemacht werden und nicht als Option, gilt ebenfalls für das Ecomode-DECT, das auch bewusst auf Ecomode umgestellt werden muss, beim Boss Orchid ist es soviel ich weiss nur auf Abschaltmodus angelegt).
Das zweite mit sehr gut bezeichnete Gerät hat strahlenmässig gleich gut abgeschnitten wie das erste und verfügt über keine (problematische) Reichweitenkontrolle. Beide Babyphones überzeugen auch, weil sowohl die Kabel als auch die Geräte selbst so gut abgeschirmt sind, dass sie kaum strombedingte Felder erzeugen.
N.B. beim ersten Baby tendiert man zu einem aufwändigen Equipment in jeder Hinsicht, Tür auflassen und wenn man weg will engagieren einer Hüteperson tut es auch.
Elisabeth Buchs
-
Max Kleiner
Re: Migros macht Reklame für Babyphone
Das immer noch Geräte mit Dauersender auf dem Markt sind ist sicher ungeeignet. Das Philips SBC SC477 DECT würde ich auch nie empfehlen wenn es schon bei erwachsenen Menschen gesundheitliche Probleme gibt wenn die Basis z.B. aufs Nachttischli aufgestellt wird.
Das Comtel CT-1600 sendet im 40 MHz Bereich Frequenzmoduliert. Erachte FM modulierte als ungefährlich, weil nicht gepulst.
Berufsbedingt bin ich regelmässig hohen HF Feldern (25W) ausgesetzt, meistens nur FM oder AM. Kopfweh kenne ich aber nur bei gepulster Strahlung.
Sicher ist der ganze Verzicht auf jede Technik immer besser. Aber wenn man nicht verzichten kann die am wenigsten belastende Technik auswählt.
Das Comtel CT-1600 sendet im 40 MHz Bereich Frequenzmoduliert. Erachte FM modulierte als ungefährlich, weil nicht gepulst.
Berufsbedingt bin ich regelmässig hohen HF Feldern (25W) ausgesetzt, meistens nur FM oder AM. Kopfweh kenne ich aber nur bei gepulster Strahlung.
Sicher ist der ganze Verzicht auf jede Technik immer besser. Aber wenn man nicht verzichten kann die am wenigsten belastende Technik auswählt.
-
Helmut Breunig
Re: Migros macht Reklame für Babyphone
Minimierung heisst Summierungen redurieren.
Maximal reduzieren heisst im Zweifel verzichten.
Was die Angst von Eltern angeht, ist die Frage interessant inwieweit die sie durch die schleichenden Wirkungen eben derjenigen Technik auf die Psyche geschürt wird, durch deren Einsatz man die Angst bewältigen möchte.
Ausschlaggebend sind die individuell wirksamen Belastungen, nicht nur hinsichtlich Stärke und Dauer (Dosis) sondern auch bez. ihres auf Physis und Psyche wirksamen Charakters (Frequenzen und Modulationen etc.)
Maximal reduzieren heisst im Zweifel verzichten.
Was die Angst von Eltern angeht, ist die Frage interessant inwieweit die sie durch die schleichenden Wirkungen eben derjenigen Technik auf die Psyche geschürt wird, durch deren Einsatz man die Angst bewältigen möchte.
Ausschlaggebend sind die individuell wirksamen Belastungen, nicht nur hinsichtlich Stärke und Dauer (Dosis) sondern auch bez. ihres auf Physis und Psyche wirksamen Charakters (Frequenzen und Modulationen etc.)
-
Evi
Re: Migros macht Reklame für Babyphone
Minimierung heisst Summierungen redurieren.
Maximal reduzieren heisst im Zweifel verzichten.
Besser könnte man es gar nicht ausdrücken!
Evi
Maximal reduzieren heisst im Zweifel verzichten.
Besser könnte man es gar nicht ausdrücken!
Evi