Unsere Gemeinde ist keine mobilfunkfreie Insel
Verfasst: 8. März 2006 21:25
Eine mobilfunkgeplagte St. Gallerin will aufs Land ziehen und sucht einen neuen Wohnort ohne Antennenstrahlung. Sie findet keinen. So zu lesen im heutigen K-Tipp. Frau Gubser hat insgesamt 88 Briefe an die Gemeinden in ihrem Wohnkanton versandt mit der Bitte um Angaben über die Antennensituation in den jeweiligen Orten.
Die meisten Gemeinden gaben an, sie hätten Antennen auf ihrem Gebiet oder seien aus Nachbargemeinden versorgt. 18 Gemeinden haben nicht geantwortet. Bei einigen Gemeinden ist herauszuspüren, dass sie sich gerne hinter dem Gesetz verschanzen, falls ein Antennenbaugesuch die nötigen rechtlichen Voraussetzungen erfüllt, müsse man es bewilligen.
25 Gemeinden äusserten sich eher mobilfunkkritisch.
Es gibt jedoch Gemeinden, die sich wehren (ich schreibe diese Möglichkeiten ins Forum, vielleicht geben sie Anregungen zum Vorgehen in der eigenen Wohngemeinde).
Verweigerung einer Baubewilligung in Au, wurden vom Regierungsrat zurückgepfiffen.
Degersheim ging bis vors Bundesgericht - und verlor.
Wattwil und Nessau haben geplante UMTS-Antennen wegen gesundheitlichen Bedenken abgelehnt, definitive Entscheide ausstehend.
Oberuzwil stellt keine gemeindeeigenen Grundstücke oder Gebäude als Antennenstandorte zur Verfügung (was viele andere Schweizer Gemeinden auch tun)
Moratorium in Flawil bis zum Vorliegen der ETH-Studie
In Jona und Rapperswil prüft der Gemeinderat ein Moratorium
Flums, Goldingen, Eggersriet und Rüthi achten auf Mobilfunkantennen ausserhalb der Wohnzonen
In Au sucht man zusammen mit Nachbarorten einen Lösung zum Eindämmen der der Mobilfunkantennen
In Wil und Gossau will man im Baureglement eine generelle Höhenbeschränkung für alle Arten von Anlagen durchsetzen.
Ich habe mit Frau Gubser telefoniert, sie ist bereits Gigaherzlerin, froh um die Rundbriefe und will an den Elektrosmog-Kongress von nächstem November kommen.
Elisabeth Buchs
Die meisten Gemeinden gaben an, sie hätten Antennen auf ihrem Gebiet oder seien aus Nachbargemeinden versorgt. 18 Gemeinden haben nicht geantwortet. Bei einigen Gemeinden ist herauszuspüren, dass sie sich gerne hinter dem Gesetz verschanzen, falls ein Antennenbaugesuch die nötigen rechtlichen Voraussetzungen erfüllt, müsse man es bewilligen.
25 Gemeinden äusserten sich eher mobilfunkkritisch.
Es gibt jedoch Gemeinden, die sich wehren (ich schreibe diese Möglichkeiten ins Forum, vielleicht geben sie Anregungen zum Vorgehen in der eigenen Wohngemeinde).
Verweigerung einer Baubewilligung in Au, wurden vom Regierungsrat zurückgepfiffen.
Degersheim ging bis vors Bundesgericht - und verlor.
Wattwil und Nessau haben geplante UMTS-Antennen wegen gesundheitlichen Bedenken abgelehnt, definitive Entscheide ausstehend.
Oberuzwil stellt keine gemeindeeigenen Grundstücke oder Gebäude als Antennenstandorte zur Verfügung (was viele andere Schweizer Gemeinden auch tun)
Moratorium in Flawil bis zum Vorliegen der ETH-Studie
In Jona und Rapperswil prüft der Gemeinderat ein Moratorium
Flums, Goldingen, Eggersriet und Rüthi achten auf Mobilfunkantennen ausserhalb der Wohnzonen
In Au sucht man zusammen mit Nachbarorten einen Lösung zum Eindämmen der der Mobilfunkantennen
In Wil und Gossau will man im Baureglement eine generelle Höhenbeschränkung für alle Arten von Anlagen durchsetzen.
Ich habe mit Frau Gubser telefoniert, sie ist bereits Gigaherzlerin, froh um die Rundbriefe und will an den Elektrosmog-Kongress von nächstem November kommen.
Elisabeth Buchs