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Schlafstörungen bei Elektrosensibilität

Verfasst: 6. April 2009 20:03
von Bugscout
Hallo,

eine gute Freundin ist elektro- und mobilfunksensibel, unter anderem zeigt sich das an erheblichen Schlafstörungen.

Die Elektroproblematik wurde durch das nächtliche Abschalten mit dem Hauptschalter und durch entfernen von Stromleitungen für eine Tagesruhezone gelöst.

An der Mobilfunkproblematik arbeitet sie noch.

Jetzt die Frage: Gibt es Informationen über das Entstehen der Schlafstörungen bei Elektrosensibilität, z.b. wie die Strahlung auf den Körper einwirkt und was der oder die Auslöser für Schlafstörungen sind?

Grüsse

Re: Schlafstörungen bei Elektrosensibilität

Verfasst: 9. April 2009 11:58
von Elisabeth Buchs
Bugscout hat geschrieben:Hallo,

eine gute Freundin ist elektro- und mobilfunksensibel, unter anderem zeigt sich das an erheblichen Schlafstörungen.

Die Elektroproblematik wurde durch das nächtliche Abschalten mit dem Hauptschalter und durch entfernen von Stromleitungen für eine Tagesruhezone gelöst.

An der Mobilfunkproblematik arbeitet sie noch.

Jetzt die Frage: Gibt es Informationen über das Entstehen der Schlafstörungen bei Elektrosensibilität, z.b. wie die Strahlung auf den Körper einwirkt und was der oder die Auslöser für Schlafstörungen sind?

Grüsse
Fuer das Entstehen von Schlafstoerungen koennte ein unter Elektrosmog-Belastung veraenderter Melatonin-Spiegel und das Entstehen von Dauerstress verantwortlich sein. Eine eindrueckliche Studie dazu ist diejenige des Kurzwellensenders Schwarzenburg, welche besondere Aussagekraft hat, weil sie noch vor der allgegenwaertigen Belastung z.B. durch DECT und W-Lan entstanden ist und vor dem zunehmenden Industrieeinfluss.

Siehe http://gigaherz.ch/pages/posts/nach-8-j ... ng1015.php

Ein moeglicher Zusammenhang, weshalb es die einen Menschen staerker trifft als andere koennte in einem unterschiedlichen Reizleitungssystem liegen.

Elisabeth Buchs

Verfasst: 15. April 2009 18:15
von Peter
Warum kann ich so gut schlafen seit ich das Dect im Schlafzimmer aufgestellt habe und Sicht auf eine 900/1800/2100 Basisstation?

Gibt es Leute bei denen es genau das Gegenteil bewirkt?

Verfasst: 16. April 2009 09:16
von Hans-U. Jakob
Peter hat geschrieben:Warum kann ich so gut schlafen seit ich das Dect im Schlafzimmer aufgestellt habe und Sicht auf eine 900/1800/2100 Basisstation?

Gibt es Leute bei denen es genau das Gegenteil bewirkt?
Die Krankheit "Handyotis Idiotis Akutis" führt in den meisten Fällen zu einem signifikant übersteigerten Lügenbedürftnis und oft zu einer Desorientierung, so dass die Betroffenen vielfach nicht einmal mehr wissen, wo ihr Schlafzimmer ist.
Hans-U. Jakob

Verfasst: 16. April 2009 19:16
von Ulido
Hallo,
Warum kann ich so gut schlafen seit ich das Dect im Schlafzimmer aufgestellt habe und Sicht auf eine 900/1800/2100 Basisstation?

Gibt es Leute bei denen es genau das Gegenteil bewirkt?
Vorab: Ich kann immer gar nicht glauben kann, dass es Menschen geben soll, die nicht mal für den Schlafzimmerbereich in der Lage sind, es ohne Telefon auszuhalten. Es sei denn in einer vorübergehenden Ereignisphase oder die Leute sind alt, gebrechlich, überängstlich oder irgendwie krank. Aber selbst die sind dann so clever, dass sie nur das Sprechteil neben das Bett legen (und das ganz einfach aus praktischen Gründen, nicht weil das Gesprächsteil nicht strahlt.)
Klar und wer nicht mehr weiß, wo sein Schlafzimmer ist, der hat dann vermeintlich auch die Basisstation dorthin verlegt.

Hier ein verwegener Erklärungsversuch, auf den @Peter nicht mal im Traum seines guten Schlafes kommen würde.
Wir haben in einem anderen Beitrag über die Fließeigenschaft des Blutes, Geldrolleneffekt und dickes Blut diskutiert.

Vielleicht überwiegen gegenüber den anderen Strahlenwirkungen bei @Peter, und evtl. auch bei anderen, die Symptome einer mangelhaften Hirndurchblutung? Hervorgerufen durch das vom DECT verursachte Geldrollenphänomen, was zu einer leichten Bewusstseinstrübung und somit zu einem guten Übergang in die Schlafphase führt?

Ich sage ausdrücklich vielleicht und versehe das mit Fragezeichen. Mein Erklärungsversuch ist keinesfalls als Beleidigung gedacht. Viel mehr kann @Peter mal ernsthaft drüber nachdenken. Vorausgesetzt die Aussage ist nicht sowieso frei erfunden, das DECT im Schlafzimmer aufgebaut zu haben und seither gut zu schlafen.

Schöne Grüße

Ulido

Verfasst: 18. April 2009 09:32
von Helmut Breunig
Eintrag gelöscht

Verfasst: 18. April 2009 13:13
von Markus Binkert
Wir hatten unser Schnurlosapparat auch im Schlafzimmer. Beim Recherchieren und durch einen Nachbar der uns auf diese Seite aufmerksam machte, haben wir uns entschlossen das Gerät im Wohnzimmer aufzustellen.
Wir konnten ebenfalls keinen Unterschied feststellen.

Der Nachbar hingegen behauptet durch 3 dicke Betonwände das Gerät zu spüren. Wir haben mit ihm einen Test gemacht und gesagt wir stecken es mal für eine Weile aus und er soll uns sagen ob es besser ist. Tatsächlich war es besser. Wir haben aber in dieser Zeit nichts ausgesteckt. Selbst wenn er und seine Frau auf Besuch sind spüren sie nicht, da wir das Gerät in einem Kasten haben. Die Psyche und die Einstellung zu technischen Geräten macht schon sehr viel aus.

Verfasst: 18. April 2009 15:32
von Helmut Breunig
[Eintrag gelöscht

Verfasst: 18. April 2009 15:35
von Elisabeth Buchs
Wer heutzutage noch was anderes betreibt als ein Ecomode Plus-DECT, das bei Nichtgebrauch auch mit mehreren Hörern abschaltet und eine distanzabhängige Leistungsregelung hat beim Telefonieren, ist megaout, oder will ein vernünftiger Mensch sich und andere unnötig dauerverstrahlen und noch unnötig Strom verbrauchen. Mit solchen Leuten, noch mit den entsprechenden miesen Tricks und Sprüchen ist eine Diskussion sinnlos. Mit solchen habe ich nichts gemeinsam und möchte nicht mehr mein Leben damit verbringen.

Herr Jakob ist heute gerade am Intervenieren bei ignoranten W-Lan-Besitzern, weil meine betroffene Kollegin wegen deren W-Lan und noch einem DECT aus dem unteren Stockwerk fast kaputtgeht. Gestern hatte ich eine Anfrage einer betroffenen Frau, welche in der Nähe des Uetlibergs wohnt, seit Digital-TV sei es noch schlimmer geworden, in ihrem Mehrfamilienhaus habe es mehrere DECT und W-Lan. Sie sucht einen Ort, wo sie menschenwürdig leben kann. Ich konnte ihr nun ein Notlogie zumindest für die Nacht angeben. Aufruf an alle: wenn jemand ein elektrosmogarmes Zimmer oder Wohnung weiss, bitte unbedingt melden, denn nebst den Anfragen benötigt es auch Angebote. Dass W-Lan trotz Swisscom-Patent ohne Abschaltautomatik auf den Markt gekommen sind und überall in die Wohnungen gestellt werden können, ist eine besonders grosse Gemeinheit, wofür hoffentlich die Verantwortlichen mal drankommen. Vernünftige Nutzer stellen den W-Lan bei Nichtgebrauch aus, schon auch aus Sicherheitsgründen.

Im Gesundheitstipp Nr. 4 vom April hat es einen interessanten zweiseitigen Beitrag zum Thema Elektrosmog:
Z.B. Zur Frage:
Warum reagieren nicht alle Menschen gleich empfindlich auf Elektrosmog?
Das ist nicht genau geklärt. Studien weisen aber darauf hin, dass der Körper eine Ueberempfindlichkeit erwerben kann, weils er sich nicht schnell genug anpassen kann. Wer in der Kindheit starken Feldern ausgesetzt war, hat ein höheres Risiko, später gegen Elektrosmog empfindlich zu werden. Auch eine genetische Veranlagung kann man nicht ausschliessen.

Im selben Gesundheitstipp wird auch wieder darauf hingewiesen: Verwenden Sie kein Schnurlostelefon mit dem DECT-Modus, sondern ein strahlungsarmes vom Typ Ecomode Plus oder ein Telefon mit Kabel.

Ausserdem: Die Strahlen von W-Lan dringen auch durch Betonwände. Wenn man nichts unternimmt, strahlt W-Lan rund um die Uhr. Ueberzeugen Sie Ihren Nachbarn, dass er den W-LAN-Router nur dann einschaltet, wenn er im Internet ist. Sobald er sich vom Internet abmeldet, sollte er das Gerät ausstecken. Noch besser ist es, den Computer mit Kabel ans Internet anzuschliessen.

Uebrigens ist dort auch zu lesen, dass Funkwecker ohne digitale Anzeige das Zeitsignal in elektrische Impulse umwandeln und bei jedem Zeigersprung etwas Elektrosmog ausgesendet wird, der etwa einen Meter weit reiche.
Ausserdem, dass Sparlampen sogar wenn sie ausgeschaltet seien, elektromagnetische Strahlung abgeben können (dies erstaunt mich)
Zu den Satellitenschüsseln: Zwischen der Satellitenschüssel auf dem Balkon und dem Fernsehgerät in der Stube verläuft ein Kabel, das Elektrosmog erzeugt. Wenn man keine besonderen Massnahmen trifft, können auf diese Weise Wände, Böden und Decken im ganzen Gebäude bestrahlt werden. Denn je nach Bauart des Gebäudes verbreitet sich der Elektrosmog über andere Geräte und Kabel. Deshalb muss man die Elektroanlagen untersuchen, ebenso wie das Gebäude geerdet ist. (Leichter gesagt als getan bei ignoranten Nachbarn und Verwaltungen). Mit Menschen, mit denen man reden kann, sind die meisten solchen Probleme mit guten Lösungen für beide lösbar.

Am Beratungstelefon von Gesundheitstipp waren übrigens Herr Gertsch, Herr Huwiler, Herr Nussbaumer und Herr Peter.

Nachtrag: Das Gespräch von Herrn Jakob mit den W-Lan-Nutzern sei soweit gut verlaufen, diese seien bereit, den W-Lan nur bei Gebrauch anzuschalten (hoffentlich denken sie auch daran) und wollen sogar eine Kabellösung prüfen. Die Betroffene sagt, dass der W-Lan auch wenn sie jeweils abschalten würden, stundenlang laufe, bis in den späten Abend, am Wochenende, am frühen Morgen schon wieder, sie leidet unter Beschwerden und wisse nicht wohin gehen, sie könne ja nicht immer draussen rumlaufen.
Zu den DECT: bei manchen Ecomode-DECT muss man den strahlenarmen Modus extra einstellen, was nicht alle Nutzer/innen wissen und können, das ist schlecht gelöst. Es sollte nur ein Ecomode Plus-DECT sein, das von Anfang an auf Abschalten bei Nichtgebrauch gestellt ist, auch wenn der Hörer nicht auf der Basis liegt oder wenn es mehrere Hörer hat und sollte auch z.B. nach Stromausfall strahlenarm bleiben und nicht wie einmal festgestellt, manchmal Signale von sich geben.

Elisabeth Buchs

Verfasst: 18. April 2009 16:41
von Helmut Breunig
Eintrag gelöscht

Verfasst: 20. April 2009 11:39
von Markus Binkert
Sie haben - mit Verlaub - Ihre Nachbarn schlicht betrogen.
Eine Unterstellung die so nicht stimmt. Könnte auch sagen der Nachbar ist ein Betrüger, weil er was vorgetäuscht hat das nicht stimmt.

Es war ein neutraler Test zum sehen ob er sensibel ist, weil er weiss, dass wir ein solches Gerät besitzen, oder wirklich sensibel auf die Strahlung ist. Das letztere trifft in diesem Fall nicht zu.

Es gibt zahlreiche IV-Bezüger und ich betone, nicht alle sind Simulanten. Immer wieder fliegen aber solche Fälle auf die zu unrecht Versicherungsleistungen beziehen. Genau das wollte ich mit unserem Nachbar testen mit Erfolg. Er hat keine Beschwerden und wir können in Ruhe unser Apparat weiterhin brauchen.

Verfasst: 21. April 2009 08:47
von Hans-U. Jakob
Markus Binkert hat geschrieben:Wir hatten unser Schnurlosapparat auch im Schlafzimmer. Beim Recherchieren und durch einen Nachbar der uns auf diese Seite aufmerksam machte, haben wir uns entschlossen das Gerät im Wohnzimmer aufzustellen.
Wir konnten ebenfalls keinen Unterschied feststellen.

Der Nachbar hingegen behauptet durch 3 dicke Betonwände das Gerät zu spüren. Wir haben mit ihm einen Test gemacht und gesagt wir stecken es mal für eine Weile aus und er soll uns sagen ob es besser ist. Tatsächlich war es besser. Wir haben aber in dieser Zeit nichts ausgesteckt. Selbst wenn er und seine Frau auf Besuch sind spüren sie nicht, da wir das Gerät in einem Kasten haben. Die Psyche und die Einstellung zu technischen Geräten macht schon sehr viel aus.
Herr Binkert, Sie sind enweder ein begnadeter Märchenerzähler oder ein vollkommener technischer Laie.
Wenn Sie das DECT-Telefon während des Besuchs der Nachbarn in einem Kasten drin versteckt halten, dann haben Sie dieses weder am Strom- noch am Telefonnetz angeschlossen und es strahlt eben nicht. In Kästen und Schränken drinnen gibt es weder Strom- noch Telefonsteckdosen.
Ihr Nachbar wäre sicher nicht so blöd, die beiden Kabel, die durch die angelehnte Schranktüre führen, zu entdecken. Blöd ist er allenfalls nur, weil er Leute wie Sie überhaupt noch besucht.
Werden Sie doch Telefönchen-Verkäufer in einem Handy-Shop, falls sie es nicht schon sind.
Hans-U. Jakob

Verfasst: 21. April 2009 11:26
von Hans
Oder er ist ein begnadeter Bastler der es durchaus zustandebringt in eine Kastenrückwand ein Loch zu bohren und durch dieses die Anschlüsse des Telefons durchzuziehen. Habe ich übrigens auch schon geschafft (Loch bohren, nicht das DECT verstecken, so was habe und brauche ich nicht). Braucht gar nicht viel an Werkzeug und etwas wenig an Fantasie. Geht auch mit Stereoanlagen und Fernsehern. Sauber versteckt. Wobei bei den letztgenannten Geräten auf die Abwärme geachtet werden muss. Aber auch dieses Problem habe ich elegant und von vorne unsichtbar gelöst.

Und von wegen "während des Besuchs versteckt": Er schreibt nichts solchiges. Seine Aussage (da wir das Gerät in einem Kasten haben) deutet eher darauf hin, dass er das Gerät fix im Kasten montiert hat. Da lohnt es sich doch mal ein wenig Werkzeug in die Hand zu nehmen. Gerade als Chef und Repräsentant des Vereins sollten Sie auf solche Details achten.

Gruss Hans

Verfasst: 21. April 2009 15:26
von Markus Binkert
Es ist genau so wie Hans schreibt. Ein Loch mit einem Holzzapfenbohrer und die Kabel sind eingezogen.
Jeder moderne Haushalt hat mehr als eine Telefon- und Stromsteckdose.

Warum sollte ich eine Märchenerzähler sein? Sie unterstellen wie ihr Vorgänger auf gleichem Niveau was Ihnen unangenhem erscheint.
Ist das Geschäft mit der Angstmnacherei so lukrativ?
Wenn alles so klar ist wie Sie schreiben dann wären wir schon längstes wieder Neandertaler mit Höhlenfackeln. Ich nehme kaum an das Herr Jacob in einer Höhle wohnt. :wink:

Verfasst: 21. April 2009 16:56
von Hans-U. Jakob
Markus Binkert hat geschrieben:Es ist genau so wie Hans schreibt. Ein Loch mit einem Holzzapfenbohrer und die Kabel sind eingezogen.
Jeder moderne Haushalt hat mehr als eine Telefon- und Stromsteckdose.

Warum sollte ich eine Märchenerzähler sein? Sie unterstellen wie ihr Vorgänger auf gleichem Niveau was Ihnen unangenhem erscheint.
Ist das Geschäft mit der Angstmnacherei so lukrativ?
Wenn alles so klar ist wie Sie schreiben dann wären wir schon längstes wieder Neandertaler mit Höhlenfackeln. Ich nehme kaum an das Herr Jacob in einer Höhle wohnt. :wink:
Doch doch, ich wohne in einer grossen Höhle und bin mehrfacher Millionär.
Dies weil ich nicht Schränke und Kästen anbohre, sondern Elektrosensible Mitmenschen.
Der rostige Toyota und die 40 Jahre alten Möbel seien nur Tarnung, sagt der Steurkommisär.
Bei mir stehen die 2 Telefone auf dem Schreibtisch. Dafür habe ich noch alle Tassen im Schrank.
Laut Brehm's Tierleben sei auch der lachende Hans ein Vogel, heisst es dort.
Ich wohne auf exakt 800m über Meer. Das heisst, das Niveau ist hoch genug. Manchmal stinkt es hier trotzdeme noch nach Mobilfunkerpropagandalügen. Aber man gewöhnt sich daran.
Hans-U. Jakob