Kind von 6 Jahren 2 Jahre im `Keller geschlafen

aus einem Nachbarforum

Kind von 6 Jahren 2 Jahre im `Keller geschlafen

Beitrag von aus einem Nachbarforum » 16. März 2006 18:24

Kind 12-03-06

Marianne Buchmann 12-03-06

buchmann.marianne@t-online.de

Zu Strahlenschutzgitter 21 m lang, 7,55 m hoch der Familie Buchmann 85551 Kirchheim

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei die Messergebnisse nach Errichtung unseres Strahlenschutzgitters. Das Erdgeschoss unseres Hauses können wir wieder nutzen, an ein Schlafen in den Schlafzimmern ist nicht zu denken. Wie sie unter Messpunkt 6 sehen haben wir dort noch eine Belastung von mindestens 89 µW/m² und maximal 357 µW/m².
Mehr als 1 µW/m² am Schlafplatz ist für uns nicht mehr zu tolerieren, so bleiben wir im Keller bei 0,0 - 0,3 µW/m² (trotzdem voller Handyempfang!). Die Errichtung des Strahlenschutzgitters mit 2 Lagen hat uns ca. 10.000.-- Euro gekostet. Entgegen einiger Gerüchte erhielten wir weder von der Gemeinde noch von Vodafone einen Zuschuss.

Unter Messpunkt 7 wurden Abschirmversuche mit Hochfrequenz dämpfenden Materialien unternommen. Auch mit dieser weiteren, viele Tausend Euro kostenden Maßnahme, kämen wir nicht auf den von uns gewünschten Wert von 1 µW/m².

Derzeit bereiten wir eine Klage gegen Vodafone vor, der Sender muss weg damit wir wieder aus dem Keller kommen.

Meine Tochter ist 6 Jahre alt, 2 davon verbrachte sie im Keller.

Dank dafür an unsere Politiker, Vodafone und alle munteren Handytelefonierer!

Diese Minimum und Maximum Messergebnisse ergeben sich dadurch, wie viel gerade im Ort mit dem Handy telefoniert wird. Diese Telefonate vervierfachen unsere Belastung. Jeder sollte sich vor einem Handytelefonat überlegen ob dieser Anruf wirklich notwendig ist, er könnte durch das Bettchen Ihres Kindes gehen.

Mit freundlichen Grüßen,

Marianne Buchmann.

P.S.: Gerne dürfen Sie diese eMail weiterleiten und veröffentlichen.

faeshn

Re: Kind von 6 Jahren 2 Jahre im `Keller geschlafen

Beitrag von faeshn » 16. März 2006 22:24

Hat denn Famile Buchmann denn schon Radonmessungen im Keller vornehmen lassen? Ich befürchte Schlimmes, wenn dann möglicherweise das arme Kind an Krebs erkrankt.

faeshn

Gigaherz

Re: Kind von 6 Jahren 2 Jahre im `Keller geschlafen

Beitrag von Gigaherz » 17. März 2006 07:22

Die Mail-Adresse von Frau Buchmann ist angeführt. Jeder kann deshalb mit ihr selbst Kontakt aufnehmen. Dies gilt inbesondere für den Einsender KURT, sofern sich Frau Buchmann seine anmassende Art und seinen Menschen verachtenden Kommentar gefallen lässt. Das Gigaherz-Forum hat die Freiheit, solche alle Elektrosensiblen beleidigenden Beiträge nicht zu veröffentlichen.
Gigaherz

-roboter

Re: Kind von 6 Jahren 2 Jahre im `Keller geschlafen

Beitrag von -roboter » 17. März 2006 09:10

Ich finde es ist ihr gutes Recht!
Solange die für Menschen bedenkliche Dosis übrschritten wird.

Gruss

Elisabeth Buchs

Re: Kind von 6 Jahren 2 Jahre im `Keller geschlafen

Beitrag von Elisabeth Buchs » 17. März 2006 13:15

Ich finde auch, dass Personen, die Betroffene als "Elektro-Hypochonder" oder ähnliches hinstellen hier in diesem Forum keinen Platz haben sollten, was sich natürlich nicht auf nachdenkliche Menschen mit unterschiedlichen Meinungen bezieht, denn man weiss wirklich noch zuwenig über die Mechanismen der Elektrosensibilität und es ist wichtig, hier aufrichtig zu suchen und zu forschen. Mit den Elektrosensiblen-Leugnern geht es mir ähnlich wie mit der Strahlung: das Mass ist voll, mit denen gibt es für mich keine Diskussionsgrundlage mehr.

Wenn man selber elektrosensibel ist und viele andere Betroffene persönlich kennt, die sich Mühe geben, zu überprüfen, ob ihre Gesundheitsbeschwerden wirklich vom Elektrosmog kommen, mehrmals festgestellt haben, dass dieser Zusammenhang besteht, sich mit Geld, Zeit und Kraft einsetzen, um mit verschiedenen Massnahmen ihre Empfindlichkeit zu reduzieren und sich oft mit uneinsichtigen, uneinfühlsamen Mitmenschen und der ständigen Bedrohung durch noch mehr Elektrosmog konfrontiert sehen, verträgt man Elektrosensiblen-Leugner nicht mehr.

Hier in diesem Forum bietet sich für Elektrosmog-Geschädigte auch eine Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch über für sie besonders interessierende Themen, ebenfalls eine Möglichkeit der gegenseitigen Stärkung, dass man nicht alleine ist mit diesem Problem, dass wir zusammenhalten und zusammen kämpfen gegen dieses Uebermass von Elektrosmog.

Elisabeth Buchs

Gigaherz

Re: Kind von 6 Jahren 2 Jahre im `Keller geschlafen

Beitrag von Gigaherz » 17. März 2006 13:50

Dasselbe wie für KURT gilt auch für PATRICK. Haben Sie den Mut, nehmen Sie mit Frau Buchmann Verbindung auf und teilen Sie Ihr mit Angabe Ihrer Identität Ihre Gedanken mit, statt hier mit Schlagworten und Beschimpfungen herumschmeissen zu wollen.

Gigaherz

Robert

Re: Kind von 6 Jahren 2 Jahre im `Keller geschlafen

Beitrag von Robert » 17. März 2006 17:27

Der Bund will seine alten Militärbunker abstossen.
Für Smogsensible die Gelegenheit einen solchen zusammen kaufen und diesen als "Ferienwohnung" nutzen.

Evi

Re: Kind von 6 Jahren 2 Jahre im `Keller geschlafen

Beitrag von Evi » 17. März 2006 21:09

Das erinnert mich verdammt an den 2. Weltkrieg, wo die Leute bei Fliegeralarm den nächstgelegenen Bunker aufsuchen mussten, um ihr Leben zu schützen. Sind wir jetzt wieder so weit?
"Schöne" Ferienwohnung übrigens, so ein Militärbunker!

Evi

Elisabeth Buchs

Re: Kind von 6 Jahren 2 Jahre im `Keller geschlafen

Beitrag von Elisabeth Buchs » 17. März 2006 22:52

Blödsinn die Idee mit dem Militärbunker. Möchten Sie etwa dauernd in einem solchen Bunker wohnen? Sollten Sie einer von der Gegenseite sein, der uns auf die Schippe nehmen will, lassen Sie das bitte bleiben, das Thema ist zu ernst um Witze zu machen. Erstens mal geht es nicht um "Ferien", sondern wenn die Verstrahlung weiterhin so zunimmt, werden Elektrosmog-Geschädigte überhaupt nicht mehr in ihren bisherigen Häusern sein können. Zweitens besteht der Bunker aus armiertem Beton, was jegliches Wohlbefinden für Betroffene dort drin verunmöglicht. Drittens wäre es in alten Bunkern vermutlich dreckfeucht und ungesund. Es ist unglaublich, welche Reaktionen ein solcher Erfahrungsbericht von geplagten Leuten mit einem Strahlenschutzzaun auslöst. Ich habe selber ein Kinderbettchen in einem Kellerraum gesehen - bei der Familie Kind in Dresden. Es ist mehr als verständlich, dass Eltern, die selber unter einer Mobilfunkantenne leiden, ihre Lieben schützen wollen. Sollen doch faeshn (vielleicht hat es im Bunker auch Radon), Kurt, Patrick und Robert solche Bunker kaufen zusammen mit den für unser Elend Verantwortlichen, dann wären wir die los. Ueberhaupt ist es kurzsichtig zu denken, die Verstrahlung treffe nur einige wenige Elektrosensible.

Elisabeth Buchs

Robert

Re: Kind von 6 Jahren 2 Jahre im `Keller geschlafen

Beitrag von Robert » 18. März 2006 17:17

Ich habe nicht gemeint dauernd im Bunker schlafen, nur als Ferienwohnung um zu sehen ob der Elektrosmog Schuld ist.

Ich denke der Verein Jakob kann einen erwerben und zu einer gemütlichen Wohnung umbauen.
Ich bin sofort dabei 2-3 Wochen Ferien so zu verbringen, oder auf einer Alp mit weit und breit keinem Natelumsetzer.

Überlegen muss man sich nur ob man ihn elektrifizieren will oder nur mit Kerzenlicht betreiben will.

michael wiese

Re: Kind von 6 Jahren 2 Jahre im `Keller geschlafen

Beitrag von michael wiese » 18. März 2006 17:22

inwiefern unterscheidet sich der Bunker denn so sehr von dem Keller von Familie Kind?
Hinsichtlich Feuchtigkeit (Schimmelpilze), Radon, und auf Zement basierten Wänden dürfte ein halbwegs moderner aufgelassener militärischer Bunker durchaus noch besser abschneiden als ein gewöhnlicher Keller.
Macht es einen grossen Unterschied ob man nun 1-2 meter oder 20 oder 50 Meter unter der Erde ist?

Aber sie haben Recht das es nicht genug Bunker gibt für alle Elektrosensiblen, und das es eigentlich Aufgabe des Staates ist seine Bevölkerung zu schützen und nicht die Aufgabe des einzelnen, der sich den Schutz vermutlich garnicht leisten kann.

Der Bunker hätte übrigens noch den Vorteil das man einen etwaigen Atomkrieg oder Meteoriteneinschlag etwas länger überlebt als der Rest der Menschheit.

Genügend Geld vorausgesetzt könnte man auch richtig grosse Kavernen in gewachsenen Fels hineinsprengen, an der Decke lichtstarke Lampen anbringen und gewöhnliche Häuser in die Höhle bauen, das könnte vielleicht verhindern das man nach einigen Wochen an Klaustrophobie leidet.

Vulpes Velox

Re: Kind von 6 Jahren 2 Jahre im `Keller geschlafen

Beitrag von Vulpes Velox » 18. März 2006 18:57

Sehr geehrter Herr Wiese

Ich antworte mal auf Ihren Beitrag, obwohl Sie das, so hoffe
ich zumindest, kaum ernst meinen können.

Es ist keine akzeptable Lösung, dass elektrosensible Personen
vor den immer weiter verbreiteten, grösstenteils unnötigen
elektromagnetischen Feldern flüchten müssen.
Um so weniger ist es akzeptabel, dass man Menschen deswegen
in Hölen leben lassen will.

In modernen Kellern bilden sich gefährliche Organismen wie
Schimmelpilze nicht mehr. Ausserdem ist die krebserregende
Wirkung vom Radon kaum mit der von elektromagnetischer
Strahlung zu vergleichen. (Siehe auch die Informationen zum
Thema Leukämie bei Kindern auf gigaherz.ch)

Das Leben im Keller ist für diese Famillie sicher die gesündere Alternative.

Ich glaube weiterhin, dass Sie mit ihren Beiträgen nur die
Leute hier veräppeln wollen, ich erinnere Sie an dieser
Stelle gerne daran, dass Sie schon einmal das Leben in
Höhlen vorgeschlagen haben... Wenn Ihnen diese
Vorstellung so gefällt, dann ziehen Sie doch in eine
ebensolche.

Einen schönen Tag wünscht dennoch:

Vulpes Velox.

Rina

Re: Kind von 6 Jahren 2 Jahre im `Keller geschlafen

Beitrag von Rina » 18. März 2006 20:58

Der liebe Gott hat einen grossen Tiergarten und das grösste Viech darin ist der Mensch! Darunter befinden sich momentan auch zwei Forumschreiber, denen eigentlich der Hahn schon längst zugedreht gehörte:

Gigaherz sollte also einen Bunker kaufen, ihn zu einer gemütlichen Wohnung ausbauen, damit Robert ein paar Wochen Ferien drin verbringen kann, und zwar zum Zweck, herauszufinden, ob der Elektrosmog an den Beschwerden der Geplagten Schuld ist. Und sonst fällt Ihnen nichts ein? Wer elektrosmoggeschädigt ist, der weiss das leider nur zu genau und braucht keinen Bunker, um das auszuprobieren.

Mitnehmen sollte er in diesen Bunker gleich Michael Wiese, den zukünftien Höhlenmenschen, auf dass er für immer in dieser Höhle bleibe, Klaustrophobie hin oder her und endlich mit dem Versuch aufhört, in diesem Forum Menschen zu verarschen.

Ich habe in meinem ganzen Leben noch niemals jemandem Böses gewünscht. Aber jetzt wünsche ich mir inbrünstig, die beiden mögen eines Tages am eigenen Leib spüren, wie es ist, wenn man morgens nicht weiss, wie man den ganzen Tag hinter sich bringt und abends nicht weiss, wie man die Nacht übersteht. Am Boden wälzen sollen sie sich vor Schmerzen, wenigstens nur ein paar Tage, damit sie eine Ahnung davon bekommen, wie es heute schon so vielen geht. Das Lachen wird ihnen dann vergehen und sie haben keine Garantie, dass es sie eines Tages nicht erwischt. Dann mögen sie auf Nimmerwiedersehen in einer Höhle oder Kaverne verschwinden, elektrisch beleuchtet oder mit Kerzenlicht, noch besser aber im Stockdunklen.

Und niemand soll jetzt kommen uns sagen, das sei alles zu drastisch ausgedrückt. Es muss einmal gesagt werden! Und Gigaherz soll dafür sorgen, dass solche Typen aus dem Forum verschwinden. Je eher desto besser.

Rina (selbst schwer betroffen und kennt noch mehr Leidensgenossen)

michael wiese

Re: Kind von 6 Jahren 2 Jahre im `Keller geschlafen

Beitrag von michael wiese » 18. März 2006 21:20

Ich habe zu keinem Zeitpunkt vorgegeben ich würde mir wünschen das Elektrosensible in unterirdischen Habitaten leben sollen.
Ja, ich habe sogar explizit gesagt das es die Aufgabe des Staates ist die Bürger vor Schäden zu schützen, damit nicht die Bürger selbst für viel Geld Schutzmassnahmen kaufen müssen.

Ich habe, genau wie Robert, nur dargelegt das sich ein Bunker oder eine ausgebaute natürliche Höhle, oder andere unterirdische Räume prima eignen würden.

Diesselbe Idee hatte ja auch Familie Kind mit ihrem Keller, der bestimmt brauchbar war bis sie sich dann einen Schutzzaun mit genügender Abschirmwirkung leisten konnten.

Ich fühle mich persönlich nicht als Höhlenmensch, sollte mir aber jemand etwas in der Art anbieten können so wäre ich nicht abgeneigt, da ich dann Geld für eine Wohnung/Eigenheim o.ä. sparen könnte.

Ob ich jedoch mit Robert dort zusammenleben wollte ist eine andere Sache.

es grüsst, michael wiese


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