Immer mehr Junge sind psyschisch krank
Verfasst: 18. März 2006 21:27
In der gratis Zeitung 20 Minuten (Basel) vom Donnerstag 16. März 2006 war auf der Titelseite der folgende Beitrag zu lesen und auf Seite 6 die Fortsetzung (Beitrag 2)
Ich habe diese beiden Artikel gelesen und mir alsdann ein paar Gedanken darüber gemacht, denn mit keinem Wort werden darin eventuelle Ursachen erwähnt.
Ich möchte auch Ihnen diesen Beitrag nicht vorenthalten, deshalb habe ich ihn hier abgedruckt, dass auch die einen oder anderen von Euch so ihre Gedanken darüber machen können.
IV: Immer mehr Junge
sind psychisch krank
ZUERICH – Jung und schon IV-Bezüger: Die Zahl der 18 – bis 30-Jährigen, die als psychisch Erkrankte neu eine IV-Rente erhielten, stieg zwischen 2000 und 2004 um 16%. Bei den 18- bis 19-Jährigen beträgt die Zunahme sogar 40%. „Viele Junge genieren sich nicht,
eine IV-Rente aus psychischen Gründen zu beziehen“, so Psychiater Thomas Weber,
Alard du Bois-Reymond vom Bundesamt für Sozialversicherung fügt an: „Wer schon so jung IV-Rentner ist, verliert jegliche Perspektive – einmal in der Rentenfalle, und diere ist zu.“
Weiter auf Seite 6:
Zahl der psychisch kranken Jungen
nimmt rasant zu
ZUERICH – Jung und psychisch krank: Die Zahl der 18- bis 30-Jährigen, die als psychisch Erkrankte neu eine IV-Rente erhielten, ist von 2000 bis 2004 um 16% gestiegen – bei den 18- bis 19-Jährigen sogar um 40%.
Dies zeigt eine Untersuchung des Bundesamts für Sozialversicherung (BSV), die dem Nachrichtenmagazin „Facts“ vorliegt. So erhielten im Jahr 2004 neu 1525 Personen im Alter von 18 bis 30 Jahren als psychisch Erkrankte eine IV-Rente. Gegenüber 2000 entspricht dies einer Zunahme von 16%. Bei den 18- bis 19-Jährigen hat diese Zahl sogar um 40% zugenommen; bei den über 30-Jährigen hingegen nur um 14%.
46% der Neurentnerinnen und 37% der Neurentner aller Altersklassen erhielten die Rente aus psychischen Gründen. Damit erreicht die Schweiz die höchste Quote aller untersuchten Länder. In Deutschland etwa liegt dieser Anteil bei den Frauen bei 35.7% und bei den Männern bei 23.4%. „Bei den unter 30-Jährigen haben wir die höchsten Wachstumsraten an Neuberentungen aus psychischen Gründen“, präzisierte Alard du Bois-Reymond vom BSV.
Darüber sei er sehr besorgt: Diese Gruppe sei die teuerste, da wohl Tausende junger Menschen bis zu 40 Jahren in der IV bleiben würden. Zudem: „Wer schon so jung IV-Rentner ist, verliert jegliche Perspektive“, so du Bois-Reymond.
Einmal in der Rentenfalle, sei diese zu.
Mit freundlichen grüssen jambo
Ich habe diese beiden Artikel gelesen und mir alsdann ein paar Gedanken darüber gemacht, denn mit keinem Wort werden darin eventuelle Ursachen erwähnt.
Ich möchte auch Ihnen diesen Beitrag nicht vorenthalten, deshalb habe ich ihn hier abgedruckt, dass auch die einen oder anderen von Euch so ihre Gedanken darüber machen können.
IV: Immer mehr Junge
sind psychisch krank
ZUERICH – Jung und schon IV-Bezüger: Die Zahl der 18 – bis 30-Jährigen, die als psychisch Erkrankte neu eine IV-Rente erhielten, stieg zwischen 2000 und 2004 um 16%. Bei den 18- bis 19-Jährigen beträgt die Zunahme sogar 40%. „Viele Junge genieren sich nicht,
eine IV-Rente aus psychischen Gründen zu beziehen“, so Psychiater Thomas Weber,
Alard du Bois-Reymond vom Bundesamt für Sozialversicherung fügt an: „Wer schon so jung IV-Rentner ist, verliert jegliche Perspektive – einmal in der Rentenfalle, und diere ist zu.“
Weiter auf Seite 6:
Zahl der psychisch kranken Jungen
nimmt rasant zu
ZUERICH – Jung und psychisch krank: Die Zahl der 18- bis 30-Jährigen, die als psychisch Erkrankte neu eine IV-Rente erhielten, ist von 2000 bis 2004 um 16% gestiegen – bei den 18- bis 19-Jährigen sogar um 40%.
Dies zeigt eine Untersuchung des Bundesamts für Sozialversicherung (BSV), die dem Nachrichtenmagazin „Facts“ vorliegt. So erhielten im Jahr 2004 neu 1525 Personen im Alter von 18 bis 30 Jahren als psychisch Erkrankte eine IV-Rente. Gegenüber 2000 entspricht dies einer Zunahme von 16%. Bei den 18- bis 19-Jährigen hat diese Zahl sogar um 40% zugenommen; bei den über 30-Jährigen hingegen nur um 14%.
46% der Neurentnerinnen und 37% der Neurentner aller Altersklassen erhielten die Rente aus psychischen Gründen. Damit erreicht die Schweiz die höchste Quote aller untersuchten Länder. In Deutschland etwa liegt dieser Anteil bei den Frauen bei 35.7% und bei den Männern bei 23.4%. „Bei den unter 30-Jährigen haben wir die höchsten Wachstumsraten an Neuberentungen aus psychischen Gründen“, präzisierte Alard du Bois-Reymond vom BSV.
Darüber sei er sehr besorgt: Diese Gruppe sei die teuerste, da wohl Tausende junger Menschen bis zu 40 Jahren in der IV bleiben würden. Zudem: „Wer schon so jung IV-Rentner ist, verliert jegliche Perspektive“, so du Bois-Reymond.
Einmal in der Rentenfalle, sei diese zu.
Mit freundlichen grüssen jambo