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MRI oder CT und Elektrosensibilität

Verfasst: 27. März 2006 21:37
von Elisabeth Buchs
Heute hatte ich einen Anruf einer elektrosensiblen Frau mit Rückenschmerzen. Ihr wurde zur Abklärung dieser Beschwerden z.B. Hernie ein MRI (Magnetresonanzabklärung) vorgeschlagen oder allenfalls ein CT (Computertomographie).

Bei einer MRI-Untersuchung "in der Röhre" sollen gewaltige Magnetfelder von 5 Mio Nanotesla! entstehen. Ein Baubiologe soll ihr von dieser Untersuchung abgeraten haben, es seien Menschen dadurch elektrosensibel geworden.

Es scheint einen Mechanismus zu geben, dass die Exposition mit einem erhöhten Feld eine bleibende Elektrosensibilität auslösen oder eine bestehende verschlimmern kann.

Bei einem CT, ebenfalls "in einer Röhre" soll ionisierende Strahlung (Röntgen) verwendet werden. Jedoch soll es auch Personen geben, die auf ionisierende Strahlung empfindlicher als der Durchschnitt reagieren (Teleangiektasien). In Kanada sollen Menschen wegen CT allergieähnliche Symptome bekommen haben.

Könnte es sein, dass es dieselben Menschen sind, die sowohl auf nichtionierende wie auf ionisierende Strahlung empfindlicher reagieren als der Durchschnitt?

Was sollen Elektrosensible tun, die solche Untersuchungen durchführen lassen sollten? Hat jemand Erfahrung von sich selbst oder Bekannten? Was wäre besser für Elektrosensible, MRI oder CT. Gibt es Alternativen?

Elisabeth Buchs