Vernehmlassung
Verfasst: 30. März 2006 17:30
Ich beziehe mich auf meinen Beitrag "Konsultation betreffend die Grundversorgung im Fernmeldebereich" vom 1.3.2006 (read.php?f=1&i=7859&t=7859)
Der Vernehmlassungstext ist nun vorhanden auf www.admin.ch/ch/d/gg/pc/pendent.html#UVEK und angegebene Links
Wichtiges daraus:
Etwa 98 % aller Haushalte können einen ADSL-Anschluss beziehen. Bei den restlichen Haushalten ist entweder die notwendige Ausrüstung in den Ortszentralen nicht vorhanden oder der Anschluss für den Einsatz der xDSL-Technologie auf Grund nicht kompatibler Netzelemente oder einer zu grossen Distanz zwischen Haushalt und Ortszentrale untauglich.
Swisscom schätzt für ein flächendeckendes ADSL-Standardangebot ein erforderliches Investitionsvolumen in Höhe eines hohen dreistelligen Millionenbetrages. Das notwendige Investitionsvolumen hängt jedoch massgeblich von der Ausgestaltung der Verpflichtung, insbesondere der Uebertragungskapazität des Breitbandanschlusses ab. Werden anstelle der heute üblichen 600 kbit/s lediglich maximal 200 kbit/s festgelegt, kann auf die bereits vorhandenen GSM/EDGE- oder UMTS-Netze zurückgegriffen werden. Auch mittels BWA (WiMAX) könnte eine Breitband-Versorgung wahrscheinlich kostengünstiger erstellt werden. Bei dieser Lösung entspräche das Investitionsvolumen einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag. Weitere Einsparungen liessen sich durch die Abwicklung der Sprachtelefonie über IP erzielen.
Die geplante Einführung der Entbündelung und das Aufkommen neuer Technologien wie BWA könnten die Wettbewerbssituation verbessern.
Zu den öffentlichen Sprechstellen ist zu lesen: Der Lebenszyklus des Dienstes ist somit nicht mit dem Lebenszyklus der heute verwendeten Technologie (Festnetzanschluss, Leitungsvermittlung) verknüpft. (Deutet auf Aufhebung des Festnetzes und der Leitungsvermittlung hin)
Am besten gefällt mir der Satz zu Grundversorgung und Mobiltelefonieren: Jedoch stellt das mobile Telefonieren für viele eher eine Bequemlichkeit dar, auf die man mit entsprechenden Vorkehrungen verzichten könnte.
Kommentar: Kosten sparen auf Kosten der Gesundheit wollen wir bei Gigaherz nicht hinnehmen. Wenn entlegene Gebiete wegen Breitbandanschlüssen per Funk versorgt werden sollen, werden auch dort immer mehr EDGE, UMTS, HSPDA und WiMAX-Antennen aufgestellt. Ausserdem kann mit dieser Breitbandversorgungspflicht gleich ein Markt für BWA (WiMAX) geschaffen werden. Diese entlegenen Gebiete könnten jedoch Elektrosensiblen eine letzte Zuflucht geben. Meine elektrosensible Kollegin sagt: wenn sie uns nur wenigstens ein Plätzchen freihalten würden von diesen Antennen.
Wem die manchmal hier in diesem Forum geäusserten Theorien zur vorsätzlichen Dezimierung von Menschen seltsam vorkommen, sollte sich die Situation der Elektrosensiblen vergegenwärtigen: oft mehrmalige Umzüge z.T. mit Verkauf eigener Liegenschaften, Sanierungen, Abschirmungen, Uebernachten in Kellerräumen, Leben mit gesundheitlichen Beschwerden, Bedrohung durch immer noch mehr Elektrosmog, Verhöhnung als Hypochonder. Solches ist bereits unglaublich genug. Jedenfalls wird eine Schädigung von Menschen in Kauf genommen.
Elisabeth Buchs
Der Vernehmlassungstext ist nun vorhanden auf www.admin.ch/ch/d/gg/pc/pendent.html#UVEK und angegebene Links
Wichtiges daraus:
Etwa 98 % aller Haushalte können einen ADSL-Anschluss beziehen. Bei den restlichen Haushalten ist entweder die notwendige Ausrüstung in den Ortszentralen nicht vorhanden oder der Anschluss für den Einsatz der xDSL-Technologie auf Grund nicht kompatibler Netzelemente oder einer zu grossen Distanz zwischen Haushalt und Ortszentrale untauglich.
Swisscom schätzt für ein flächendeckendes ADSL-Standardangebot ein erforderliches Investitionsvolumen in Höhe eines hohen dreistelligen Millionenbetrages. Das notwendige Investitionsvolumen hängt jedoch massgeblich von der Ausgestaltung der Verpflichtung, insbesondere der Uebertragungskapazität des Breitbandanschlusses ab. Werden anstelle der heute üblichen 600 kbit/s lediglich maximal 200 kbit/s festgelegt, kann auf die bereits vorhandenen GSM/EDGE- oder UMTS-Netze zurückgegriffen werden. Auch mittels BWA (WiMAX) könnte eine Breitband-Versorgung wahrscheinlich kostengünstiger erstellt werden. Bei dieser Lösung entspräche das Investitionsvolumen einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag. Weitere Einsparungen liessen sich durch die Abwicklung der Sprachtelefonie über IP erzielen.
Die geplante Einführung der Entbündelung und das Aufkommen neuer Technologien wie BWA könnten die Wettbewerbssituation verbessern.
Zu den öffentlichen Sprechstellen ist zu lesen: Der Lebenszyklus des Dienstes ist somit nicht mit dem Lebenszyklus der heute verwendeten Technologie (Festnetzanschluss, Leitungsvermittlung) verknüpft. (Deutet auf Aufhebung des Festnetzes und der Leitungsvermittlung hin)
Am besten gefällt mir der Satz zu Grundversorgung und Mobiltelefonieren: Jedoch stellt das mobile Telefonieren für viele eher eine Bequemlichkeit dar, auf die man mit entsprechenden Vorkehrungen verzichten könnte.
Kommentar: Kosten sparen auf Kosten der Gesundheit wollen wir bei Gigaherz nicht hinnehmen. Wenn entlegene Gebiete wegen Breitbandanschlüssen per Funk versorgt werden sollen, werden auch dort immer mehr EDGE, UMTS, HSPDA und WiMAX-Antennen aufgestellt. Ausserdem kann mit dieser Breitbandversorgungspflicht gleich ein Markt für BWA (WiMAX) geschaffen werden. Diese entlegenen Gebiete könnten jedoch Elektrosensiblen eine letzte Zuflucht geben. Meine elektrosensible Kollegin sagt: wenn sie uns nur wenigstens ein Plätzchen freihalten würden von diesen Antennen.
Wem die manchmal hier in diesem Forum geäusserten Theorien zur vorsätzlichen Dezimierung von Menschen seltsam vorkommen, sollte sich die Situation der Elektrosensiblen vergegenwärtigen: oft mehrmalige Umzüge z.T. mit Verkauf eigener Liegenschaften, Sanierungen, Abschirmungen, Uebernachten in Kellerräumen, Leben mit gesundheitlichen Beschwerden, Bedrohung durch immer noch mehr Elektrosmog, Verhöhnung als Hypochonder. Solches ist bereits unglaublich genug. Jedenfalls wird eine Schädigung von Menschen in Kauf genommen.
Elisabeth Buchs