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Hilfe

Verfasst: 31. März 2006 15:32
von E-Smogbetroffene
Sehr geehrte Damen und Herren!
Sehr geehrte Interessierte und Mitbetroffene!

Seid ca. einem Jahr bin ich darauf gekommen, dass die Ursache meiner Beschwerden (Psychisch.) im Bereich Mobilfunk gesucht werden können.
Jede HF-Reduzierung führt bei mir unmittelbar zu Verbesserungen meiner Beschwerden.
Kurz zur Situation: Schlafe in ca. 80 M Entferneung einer UMTS-Antenne (gleiche Höhe) und arbeite in der City ca. 120 m entfernt vom höchsten Haus der Stadt mit entsprechender Antennenfarm auch gleiche Höhe.
- HF niedrige Werte finde ich in meiner Wohnung kaum noch, da seit März Mieter mit Handy und Dect eingezogen sind, die sie auf mein Bitte zwar Nachts ausstellen, die aber ab 7:00 Uhr ca. schon wieder angestellt werden und ich dann in mein Büro mit entsprechener Belastung muss.
Umziehen nutzt ja nichts, sofern ein unwissender, uneinsichtiger Nachbar wieder e-smog produziert.

Daher plane ich momentan selbst zu bauen.

Für den Übergang benötige ich jedoch Entlastung.

Habe keinen Arzt, der meiner Meinung ist. Im Gegenteil. Es wird mir mein Verdacht das HF Ursache meiner Krankheit ist als psychotischer Verfolgungswahn ausgelegt.

Wer kennt im PLZ-Bezirk D-44*** Orte mit niedriger/keiner Belastung zur kurzzeitigen Erholung, oder hat sonstige weitere Tipp`s (Argumente für unseinsichtige Mitbewohner o.ä, oder Arzt der einen mal krank schreibt zur längern erholung vielleicht mel in eine e-smogfreie klinik schickt?).

Abschirmmaterialien wie swiss shield und einen e-smog kittel habe ich schon zu genüge. Allerdings noch nicht fest installiert.

Oder jemanden der die Problematik kennt und mich nur verbal unterstützt. meienn Umwelt reagiert ehr abweisend und aggressiv, wenn ich diese Thema anspreche.

Viele Grüße
und vielen Dank im voraus
Sabine S.

PS: MW. ist der Wirkunksmechanismus schon 1992 durch einen californischen Forscher gefunden worden und insofern die schädlichen Auswirkungen der HF bekannt und bewiesen. Nur durch die Lobbyisten wird diese Erkenntis aus materiellen Gründen unterdrückt und systematisch unterbunden, so dass Ottonormalverbraucher in dem Glauben der Ungefährlichkeit gelassen wird.

Re: Hilfe

Verfasst: 31. März 2006 19:12
von Klaus
Sehr geehrte Sabine
Ihre traurige Situation kommt mir bekannt vor; ich erlebte ähnliches vor etwa einem Jahr; ich war psychisch und körperlich beinahe am Ende.
Bei mir ging eine Zeit der absoluten E-Smog Ahnungslosigkeit voraus; über Jahre DECT im Schlafraum; mehrere DECT-Systeme im Haus. Viel selbstproduzierten E-Smog von PC, Fernseher, ebenfalls im Schafraum.
Bei 80m Abstand zur UMTS Sendeanlage würde ich an Ihrer Stelle wegziehen; insbesondere: falls Sie im obersten (Dach)stock ohne Betondecke wohnen und falls Sie Fenster in Richtung Antenne haben, ohne metallische Rolläden.
Sie haben einen E-Smog Kittel: Ich würde mal da drin schlafen, vielleicht hilfts? Ich schlief monatelang unter einer Unfall-Decke (metallbeschichtete Kunststoffolie), ebenfalls eine solche unter der Matratze.
Und natürlich (brauch ich wohl nicht zu erwähnen): Nachts alle Geräte stromfrei schalten, insbesondere Computer, spez. ADSL-Modem. Ich würde auch Kabel-TV ausziehen.
Bei der Arbeit nach Möglichkeit Röhrenmonitore, W-Lan, Funkmäuse meiden....wenns geht!
Dass Mitmenschen und Ärzte ungläubig und abweisend auf das Thema E-Smog reagieren, kann ich auch bestätigen. Ich würde mich von ihnen nicht beirren zu lassen, und nicht verzweifeln. Und auf die Reaktionen des Körpers achten. Die Problematik wird immer bekannter, und - so hoffe ich - eines Tages können wir wieder vernünftig leben.
Gruss Klaus

Re: Hilfe

Verfasst: 1. April 2006 17:53
von E-Smogbetroffene
Hallo Klaus!

Soeben lese ich Deinen Kommentar. Vielen vielen Dank dafür.

Ich habe nämlich gerade heute ein schlimmes Tief und bin ziemlich verzweifelt. Da kamen mir Deine Zeilen wie ein rettender Engel entgegen. Du hast mir wieder Mut gemacht weiterzumachen. Ich war schon nahe daran aufzugeben.

Aber Du hast recht. Da ich im Dachgeschoss auf gleicher Höhe mit der gegenüberliegenden UMTS-Antenne wohne ist ein Umzug das Beste.
Zumal auf einem Hochhaus in 120 m Entfernung nochmal 4 HF-Antennen stehen.
Was in meiner Macht steht habe ich nämlich schon geändert.
Haus geerdet, Netzfreischalter, und so weiter. Auch die unmittelbaren Nachbarn ziehen Nachts Ihr DECT raus und stellen Ihre Handys ab.
Leider reicht das für meine Besserung noch nicht aus.

Aber es tut gut auf Verständniss für meine Situation zu treffen.
Und zu hören, dass noch jemand Hoffnung hat.

Viele Grüße
Sabine

Re: Hilfe

Verfasst: 1. April 2006 20:31
von Elisabeth Buchs
Hallo Sabine

Kennen Sie Herrn Dr. Scheiner aus München oder Herrn Dr. Klitzing. Bei beiden würden Sie Anerkennung und Hilfe für Ihr Elektrosmogproblem finden. In Wiesenthal hat es in feldarmer Umgebung eine Klinik zur Erholung (und Möglichkeit zum Testen) für Elektrosensible.

Elektrosmogarme Orte findet man unter www.funkloch.info (Frau von Watzdorf).

Auch der Selbsthilfeverein für Elektrosensible von Frau Dr. Stöcker könnte Ihnen weitere Angaben geben.

Ein Flugblatt zur Information zum Weitergeben findet man z.B bei: www.diagnose-funk.ch.

Ich würde Ihnen in dieser Situation ebenfalls zu einem Umzug raten, vielleicht findet sich auch ein bereits bestehendes Haus in guter Umgebung (ausmessen lassen), vielleicht sogar zum Mieten, denn Bauen dauert seine Zeit, ist anstrengend und bei einem gemieteten Haus könnte man leichter wieder verschwinden, wenn ein neues Elektrosmog-Elend käme.

Haben Sie zu diesem kalifornischen Forscher noch nähere Angaben, Namen, Link usw.?

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Re: Hilfe

Verfasst: 2. April 2006 21:13
von E-Smogbetroffene
Sehr geehrte Frau Buchs!

Vielen Dank für Ihre Info`s. Einige sind mir schon bekannt.
Hr. von Klitzing habe ich schon kennengelernt und für das Frühjahr buche ich noch einen Kurzurlaub in einem von Frau von Watzdorf genannten Ort.

Ich suche nochmal nach der gefragten web Seite.

Bis dahin
viele liebe Grüße
Sabine