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Kopfpschmerzen schon nach 1 Minute Handy

Verfasst: 6. April 2006 00:53
von rene
Wer kennt das Phänomen das man nach einer Minute Handy telefonieren schon Kopfschmerzen bekommt.

Auch wenn das Handy im Auto vom Beifahrer gebraucht wird.

Re: Kopfpschmerzen schon nach 1 Minute Handy

Verfasst: 6. April 2006 07:28
von Chris
Frau Dr. Gro Brundtlandt, ehemals Direktorin bei der WHO, durfte sich niemand mit eingeschaltetem Handy bis auf 6 Meter nähern, weil sie nach eigenem Bekunden elektrosensibel war und auf Handys mit Beschwerden reagierte. Ob es auch Kopfschmerzen waren, weiss ich allerdings nicht. Jedenfalls spüren viele Elektrosensible Handys in ihrer Nähe.

Chris

bei mir brauchts nur noch 15 - 30 sek.

Verfasst: 6. April 2006 17:05
von open mind
bei mir brauchts nur noch 15 - 30 sek.

handy gibts bei mir seit einem halben jahr nur noch im notfall und nur über die freisprecheinrichtung.

im auto ist das handy aus, auch das von den mitfahrern.

(wenn man bedenkt, dass bei einer familie mit drei kindern, die im auto bspw. ans mittelmeer in die ferien fährt, ein jedes kind auf seinem eigenen handy spielt, und das handy dabei eingeschaltet sein muss...)

ich kann meine empörung gegenüber der stumpfen dummheit bis zur hinterhältigen, böswilligen absicht dieser unsäglichen industrie gar nicht mehr in worte fassen...

open mind

Re: bei mir brauchts nur noch 15 - 30 sek.

Verfasst: 6. April 2006 17:53
von Doris Nischt
Wenn Sie Ihre Empörung gegenüber dieser unsäglichen Industrie nicht mehr in Worte fassen können, dann frage ich Sie, warum Sie dann überhaupt ein Produkt dieser Industrie nutzen. Was erwarten wir eigentlich von den anderen, wenn wir als Mobilfunkkritiker nicht bereit sind komplett auf ein Handy zu verzichten. Es geht auf jeden Fall. Es gibt sicherlich Berufszweige, wo es von oben herab auch gefordert wird (z.B. bei Vertretern), aber bei sehr vielen Menschen ist es nicht notwendig. Auch wenn die Mobilfunkkritiker nur von ihrem Handy im Notfall sprechen, muss jedem doch klar sein, dass sie ihr Notfallgespräch nur führen können, wenn die dazu gehörige Antenne vorhanden ist. Und wo wird der Notfall stattfinden, hier, dort, im Ausland, im Inland, in den Bergen, 100 km weiter rechts oder links. Egal wo, eine Antenne muss dabei sein. Und irgendeine Person sitzt davor und muss diese Antenne - oder auch diese Notfallantenne?? - aushalten.
Ich verstehe das nicht. Wenn wenigstens die Leute, die sich engagieren in Sachen Mobilfunk auf ihr Handy verzichten würden, dann könnte schon was bewegt werden. Aber die Industrie lacht sich ins Fäustchen, denn Antennen werden auch nach den Handyabverkaufszahlen geplant und installiert. Und warum sollen die was ändern, ihr Produkt läuft doch hervorragend. Und wir machen uns angreifbar bei den Mobilfunkbefürwortern, wenn wir selbst auf unser Handy nicht verzichten wollen. Ich kenne Sie nicht persönlich und weiß nicht, warum Sie ein Handy brauchen. Aber grundsätzlich beobachte ich das bei Mobilfunkkritikern sehr häufig und verurteile das.
Ich bin mobilfunkkritisch, engagiere mich stark in einer Bürgerinitiative und besitze und benutze weder ein Handy noch ein DECT-Telefon noch eine Mikrowelle - und da verschafft man sich auf der Befürworterseite deutlich mehr Respekt als wenn man diese Technik trotzdem benutzt.

mfg.
Doris

Re: bei mir brauchts nur noch 15 - 30 sek.

Verfasst: 6. April 2006 17:58
von Franziska
Wenn das so ist, weshalb hat dann diese Studie kein Ergebnis gezeigt?
http://bmj.bmjjournals.com/cgi/content/ ... 19850.55v1

Ich habe kein Handy, aber als ich einmal leihweise mit einem telefoniert habe, schon mehr als eine Minute und unter nicht so guten Bedingungen hatte ich ein Gefühl, wie wenn man nach längerer Zeit ohne Kopfbedeckung in einem eiskalten Wind an die Wärme kommt und nachher alles auftaut, ein unangenehmes Gefühl rund ums Ohr bis auf die Knochen. Ich hatte dieses Erlebnis erst einmal, andere Male nicht.

Re: bei mir brauchts nur noch 15 - 30 sek.

Verfasst: 7. April 2006 02:26
von Franja
Ich kenne das Phänomen: sobald ein Handy sendet bzw. empfängt, bekomme ich impulsartige Kopfschmerzen, ich nenne das den Sekunden-Kopfschmerz - seit nicht allzulanger Zeit auch mehrere Minuten. Den stechenden Schmerz spüre ich wechselnd an Schläfe, Schädeldecke, Stirn oder Hinterkopf. Nachts meist schmerzfrei (ausser in Zeiten, wo jedes Gästezimmer in der Umgebung belegt ist ). Herannahende Verkehrsomnibusse spüre ich oft von geschlossenen Räumen aus: mit Kopfschmerz. Was die Messung in solch einem Handybestückten Bus wohl ergeben würde? Bahn-Bus oder Tramfahrten nutze ich nur noch, wenn es nicht anders geht. Das Thema liesse sich noch fortsetzen.
Vor der globalen Handyaufrüstung hatte ich keine Kopfschmerzen und fuhr gerne und oft Bahn-Bus und Tram.

Da ich nicht gerne mit hängendem Kopf in der Gegend herumlatsche, herumsitze, habe ich kein Handy....Im Gegensatz zum vieldiskutierten Rauchen geht der Mobilfunk flächendeckend ab und jede(r) bekommt was davon ab, auch im eigenen Haus oder Wohnung, ob er will oder nicht, ob er weiss oder nicht. Ausser die drei Herren von Swisscom, Orange und Sunrise, die offenbar - welch Zufall - keine Mobilfunkantenne in unmittelbarer Nähe ihrer Wohnhäuser stehen haben.

Grüsse und weiterhin Mut zur Einsprache und eigenständigem Denken und Forschen.
Franja

Re: bei mir brauchts nur noch 15 - 30 sek.

Verfasst: 7. April 2006 14:09
von Klaus
Ich kenne das Dilemma auch.
Ich besitze auch noch ein Prepay-Handy mit uraltem Guthaben aus meiner weniger mobilfunkkritischen Zeit. Ich mache mir schon auch ein paar Gedanken, wie ich mit der wiedersprüchlichen Situation umgehen soll.
1. Ich leide unter der Strahlensuppe; sie ist da, ob ich will oder nicht.
2. Ich nutze daher das Handy so wenig wie möglich. Das Gerät ist immer aus; ich schalte es aber gelegentlich ein, um SMS und Meldungen über verpasste Anrufe zu empfangen. Der Rückruf meinerseits erfolgt immer vom Festnetz.
3.) Ich will gar nicht wissen, nach wievielen Sekunden/Minuten Handy-Telefonat ich Kopfschmerzen habe. Ich nehm das Ding gar nicht mehr ans Ohr.
4. Ich achte darauf, dass ich für die Betreiber nicht rentiere, und eher ein Kostenfaktor, anstelle einer Einnahmequelle bin. (kein Abo, keine Comm-Box, lediglich Versand von ein paar SMS pro Jahr)
5. Würden alle ihr Handy so nutzen, wäre die Strahlenverseuchung erheblich geringer; es wären nur noch vereinzelte Sendeanlagen nötig. Das Handy-Telefonieren würde endlich wieder teurer.
6. Unter keinen Umständen würde ich UMTS nutzen.
7. Wenn der ganze Handy-Mist von heute auf morgen still gelegt werden sollte: Ich wäre sofort dafür. Und sicherlich wäre das für niemanden eine Katastrophe! Es erfordert wieder ein bisschen mehr Planung und vorausdenken - aber dafür KANN man wieder besser denken!
8. Auch wenn ich so also immer noch in Handynutzer Statistiken auftauche, weiss ich, es gibt unterschiedliche Handyaner. Und ich weiss, dass "die" es auch wissen und rechnen können!

@Franja
>Herannahende Verkehrsomnibusse spüre ich oft von geschlossenen Räumen aus: mit Kopfschmerz.<
Das hab ich kürzlich auch festgestellt bei Bussen. Ich könnte mir vorstellen, die sind unterdessen "fahrende Sendemasten". Damit die innen auftretende Strahlung nicht gar so stark wird, sind sie vermutlich mit Sendern ausgestattet, die ihrerseits mit viel Sendeleistung die Basisstationen erreichen müssen...

Re: bei mir brauchts nur noch 15 - 30 sek.

Verfasst: 7. April 2006 14:35
von Gregor
Und wie wäre es damit?

- Handy als Sondermüll defintiv entsorgen und konsequent nur vom Festnetz aus telefonieren. Für jedes Handy muss irgendwo ein Sender stehen.

-Diesen Entschluss laut und deutlich im Bekanntenkreis verbreiten, damit man sieht,dass es nämlich auch ganz ohne Handy geht - ist doch früher auch gegangen.

- Gegen die verbreitete Gedankenlosigkeit ankämpfen, mit der das Handy als bequeme Ausrede benützt wird. Es ist nicht wahr, dass man eins braucht. Ich z.B. komme sehr gut ohne zurecht.

- erleben, wie es ist, wenn einem nicht jeder zu jederzeit erreichen kann und lernen, die eigene Wichtigkeit richtig einzuschätzen.

Solange wir ein gutes Postnetz, Festnetz, Anrufbeantworter, Fax und E-Mail haben, ist jeder innert nützlicher Zeit erreichbar und so mancher würde es sich dann überlegen, ob er wirklich jeden Käse erzählen muss, egal, ob wichtig oder nicht.

Gregor

Re: bei mir brauchts nur noch 15 - 30 sek.

Verfasst: 7. April 2006 15:37
von Doris Nischt
Zum Posting von Gregor

Ich stimme Ihnen Punkt für Punkt zu, was ich in meinem Statement weiter oben ja auch schon sehr ausführlich zu Papier gebracht habe.
Punkt 1 war ja auch meine Aussage
Punkt 2: Da haben Sie recht. Anfangs war ich da eher etwas verunsichert, aber mittlerweile vertrete ich meine Meinung selbstbewusst auch nach außen. Im Bekanntenkreis ist es eh bekannt. Vor kurzem wurde mir bei der Planung einer neuen Küche vom Küchenvertreter gesagt, Mikrowelle und Induktionsherd ist bei deinem Engagement ja kein Thema. Aber es ist auch wichtig, bei anderen Menschen, die einen nach der Handynummer fragen seine Position zu vertreten. Selbst unser 13-jähriger Sohn muss in seiner Klasse seine Position vertreten. Und man glaubt es nicht, da gab es auch ein weiteres 13-jähriges Mädchen aus einer anderen Klasse, die sagte "Willkommen im Club, ich habe auch keines und ich will auch keines". Daraufhin fiel es meinem Sohn natürlich noch viel leichter mit stolzgeschwellter Brust zu sagen, dass er auch keines will. Nur so können wir ein Umdenken bei den jüngeren Kindern erreichen und wenn es nur eine Handvoll Kinder sind, die aus Überzeugung "Nein" zum Handy sagen, dann ergibt sich das dann irgendwann mit dem "Außenseiter" Thema.

Punkt 3: Haben Sie wiederum völlig recht. Man glaubt gar nicht, wie gut man sein LEben auch ohne Handy organsieren kann. Man lernt wieder zu planen, sich an Vereinbarungen zu halten, zu koordinieren usw. Man lernt einfach wieder sein Gehirn zum Denken zu benutzen.
Es ist wirklich grausam, wenn man die Leute überall nur mit dem Handy am Ohr sieht. Selbst wenn sich einer nur am Ohr kratzt, verdächtigt man den schon, dass er in sein Handy spricht.

Unser Festnetz kann nur gerettet werden, wenn es wieder von mehr Menschen benutzt wird. Da schaufeln wir uns doch unser eigenes Grab. Überall werden Telefonzellen abgebaut, weil sie nicht mehr benötigt werden. Bei der Schule meines Sohnes steht noch eine. Die nutzt sehr selten jemand. Aber es stehen mindestens 5 Jugendliche im Kreis um diese Telefonzelle und telefonieren auf dem Handy.

Es nützt nichts, wenn alles nur lamentiert und kritisiert. Man muss mit gutem Beispiel vorangehen.

mfg
Doris

Re: bei mir brauchts nur noch 15 - 30 sek.

Verfasst: 7. April 2006 17:56
von charles claessens
Hallo,

für all diejenigen die glauben das ein ausgeschaltetes Handy sicher ist habe ich auf:
http://www.milieuziektes.nl/Pagina109.html
ganz unten das Geräusch von ein AUSgeschaltetes Samsung Handy als MP3 Datei fertig gestellt.

Mit so etwas in die Hosentasche macht die Freundin schluss.

Charles Claessens

Re: bei mir brauchts nur noch 15 - 30 sek.

Verfasst: 7. April 2006 19:08
von Klaus
Dass die Geräte z.T noch "leben", wenn sie ausgeschaltet sind, kann ich bestätigen. Insbesondere wenn noch innere Funktionen (z.B. Uhr) weiterticken. Aber immerhin ist es keine Mikrowellenstrahlung mehr.
Wer selbst nachforschen will, soll mal einen MP3 USB-Stick in die Nähe eines Langwellenempfängers bringen....Das Teil nimmt man nie mehr in die Hosentasche, selbst ausgeschaltet!!

Mit wenig Aufwand kann man einen Walkman in einen akkustischen Magnetfelddetektor umbauen. Einfach anstelle des Tonkopfes eine LW/MW-Antenne einer Stereoanlage anlöten (Drahtspule, ca. 10cm Durchmesser) Mit diesem Gerät kann man sehr eindrücklich niederfrequente Magnetfelder hörbar machen.

Re: bei mir brauchts nur noch 15 - 30 sek.

Verfasst: 10. April 2006 09:02
von Elisabeth Buchs
Fein, dass die Serverpanne bei Gigaherz behoben ist und es wieder läuft. Sehr empfehlenswert ist der Beitrag von Herrn Jakob auf der Hauptseite "Nach 8 Jahren Geheimhaltung" zur nun endlich veröffentlichten dritten Schwarzenburg-Studie mit eindrücklichen Ergebnissen. Die Position der E-Smog-Industrie wird nurmehr durch ihre Finanzmacht aufrechterhalten.

Wie viel Zeit benötigt es, bis Betroffene elektromagnetische Felder spüren. Einige mir bekannte Personen können das überhaupt nicht, es geht ihnen nur schlecht mit weiterer Verschlechterung ihres Zustandes und mit langsamer Erholung, wenn sie aus diesen Feldern rauskommen.

Bei mir dauert es meistens einige Zeit: unter 2 Stunden könnte ich in sonst guter Umgebung ein DECT z.B. im Nebenraum kaum spüren, um sicher zu sein, sollten es drei Tage sein mit Abbruchmöglichkeit bei früherem Erkennen.

Es gibt jedoch zwei Erfahrungen, wo ich mehrmals überprüft Elektrosmog rel. rasch gespürt habe: Auf Autobahnen entlang von Antennen "nädelt" es plötzlich, es muss nicht immer die nächste Antenne sein, nicht alle Antennen bewirken das und unterschiedlich zu verschiedenen Zeiten an den selben Orten.
Das zweite ist Flugradar, gespürt und mit Messgerät festgestellt an sonst sehr guten Orten im Lötschental und in der Lochmühle.

Solange diese Ergebnisse nicht verifiziert werden mit einem Messgerät, Dosimeter mit Dauermessung und Feststellen der Auslastung, sind diese Erfahrungen für mich nicht widerlegt.

Die richtige Haltung

Verfasst: 10. April 2006 16:10
von open mind
Frau Buchs, Sie schreiben:

'Solange diese Ergebnisse nicht verifiziert werden mit einem Messgerät, Dosimeter mit Dauermessung und Feststellen der Auslastung, sind diese Erfahrungen für mich nicht widerlegt.'

Das ist die einzunehmende und richtige Haltung, wenn wir in dieser Sache der Industrie die Stirn bieten wollen.

open mind

Re: Die richtige Haltung

Verfasst: 19. April 2006 09:05
von MAnu
Jedesmal wenn ich mit dem Natel telefoniere kriege ich warme Ohren und später einen warmen Kopf.

Da muss anscheinend schon was vorsich gehen.

Re: Die richtige Haltung

Verfasst: 19. April 2006 09:59
von Evi
Hallo Manu

Lesen Sie nochmals das Posting von Gregor. Das ist die sicherste Massnahme, Sie vor Kopfschmerzen oder noch Schlimmerem zu bewahren. Also das Handy entsorgen. Dann brauchen Sie sich keine Gedanken mehr zu machen, woher Sie warme Ohren bekommen und Sie bewahren sich einen kühlen Kopf zum weiteren Nachdenken über die Folgen der ganzen Handymanie.

Beste Grüsse

Evi