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Kanton Bern: Richtungswahl für einen ökologischen und sozial

Verfasst: 10. April 2006 14:21
von Elisabeth Buchs
Linksgrüne Mehrheit in der Berner Regierung, der Erdrutsch
Historischer Sieg für SP und Grüne
Regierungsrat: 4 von 7 SP und Grüne
www.espace.ch/artikel_199362

Grossratswahlen Kanton Bern, Bürgerliche ohne Mehrheit
Linksrutsch auch im Kantonsparlament, Grüne legten stark zu
Bürgerliche ohne Mehrheit
www.espace.ch/artikel_199366.html

Grüne auch national im Aufwind. Der absolute Machtanspruch der Bürgerlichen wurde vereitelt.

Vielen Menschen kommt die Wichtigkeit von umweltbewusstem und sozialem Verhalten verstärkt zu Bewusstsein. Nein zum neoliberalen Gedankengut, Schwächung der Volksrechte und Profit auf Kosten der Schwächeren. Gemäss unserer Umfrage setzen sich Grüne und SP auch gegen die ständige Zunahme von Elektrosmog ein. Wir nehmen sie beim Wort.

Elisabeth Buchs

sp-politiker/innen müssen über ihren swisscom-schatten sprin

Verfasst: 10. April 2006 16:00
von open mind
...für die sp wird dies wie ein springen über den eigenen schatten voraussetzen, um die liebgewordene swisscom in sachen mobilfunk in die pflicht nehmen zu können.

welche/r sp-politiker/in getraut sich dahingehend zu wirken, dass die einzuhaltenden grenzwerte endlich menschen-orientiert statt industrie-ergeben gesetzt werden?

auf diesen tag warte ich.

open mind

Re: sp-politiker/innen müssen über ihren swisscom-schatten s

Verfasst: 10. April 2006 20:20
von mips
Da möchte ich zum Beispiel an die Motion Weiss erinnern und auch an die Haltung des Berner Stapi zur QS-Mogelpackung der Umweltämter, die diese mit den Betreibern ausgehandelt haben.

Aber dass die SP auf der anderen Seite aus Gründen des Service Public eine flächendeckend Kommunikationsstruktur fordern, ist auch eine Tatsache.l

Re: noch mehr Belastung

Verfasst: 11. April 2006 16:55
von Robert
Die SP und die Grünen wollen aber in die EU!

Dass heisst im Klartext die Anlagegrenzwerte werden nach Europastandard angepasst = 10x mehr Belastung durch Natelumsetzer.
Die Schweiz müsste viele Gesetze übernehmen, auch auf Druck der Mobilfunkbetreiber die dann erst recht sagen gleich lange Spiesse für alle.

Re: noch mehr Belastung

Verfasst: 11. April 2006 22:25
von mips
Die Mobilfunkgrenzwerte werden bis anhin nicht durch die EU festgesetzt. So hat Italien quasi die strengeren Mobilfunkgrenzwerte an Orten mit längerem Aufenthalt, oder Luxenburg für Innenräume, weil die dort festgelegten 6V/m für die Gesammtbelastung durch Mobilfunksender gelten und nicht pro Anlage wie in der Schweiz.

Die Schweizer Anlagegrenzwerte sorgen nachgewiesenermassen zu keiner nennenswerten Senkung der Belastung (Vergleich mit deutschen Messkampanien).