WOZ von heute: Big Brother - Der Staat surft mit
Verfasst: 16. Juli 2009 19:52
Bald schauen die Behörden zu, wenn verdächtige Personen im Internet surfen. Die Massnahme hätte eigentlich geheim bleiben sollen.
Vertrauliche Dokumente, die der WOZ vorliegen, zeigen: Der Bund plant die vollständige Ueberwachung des Internetverkehrs von verdächtigen Personen. Ab dem 1. August müssen die Provider technisch aufrüsten. Künftig sollen sie in der Lage sein, die Internetnutzung ihrer KundInnen unmittelbar an die Behörden zu übertragen.
... muss der Provider gemäss Büpf die Technologie selber bereitstellen. Wenn er dann tatsächlich einmal die Daten einer Kundin oder eines Kunden anzapfen muss, zahlt ihm der Staat eine Entschädigungspauschale. Wie hoch diese ausfallen wird, ist noch unklar, sie dürfte sich laut Insidern in der Grössenordnung von tausend Franken bewegen. "Du musst also fast hoffen, dass möglichst viele deiner Kunden kriminell werden, wenn du die Investitionen amortisieren willst", so ein kleiner Anbieter, der anonym bleiben will.
http://www.woz.ch/artikel/2009/nr29/schweiz/18143.html
Vertrauliche Dokumente, die der WOZ vorliegen, zeigen: Der Bund plant die vollständige Ueberwachung des Internetverkehrs von verdächtigen Personen. Ab dem 1. August müssen die Provider technisch aufrüsten. Künftig sollen sie in der Lage sein, die Internetnutzung ihrer KundInnen unmittelbar an die Behörden zu übertragen.
... muss der Provider gemäss Büpf die Technologie selber bereitstellen. Wenn er dann tatsächlich einmal die Daten einer Kundin oder eines Kunden anzapfen muss, zahlt ihm der Staat eine Entschädigungspauschale. Wie hoch diese ausfallen wird, ist noch unklar, sie dürfte sich laut Insidern in der Grössenordnung von tausend Franken bewegen. "Du musst also fast hoffen, dass möglichst viele deiner Kunden kriminell werden, wenn du die Investitionen amortisieren willst", so ein kleiner Anbieter, der anonym bleiben will.
http://www.woz.ch/artikel/2009/nr29/schweiz/18143.html