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Schon wieder Peter Hidber vom Forum Mobil als Leserbriefschr
Verfasst: 2. Mai 2006 13:27
von Evi
Peter Hidber ist ganz offensichtlich zum Schreiben einschlägiger Leserbriefe vom Forum Mobil abkommandiert. Denn in verschiedenen Schweizer Zeitungen erscheinen seine Texte mit dem immer gleichen Inhalt, zuletzt im Zofinger Tagblatt vom 2.5.06 unter dem Titel "Ein weit verbreitetes Phänomen".
Für ihn und seine Mobilfunk-Spiessgesellen ist also ein Phänomen, was einer Unzahl von Menschen, die sich mit Unterschriftensammlungen (1000 Unterschriften im Fall Rothrist) gegen diese Zumutung wehren, unter den Nägeln brennt. Sie wollen nicht auslöffeln, was ihnen die Industrie einbrockt und was derzeit - noch - von der Politik geduldet wird.
Die Bauverwalter aller Gemeinden, die vor der Situation stehen, wieder einmal eine Antenne bewilligen zu müssen, sollen sich informieren, denn gerade dort herrscht merkwürdigerweise oft ein grosses Informationsdefizit. Es ist völlig unhaltbar, dass der Bürger als Laie mehr weiss, als die Behörden, die für Bewilligungen zuständig sind.
Also Augen auf,wenn von Herrn Hidber wieder ein Leserbrief in irgendeiner Zeitung im Schweizerland erscheint! Diese Leserbriefe sind alle angeordnet. Von wo, siehe oben!
Evi
Re: Schon wieder Peter Hidber vom Forum Mobil als Leserbrief
Verfasst: 2. Mai 2006 14:12
von Hans-U. Jakob
Zur Erinnerung:
Das ForumMobil ist ein Verein der Schweizer Mobilfunkbetreiber und ihrer Zulieferer. Der Jahresbeitrag beträgt 1 Millon sfr. Für 100'000 im Jahr kann man auch Passivmiglied werden.
Peter Hidber ist dort festangestellter Lesebriefschreiberling, der laut Pflichtenheft den lieben langen Tag nichts anderes zu tun hat, als Zeitungen bis zum letzten Käseblatt zu durchforsten und dann seinen Senf dazuzugeben.
Der Stuss der da zu lesen ist grenzt meist ans Groteske. 7 Millionen Handys im Betrieb! Da müsste ja jeder Säugling bereits eines im Kinderwagen haben.
Vielmehr ist es so, dass es gerade in der Justiz, bis hinauf zu den Richtern und vor allem bei den Baubewilligungsbehörden, Typen gibt die gerade 2 oder 3 davon am Hosengurt tragen, um der Welt zu demonstrieren, auf welcher Seite sie stehen. Man muss diese groteske Parade von Süchtigen in Massanzug und Lackschuhen einmal an Einsprache- oder Augenscheinverhandlungen erlebt haben, sonst hat man etwas verpasst im Leben.
Hans-U. Jakob
Re: Schon wieder Peter Hidber vom Forum Mobil als Leserbrief
Verfasst: 2. Mai 2006 15:19
von Jakob Senn
Keine Bange, Evi. Der Peter Hidber lügt wie gedruckt und das weiss er auch. Er hat leider nicht im Ansatz eine Ahnung vom Mobilfunk. Wenn doch die Mobilfunkstrahlung sooo harmlos ist, ja warum forscht man dann weiter? Aber selbst der Hidber Peter verlangt: Forscht weiter! Welch innerer unauflöslicher Widerspruch...
Sie sehen Evi, den Hidber braucht man nicht ernst zu nehmen. Zum Glück sind wir mit Intelligenz gesegnet.
Gruss an Peter Hidber, der diese Zeilen lesen wird.
Re: Gegenseite anhören
Verfasst: 2. Mai 2006 20:59
von Robert
Das ist Demokratie! Jeder darf und soll sich äussern.
Verfolge die Leserbriefe in den Zeitungen und nehme selber Teil.
Man muss auch die Gegenseite anhören und zusammen eine Lösung finden.
Wir können Natelfunkmasten nicht mehr verhindern. Die werden so oder so gebaut. Das Einzige was wir tun können ist Einfluss nehmen wo man sie nicht hinstellen soll.
Re: Gegenseite anhören
Verfasst: 2. Mai 2006 23:01
von Elisabeth Buchs
Aber hallo Robert
Da bin ich aber ganz und gar nicht einverstanden, dass wir Natelfunkmasten nicht mehr verhindern können, nur noch über den Standort verhandeln (das natürlich auch). Aber wenn jeder so resigniert denken würde wie Sie, wäre das tatsächlich so. Wir bei Gigaherz geben jedoch nicht auf und zählen auf andere mutige und aufrechte Menschen. Gigaherz und unsere lokalen Mitstreiter in den überall im Land verteilten Widerstandsgruppen werden z.B. jede einzelne WiMAX-Antenne bekämpfen. Wir haben auch bereits gute Erfolge erzielt, Ende Jahr waren die Antennen "am Boden" und wir werden weiterhin alle unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Wir wissen auch, weshalb wir kämpfen, um unser Recht auf ein von Elektrosmog beschwerdefreies Leben.
Ich habe heute eine graphische Darstellung zur Hutter-Studie "Symptome bei NIS-Feldstärkenbelastung" gesehen: Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Herzklopfen, Tremor/Zittern, Hitzegefühl, Schwitzen, Kalte Glieder, Appetitlosigkeit, Energiemangel, Erschöpfung, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Angespanntheit, Schlafdrang nehmen mit zunehmenden Feldstärken zu. Was ich gelesen habe, die Gegenseite versucht diese Studie nun so hinzustellen, wie wenn halt solche Symptome in der Bevölkerung verbreitet wären. Wenn ich solche Gemeinheiten lesen, wünsche ich mir nur, dass die Antennen bei denen von der Gegenseite stehen und diese selber erleben müssen, wie der Elektrosmog einem die Gesundheit und das Leben kaputtmacht.
Ich halte mich überhaupt nicht für jemanden, der die Gegenseite nicht anhört, aber einigen davon fehlt es an jeglicher Diskussionsfähigkeit. Und mit Personen, die mich wegen meiner Elektrosensibilität als eingebildete Kranke hinstellen wollen, sehe ich wenig Sinn zu diskutieren.
In vielen Zeitungen ist es schwierig, dass Leserbriefe von Mobilfunkkritikern veröffentlicht werden, z.B. Migros-Magazin. Dreimal dürfen Sie raten, weshalb.
Dass wir mit der Gegenseite zusammen eine Lösung finden können, ist eine Illusion, die man spätestens seit der Zwangsverstrahlung durch UMTS und WiMAX begraben muss, der Gegenseite ist nur eines wichtig, der Profit. Wir müssen durch unseren vehementen Volkswiderstand die Regierung, welche dieses masslose Aufrüsten fördert zum Handeln bewegen.
Elisabeth Buchs
Re: Gegenseite anhören
Verfasst: 2. Mai 2006 23:44
von Evi
Ja, Robert, jeder soll die Möglichkeit haben, sich in Leserbriefen zu Themen zu äussern, die ihn bewegen. Aber es ist schon ein Unterschied, wenn sich Mobilfunkbetreiber bezahlte Leserbriefschreiber leisten, die unter diesem Deckmantel Propaganda für die Industrie machen. Die Leser müssen jedoch darüber aufgeklärt werden, wer da angestellt ist, um dem Volk Sand in die Augen zu streuen und es muss ihnen ebenso gestattet sein, Leserbriefe unterzubringen, und zwar ohne Kürzung um wesentliche Teile.
Ihre resignierende Haltung (wir können ohnehin nichts machen, Antennen werden so oder so gebaut) kann ich gar nicht teilen. Der schlimmste aller Heiligen ist der heilige Resignatius. Notieren Sie sich das gut. Wir sind jedenfalls froh, dass es noch genügend Leute gibt, die eben genau nicht resignieren und nicht bereit sind, wie Lemminge ins Verderben zu rennen.
Evi
Re: Gegenseite anhören
Verfasst: 3. Mai 2006 10:58
von Tohmas
Soviel stuss wie hier habe ich lange nicht gehört und gelesen man oh man. Kann es sein das die leute hier nichts anderes zu tuhen haben als Handy masten zu suchen damit sie Krank werden?
Re: Gegenseite anhören
Verfasst: 3. Mai 2006 12:19
von Gigaherz
Ein guter Rat:
"Man oh man!" Sie müssen den "stuss" ja nicht lesen. Sie könnten in dieser Zeit auch was anderes "tuhen" - vielleicht sich noch einmal auf die Schulbank setzen und schreiben lernen. Dann können Sie über die "leute" und ihre Probleme mit "Handy masten" wieder was schreiben.
Vergessen Sie nicht. Bei allem, was wir machen, hilft:
üben, üben, üben!
Gigaherz
Re: Gegenseite anhören
Verfasst: 5. Mai 2006 15:08
von Thomy
Sehr geehrte Forumbenutzter und Benutzerinnen
Wie sind eine Schulklasse (Realschule) und unser Lehrer arbeitet mit uns das Thema Handy durch. Was es ist und welche Auswirkungen es auf uns und unsere Gesundheit haben kann. Daher sind wir auch auf diese Forum gestossen und interessante Stellungnahmen erläuten können. Was uns aber auch schockiert hat ist: mit welchen Wörtern erwachsene Menschen wie Andersdenkende, Ämter, Politiker und Menschen in Anzüge betitelt werden. Wenn wir dies Wörter brauchen würden, hatten wir ein Problem am Hals, aber Erwachsen dürfen dies? - und sollten doch Vorbilder sein?
Thomy und seine Klasse
Re: Gegenseite anhören
Verfasst: 5. Mai 2006 20:18
von Hans-U. Jakob
Lieber Thommy
In der Realschule wird halt noch das Bild einer heilen Schweiz, einer heilen Politik und einer gerechten Justitz vorgegaukelt.
Daran habe ich auch sehr lange geglaubt, bis ich1987 im Alter von 49 Jahren plötzlich und unsanft mit der Welt der elektromagnetischen Verseuchung konfrontiert wurde. Das war selbst für mich im gestandenen Alter ein echter Schock. Nichts als Lügen, Betrügereien, Schmiergeld- und Schweigegeldzahlungen in Millionenhöhe und Bestechung von Wissenschaftern.
Kurz eine Industriezweig mit mafiösen Strukturen. Dazu kam damals noch die Bespitzelung von Umweltschützern durch Staatsschutzorgane. Telefonabhörungen, Postkontrollen, Aushorchung von Nachbarn usw.
Alles Sachen, von welchen man euch in der Schule wohlweislich nichts erzählt.
Mir ist jedenfalls der Respekt vor diesen Herrschaften gründlich abhanden gekommen.
Es ist gut, wenn Ihr bei uns hereinschaut umd erfahrt, wie es in der realen Schweiz aussieht. Der Schock ist später immer noch gross genug.
Seht Euch ruhig auch noch auf der Hauptseite von gigaherz.ch um.
Mit besten Grüssen, Hans-U. Jakob
Re: Gegenseite anhören
Verfasst: 5. Mai 2006 20:42
von Evi
Hallo Thomy und Kameraden
Es gefällt uns, dass ihr euch am liebsten für einen moderaten Ton der Menschen untereinander einsetzt. Was ihr aber nicht wisst: Diesen Ton haben wir lange mit den Behörden, mit den Politikern und auch mit den Vertretern der Industrie gepflegt. Aber da hätten wir genausogut in den Wind sprechen können oder mit den Fliegen an der Wand. Denn leider dreht sich alles nur noch ums Geschäft und dem wird alles untergeordnet, auch die Gesundheit der Menschen, Die Profiteure und ihre Zulieferer gehen da buchstäblich über Leichen. Hauptsache, der Rubel rollt und die Kasse stimmt. Dies muss man euch erklären, denn ihr könnt es noch nicht wissen, weil ihr diese Erfahrungen noch nicht gemacht habt und immer noch an das Gute in Menschen glaubt.
Wir haben das ja auch getan, als wir noch so jung waren wir ihr. Inzwischen hat sich das Bild auf Grund sehr vieler negativer Erfahrungen leider gewandelt. Wenn wir uns heute die Machenschaften ansehen, mit denen am Profit Orientierte jegliche Rücksicht auf das Leben der Menschen, auf die gesamte, uns anvertraute Schöpfung vermissen lassen, so ist es nicht verwunderlich, dass die Wut von Tag zu Tag wächst. Ganz besonders deswegen, weil wir sehen, in welche Situation die junge Generation, also gerade die eure, in wenigen Jahren gebracht wird, wenn sich nichts Wesentliches ändert.
So nehmt denn zur Kenntnis, dass wir gerade deswegen so hart und unerbittlich kämpfen müssen, nicht weil wir böse sind oder randalieren wollen, sondern weil man uns dazu zwingt. Und weil es uns in keinem Fall gleichgültig sein kann, welche Welt wir den Kindern, also den Angehörigen der nächsten Generation, euch, hinterlassen. Vielleicht könnt ihr jetzt noch nicht alles bis ins Letzte verstehen, das ist gar nicht möglich, denn das Verständnis kommt erst mit der Lebenserfahrung. Aber in einigen Jahren werdet ihr begreifen, wofür und warum wir gekämpft haben, auch wenn einige von uns dann nicht mehr unter den Lebenden sein werden. Euer Vertrauen in die Welt der Erwachsenen in allen Ehren, aber es meinen es längst nicht alle so gut mit euch, mit uns, mit dem Leben und der Natur, wie es euch derzeit scheinen mag.
Wenn ihr es ganz genau wissen wollt: ich schäme mich für alle Erwachsenen, egal, ob es sich um Leute aus der Politik, der Wirtschaft oder gar um jene Menschen handelt, die sich nur halbherzig oder garnicht gegen die schädigenden Einflüsse auf unser und euer Leben und auf die Natur einsetzen. Es tut mir leid, dass wir euch einige Illusionen nehmen müssen.
Evi
Re: Gegenseite anhören
Verfasst: 5. Mai 2006 23:31
von sibylle.gabriel
Bravo an Gigaherz!
Man muss der Jugend in der Schweiz reinen Wein einschenken! Nur so haben wir eine Chance, unsere Schweiz zu retten. Ich sehe das auch bei meinen Schülern, die schweben noch in der Illusion von heiler Welt in unserem Land.
Dabei werden wir als Volk hintergangen und ausgenützt! Ich habe heute Nacht - kann ja nicht schlafen bei all den Signalen hier bei mir rund um die Uhr!- alle in der Anwort auf die Desinformation für die Schweizer Aerzte von Professor Hecht zitierten Arbeiten durchgesehen. Es besteht kein Zweifel, man wusste seit Jahren im Detail um die Gefahr für die Gesundheit, und wenn wir noch ein Rechtsstaat wären, hätten die eingereichten Klagen schon lange etwas bewirkt.
Sibylle
Re: Gegenseite anhören
Verfasst: 6. Mai 2006 08:40
von Edy
Wohlbekanntes Zitat des bayerischen Staatsministers Erwin Huber vom 15. Oktober 2002 an der Technologie-Messe "Systems":
"Wir werden alles tun, was Gott uns erlaubt hat und auch manches, was er verbietet, um diese Innovation (Mobilfunk) ´voranzubringen".
Nur soviel aus dem Munde eines jener Politiker, auch "in Massanzug".
Der Münchner Arzt Dr. Hans Christoph Scheiner dazu in seinem neuen, sehr lesenswerten Buch: "Mobilfunk - die verkaufte Gesundheit", wie folgt:
"Fragt sich, welches der in Frage kommenden zehn Gebote der Herr Minister denn zu überschreiten gedenkt. Du sollst nicht stehlen; du sollst nicht lügen; nicht töten? Wer wollte ihm das in die Schuhe schieben? Doch könnte er sich vielleicht präzisieren?"
Wenn jetzt irgendjemand glaubt, dass sich Schweizer Politiker von jenen anderer Nationen in dieser Hinsicht unterscheiden, ist er einem fatalen Irrtum aufgesessen. Die Denkweise ist dieselbe, es wird vielleicht nicht alles gerade so deutlich ausgesprochen, eventuell wird elegant totgeschwiegen, was auf den Tisch gehörte. Der Effekt ist der gleiche.
Jetzt könnte man sagen: Ein Schelm, der Böses denkt. Die Wirklichkeit sieht leider sehr düster aus. Befohlen, durchgedrückt wird von der Politik, was sich die Wirtschaft wünscht. Der gutgläubige Bürger, speziell der obrigkeitsgläubige hat von vorherein schon die ZWEI am Rücken. Je eher wir das begreifen, je realistischer wir das sehen, desto besser sind auch jene zu verstehen, die es schon eine Weile vorher begriffen haben und sich mutig dagegen stellen.
Edy
Re:Wasch mich, aber mach mich nicht nass!
Verfasst: 6. Mai 2006 11:50
von argus
In der Haut von Thomys Lehrer möchte ich jetzt nicht gerne stecken. Einerseits muss, er wenn er sich um das Wohl und die Gesundheit seiner Schüler sorgt, diesen die Gefahren aufzeigen, soll etwas dabei herauskommen und das Bewusstsein dafür geweckt werden. Auf der anderen Seite stelle ich es mir nicht leicht vor, den jungen Leuten die Illusion der heilen Welt zu nehmen, die halt nicht mehr vorhanden ist. So oder so: das Eis ist sehr dünn und das Ganze eine rechte Gratwanderung. "Wasch mich, aber mach mich nicht nass!" Das ist die Situation, in der sich Lehrer und Erziehungsbeauftragte derzeit befinden.
argus
Re:Wasch mich, aber mach mich nicht nass!
Verfasst: 6. Mai 2006 12:47
von Klaus
Irgendwo bin ich beim Surfen mal auf "Arbeitsblätter" für Schulen zum Thema Handy gestossen. Ist einfach für Lehrer: downloaden und ausdrucken. War aber reines Propaganda Material der Mobilfunklobby.
etwa so: "...Aussendiensmitarbeiter Meier hat in der Werkstatt den Werkzeugkoffer vergessen. Der Hilfsarbeiter Müller kommt später sowieso auch nach. Auf der Baustelle befindet sich kein Telefon. Was tut Meier jetzt?...."